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Britax Römer DUALFIX 2 R
Ein außergewöhnliches Design - der DUALFIX 2 R in Blue Marble
Überzeugt auch den ADAC und die Stiftung Warentest mit einem "gut"
Die Drehung macht´s ganz leicht. Anschnallen, Ein- und Aussteigen wird jetzt zum Kinderspiel
Schützt Ihr Kind und hält es sanft und sicher - der DUALFIX 2 R von Britax Römer
Entgegen der Fahrtrichtung ist sicherer - so lange wie möglich, mindestens bis 4 Jahre

 Note „gut“ beim ADAC Kindersitztest im Frühjahr 2020

DUALFIX 2 R: ein verbesserter Klassiker mit 360°-Drehfunktion

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Der Britax Römer DUALFIX 2 R- der Neue in der DUALFIX-Familie Mit dem DUALFIX 2 R ... mehr
Produktinformationen "Britax Römer DUALFIX 2 R"

Der Britax Römer DUALFIX 2 R- der Neue in der DUALFIX-Familie

Zwei Kinder die im DUALFIX 2 R rückwärts und dadurch besonders sicher im Auto mitfahren.
Mit dem DUALFIX 2 R ergänzt Britax Römer seine DUALFIX-Familie um ein weiteres Modell. Er ist zugelassen für Kinder von 0 bis 18 kg, was in etwa einem Alter von Geburt bis 4 Jahre entspricht. Erfahrungsgemäß passt der DUALFIX 2 R ca. bis zu einer Oberteilgröße von 104, wobei dies auch stark von den Proportionen des Kindes abhängt.

Es ist übrigens kein Indiz für einen zu kleinen Reboard-Kindersitz, wenn die Beine des Kindes an der Rückenlehne des Autositzes anstoßen oder das Kind die Beine knicken oder anwinkeln muss! Erst wenn die Schultern nicht mehr unter die Kopfstütze passen oder ein Gewicht von 18 kg erreicht ist, ist der DUALFIX 2 R wirklich zu klein.

Der DUALFIX 2 R wurde gegenüber dem Vorgängermodell verbessert

Der DUALFIX 2 R wurde so überarbeitet, dass die Gurthöhe und -länge jetzt auch für Neugeborene besser anzupassen ist. Daher ist eine Neugeboreneneinlage nicht mehr zwingend erforderlich. Unsere Erfahrung zeigt allerdings, dass gerade kleine Babys noch zusätzlichen Halt benötigen, weshalb wir dazu raten, die separat erhältliche und optimierte Neugeboreneneinlage zu nutzen, wenn Sie Ihr Kind tatsächlich schon ab Geburt im DUALFIX 2 R transportieren wollen.

Extra-weiche Einlage für Neugeborene (separat erhältlich)

Die extra Einlage für Neugeborene ist besonders gut und weich gepolstert. Sie verringert den Platz in der Sitzfläche und Kopfstütze und gibt Ihrem kleinen Schatz so besseren Halt und mehr Stabilität. Sie schafft einen besonders flachen Sitz- bzw. Liegewinkel, für eine ergonomische Position.

Wir raten zu einer gut passenden Babyschale für ein Neugeborenes. Diese ist an die speziellen Bedürfnisse eines kleinen und jungen Babys besonders gut angepasst und schützt es dadurch optimal. Ist Ihr Baby in der Babyschale nicht mehr zufrieden, kann es nach ein paar Monaten sehr gut in einen rückwärtsgerichteten Kindersitz wie den DUALFIX 2 R wechseln.

Der Komforteinsatz für die Kleinen

Wenn Ihr Kind der Neugeboreneneinlage entwachsen ist und ohne diese noch sehr viel Platz und Spielraum in seinem Kindersitz hat, können Sie mit der Komforteinlage von Britax Römer Abhilfe schaffen. Sie reduziert den Platz zwischen Ihrem Baby und den Seiten der Sitzschale und gibt Ihrem Kind so zusätzlichen Halt. Zudem verbessert der Sitzverkleinerer auch den Gurtverlauf des 5-Punkt-Gurtsystems. Der Komforteinsatz sollte bis zu einem Alter von ca. 2 Jahren genutzt werden. Erst wenn Ihr Kind ohne diesen Einsatz besser im DUALFIX 2 R sitzt als mit, wird es Zeit, ihn zu entfernen.

Sicher unterwegs: Mit diesen Eigenschaften schützt der DUALFIX 2 R Ihr KindDie Drehfunktion des DUALFIX 2 R ist ausgesprochen praktisch

Im DUALFIX 2 R kann Ihr Kind lange rückwärtsgerichtet im Auto mitfahren. Erwiesenermaßen ist dies für ein junges Kind die sicherste Möglichkeit transportiert zu werden. Bei einem Frontalaufprall – der häufigsten und schwersten Unfallart – wird Ihr Kind von der gesamten Sitzschale abgefangen, der kindliche Kopf- und Nackenbereich wird dabei nicht übermäßig belastet. Ganz anders in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz. Dort wirken die bei einem Unfall entstehenden Kräfte massiv auf den empfindlichen Nacken und Kopf des Kindes, was zu schweren oder sogar tödlichen Verletzungen führen kann. Wir raten – genau wie Britax Römer - deshalb dazu, Ihr Kind so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zum Alter von 4 Jahren rückwärts im Auto mitfahren zu lassen.

Im Britax Römer DUALFIX 2 R wird Ihr Kind bei einem Unfall gut geschützt

Der DUALFIX 2 R hat tiefe, gut gepolsterte Seitenwangen, die Ihr Kind umschließen wie ein schützender Kokon. Bei einem seitlichen Aufprall dämpfen sie die Aufprallenergie und schützen Ihr Kind so vor Verletzungen. Die Kopfstütze wurde V-förmig gestaltet. Sie gibt dem Kopf Ihres Kindes einerseits genug Halt, lässt ihm andererseits aber ausreichend Platz, wenn Ihr Kind wächst. Auch das 5-Punkt-Gurtsystem mit den breiten Neopren-Spezial-Schulterpolstern trägt zur Sicherheit Ihres Kindes bei. Ihr kleiner Passagier wird sanft, aber sicher im Reboarder gehalten und bei einem Verkehrsunfall auftretende Kräfte werden gleichmäßig über fünf Punkte verteilt und so abgemildert.

Der mehrfach höhenverstellbare Stützfuß des DUALFIX 2 R gibt ihm extra Stabilität. Er minimiert Kipp- oder Rotationsbewegungen des Kindersitzes und federt im Falle eines Unfalls die auftretende Energie zum Fahrzeugboden hin ab. So wirken weniger Kräfte auf Ihren kleinen Schatz – was mehr Schutz bedeutet.

Im Mai 2020 wurde der DUALFIX 2 R im Kindersitztest des ADAC geprüft. Für den Reboard-Kindersitz aus dem Hause Britax Römer vergeben die Tester die Gesamtnote „gut“. Positiv erwähnt wird das geringe Verletzungsrisiko des Kindes beim Front- sowie Seitencrash. Im Teilbereich Schadstoffe glänzt der DUALFIX 2 R zudem mit einer glatten 1,0. Das Testinstitut lobt ferner die gute Polsterung und das gute Platzangebot für das Kind.

Der DUALFIX 2 R bietet viel Platz für die KinderbeineAuch der Komfort kommt im DUALFIX 2 R nicht zu kurz

Den DUALFIX 2 R können Sie um 360° drehen. Das ist enorm praktisch, um Ihr Kind in den Sitz hineinzusetzen oder es herauszunehmen. Auch das Anschnallen geht viel leichter von der Hand, wenn Sie Ihr Kind zu sich gewandt sitzen haben. Und wenn alles passt und sitzt, dann geht es zurück in die sichere, weil rückwärtsgerichtete Position. Toll! Übrigens, diese kleine Hilfe schont Ihren Rücken sehr, kein Verbiegen mehr, um Ihr Kind in den Sitz zu bekommen. Alles ganz kinderleicht und entspannt.

Um den DUALFIX 2 R optimal an Ihr Kind anzupassen, können Sie die Kopfstütze und das Gurtsystem mit nur einer Hand kinderleicht verstellen. So ist es ein Leichtes, den DUALFIX 2 R immer dem Wachstum Ihres kleinen Schatzes anzupassen.

Der DUALFIX 2 R verfügt über mehrere einstellbare Sitz- bzw. Ruhepositionen, vorwärts- wie auch rückwärtsgerichtet. Der Überrollbügel wurde beim neuen DUALFIX 2 R kleiner gehalten, so lässt sich der Kindersitz in jeder Position drehen. Zudem bietet er so noch mehr Platz für die Beine Ihres Kindes.

Rückwärts, vorwärts und rundherum

Im DUALFIX 2 R kann Ihr Kind von 0 bis 18 kg sicher entgegen der Fahrtrichtung bei Ihnen im Auto mitfahren. Außerdem ist es möglich, dieen Kindersitz ab einem Gewicht von 9 bis 18 kg auch vorwärts zu nutzen.

Unsere Empfehlung geht immer dahin, ein Kind so lange wie möglich rückwärts, also entgegen der Fahrtrichtung im Auto zu sichern. Dies ist erwiesenermaßen deutlich sicherer als ein Kindersitz, der in Fahrtrichtung eingebaut ist. Der empfindliche Nacken- und Kopfbereich des Kindes wird in einem Reboard-Kindersitz bei einem Unfall weniger stark belastet und das Risiko für schwere Verletzungen so minimiert.

Unkomplizierter Einbau

Der DUALFIX 2 R kann ausschließlich mit Isofix eingebaut werden, was spielend einfach erledigt ist. Die Gefahr eines gefährlichen Fehleinbaus wird so minimiert. Der Überrollbügel und der in der Höhe verstellbare Stützfuß geben dem Kindersitz zusätzlichen Halt und Stabilität. Durch die Isofixverbindung steht der Britax Römer DUALFIX 2 R fest und sicher im Fahrzeug.

Britax Römer legt großen Wert auf kurze Produktionswege und hochwertige, schadstofffreie Materialien. Die Bezüge der Britax Kindersitze werden ausschließlich in Europa gefertigt und machen es Ihrem Kind so richtig gemütlich. Sie sind leicht vom Kindersitz abzuziehen und bei 30° C waschbar.

Daten zum Reboarder Britax Römer DUALFIX 2 R

Zulassung UN/ECE R 44/04
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) 0+/1
Gewicht des Kindes 0 bis 18 kg (rückwärts) / 9 bis 18 kg (vorwärts)
Größe des Kindes -
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 68 bis ca. Oberteilgröße 104.
  Wir empfehlen Ihnen, in den ersten Lebensmonaten eine Babyschale zu nutzen, da diese optimal an die Bedürfnisse eines Neugeborenen angepasst ist.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Ja, um 360°
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja, von 0 bis 18 kg
Einbau vorwärtsgerichtet Ja, von 9 bis 18 kg
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Isofix-Größenklassen DUALFIX 2 R Rückwärts: D / ISO/R2 
Vorwärts: B1 / ISO/F2X
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 45 cm breit, 48 cm hoch, 70 cm tief
Gewicht des Kindersitzes 14,7 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -

Lieferumfang zum Britax Römer DUALFIX 2 R:

  • DUALFIX 2 R Kindersitz
  • Achtung: Die Neugeborenen-Einlage und der Komforteinsatz sind separat erhältlich
  • inkl. Unfallaustauschgarantie
Weiterführende Links zu "Britax Römer DUALFIX 2 R"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der Britax Römer DUALFIX 2 R ins Auto eingebaut?

    Der Einbau des DUALFIX 2 R von Britax Römer

    Bevor Sie den DUALFIX 2 R einbauen, lesen Sie bitte in der Fahrzeugtypenliste nach, ob dieser Kindersitz in Ihr Auto eingebaut werden darf. Sollte Ihr Fahrzeug hier nicht aufgeführt sein, können Sie sich jederzeit an uns wenden. Wir sind gerne dabei behilflich zu klären, ob es eine Möglichkeit gibt, den DUALFIX 2 R in Ihr Auto einzubauen. Angaben dazu, ob es erlaubt ist, dass ein Kindersitz mit Stützfuß in Ihrem Fahrzeug installiert wird, finden Sie im Handbuch.

    Wenn Sie den DUALFIX 2 R auf dem Beifahrersitz befestigen möchten, müssen Sie den Airbag dort ausschalten oder deaktivieren! Ist das nicht möglich, ist ein Einbau auf dem Beifahrersitz ausgeschlossen.

    Vorbereitung zum Einbau:

    Der DUALFIX 2 R wird mit zwei Isofixführungshilfen geliefert. Diese erleichtern es, die Isofixhaken an den Isofixbügeln einzurasten. Befestigen Sie vor dem Einbau die Führungshilfen am Isofix. Dieser Schritt ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

    Einbau des DUALFIX 2 R - so bauen Sie diesen Kindersitz in Ihr Auto ein:

    1. Klappen Sie den Stützfuß so weit aus, dass er sich nicht mehr unter der Sitzbasis befindet.
    2. Stellen Sie den DUALFIX 2 R auf den für ihn vorgesehenen Platz im Auto.
    3. Um die Isofixarme auszufahren, ziehen Sie an der Gurtschlaufe, die sich zwischen diesen befindet.
    4. Positionieren Sie den DUALFIX 2 R jetzt mit den Isofixarmen vor den Isofixhaken des Autositzes.
    5. Rasten Sie die Isofixarme am Isofix des Fahrzeugs ein. Um zu verhindern, dass sich beide Arme einfach nur zurück unter den Kindersitz schieben, drücken Sie bitte an den roten Verriegelungsknöpfen und nicht am Sitz selbst.
    6. Das Isofix muss mit zwei deulichen Klick-Geräuschen einrasten und beide Farbindikatoren müssen auf „grün“ umspringen.
    7. Als nächstes wird der DUALFIX 2 R so weit an die Rückenlehne des Autositzes herangeschoben bis der Überrollbügel dort fest anliegt.
    8. Nun müssen Sie den Stützfuß so weit wie möglich weg von der Rückseite des Kindersitzes ausklappen.
    9. Drücken Sie die beiden Verstelltasten am Stützfuß und fahren Sie ihn so weit aus, dass er fest auf dem Fahrzeugboden aufsteht.
    10. Der Ring, der sich oberhalb des Fußes vom Stützbein befindet, zeigt bei korrekter Installation „grün“. Sollte das nicht der Fall sein, müssen Sie den Stützfuß noch einmal neu ausrichten.
    11. Zur Kontrolle rütteln Sie einmal vorsichtig am DUALFIX 2 R. Sitzt alles fest? Stehen alle farbigen Anzeigen auf „grün“? Dann ist der Kindersitz richtig eingebaut!

    Wichtig!: Achten Sie immer darauf, dass der DUALFIX 2 R vollständig eingerastet ist, bevor Sie Ihr Kind darin transportieren!

    Einbau-Video zum Britax Römer DUALFIX 2 R

     

  • Benötige ich die Neugeboreneneinlage im DUALFIX 2 R und wie lange sollte ich diese nutzen?

    Neue Passform des DUALFIX 2 R - ohne Einlage für Neugeborene

    Der Britax Römer DUALFIX 2 R wurde so gestaltet, dass sich die Gurthöhe und -länge gut an Ihr Baby anpassen lassen. Deshalb ist die Neugeboreneneinlage nicht mehr im Lieferumfang enthalten. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass gerade ganz kleine Babys noch zusätzlichen Halt an den Seiten benötigen genau wie ein extra Polster, um den Gurtverlauf zu optimieren. Aus diesem Grund raten wird Ihnen, wenn Sie Ihren Nachwuchs schon ab Geburt im DUALFIX 2 R transportieren möchten, die separat erhältliche und neu gestaltete Einlage für Neugeborene zu nutzen.

    Separat erhältlich: Der neue, verbesserte Sitzverkleinerer für Babys ab GeburtEinlage für Neugeborene im DUALFIX 2 R

    Die optimierte Version der Neugeboreneneinlage des DUALFIX 2 R bietet Ihrem kleinen Liebling einen bequemen und ergonomisch besonders flachen Sitz- bzw. Liegewinkel. Die Einlage mit stoßabsorbierenden Schaumpolstern gibt dem empfindlichen Kopf und der Schulterpartie mehr seitlichen Halt und Schutz. Die Einlage verbessert außerdem den Gurtverlauf und stellt so sicher, dass Ihr Nachwuchs immer perfekt gesichert ist.

    Sie können den Einsatz für Neugeborene bis zu einer Körpergröße von ungefähr 60 cm nutzen um Ihrem Schatz zusätzlichen Halt zu bieten und eine ergonomisch und besonders flache Sitz- bzw. Liegeposition zu schaffen. 

  • Brauche ich nach der Neugeboreneneinlage noch den Britax Römer Komforteinsatz?

    Der Komforteinsatz für den DUALFIX 2 RSitzverkleinerer für den DUALFIX 2 R

    Nach der Neugeboreneneinlage ist es ratsam, den separat erhältlichen Komforteinsatz von Britax Römer zu nutzen. Erfahrungsgemäß kann dieser Sitzverkleinerer dem Kind im DUALFIX 2 R mehr seitlichen Halt geben und den Gurtverlauf verbessern.

    Durchschnittlich sollte der Einsatz ca. bis zum 2. Geburtstag des Kindes genutzt werden. Allerdings hängt dies stark von den Proportionen Ihres kleinen Schatzes ab. Um zu überprüfen, ob Sie den Sitzverkleinerer noch brauchen, können Sie vergleichen, wie Ihr Kind mit und ohne ihn im DUALFIX² R sitzt und wie die Gurte verlaufen.

    Der Komforteinsatz ist nicht im Lieferumfang des DUALFIX 2 R enthalten!

  • Passform des DUALFIX 2 R: Ab wann und wie lange kann mein Kind im DUALFIX 2 R mitfahren?

    Britax Römer DUALFIX 2 R: Ist eine Nutzung ab Geburt möglich?

    Beim DUALFIX 2 R handelt es sich um einen Reboard-Kindersitz, der nach ECE R44/04 zugelassen und damit für Kinder von 0 bis 18 kg geeignet ist. Das bedeutet, dass theoretisch schon Neugeborene im DUALFIX 2 R gesichert werden können. Wir empfehlen für die Kleinsten immer eine gut passende Babyschale, denn nur diese ist perfekt an die Bedürfnisse eines so kleinen Babys angepasst und bietet ihm optimalen Schutz

    Zudem dürfen Kinder ab einem Gewicht von 9 kg im DUALFIX 2 R auch vorwärts, also in Fahrtrichtung transportiert werden.

    Entgegen der Fahrtrichtung ist es sicherer

    Wir raten ausdrücklich dazu, den DUALFIX 2 R über den gesamten Nutzungszeitraum ausschließlich rückwärtsgerichtet zu nutzen. Im Falle eines Unfalls wird die Belastung auf den kindlichen Kopf und Nackenbereich so deutlich geringer gehalten und Ihr Nachwuchs bestmöglich vor schweren Verletzungen geschützt.

    Je nachdem, wie sich Ihr kleiner Schatz entwickelt, kann er bis ca. zum 4. Geburtstag sicher und komfortabel im Britax Römer DUALFIX 2 R mitfahren.

  • Kann der DUALFIX 2 R in jedes Fahrzeug eingebaut werden?

    Die Typenliste des DUALFIX 2 R beachten

    Beim DUALFIX 2 R handelt es sich um einen Kindersitz mit semi-universaler Zulassung, mit Isofix-Befestigung und Stützbein. Im Lieferumfang dieses Reboard-Kindersitzes befindet sich eine Typenliste. Dort ist aufgeführt, in welchen Fahrzeugen dieser Sitz installiert werden darf.

    Der Hersteller überprüft, in welchen Modellen der Kindersitz ohne Einschränkungen durch zum Beispiel bestimmte Sicherheitssysteme oder Staufächer im Boden eingebaut werden kann. Dies vermerkt er in der Fahrzeugtypenliste. Da es jedoch nicht möglich ist alle vorhandenen Fahrzeugvarianten mit jedem Sitz zu testen, ist eine Typenliste nie vollständig.

    Mein Auto ist in der Liste nicht aufgeführt, was nun?

    Sollten Sie Ihr Fahrzeug nicht in der Typenliste des DUALFIX 2 R finden, heißt das nicht zwingend, dass ein Einbau nicht möglich ist. Wenden Sie sich in diesem Fall gerne an uns! Wir haben viel Erfahrung mit diversen Automodellen und können Ihnen daher meist sagen, ob dieser Reboard-Kindersitz bei Ihnen installiert werden darf. Ansonsten sind wir Ihnen gerne dabei behilflich, herauszufinden, ob ein Einbau bei Ihnen möglich ist.

  • Kann ich den DUALFIX 2 R drehen?

    Einmal in die Runde im DUALFIX 2 R

    Dieser Reboard-Kindersitz kann um 360° gedreht werden. Das erleichtert Ihnen zum Beispiel das Hineinsetzen und Herausnehmen Ihres Nachwuchses. Außerdem wird so das An- und Abschnallen zum Kinderspiel. Und Sie brauchen sich nicht unangenehm ins Auto zu bücken, das schont Ihren Rücken.

    Durch die Drehfunktion kann der DUALFIX 2 R auch die Fahrtrichtung von Rückwärts- auf Vorwärtsfahren wechseln. Wir empfehlen ausdrücklich, den DUALFIX 2 R während der ganzen Nutzungsdauer einzig entgegen der Fahrtrichtung zu nutzen. Damit ist Ihr Kind deutlich sicherer unterwegs und bei einem Unfall bestmöglich geschützt.

  • Kann der DUALFIX 2 R auch in Fahrtrichtung genutzt werden?


    Es ist möglich den DUALFIX 2 R ab einem Gewicht von 9 kg vorwärtsgerichtet zu nutzen.

    Entgegen der Fahrtrichtung = besser geschützt

    Bitte beachten Sie, dass der rückwärtsgerichtete Transport Ihres Kindes bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren das Risiko für schwere Verletzungen deutlich reduziert. Im Falle eines Unfalls ist so die Belastung auf den kindlichen Kopf- und Nackenbereich deutlich geringer. Deshalb raten wir dazu, Ihren Nachwuchs im DUALFIX 2 R bis zum Ende der Nutzungsdauer ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung zu transportieren.

    Kein Platz mehr für die Beine im DUALFIX 2 R?

    Übrigens: Ihren Kindersitz in Fahrtrichtung zu drehen, weil Ihr Kind seine Beine in abenteuerliche Positionen bringt, ist nicht nötig. Für uns mag die Beinpostion im Reboarder manchmal sehr unbequem aussehen, Kinder aber mögen es, ihre Beine an der Rückenlehne des Autositzes abzustellen, sich in den Schneidesitz zu setzen oder die Beine an den Seiten abzulegen. Zudem sind sie noch wesentlich gelenkiger als wir und haben mit dieser Beinhaltung gar kein Problem. Im Gegenteil! Sitzt ein Kind plötzlich in einem Sitz in Fahrtrichtung, weiß es oftmals nicht wohin mit seinen Beinen und beschwert sich, weil es unbequem ist, die Beine einfach herunterhängen zu lassen. Sicher kennen Sie das auch selbst: Baumelnde Beine schlafen ein und schmerzen nach einer Weile. 

  • Wie werden Schultergurte und Kopfstütze beim DUALFIX 2 R richtig eingestellt?


    Nur wenn Sie den Kindersitz genau auf Ihr Kind einstellen, kann der Sitz Ihren Nachwuchs bei einem Unfall auch perfekt schützen. Sie sollten deshalb und weil Kinder schnell wachsen, die Einstellungen regelmäßig überprüfen.

    Die korrekte Sitzposititon und wie Sie den DUALFIX 2 R optimal einstellenKopfstuetze des DUALFIX 2-R richtige Position

    Achten Sie, wenn Sie Ihren Nachwuchs in den Reboard-Kindersitz setzen, darauf, dass Ihr Kind aufrecht sitzt und nicht ins Hohlkreuz fällt. Der Po sollte sich hinten auf der Sitzfläche befinden und die Schultern sowie der Rücken an der Rückenlehne angelehnt sein.

    Ist Ihr kleiner Schatz so positioniert, können Sie die Kopfstütze und die Schultergurte einstellen. Im DUALFIX 2 R lassen sich die Kopfstütze und die Gurte mit einer Hand gleichzeitig verstellen. Das ist praktisch und ermöglicht Ihnen ein spielend einfaches, schnelles Einstellen. Stellen Sie die Kopfstütze so ein, dass die Schultergurte auf Schulterhöhe Ihres Kindes oder knapp darüber herauskommen.

    Durch den gemeinsamen Verstellmechanismus von Gurten und Kopfstütze ist, wenn die Schultergurte optimal verlaufen, auch die Kopfstütze in der richtigen Position.

  • Was ist der Unterschied zwischen dem DUALFIX, dem DUALFIX 2 R, dem DUALFIX i-SIZE und dem DUALFIX M i-SIZE?

    Dualfix alt und neu im Vergleich

    Unterschiede zwischen DUALFIX, DUALFIX 2 R, DUALFIX i-SIZE und DUALFIX M i-SIZE

    Vor einigen Jahren brachte Britax Römer den DUALFIX auf den Markt. Er war einer der ersten Kindersitze, die nicht nur in und entgegen der Fahrtrichtung eingebaut werden konnten, sondern außerdem um 360° drehbar waren. 

    Der DUALFIX

    Der erste DUALFIX ist nach der alten, aber noch gültigen, Kindersitznorm ECE R 44/04 in Gruppe 0+/1 zugelassen. Die Kinder können in diesem Sitz von 0 bis 18 kg rückwärts oder ab einem Körpergewicht von 9 Kilogramm auch in Fahrtrichtung transportiert werden. 

    Der DUALFIX 2 R

    Wie auch der DUALFIX ist der DUALFIX 2 R nach der Norm ECE R 44/04 für Kinder von 0 bis 18 kg zugelassen. Der Sitz hat keine Größenbegrenzung und ist die überarbeitete und verbesserte Version des DUALFIX. Die unterste Einstellung der Kopfstütze ist im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell tiefer, so sollen auch kleinere und jüngere Kinder bereits in den Sitz passen. 

    Der DUALFIX i-SIZE

    Der DUALFIX i-SIZE ist die deutlich verbesserte Variante und der Nachfolger zum DUALFIX.

    1. Die i-SIZE-Version ist nach der aktuellsten Kindersitznorm UN R 129 (i-Size) zugelassen und bietet jetzt dank des verstellbaren Überrollbügels deutlich mehr Beinfreiheit als der alte DUALFIX.
    2. Auch nach oben hin wurde mehr Raum geschaffen: In den DUALFIX i-SIZE passen die Kinder deutlich länger als in das alte Modell und können bis zu einer Körpergröße von 105 cm sicher rückwärts im Auto mitfahren.
    3. Ebenso nachgebessert wurde bei den Gurten: Beim alten Modell waren die Schultergurte für viele Neugeborene und junge Kinder in der kleinsten Einstellung zu lang und die Gurtpolster zu breit. Beim neuen i-Size-Modell können nun auch Babys fest angeschnallt werden. Die neuen, schlankeren Neopren-Schultergurtpolster erleichtern das Anschnallen bei Babys und kleinen Kindern und tragen nicht mehr auf.
    4. Während das alte Modell erst ab 13 kg rundherum gedreht werden konnte und bis dahin nur seitlich, kann der neue DUALFIX i-SIZE nun uneingeschränkt um 360° gedreht werden.
    5. Beim i-SIZE-Modell können nun auch alle sechs bzw. zwölf Liege- und Sitzpositionen in jeder Stellung des Kindersitzes bedient werden, was beim alten DUALFIX nicht möglich war. 

    Der DUALFIX M i-SIZE 

    Die beiden Reboardkindersitze DUALFIX i-SIZE und DUALFIX M i-SIZE sind lediglich dahingehend unterschiedlich, dass die Variante ohne "M" ab Geburt (ab 40 cm) zugelassen ist während das Modell M i-SIZE erst ab 61 cm Körpergröße genutzt werden darf. Für die Nutzung ab der Geburt ist beim DUALFIX i-SIZE der Sitzverkleinerer im Lieferumfang inbegriffen. Zudem lässt sich beim Modell i-SIZE die Kopfstütze für junge Babys ein wenig tiefer stellen als beim Modell M i-SIZE.

    Ebenso baugleich mit den DUALFIX-Sitzen sind die Kindersitze SWINGFIX i-SIZE und SWINGFIX M i-SIZE, mit dem Unterschied, dass die SWINGFIX-Sitze nicht nach vorne, sondern nur zur Seite gedreht werden können. Ihnen fehlt die Vorwärtsfahrfunktion der DUALFIX-Kindersitze. Auch der SWINGFIX wurde beim ADAC-Kindersitztest 2018 in beiden Varianten geprüft. 

    Der Britax Römer DUALFIX M i-SIZE ist eher der Brudersitz als ein Nachfolger zum Modell ohne "M". DUALFIX i-SIZE und DUALFIX M i-SIZE sind fast baugleich.

    1. Allerdings kann die Kopfstütze beim Modell ohne "M" weiter nach unten gestellt werden, so dass auch kleinere Babys optimal geschützt werden.
    2. Zudem ist beim DUALFIX i-SIZE ein Neugeboreneneinsatz inklusive, so dass dieser Sitz ab 40 cm zugelassen werden konnte während der DUALFIX M i-SIZE erst ab 61 cm Körpergröße genutzt werden kann. 
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FAQ
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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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