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BeSafe iZi Kid X3 i-Size
schwarzer Reboardkindersitz mit ISOfix
Ausgezeichnete Sicherheit - der Kid X3 i-Size mit schwedischem Plus-Test
Unkomplizierter Einbau dank ISOfix
Bietet Ihrem Kind lange einen sicheren Platz auf Reisen
Flexibler Seitenaufprallschutz zum Anstecken, immer dort wo Sie ihn brauchen
BeSafe Kid X3 auf der Rückbank
Grauer Reboarder BeSafe Kid X3
Kopfstütze und Seitenwangen BeSafe Kid X3 i-Size
Genau wie der Combi X4 ISOfix verfügt auch der Kid X3 i-Size über mehrfach verstellbare Isofixarme
Mehr Sicherheit dank Stützfuß am Kid X3 i-Size
BeSafe Kid X3 i-Size Polsterung innen
Mit dem verbesserten SIP+ Seitenprotektor
Noch besser gepolstert und geschützt mit der neuen Generation des Sitzverkleinerers
Hat den schwedischen Plus-Test bestanden

Dieser Reboarder hat den schwedischen Plus-Test bestanden (VTI Schweden)
BRA VAL - Auszeichnung „gute Wahl“ (Folksam 2019)
4 von 5 Punkten (Bäst i test 2019)
 "Gut" beim ADAC Kindersitztest im Herbst 2019
Praktisch: Wenn Sie diesen Kindersitz nach dem Kauf auf der Webseite des Herstellers registrieren, verlängert BeSafe Ihre Garantie kostenlos auf 3 Jahre.

Ausgesprochen sicherer Kindersitz mit Plus-Test und besonders guten Ergebnissen beim ADAC Kindersitztest 

ab 525,41 € * 539,00 € * (2,52% gespart)

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    BRA VAL - Auszeichnung „gute Wahl“ (Folksam 2019)
    4 von 5 Punkten (Bäst i test 2019)
     "Gut" beim ADAC Kindersitztest im Herbst 2019
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Der BeSafe iZi Kid X3 i-Size: Aus Testsieger-Genen gemacht und noch sicherer für Ihr Kind Was... mehr
Produktinformationen "BeSafe iZi Kid X3 i-Size"

Der BeSafe iZi Kid X3 i-Size: Aus Testsieger-Genen gemacht und noch sicherer für Ihr Kind

Was macht genau diesen Kindersitz so besonders?

Der BeSafe iZi Kid X3 i-Size ist ein reiner Reboarder, zugelassen nach der aktuellsten Regulierung UN R 129 (i-Size) und nur mit Isofix nutzbar. Die Zulassung nach i-Size bedeutet, dass er für Kinder mit einer Körpergröße von 61 bis 105 cm und einem maximalen Körpergewicht von 18 kg geeignet ist.

Das entspricht in etwa einem Alter von 6 Monaten bis 4 Jahre. Durch seine besonders gute Ruheposition kann Ihr kleiner Schatz schon früh in den iZi Kid X3 i-Size umziehen. Wir empfehlen für Kinder bis zu einem Jahr das separat erhältliche Babykissen zu nutzen. Es gleicht den Sitzwinkel für ganz kleine Kinder so weit aus, dass eine optimale Liegeposition erreicht werden kann.

Optimierter Nachfolger eines Testsiegers

Der Kid X3 i-Size ist das Nachfolgemodell des bekannten und vielfach getesteten Kid X2 i-Size. Dieser bekam beim Kindersitztest von ADAC / Stiftung Warentest 2016 in der Kategorie „Sicherheit“ eine Traumnote von 1,1 und ging am Ende als Testsieger in der Gruppe der Sitze von 1 bis 4 Jahre hervor. Genau wie der Kid X2 i-Size verfügt auch der Kid X3 i-Size über die gleichen herausragenden Sicherheitseigenschaften – welche zusätzlich durch die neue Generation des SIP+ und des Sitzverkleinerers ergänzt, optimiert und benutzerfreundlicher wurden.

Mit dem Kid X3 i-Size knüpft BeSafe direkt an das fantastische Ergebnis des Vorgängermodells Kid X2 i-Size an. Auch der Kid X3 überzeugt im ADAC Kindersitztest (vom Herbst 2019) und zeigt mit der besten Sicherheitsbewertung aller seit 2015 getesteten Sitze für Kinder von ca. 1 bis 4 Jahren, wie hervorragend er Ihr Kind schützt. Mit einer Traumnote von 0,7 im Schutz beim Seitenaufprall wird klar, dass der zusätzliche und verbesserte Seitenaufprallschutz SIP+ ganze Arbeit leistet. Mit einer Note von 1,1 im Teilbereich Sicherheit und einer Gesamtnote von 1,8 zeigt sich: In diesem Reboard-Kindersitz fährt Ihr Kind immer bestens geschützt und ausgesprochen sicher im Auto mit. Das bestätigt auch das Urteil der Tester, die dem Kid X3 ein sehr geringes Verletzungsrisiko für das Kind beim Front- und Seitencrash bescheinigen. Zudem birgt er eine nur geringe Gefahr der Fehlbedienung, was auch auf die leicht verständliche Bedienungsanleitung zurückzuführen ist. Zudem kommt der Komfort für Ihren Nachwuchs nicht zu kurz. Lobend erwähnt wird von den Prüfern hier die gute Polsterung, die günstige Sitzposition und das gute Platzangebot für das Kind.

Ebenso wie der Kid X2 i-Size hat auch das neueste Modell, der Kid X3 i-Size, den anspruchsvollen und „härtesten Autokindersitz-Test der Welt“, den schwedischen PLUS-Test, mit Bravour bestanden. Dies bestätigt, dass dieser Reboard-Kindersitz Ihren Nachwuchs im Falle eines Unfalls hervorragend schützt.

Folksam-LogoniV7EFi96YmjM Der BeSafe iZi Kid X3 i-Size wurde vom schwedischen Versicherungsunternehmen Folksam in seinem Kindersitztest von 2019 mit der Höchstnote 4 bewertet und bekam die Auszeichnung „gute Wahl“. Folksam lobt bei diesem Kindersitz unter anderem die Möglichkeit, ihn durch seinen langen Stützfuß auch in Kleinbussen / Bullis einbauen zu können.

Im Kid X3 i-Size allzeit sichere und komfortable FahrtIntuitiver und sicherer Einbau durch ISOfix

Der Einbau mit ISOfix und die optischen und akustischen Indikatoren reduzieren die Gefahr von sogenanntem Misuse, also falscher Nutzung beziehungsweise fehlerhafter und somit unsicherer Befestigung. Die Indikatoren bestätigen die einzelnen Einbauschritte und zeigen Ihnen genau, ob alles korrekt und sicher installiert ist.

Die 8-fach in der Länge verstellbaren ISOfix-Arme ermöglichen es, den Sitz entweder mit viel Beinfreiheit für Ihr Kind oder sehr platzsparend einzubauen. So ist der BeSafe iZi Kid X3 i-Size sehr flexibel und auch für kleine Autos geeignet. Der patentierte Überrollbügel garantiert zusätzlich sehr sicheren und festen Halt im Auto und den größtmöglichen Schutz für Ihr Kind.

Viele Details am Kid X3 i-Size schaffen Komfort im Alltag

Dieser Kindersitz wächst mit

Der BeSafe iZi Kid X3 i-Size lässt sich jederzeit perfekt an das wachsende Kind anpassen, er wächst sozusagen mit. Mit nur einem Handgriff können Sie die Höhe der Kopfstütze und der Gurte in 8 verschiedene Positionen einstellen - und das zeitgleich. Außerdem verfügt der Kid X3 i-Size über magnetische Gurtassistenten, welche die Gurte an den Seiten fixieren. So sind sie nicht im Weg, wenn das Kind in den Sitz gesetzt wird oder wenn Sie es herausheben möchten.

Mehrere Ruhe- und Sitzpositionen sorgen für viel Flexibilität

Der iZi Kid X3 i-Size verfügt über mehrere Ruhepositionen, die Sie sogar während der Fahrt einstellen können. Sollte Ihr Kind die Autofahrt also zu einem Powernap nutzen wollen, ist dies äußerst bequem möglich. Selbst im Sommer muss Ihr Kind in diesem gut durchdachten Sitz nicht übermäßig schwitzen, da im Rückenteil extra Belüftungsschlitze eingearbeitet sind.

Für Sie verbessert, für Ihr Kind optimiert

Der iZi Kid X3 i-Size verfügt über die neueste Generation des Sitzverkleinerers. Er bietet Ihrem Kind noch mehr Komfort und Stabilität. So wird der Übergang von der Babyschale zum Folgesitz besonders leicht gemacht. Durch seine Schaumeinsätze gibt er gerade kleinen Kindern sehr guten Halt, umschließt sie schützend, während der Sitzwinkel optimiert wird. Von der zusätzlichen Seitenstabilität profitiert Ihr Kind bis zu einem Alter von ca. 2 Jahren, je nach Größe und Proportionen.

Ebenfalls zu den Neuerungen am Kid X3 i-Size zählt der verbesserte SIP+ Seitenaufprallschutz. Wie schon beim Kid X2 i-Size bietet das SIP+ Ihrem Kind bei einem seitlichen Aufprall bis zu 20% zusätzlichen Schutz, allerdings wurde der Befestigungsmechanismus deutlich optimiert. Es ist nun ganz einfach Ihren BeSafe iZi Kid X3 i-Size mit diesem extra Sicherheitsfeature auszustatten. Zudem stellt die verbesserte Befestigung sicher, dass der Seitenprotektor nicht verrutscht und immer an der passenden Stelle bleibt.

Der BeSafe iZi Kid X3 ist funktional und praktisch zugleichKind an Board im Kid X3 i-Size

Der iZi Kid X3 i-Size kommt in verschiedenen Farben und Polsterarten daher. Alle Bezüge lassen sich sehr gut reinigen. Normalerweise ist es völlig ausreichend, den Bezug mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Bei stärkerer Verschmutzung können Sie die Bezüge jedoch auch leicht abziehen und bei 30°C in der Waschmaschine waschen, sie sind allerdings nicht trocknergeeignet.

Unterschiede der Bezugstoffe bei BeSafe-Kindersitzen:

Beim Bezug "Fresh Black Cab" handelt es sich um den einfachsten BeSafe-Stoff: Das Schwarz ist edel und zeitlos, der Stoff robust und sehr schön. Die Mélange-Stoffe sind sehr strapazierfähig und dabei weich und angenehm auf der Haut. Bei der Variante "Premium Car Interior Black" erhalten Sie Ihren Kindersitz mit einem besonders robusten und hochwertigen Polsterbezug, der aus Textilien gefertigt wird, die auch zur Herstellung von Autositzen verwendet werden. Dieser ist nicht nur ausgesprochen weich und dabei widerstandsfähig, sondern mit seinen Doppelziernähten ein zusätzliches Highlight in Ihrem Fahrzeug.

Der BeSafe iZi Kid X3 i-Size auf einen Blick:

  • Mit Plustest-Siegel - besonders sicher beim gefährlichen Frontalaufprall
  • Hohe Sicherheit beim Seitencrash durch den verbesserten Seitenprotektor SIP+
  • Einbau ausschließlich rückwärtsgerichtet mit Isofix (Gurtbefestigung nicht möglich)
  • i-Size Reboardkindersitz für Kinder von 61 cm bis 105 cm, bis maximal 18 Kilogramm
  • Geeignet für Babys ab ca. 6 Monaten - für die Kleinsten empfehlen wir bis ungefähr zu einem Alter von 12 Monaten den separat erhältlichen Babykeil
  • Variabler Reboarder dank verstellbarer Isofix-Arme: Platzsparend mit wenig oder bei großzügigem Platzangebot mit viel Beinfreiheit einbaubar
  • Einfaches Hineinsetzen und Herausnehmen des Kindes dank magnetischer Gurthalter
  • Hoher Kindersitz, der Ihrem Kind eine gute Sicht aus dem Fenster ermöglicht
  • Lüftungsschlitze in der Rückenlehne verringern das Schwitzen im Kindersitz - entspanntes Reisen auch im Sommer

 

3 Jahre Garantie für Kindersitze von BeSafe

 

BeSafe Garantieverlängerung: Schon gewusst? Wenn Sie diesen Kindersitz beim Hersteller registrieren, erhalten Sie ein weiteres Jahr Garantie! Dies gilt für alle ab dem 01. Oktober 2014 bei BeSafe gekauften Basisstationen und Kindersitze. 

 

Daten zum Reboarder BeSafe Kid X3 i-Size 

Zulassung UN/ECE R 129/00
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) -
Gewicht des Kindes bis maximal 18 kg
Größe des Kindes 61 bis 105 cm
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 74 bis ca. Oberteilgröße 116. Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 105 cm zugelassen ist und genutzt werden darf. 
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Nein
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja
Einbau vorwärtsgerichtet Nein
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Isofix-Größenklasse BeSafe iZi Kid X3 i-Size D / ISO/R2
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße  66 cm breit, 132 cm hoch, 72 cm tief
Gewicht des Kindersitzes 14,5 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -

 

Lieferumfang zum BeSafe iZi Kid X3 i-Size: 

  • BeSafe iZi Kid X3 i-Size (Reboarder ohne separate Basisstation, dieser Kindersitz besteht aus einem Teil)
  • inklusive Sitzverkleinerer
  • inklusive Unfallaustauschgarantie

Weiterführende Links zu "BeSafe iZi Kid X3 i-Size"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie baue ich den iZi Kid X3 i-Size ein?

    Einbau des Kid X3 i-Size

    Der Kid X3 i-Size kann ausschließlich rückwärtsgerichtet und mit ISOfix befestigt werden.

    In welchen Fahrzeugen der Kindersitz eingebaut werden darf, entnehmen Sie der Typenliste. Informationen, auf welchen Plätzen in Ihrem Wagen ein Einbau möglich ist, finden Sie im Fahrzeug-Handbuch.

    Wenn Sie den Reboard-Kindersitz auf dem Beifahrersitz installieren möchten, muss der Airbag unbedingt ausgeschaltet werden! Beachten Sie zum Einbau auf dem Beifahrersitz auch die Angaben in der Bedienungsanleitung.

    Auf der Unterseite des Kid X3 i-Size finden Sie ein Paar Isofix-Einführhilfen. Diese können Sie am ISOfix befestigen, um den Einbau zu erleichtern.

    Einbau:

    1. Drücken Sie den ISOfix-Auslöseknopf auf der Basis und ziehen Sie die ISOfix-Arme so weit wie möglich heraus.
    2. Nehmen Sie die Schutzkappen von den ISOfix-Haken ab. Dazu drücken Sie die beiden Knöpfe auf den ISOfix-Armen.
    3. Stecken Sie die Installationshilfen auf die ISOfix-Arme. Diese verhindern, dass sich die ISOfix-Arme zusammenschieben, wenn Sie diese am ISOfix einrasten wollen.
    4. Klappen Sie den Stützfuß herunter.
    5. Stellen Sie den Kid X3 i-Size rückwärtsgerichtet auf den von Ihnen ausgewählten Platz.
    6. Rasten Sie die ISOfix-Haken an den ISOfix-Bügeln ein. Sie hören ein deutliches Klick-Geräusch und beide Indikatoren an den ISOfix-Armen zeigen jetzt „grün“.
    7. Nehmen Sie die Installationshilfen ab. Sie können jetzt entscheiden, wie viel Beinfreiheit Ihr Kind bekommen soll.
    8. Je nachdem wie weit Sie den Reboard-Kindersitz mit dem Überrollbügel zur Rückenlehne des Autositzes schieben, bekommt Ihr Nachwuchs mehr oder weniger Beinfreiheit.
    9. Im Anschluss fahren Sie den Distanzbügel so weit aus, dass er fest gegen die Rückenlehne des Fahrzeugsitzes drückt. Dazu betätigen Sie den kleinen Wipphebel unterhalb des Bügels. Am Hebel befindet sich ein kleiner Pin, dort stellen Sie die Richtung ein, in die sich der Überrollbügel bewegt.
    10. Nehmen Sie die Schutzkappe vom Fuß des Stützfußes ab. Es ertönt ein akustisches Signal.
    11. Fahren Sie den Stützfuß aus und achten Sie darauf, dass er fest auf dem Boden aufsteht. Ist er korrekt installiert, verstummt der Warnton und die Anzeige auf dem Fuß zeigt „grün“.
    12. Überprüfen Sie den Einbau nochmal und gehen Sie sicher, dass alle Anzeigen „grün“ zeigen.
    13. Der zusätzliche Seitenaufprallschutz SIP+ wird jetzt an der zur Tür zeigenden Seite des Kindersitzes angebracht.

     

  • Die Passform des Kid X3 i-Size - wie lange kann mein Kind diesen Kindersitz nutzen?

    Das sagt die Zulassung

    Der iZi Kid X3 i-Size ist durch seine Zulassung nach ECE R129 (i-Size) für Kinder von 61 bis 105 cm und bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg geeignet. Hierbei gilt der Wert, der zuerst erreicht wird. Je nach den Proportionen Ihres Kindes entspricht das einem Alter von 6 Monaten bis 4 Jahre.

    Die neue Generation des Sitzverkleinerers bietet Ihrem Nachwuchs besonderen Komfort und gibt zusätzliche seitliche Stabilität. In Verbindung mit der mehrfach verstellbaren Ruheposition und dem separat erhältlichen Babykeilkissen kann im Kid X3 i-Size eine gute Liegeposition für Kinder ab ungefähr 6 Monaten geschaffen werden.

  • Wie lange braucht mein Kind den Sitzverkleinerer?

    So lange sollte der Sitzverkleinerer genutzt werden

    Im Lieferumfang des Kid X3 i-Size befindet sich auch der optimierte Sitzverkleinerer, der mit seinen Schaumeinsätzen dafür sorgt, dass Ihr Nachwuchs in seinem Sitz immer bestmöglichen Halt hat. Zudem verbessert der Sitzverkleinerer den Gurtverlauf und stellt sicher, dass Ihr kleiner Schatz jederzeit korrekt gesichert ist.

    Wir empfehlen den Sitzverkleinerer bis zu einem Alter von ca. 2 Jahren zu nutzen. Da dieser Wert aber stark von der individuellen Entwicklung eines jeden Kindes abhängt, kann es möglich sein, dass Sie den Verkleinerer schon früher herausnehmen müssen oder ihn länger für Ihr Kind benötigen.

    Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kind den Einsatz noch benötigt, können Sie es einmal mit und einmal ohne diesen in den Reboard-Kindersitz setzen. Vergleichen Sie, wann Ihr Kind besser sitzt, der Gurt besser verläuft und entscheiden Sie dann. Sind Sie immer noch nicht überzeugt, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir sind Ihnen dabei behilflich, die beste Einstellung für Ihren kleinen Liebling zu finden!

  • Wie stelle ich die Kopfstütze korrekt ein?

    Kopfstütze und Gurte richtig einstellen

    Damit ein Kindersitz seinen kleinen Passagier optimal schützen kann, muss er unbedingt richtig eingestellt sein. Nur dann kann Ihr Kind im Falle eines Unfalls bestmöglich geschützt werden.So-ist-die-Kopfstuetze-korrekt-eingestellt-BeSafe

    Beim Kid X3 i-Size lassen sich die Kopfstütze und das Gurtsystem simultan anpassen. Das bedeutet, wenn Sie die Höhe der Kopfstütze verstellen, ändert sich auch die Höhe der Schultergurte automatisch mit. Umso wichtiger ist es, dass Sie darauf achten, dass alles richtig an Ihren Nachwuchs angepasst ist.

    So-sind-Kopfstuetze-und-Gurte-richtig-eingestellt-BeSafeDie Kopfstütze im Kid X3 i-Size muss so eingestellt werden, dass sie sich knapp über den Schultern Ihres Kindes befindet. Sie dürfen maximal eine flache Hand zwischen Kopfstütze und Schulter Ihres Kindes bekommen. Ist die Kopfstütze korrekt eingestellt kommen die Schultergurte automatisch an der richtigen Stelle heraus

  • Wie baue ich den Kid X3 i-Size mit mehr Beinfreiheit ein?

    Der Kid X3 i-Size ist sehr variabel im Einbau

    Durch die mehrfach verstellbaren ISOfix-Arme haben Sie die Möglichkeit die Beinfreiheit Ihres Kindes im Kid X3 i-Size flexibel zu gestalten. Für kleine Kinder, die noch nicht so viel Platz für ihre Beine brauchen, kann der Reboarder mit wenig Beinfreiheit sehr platzsparend eingebaut werden. Wächst Ihr kleiner Schatz, dann können Sie den Kindersitz mit mehr Beinfreiheit einbauen und so für mehr Komfort sorgen. In diesem Fall benötigt der Kid X3 i-Size natürlich auch mehr Platz im Auto.

    Die Beinfreiheit wählen Sie beim Einbau des Kid X3 i-Size. Haben Sie den Sitz am ISOfix Ihres Autos eingerastet, können Sie den Reboard-Kindersitz mehr oder weniger weit mit dem Überrollbügel in Richtung Rückenlehne des Autositzes schieben. So legen Sie fest, wieviel Platz Ihr Nachwuchs für seine Beine bekommt. Haben Sie die passende Einstellung gefunden, beenden Sie den Einbau, indem Sie den Überrollbügel so weit ausfahren, dass er fest in die Rückenlehne drückt. Zu guter Letzt stellen Sie noch den Stützfuß sicher auf dem Fahrzeugboden auf.

  • Wie unterscheidet sich der Kid X3 i-Size vom Kid X2 i-Size?

    So unterscheiden sich Kid X2 i-Size und Kid X3 i-Size

    BeSafe arbeitet stetig daran die Sicherheit von Kindern im Auto zu verbessern. Daher fließen immer wieder neue Erkenntnisse in bewährte Sitzmodelle ein. So auch beim iZi Kid X2 i-Size bzw. dem iZi Kid X3 i-Size.

    Der Kid X3 i-Size ist das Nachfolgemodell des Kid X2 i-Size und verfügt über zwei Eigenschaften, die ihn noch sicherer für Ihren Nachwuchs machen.

    1. Die neue Generation des Sitzverkleinerers wurde so optimiert, dass sie Ihrem Kind durch extra Schaumeinsätze noch mehr Halt und seitliche Stabilität geben kann. So bietet der Kid X3 i-Size mehr Komfort und Sicherheit gerade auch für kleinere Kinder.
    2. Der verbesserte Seitenaufprallschutz SIP+ absorbiert bei einer seitlichen Kollision zusätzlich nicht nur bis zu 20% der Aufprallenergie, die überarbeitete Variante lässt sich jetzt auch spielend einfach am Kindersitz anbringen. Der neue Befestigungsmechanismus stellt darüber hinaus sicher, dass das SIP+ nicht verrutscht und es Ihr Kind so immer perfekt schützen kann.
  • Kann ich den Kid X3 i-Size auch ohne Überrollbügel oder SIP+ nutzen?

    Niemals ohne Überrollbügel!

    Der Überrollbügel am Kid X3 i-Size und an allen anderen BeSafe Reboard-Kindersitzen muss immer installiert sein. Er besitzt eine wichtige Funktion und ist Teil der Zulassung des Kindersitzes.

    Im Falle eines frontalen Aufpralls wird der Reboarder durch die Aufprallenergie zuerst in die Sitzfläche des Autositzes gedrückt. Im nächsten Schritt geht die Bewegung dann nach oben und hebt den Kindersitz vom Fahrzeugsitz an. Der Überrollbügel fängt diese Bewegung ab und verhindert, dass Ihr Kind mitsamt seinem Sitz vor die Rückenlehne des Autositzes geschleudert und schwer verletzt wird. Ihr Kid X3 i-Size darf also unter keinen Umständen ohne den Bügel genutzt werden!

    Das SIP+ - Sie entscheiden

    Das SIP+ ist ein zusätzlicher Seitenaufprallschutz für Ihren Reboard-Kindersitz. Alle Kindersitze von BeSafe sind von Haus aus auch ohne das SIP+ sehr sicher für Ihr Kind und wurden natürlich auch so getestet und zugelassen.

    Das SIP+ ergänzt und optimiert den Schutz bei einem seitlichen Aufprall für Ihr Kind indem es den Abstand zur Tür verringert und so weniger Raum für Bewegung lässt. Weniger Bewegung heißt in diesem Fall, weniger Kräfte, die auf Ihr Kind wirken. Außerdem nimmt der Seitenprotektor durch seine Deformation bei einem Aufprall Energie auf und reduziert so die auf den Kopf und Nacken Ihres Kindes einwirkenden Kräfte.

    Sie können, wenn zwischen Sitz und Autotür nicht genug Platz ist, auch auf die Installation des SIP+ verzichten. Den Schutz Ihres Kindes bei einer seitlichen Kollision übernehmen dann die Sitzschale und die tiefen Seitenwangen des Kid X3 i-Size.

    Achten Sie bei der Installation des SIP+ immer darauf, dass genug Platz bleibt, um die Autotür zu schließen. Vermeiden Sie es, den Seitenprotektor so anzubringen, dass Sie die Tür beim Schließen gegen das SIP+ schlagen. Der Seitenaufprallschutz wird dadurch beschädigt und kann Ihr Kind im Ernstfall nicht mehr ordnungsgemäß schützen!

     

  • Wie unterscheiden sich die verschiedenen Bezüge des Kid X3 i-Size?

    Für jeden etwas dabei

    BeSafe bietet seine Kindersitze in verschiedenen Stoff-Varianten an.

    • Fresh Black Cab“ ist der einfachste Bezug aus der BeSafe-Reihe, schlicht schwarz, trotzdem edel und zeitlos schön. Selbstverständlich ist auch diese Variante robust und unempfindlich.
    • Die Mélange-Stoffe gibt es in unterschiedlichen Farben. Diese Stoffe zeichnen sich durch eine melierte Farbgebung aus und fühlen sich sehr angenehm und hochwertig an. Der Bezug ist zweifarbig gehalten, wobei die Umrandung etwas heller gestaltet ist. Hierdurch wirken die Mélange-Bezüge besonders schick.
    • Mit dem Bezug „Premium Car Interior Black“ bekommen Sie einen besonders hochwertigen und robusten Bezug mit extra guter Polsterung. Der Bezug wurde aus Textilien gefertigt, die auch zur Herstellung von Autositzen verwendet werden und mit auffälligen Doppelziernähten versehen sind. Ein echter Hingucker!

    Alle Bezüge sind leicht zu reinigen und können, wenn es nötig ist bei 30° C im Schonwaschgang gewaschen werden.

  • Worauf sollte ich beim Anschnallen meines Kindes achten?

     

    Damit der Kindersitz Ihren Nachwuchs optimal schützen kann ist es ungemein wichtig, dass Sie Ihren kleinen Liebling korrekt und fest genug anschnallen.

    Achten Sie immer darauf, dass sich Ihr Kind richtig in seinen Sitz setzt: Den Po nach hinten, das Becken muss dabei aufrecht bleiben und darf nicht gekippt werden. Mit dem Rücken und den Schultern soll Ihr Schatz an der Rückenlehne anlehnen und beim Anschnallen am besten leicht nach oben schauen.

    Die Gurte meines iZi Kid X3 i-Size lassen sich nur sehr schwer straffen – was kann ich tun?

    Für dieses Problem können drei Fehler in der Handhabung in Betracht kommen:

    1. Die Kopfstütze Ihres Reboard-Kindersitzes ist falsch eingestellt. So kommen die Gurte von oberhalb der Schultern, der Gurtweg ist zu lang und der Winkel der Gurtumlenkung beträgt über 90°, was eine zusätzlich bremsende Wirkung hat. Es ist nicht möglich, dass Kind fest (genug) anzuschnallen.
    2. Achten Sie beim Anschnallen darauf, dass die Schulterpolster nicht nach hinten rutschen und so den Gurt beim Festziehen bremsen. Ziehen Sie die Polster nach dem (ersten) Festziehen der Gurte wieder nach vorne hin glatt und prüfen Sie dann, ob es danach möglich ist, den Gurt noch etwas weiter zu straffen. Zudem sollten Sie immer zuerst den Hosenträgergurt nach vorn ziehen, so dass sich die Gurte im Becken- und Beinbereich straffen. Erst danach ziehen Sie den gesamten Gurt fest. Durch dieses Vorgehen reduziert sich der Aufwand beim Straffen der Gurte erheblich.
    3. Passend zu Punkt 2 wird auch der Gurt häufig falsch durch den Sitz geführt. Im Bereich der Kopfstütze, dort wo der Gurt aus dem Sitz austritt befinden sich Gurtschlitze im Bezug des Sitzes. Stellen Sie sicher, dass beide Gurte (eigentlicher Gurt und Gurtband, an dem das Gurtpolster befestigt ist) durch die gleiche Öffnung geführt werden. Ist das nicht der Fall, befindet sich zwischen den Gurten der Stoff des Bezugs. Dieser wird beim Straffen der Gurte eingeklemmt und blockiert so den Gurtverlauf, was das Festziehen extrem erschwert.

    Haben Sie alle Punkte kontrolliert und beachtet, sollten Sie das korrekte Anschnallen Ihres Kindes problemlos und mit wenig Aufwand erledigen können.

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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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