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Avionaut Sky
Reboard-Kindersitz Avionaut Sky in Gray Melange
Der Sky verfügt über eine anpassbare Neugeboreneneinlage
Dieser Kindersitz wird mit dem 3-Punkt-Gurt im Fahrzeug befestigt, die Gurtführung ist grün markiert
Rückseite des Sky mit dem Stützfuß
Kind im Kindersitz Avionaut Sky
Fröhlich unterwegs im Reboarder bis 25 kg
In drei Schritten zur Garantieverlängerung auf 10 Jahre: Webseite aufrufen, Formular ausfüllen und Zertifikat runterladen
Registrieren Sie Ihren Kindersitz innerhalb von 14 Tagen nach Kauf und Avionaut verlängert Ihre Garantie auf 10 Jahre
Beispiel des Garantie-Zertifikats von Avionaut

Dieser Reboarder hat den schwedischen Plus-Test bestanden (VTI Schweden).
Nach einem Unfall tauscht Avionaut Ihren Kindersitz innerhalb der ersten zwei Jahre (ab Kauf) kostenlos aus.
Praktisch: Wenn Sie diesen Kindersitz innerhalb von 28 Tagen nach Kauf auf der Webseite des Herstellers registrieren, verlängert Avionaut Ihre Garantie auf 10 Jahre.

Gegurteter Kindersitz nach neuester Kindersitznorm ECE R 129, Reboarder bis 25 kg mit Plustest-Siegel

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Der Avionaut Sky – Reboarder bis 125 cm mit Plustest -Siegel Der Avionaut Sky ist ein... mehr
Produktinformationen "Avionaut Sky"

Der Avionaut Sky – Reboarder bis 125 cm mit Plustest-Siegel

Der Avionaut Sky ist ein flexibler, komfortabler und mit bestandenem schwedischen Plus-Test ausgesprochen sicherer Reboard-Kindersitz, in dem Ihr Nachwuchs lange sicher im Auto mitfahren kann.

In diesem Reboarder dürfen Kinder von 40 bis 125 cm transportiert werden, wobei ein Maximalgewicht von 25 kg nicht überschritten werden darf. Die mehrfach anpassbare Sitzeinlage sorgt dafür, dass Ihr Nachwuchs immer komfortabel und optimal im Sky sitzt.

Rundherum hervorragender Schutz auf Reisen

Als einer der ersten gegurteten Reboarder wurde der Sky von Avionaut nach der neuen und besonders sicheren Kindersitznorm ECE R 129 zugelassen. Die Anforderungen an den Seitenaufprallschutz, die ein Sitz für diese Zulassung erfüllen muss, sind deutlich höher als bei der älteren Norm ECE 44/04.

Avionaut Sky: Innovative Materialien für den besten Schutz

Diese Materialien machen den Avionaut Sky besonders sicher: 

  • In den Seitenteilen des Sky wird eine Kombination von EPP, PP, PA und Memory-Schaum verarbeitet, die Ihren Nachwuchs schützend umschließt. Diese Material-Verbindung nimmt die bei einem Aufprall auftretenden Kräfte auf und reduziert so die Belastung auf Ihren Nachwuchs deutlich. EPP erinnert zwar äußerlich an Styropor, ist aber deutlich weniger steif oder spröde und besonders beständig gegen äußere Einflüsse. Zudem besitzt es antimykotische und antibakterielle Eigenschaften und ist sehr umweltfreundlich, da man es zu 100 % recyceln kann.
  • Der LEAD Seitenaufprallschutz absorbiert die bei einer seitlichen Kollision auftretenden Kräfte und schützt so den kleinen Passagier. Sie können ihn ganz einfach an der zur Tür zeigenden Seite des Kindersitzes anstecken.

Beste Sicherheit – Reboard-Kindersitz mit Plustest-Siegel

Mit dem Bestehen des schwedischen Plus-Tests hat der Avionaut Sky gezeigt, dass er Ihr Kind bei einem frontalen Aufprall optimal schützt. Den anspruchsvollen Crashtest bestehen ausnahmslos rückwärtsgerichtete Kindersitze, in denen die empfindliche Kopf- und Nackenpartie der kleinen Passagiere bestmöglich geschützt wird.

In einem Reboarder ist die Belastung auf den Hals-Nacken-Bereich bei einem frontalen Aufprall – der häufigsten und gefährlichsten Unfallart - deutlich geringer als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung. Deshalb stehen Reboard-Kindersitze mit Plustest-Siegel für beste Sicherheit und den größtmöglichen Schutz Ihres Nachwuchses bei einem Frontalcrash.

Zufriedenes Kind im Reboarder Avionaut Sky

Eine flexibel anpassbare Einlage für eine optimale Passform

Ähnlich wie bei der Babyschale Avionaut Pixel wurde auch bei der Neugeboreneneinlage im Sky auf eine ergonomische Sitzposition geachtet. Hierfür hat der Hersteller mit Physiotherapeuten und Ärzten zusammengearbeitet, um die besonderen Ansprüche an einen Sitzverkleinerer, der Babys und Kleinkindern eine optimale und komfortable Haltung ermöglichen soll, zu erfüllen.

Durch die Verwendung der Neugeboreneinlage mit den dicken seitlichen Polstern erhält Ihr Nachwuchs mehr Seitenhalt und Unterstützung. Der Sitzkeil sorgt bei den Kleinsten für eine besonders gute Sitzposition, bei der sich Kopf, Oberkörper und Becken in einer geraden Linie befinden. Die Beine des kleinen Passagiers befinden sich dabei in einer angehockten und für so junge Kinder äußerst komfortablen Position. Auf diese Weise wird der Bauch Ihres Kindes entspannt und die Atmung erleichtert. Ein großer Vorteil gerade für kleine und junge Babys, die in zu steilen Babyschalen und Kindersitzen leicht unter Atemnot oder Reflux leiden können.

Nach und nach können Sie Teile der Einlage entnehmen oder abknöpfen und sie so immer wieder an das Wachstum Ihres Kindes anpassen. So wird eine jederzeit optimale Passform und größtmöglicher Komfort garantiert.

Sollten Sie unsicher sein, welche Teile des Sitzverkleinerers Ihr Nachwuchs noch benötigt, dann schreiben Sie uns eine Email oder rufen uns an. Wir helfen Ihnen gerne dabei herauszufinden, mit welchen Teilen der Einlage Ihr Kind den Sky am besten nutzt.

Im Avionaut Sky reist Ihr Kind jederzeit besonders bequem

Deshalb ist der Avionaut Sky so bequem: 

  • Polsterung aus Memory-Schaum: Neben der angenehmen Sitzhaltung sorgen die bequeme Polsterung mit Memory-Schaum sowie die weichen Bezüge für angenehme Fahrten.
  • Belüftungssystem im Sitz: Damit auch bei sommerlichen Temperaturen das Klima im Kindersitz immer gut und die Laune der kleinen Passagiere ebenfalls bestens ist, wurde der Sky mit einem integrierten Belüftungssystem ausgestattet.
  • Besonders weiche Polster: Das 5-Punkt-Gurtsystem hält Ihren Nachwuchs fest und sicher, die weichen Polster an den Schultergurten und am Gurtschloss sorgen dafür, dass nichts einschneidet oder drückt.

Sie können die ebenfalls mit Memory-Schaum ausgestattete Kopfstütze mehrfach in der Höhe anpassen. Durch das gewählte Material schützt sie den empfindlichen Kopf Ihres Kindes besonders gut und bietet einen gemütlichen Platz, um bei einem Nickerchen den Kopf abzulegen.

Kinderleicht in Ihrem Auto installiert – ein Reboarder mit Gurtbefestigung

Der Avionaut Sky wird mit dem 3-Punkt-Gurt des Autos montiert. Das macht ihn besonders flexibel einsetzbar und unabhängig von im Auto vorhandenem Isofix. Sie können ihn deshalb auch besonders gut in älteren Fahrzeugen, die nicht über Isofix-Verankerungen verfügen, einbauen. Die Installation ist schnell erledigt und die grüne Gurtführung zeigt Ihnen genau, wo der Sicherheitsgurt verlaufen muss.

Die Spanngurte und der Stützfuß geben dem Sitz extra Halt und Sicherheit. Durch die Haltegurte wird ein Aufsteigen des Sky zur Rückenlehne des Fahrzeugsitzes, auf dem er befestigt ist, verhindert und die beim Rückprall (Rebound) bestehenden Kräfte auf das Kind werden reduziert. Der Stützfuß sorgt für zusätzliche Stabilität und leitet die bei einem Unfall auftretenden Kräfte zum Fahrzeugboden hin ab.

Setzen Sie auf den Sky und transportieren Sie Ihr Kind sicher und bequem!

Sehen Sie sich die Funktionen des Avionaut Sky noch einmal im Video an

Fakten zum Reboard-Kindersitz Avionaut Sky:

  • Zugelassen nach ECE R 129 (i-Size)
  • Kann für Kinder von 40 bis 125 cm und bis zu einem Maximalgewicht von 25 kg verwendet werden (es gilt der Wert, welcher zuerst erreicht wird)
  • Reboarder: Der Sky kann ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung verwendet werden
  • Lange Nutzungsdauer aufgrund der Zulassung bis 125 cm / 25 kg
  • Der ansteckbare Seitenaufprallschutz LEAD sorgt für besten Schutz bei einer seitlichen Kollision
  • Einbau mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs, Spanngurten und einem Stützfuß
  • Anpassbare und herausnehmbare Einlage für besten Halt und eine optimale Sitzposition
  • Kopfstütze und Gurte einfach mit nur einer Hand in der Höhe einstellbar
  • Im Kindersitz integriertes Belüftungssystem
  • Reboard-Kindersitz mit bequemer Polsterung und weichen Bezügen
  • Kindersitz mit Plustest-Siegel: Bestmöglicher Schutz bei einem frontalen Aufprall

Auch wenn Sie den Sky laut Zulassung theoretisch ab Geburt verwenden können, raten wir zuerst zu einer gut passenden Babyschale. Diese ist perfekt an die Bedürfnisse eines Neugeborenen angepasst und schützt dieses optimal. Im Anschluss daran kann Ihr Nachwuchs in einen Reboard-Kindersitz wie den Avionaut Sky wechseln.

Daten zum Reboarder Avionaut Sky

Zulassung UN/ECE R 129
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) -
Gewicht des Kindes Bis maximal 25 kg
Größe des Kindes 40 bis 125 cm
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 68 bis ca. Oberteilgröße 116/122. Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 125 cm zugelassen ist und genutzt werden darf.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Nein
Einbau des Kindersitzes    
Einbau rückwärtsgerichtet Ja
Einbau vorwärtsgerichtet Nein
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Ja
Einbau mit Isofix Nein
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Ja
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 42,5 cm breit, 50 cm hoch, 70 cm tief 

Maximale Höhe der Rückenlehne

38 cm
Gewicht des Kindersitzes 8,9 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -


Lieferumfang zum Avionaut Sky:

  • Avionaut Sky Reboard-Kindersitz
  • Neugeboreneneínsatz, mehrfach teilbar
  • Inkl. Unfallaustauschgarantie
Weiterführende Links zu "Avionaut Sky"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der Avionaut Sky in mein Fahrzeug eingebaut?

    Einbau des Avionaut Sky

    Der Avionaut Sky in Ihrem Fahrzeug

    Der Reboard-Kindersitz Sky wird mit dem 3-Punkt-Gurt in Ihrem Auto installiert. Ein Paar Spanngurte geben zusätzlichen Halt und ein Stützfuß verhindert bei einem Unfall ein Abtauchen des Sitzes. Zudem leitet er einen Teil der auftretenden Kräfte zum Fahrzeugboden hin ab.

    Vor dem Einbau dieses Kindersitzes müssen Sie zuerst im Handbuch Ihres Wagens nachlesen, auf welchen Plätzen der Einbau eines semi-universalen Reboard-Kindersitzes gestattet ist.

    Für die Verwendung auf dem Beifahrersitz ist es zwingend nötig, dass Sie den Airbag deaktivieren. Ansonsten besteht Lebensgefahr für Ihren Nachwuchs und der Reboarder darf dort nicht eingebaut werden.

    Installation des Sky

    Die Spanngurte verlegen

    Vor der Montage des Kindersitzes müssen Sie geeignete Punkte zur Befestigung der Spanngurte suchen und diese dort anbringen.

    Eine Verwendung des Sky ohne Spanngurte ist nicht zulässig und lebensgefährlich für Ihr Kind. Ohne die Haltegurte steht der Sitz nicht fest und sicher und kann bei einem Aufprall mitsamt Ihrem Kind gegen die Rückenlehne des Autositzes geschleudert werden. Die Spanngurte sind entscheidend für die Sicherheit Ihres Nachwuchses.

    Einige skandinavische Fahrzeugmodelle verfügen über fest installierte Halteösen im Fußraum. Diese sind für die Befestigung von Spanngurten geeignet und können den bei einem Unfall wirkenden Kräften standhalten. Nicht zu verwechseln sind diese mit den oft verbauten Gepäckösen, die nicht stabil genug sind, um dort die Haltegurte eines Reboard-Kindersitzes anzubringen und den Sitz bei einem Unfall an Ort und Stelle zu halten.

    Montage der Spanngurte ohne Befestigungsösen

    Um die Haltegurte in Ihrem Wagen anzubringen, benötigen Sie zwei mit der Karosserie verbundene Punkte. Hier eignen sich beispielsweise die Sitzschienen des Vordersitzes. Beim Einbau auf dem Beifahrersitz befestigen Sie die Spanngurte an dessen Sitzschienen. Damit Sie die Gurte leichter unter den Schienen hindurch schieben können, ist es hilfreich, eine (alte) Kreditkarte zur Hand zu haben. Achten Sie darauf, dass sich an den Sitzschienen keine scharfen Kanten befinden, an denen die Gurte beschädigt werden könnten.

    So führen Sie den Gurt am Sitz Avionaut Sky entlang

    Sind die Sitzschienen ungeeignet, weil sie unzugänglich oder verkleidet sind, können Sie die Gurte auch an den Sitzgelenken des Vordersitzes installieren. Hierzu ziehen Sie den Spanngurt zwischen Rückenlehne und Sitzfläche hindurch und legen ihn um das Sitzgelenk. Ziehen Sie den Haken durch die Schlaufe und ziehen sie alles fest. Verfahren Sie auf der anderen Seite ebenso.

    Platzieren und Befestigen des Reboard-Kindersitzes 

    Stellen Sie den Avionaut Sky auf den von Ihnen ausgewählten Platz. Der Kindersitz muss dabei so nah wie möglich an der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes, auf dem er steht, positioniert werden. Öffnen Sie die grünen Klemmen rechts und links am Sitz. Ziehen Sie den Sicherheitsgurt lang und nehmen Sie diesen doppelt. Schieben Sie den Gurt unterhalb der Sitzfläche (oberhalb der Gurtklemme) durch den Sockel hindurch. Auf der gegenüberliegenden Seite nehmen Sie ihn wieder heraus. Klicken Sie die Gurtzunge in das Gurtschloss. Straffen Sie nun den Fahrzeuggurt, sodass der Reboard-Kindersitz fest in das Polster des Fahrzeugsitzes gedrückt wird. Auf der Seite des Gurtschlosses schließen Sie die Klemme um den Schulter- und Beckengurt, um den Sicherheitsgurt zu fixieren. Auf der dem Gurtschloss gegenüberliegenden Seite wird die Klemme nur um den Beckengurt geschlossen.

    Die Klemmen des Sky richtig schließen

    Stellen Sie nun den Stützfuß auf, der Farbindikator zeigt noch „rot“. Haken Sie die anfangs verlegten Spanngurte auf der Rückseite des Kindersitzes ein und ziehen Sie beide ordentlich fest. Evtl. kann es dabei hilfreich sein, mit dem Gurt eine Schlaufe zu bilden und in diese den Fuß zu stellen, um den Gurt zu straffen. Achten Sie darauf, dass die Haltegurte wirklich stramm sind und nicht mehr durchhängen. Die Anzeige am Stützfuß muss jetzt „grün“ zeigenEinbau_Sky_Stuetzfuss_Indikator_Spanngurte

    Überprüfen Sie noch einmal alle Einbauschritte und den korrekten Stand des Reboard-Kindersitzes.

    Seitenprotektor LEAD am Sky anbringenBringen Sie den LEAD Seitenprotektor an

    Nachdem der Sitz richtig im Auto eingebaut ist, müssen Sie noch den zusätzlichen Seitenaufprallschutz anbringen. Stecken Sie diesen an der zur Tür zeigenden Seite an die Sitzschale des Sky

  • Zulassung und Passform: Ab welchem Alter und welcher Größe kann der Avionaut Sky genutzt werden?

    Die Zulassung des Avionaut Sky

    Der Sky von Avionaut ist nach der neuesten Kindersitznorm ECE R 129/03 (i-Size) zugelassen. Er kann für Kinder von 40 bis 125 cm genutzt werden. Ein maximales Gewicht von 25 kg darf dabei nicht überschritten werden. Hier gilt der Wert, der als Erstes erreicht wird.

    Ab wann passt mein Kind in den Avionaut Sky?

    Obwohl dieser Reboard-Kindersitz theoretisch ab Geburt verwendet werden kann, raten wir dazu, zuerst eine gut passende und auf die Bedürfnisse eines Neugeborenen perfekt abgestimmte Babyschale zu nutzen. Diese bietet dem kleinen Passagier besten Halt, optimalen Komfort und die größtmögliche Sicherheit. Im Anschluss daran ist ein Wechsel in den Sky möglich.

    Wie lange passt dieser Reboard-Kindersitz?

    Da der Sky bis zu einer Größe von 125 cm und bis zu einem Maximalgewicht von 25 kg genutzt werden kann, ist es möglich, dass Ihr Nachwuchs lange sicher, weil rückwärtsgerichtet, im Auto mitfahren kann. Je nach den Proportionen Ihres Kindes ist so eine Nutzungsdauer bis zum Alter von 4 bis 5 Jahren gegeben.

  • Wie lange sollte der Sitzverkleinerer im Avionaut Sky verwendet werden?

    Immer eine optimale Passform mit der teilbaren Einlage des Sky 

    Dieser Reboard-Kindersitz verfügt über eine anpassbare Sitzeinlage, die dafür sorgt, dass Ihr Kind immer optimal, bequem und sicher in seinem Kindersitz sitzt. Sie bietet perfekten seitlichen Halt und schafft schon für die Kleinsten eine ergonomische und gesunde Sitzposition.

    Der Avionaut Sky lässt sich perfekt anpassen Den Sitzverkleinerer des Sky anpassen

    Mit der mehrfach teilbaren Neugeboreneneinlage können Sie den Avionaut Sky nach jedem Wachstumsschub Ihres Kindes flexibel anpassen. Ganz nach den Bedürfnissen Ihres Nachwuchses können Sie einzelne Polster entnehmen oder Teile des Einsatzes mittels Druckknöpfen einfach abnehmen.

    Orientieren Sie sich bei der Verwendung der Einlage daran, wo der kleine Passagier zusätzlichen Halt oder Unterstützung benötigt bzw. danach, ob es für Ihr Kind mit Einlage schon recht eng wird. In diesem Fall können Sie die entsprechenden Teile des Sitzverkleinerers einfach entnehmen. Beachten Sie auch die Gurtführung und vergleichen Sie diese mit und ohne den Einsatz.

    Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Nachwuchs die Einlage im Sky noch benötigt bzw. welche Teile Sie schon abnehmen können,schreiben Sie uns oder rufen uns an. Wir unterstützen Sie gerne dabei, die optimale Sitzposition für Ihr Kind zu finden.

  • Wie stelle ich den Avionaut Sky korrekt für mein Kind ein?


    Nur ein Kindersitz, der richtig an die Größe seines kleinen Passagiers angepasst ist, kann diesen bei einem Unfall optimal schützen. Kinder wachsen schnell, aus diesem Grund ist es wichtig, die Einstellungen regelmäßig zu überprüfen.

    Die Kopfstütze und die Gurte anpassen Die Kopfstütze des Avionaut Sky einstellen

    Im Reboard-Kindersitz Sky können Sie die Höhe der Kopfstütze und der Gurte mit nur einer Hand und simultan einstellen. Ziehen Sie dazu an der Öse, die sich oben an der Kopfstütze befindet. Zeitgleich können Sie diese inkl. der Schultergurte in der Höhe anpassen.

    Die Kopfstütze befindet sich auf der korrekten Höhe, wenn die Gurte gerade über die Schultern Ihres Nachwuchses verlaufen. Kommen die Schultergurte von ober- oder unterhalb der Schultern, müssen Sie die Höhe der Kopfstütze entsprechend anpassen.

  • Wie schnalle ich mein Kind im Avionaut Sky korrekt an?

    Das Kind richtig in den Reboard-Kindersitz setzen

    Achten Sie beim Hineinsetzen Ihres Kindes in den Sky darauf, dass Ihr Nachwuchs gerade sitzt. Der Po sollte sich hinten auf der Sitzfläche befinden und das Becken nicht gekippt, sondern aufrecht sein. Der Rücken und die Schultern liegen an der Lehne des Sitzes an. Unser Tipp: Damit Ihr Nachwuchs beim Anschnallen die Schultern hinten und angelehnt lässt, kann es sinnvoll sein, Ihren Sohn bzw. Ihre Tochter aufzufordern, nach oben zu schauen. Durch die Aufwärtsbewegung des Kopfes wird der Oberkörper automatisch nach hinten an die Rückenlehne gelehnt. Korrektes Anschnallen im Sky

    • Legen Sie nun die Schultergurte über die Schultern des kleinen Passagiers und schließen Sie das Gurtschloss. Wichtig: Die Gurte sollten möglichst nah am Hals verlaufen.
    • Ziehen Sie zuerst mit einer Hand die Beckengurte ordentlich fest und im Anschluss am Gurtstraffer die Schultergurte.
    • Richten Sie die Gurte noch einmal etwas nach oder ziehen Sie die Gurtpolster etwas vor, denn diese rutschen beim Festziehen der Gurte gerne nach oben. Straffen Sie die Gurte, wenn nötig, noch einmal nach.
    • Wenn Ihr Kind korrekt angeschnallt ist, sollten die Gurte fest am Körper anliegen. Machen Sie den Pinchtest: Es darf nicht möglich sein, den Gurt mit Daumen und Zeigefinger zu einer Schlaufe zusammenzuschieben.

    Achtung! Dicke Winterkleidung hat im Kindersitz nichts zu suchen. Auch dicke Schals oder Kapuzen sind ungeeignet, erschweren das richtige Anschnallen oder machen es teilweise sogar unmöglich. Weitere Informationen zu diesem Thema und geeignete Alternativen, damit es Ihr Nachwuchs trotzdem gemütlich warm hat, finden Sie in unserem Blogartikel zum Thema Winterkleidung im Kindersitz.

  • Testergebnisse: Wurde der Avionaut Sky vom ADAC, ÖAMTC oder Stiftung Warentest getestet?

    Der Avionaut Sky im Kindersitztest

    Beim zweimal jährlich veröffentlichten Kindersitztest vom ADAC, ÖAMTC und Stiftung Warentest wurde der Sky bisher noch nicht getestet. Trotzdem hat er schon in einem Crashtest bewiesen, wie ausgesprochen gut er Ihr Kind bei einem Unfall schützen kann.

    Ein Reboard-Kindersitz mit Plustest-Siegel

    Im anspruchsvollen schwedischen Plus-Test hat der Avionaut Sky bereits gezeigt, dass er seinen kleinen Passagier bei einem frontalen Aufprall, übrigens der häufigsten und einer sehr schweren Unfallart, hervorragend schützt. Dieser Crashtest für Kindersitze, der beim VTI in Schweden durchgeführt wird, ist freiwillig. Um den Test zu bestehen, muss ein Sitz deutlich höhere Anforderungen erfüllen, als es beim Kindersitztest vom ADAC und ÖAMTC der Fall ist.

    Das Plustest-Siegel zeigt, dass es sich beim Avionaut Sky um einen besonders sicheren Kindersitz handelt.

  • Einbau in Fahrtrichtung: Kann der Avionaut Sky auch vorwärtsgerichtet genutzt werden?


    Nein, der Avionaut Sky ist ein reiner Reboarder, der ausschließlich für den rückwärtsgerichteten Transport Ihres Kindes zugelassen ist. Eine Verwendung in Fahrtrichtung ist nicht möglich und nicht erlaubt.

  • Beinfreiheit: Darf der Avionaut Sky mit mehr Beinfreiheit installiert werden?


    Nein, der Avionaut Sky darf nicht von der Rückenlehne des Autositzes, auf dem er installiert wird, abgerückt werden. Dieser Reboarder muss beim Einbau so nah wie möglich an der Lehne positioniert werden. Den Reboard-Kindersitz korrekt positionieren

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FAQ
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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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