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Axkid Modukid Seat
Ein Mädchentraum in pink - Modukid Seat von Axkid
Für alles gerüstet mit dem Kindersitzsystem Modukid von Axkid
Modukid Seat im Auto mit Kind und Seitenprotektor ASIP
Gute Laune im Modukid Seat
Familienausflug: Kind im Axkid Modukid Seat
Lange Kinderbeine finden bequem Platz
Weiche Polster an den Schultergurten des Modukid Seat

 BRA VAL-Auszeichnung „gute Wahl“ (Folksam 2019)
Dieser Reboarder hat den anspruchsvollen schwedischen Plus-Test bestanden (VTI Schweden)

 

 

 

Der erste i-Size-Reboarder von Axkid: Mit dem Modukid fährt Ihr Kind sicher rückwärts

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    Dieser Reboarder hat den anspruchsvollen schwedischen Plus-Test bestanden (VTI Schweden)

     

     

     

Modukid Seat Reboard-Kindersitz - sicher rückwärts Der Reboard-Kindersitz Modukid Seat... mehr
Produktinformationen "Axkid Modukid Seat"

Modukid Seat Reboard-Kindersitz - sicher rückwärts

Der Reboard-Kindersitz Modukid Seat gehört genau wie die Babyschale Modukid Infant zum Modukid-Kindersitzsystem des schwedischen Kindersitzherstellers Axkid. Im Axkid Modukid kann Ihr Kind, wenn es aus der Babyschale herausgewachsen ist, weitere Jahre besonders sicher im Auto transportiert werden – entgegen der Fahrtrichtung. Haben Sie bereits die Babyschale des Modukid Konzepts und die dazugehörige Basisstation, brauchen Sie nur noch den Reboarder kaufen, denn er ergänzt das Paket aus Basis und Babyschale perfekt.

Modukid Seat, ein i-Size-Reboarder bis 105 cmKleinkind im Modukid Seat

Der Modukid Seat ist ein i-Size-Kindersitz für Kinder von 61 bis 105 cm bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg geeignet und nach ECE R 129 zugelassen. Damit kann Ihr Nachwuchs bis ca. zu seinem 4. Geburtstag im Modukid Seat sicher reisen.

Ist Ihr Kleines gerade frisch aus der Babyschale in den Reboard-Kindersitz gewechselt, benötigt es den separat erhältlichen Sitzverkleinerer für den Modukid. Dieser sorgt dafür, dass die Sitzfläche des Reboarders etwas verengt wird und Ihr Kind zu den Seiten hin mehr Halt bekommt. Außerdem verbessert er den Gurtverlauf, so dass das Gurtschloss nicht am Bauch drückt. 

Im Lieferumfang zum Modukid befindet sich zudem ein praktischer Verkleinerer für die Kopfstütze, den Sie in der ersten Zeit nutzen können. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie den Sitzverkleinerer oder den Verkleinerer für die Kopfstütze für Ihr Kind verwenden müssen, können Sie uns gerne eine Email schreiben oder uns anrufen. Wir helfen Ihnen auch aus der Ferne gerne weiter!

Kinderleichter und sehr flexibler Einbau mit Isofix

Ist Ihr Kind noch klein und benötigt nicht viel Beinfreiheit, können Sie den Modukid Seat sehr platzsparend einbauen. Mit ihrem 6-fach verstellbaren Überrollbügel und demzud 4-fach in der Tiefe einstellbarem Überrollbügel bietet die Modukid-Base zudem die Möglichkeit, den Abstand zur Rückenlehne an die Bedürfnisse Ihres wachsenden Nachwuchses anzupassen - und das Ganze spielend einfach. Durch diese variable Möglichkeit der Einstellung passt der Modukid Seat in viele verschiedene Autos – von klein bis groß – gut hinein. 

Durch die Installation am Isofix ist die Modukid Base fest mit dem Auto verbunden und steht besonders sicher und stabil. Farbige Indikatoren und ein akustisches Sicherheitssystem für den Stützfuß geben Ihnen Rückmeldung über den korrekten Einbau. So wird einem Fehleinbau vorgebeugt und Sie können immer ganz sicher sein, dass alles passt.

Sicherheit nach neuestem Standard - mit Plustest-Siegel

Das Modukid System ist ein nach neuesten Sicherheitsstandards entwickeltes Kindersitz-System für Babys und Kleinkinder. Durch die Zulassung nach ECE R129 (i-Size) wird Ihnen höchste Sicherheit für Ihr Kind garantiert. Der innovative Seitenaufprallschutz ASIP wurde zusammen mit einem anerkannten deutschen Unfallinstitut entwickelt und bietet bestmöglichen Schutz bei einem seitlichen Aufprall.

Achtung: Der Seitenaufprallschutz ASIP sollte immer an der zur Tür zeigenden Seite installiert werden. Wenn Sie den Modukid Seat auf dem mittleren Sitzplatz einbauen, ist es nicht nötig, das ASIP zu nutzen.

Dass Ihr Kind im Modukid Seat ausgesprochen sicher unterwegs ist, hat der Reboard-Kindersitz mit dem Bestehen des strengen schwedischen Plus-Tests unter Beweis gestellt. Diesen anspruchsvollen Test bestehen nur rückwärtsgerichtete Kindersitze, da in ihnen der empfindliche Nacken- und Kopfbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall hervorragend geschützt wird. 

Gut zu wissen:
Der Modukid Seat von Axkid bekam im Kindersitztest der schwedischen Versicherungsgesellschaft Folksam im Jahr 2019 die Note 3 (wobei 4 die Höchstnote darstellt) und somit das Ergebnis „Gute Wahl“. Lobend erwähnt wird unter anderem die Stützfußlänge des Modukid Seat und die damit verbundene gute Einbaumöglichkeit auch in Bullis, Transportern und ähnlichen Fahrzeugen.

Gute Aussicht im Modukid SeatKomfort für Kind und Eltern inklusive

Damit Ihr Nachwuchs jederzeit bequem reist, lässt sich der Modukid Seat in drei Sitz- bzw. Ruhepositionen einstellen. Das Sleep-Well-System können Sie sogar während der Fahrt verstellen, sollte Ihr Liebling einmal eingeschlafen sein und Sie möchten ihn in eine gemütlichere Position bringen. Auch die Installation auf der Modukid Base ist in zwei Schritten spielend einfach erledigt und beugt einem gefährlichen Fehleinbau vor.

Die Gurte und das Gurtschloss sind weich gepolstert, so wird verhindert, dass etwas drückt oder einschneidet. Die ergonomische Kopfstütze aus Memory-Schaum lädt Ihr Kind zum Ankuscheln ein. Der Sitz des Modukid ist gut gepolstert, so sind auch längere Fahrten bequem und sicher möglich.

Die Kopfstütze ist in 7 Stufen verstellbar. Genau wie bei den anderen Reboardern von Axkid kann das zuweilen schwierige Einstellen der richtigen Höhe von Kopfstütze und Gurtsystem auch beim Modukid Seat entfallen. Wenn Sie Ihr Kind anschnallen, bewegen sich die Kopfstütze und die Gurte simultan und automatisch auf die richtige Höhe. So wird sichergestellt, dass die Einstellung jederzeit perfekt auf Ihr Kind abgestimmt ist.

Durch das zweigeteilte System von Sitz und Base ist das Gewicht des Modukid Seat gering. Mit nur 7,5 kg ist er ein sehr leichter Reboard-Kindersitz und ausgesprochen gut zu handhaben. Auch das Gewicht der Basis ist mit 7 kg eher leicht. So kann dieser Kindersitz mit seiner separaten Basisstation besonders gut bei häufigem Fahrzeugwechsel, von der Tagesmutter und den Großeltern genutzt werden.

Der angenehm weiche Bezug des Modukid Seat kann leicht abgezogen werden und ist bei 30° C waschbar. Wir empfehlen Ihnen dazu den Schonwaschgang. Der Bezug ist nicht trocknergeeignet!

Unterschiede vom Axkid Modukid Seat zum Minikid

Die Zulassung: Als erster Unterschied fällt sofort die Zulassung der Sitze auf. Während der Minikid nach ECE R 44/04 zugelassen ist und damit für Kinder von 0 bis 25 kg genutzt werden darf, ist der neue Modukid Seat nach i-Size, also der neueren Zulassungsnorm ECE R 129, zugelassen. Er darf für Kinder von 61 bis 105 cm bis zu einem maximalen Gewicht von 18 kg zur Sicherung Ihres Kindes eingesetzt werden.

Die Befestigung: Auch in der Befestigung gibt es deutliche Unterschiede: Beim Minikid wird der Einbau mittels 3-Punkt-Gurt, Spanngurten und Stützfuß erledigt. Der Modukid hingegen verfügt über eine separate Basisstation, die am Isofix Ihres Autos installiert wird, wobei ein Stützfuß für noch mehr Stabilität sorgt. Der Modukid Seat wird ganz einfach auf die Basisstation aufgesetzt und eingeklickt. Es gibt keine Möglichkeit, den Modukid Seat ohne diese Basis einzubauen.

Die Passform: Die Sitzfläche des Modukid Seat ist klein und schmal gehalten, so dass dieser Reboarder schon Kindern ab 61 cm guten Halt und einen sicheren Platz für alle Autofahrten bietet. Außerdem ist der Modukid in der Nutzung auf eine Körpergröße Ihres Kindes von 105 cm begrenzt. Anders ist es beim Minikid: Dieser soll Kindern ein möglichst langes rückwärtsgerichtetes Fahren ermöglichen, weshalb die Sitzschale breiter und tiefer gestaltet ist. So findet auch ein großes Kind bis zu einem Gewicht von 25 kg ausreichend Platz und kann bis ca. zum 6. Geburtstag im Minikid mitfahren.

Verbesserungen, die in die Entwicklung des Modukid mit eingeflossen sind:

  • Es wurde ein anderes Gurtschloss verbaut.
  • Das ASIP kann leichter befestigt werden, da der Reißverschluss am Bezug des Modukid verlängert wurde.


Daten zum Reboarder Axkid Modukid Seat 

Zulassung UN/ECE R 129/02
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n)  -
Gewicht des Kindes bis max. 18 kg
Größe des Kindes 61 bis 105 cm
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 68 bis ca. Oberteilgröße 104/110. Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 105 cm zugelassen ist und genutzt werden darf.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Nein
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja
Einbau vorwärtsgerichtet Nein
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 43 cm breit, 62 cm hoch, 52 cm tief
Gewicht des Kindersitzes 7,5 kg
Basisstation Modukid Base (separat erhältlich)
  Diese Basisstation ist auch kompatibel mit der Modukid Infant Babyschale.
Gewicht der Basisstation 7 kg

 

Lieferumfang zum Axkid Modukid Seat:

  • Modukid Seat Kindersitz
  • ASIP Seitenaufprallschutz für Axkid-Kindersitze
  • Die Modukid Base ist nicht im Lieferumfang enthalten und kann separat in unserem Shop oder Geschäft gekauft werden. 
  • inkl. Unfallaustauschgarantie
Weiterführende Links zu "Axkid Modukid Seat"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der Modukid Seat im Auto eingebaut?

    Einbau des Modukid Seat Reboard-Kindersitzes

    Der Modukid Seat wird als Teil des Axkid Modukid-Konzepts auf der Modukid Base befestigt. Eine Befestigung mit dem 3-Punkt-Gurt oder ohne Basisstation ist nicht möglich!

    Nähere Informationen dazu, in welchen Fahrzeugmodellen Sie den Modukid Seat einbauen dürfen, finden Sie in der Typenliste. Auf welchen Plätzen Ihres Autos der Einbau eines rückwärtsgerichteten Kindersitzes, bzw. der Basis mit Stützfuß gestattet ist, entnehmen Sie dem Handbuch Ihres Fahrzeugs. Sollte etwas unklar sein oder wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich jederzeit per Email oder telefonisch an uns. Wir helfen gerne!

    Einbau der Modukid Base:

    Bevor Sie mit dem Einbau beginnen, installieren Sie den Überrollbügel an der Basis, so dass er in seiner engsten Position eingerastet ist. Dazu heben Sie den runden, weißen Knopf oben auf der Basis an und schieben den Überrollbügel in die Aufnahme an der Basisstation. Klappen Sie den Stützfuß aus. Sie werden einen Piepton hören, der aufhört, wenn Sie die Installation abgeschlossen und den Stützfuß korrekt eingebaut haben.

    1. Ziehen Sie an den an den Seiten angebrachten weißen Knöpfen und schieben Sie währenddessen die Isofixarme so weit wie nötig heraus. Über die Länge der Isofixarme definieren Sie die Beinfreiheit beim Modikid Seat.
    2. Positionieren Sie die Basis mit den Isofixarmen vor den Isofixbügeln auf dem von Ihnen ausgewählten Sitzplatz und rasten Sie dann die Isofixhaken dort ein. Sie hören auf beiden Seiten ein Klick-Geräusch.
    3. Die Anzeige an den Isofixarmen muss jetzt „grün“ zeigen.
    4. Der Überrollbügel wird jetzt so weit ausgefahren, dass er fest gegen die Rückenlehne des Autositzes drückt. Das gibt der Basis Halt, Stabilität und verhindert bei einem Unfall den Rebound der Basisstation inkl. Kindersitz.
    5. Im letzten Schritt verlängern Sie den Stützfuß bis dieser sicher auf dem Fahrzeugboden steht. Sie sehen eine grüne Anzeige und der Piepton hört auf.
    6. Kontrollieren Sie die farbigen Anzeigen! Zeigen alle „grün“? Dann ist die Modukid Base korrekt installiert.

    Wenn Sie die Isofixbasis eingebaut haben, wird der Modukid Seat in wenigen Schritten darauf befestigt.

    1. Setzen Sie den Reboard-Kindersitz Modukid Seat auf die Basis und rasten Sie ihn dort ein.
    2. Überprüfen Sie die Anzeige oberhalb des Stützfußes. Diese zeigt bei richtiger Installation des Sitzes auf der Basis „grün“.
    3. An der zur Tür zeigenden Seite befestigen Sie bitte den zusätzlichen Seitenaufprallschutz ASIP. Unter dem kleinen Reißverschluss finden Sie die Aufnahme für den Seitenprotektor.
    4. Sie können den Modukid Seat in 3 Sitz- bzw. Ruhepositionen auf der Basisstation verstellen.

    Möchten Sie sich den Einbau lieber im Video ansehen? Kein Problem!:

  • Kann der Modukid ohne Isofix-Base oder mit dem Fahrzeuggurt eingebaut werden?

    Nein! Das geht beides nicht.

    Der Modukid braucht zwingend seine Isofix-Basis, um fest und sicher im Auto eingebaut zu sein. Der Einbau mit dem Fahrzeuggurt ist ebenso nicht möglich oder zugelassen.

    Bitte lesen Sie Ihre Anleitung gründlich und folgen Sie dieser genau. Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren (per Mail oder telefonisch), wenn Sie Fragen haben. 

  • Ab welcher Größe und ab welchem Alter ist der Modukid zugelassen und geeignet?

    Wann passt der Modukid?

    Der Modukid Seat ist für Kinder mit einer Körpergröße von 61 cm bis 105 cm zugelassen (i-Size). Damit kann ihr Kind von ca. 6 Monaten bis ca. 4 Jahren sicher reisen. Da der Sitz relativ aufrecht gestaltet ist, empfiehlt es sich, dass die Kinder eine gewisse Körperspannung schon aufweisen, im besten Fall sogar ein wenig sitzen können.

    Wenn man es in Oberteilgrößen ausdrücken möchte, so passt der Modukid ungefähr ab Kleidergröße 68 bis ca. 104/110. Bitte beachten Sie dabei unbedingt die vorgeschriebene Maximal-Körpergröße von 105 cm und das Maximal-Körpergewicht von 18 kg.

  • Besitzt der Modukid eine Drehfunktion und kann er vorwärts genutzt werden?

    Nein!

    Der Modukid Seat kann weder zum Einsteigen zur Autotür gedreht werden, noch vorwärts auf die Basis-Station geklickt werden.

    Er ist ein rein rückwärts gerichteter Auto-Kindersitz und hat damit den schwedischen Plus-Test bestanden. 

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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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