Kostenlose Kindersitzberatung

  Kindersitze mit Unfallaustauschgarantie

  Versandkostenfrei ab 50 €

  Abholung an 6 Standorten

Britax Römer DUALFIX i-SIZE
Reboardkindersitz DUALFIX i-SIZE mit weichen Gurtschonern in dunklem Blau
Frontalansicht mit Überrollplatte und dunkelblauem Bezug
Rückwärtsgerichteter Kleinkindsitz aus dem Hause Britax Römer in Moonlight Blue
Neugeboreneneinsatz im Reboarder DUALFIX i-SIZE von Britax Römer
Seitenansicht Ruheposition Britax Römer DUALFIX i-SIZE
Dunkelblauer Reboarkindersitz mit Schwenkfunktion: DUALFIX i-SIZE
Ein Reboardkindersitz mit Platz für die Beine - DUALFIX i-SIZE in Blue Marble
Bequem und sicher - der Britax Römer DUALFIX i-SIZE in der Sonderfarbe Blue Marble
Genial gedreht: 360° Drehfunktion erleichtert das Hineinsetzen
Dieser Reboarder wurde in Deutschland hergestellt, entwickelt und produziert

 Note „gut“ beim ADAC Kindersitztest im Frühjahr 2018
Testsieger beim Reboarder-Vergleich der AutoBILD 2018

360° drehbarer Kindersitz, Sicherheit made in germany

ab 487,30 € * 499,90 € * (2,52% gespart)

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Farbe auswählen

  • 2000026908
  • versandkostenfrei
    kostenlose Rücksendung möglich
    inklusive Unfallaustauschgarantie

  •  Note „gut“ beim ADAC Kindersitztest im Frühjahr 2018
    Testsieger beim Reboarder-Vergleich der AutoBILD 2018

Britax Römer DUALFIX i-SIZE: Eine 360° Wendung made in Germany! Im Jahr 2017 hat Britax Römer... mehr
Produktinformationen "Britax Römer DUALFIX i-SIZE"

Britax Römer DUALFIX i-SIZE: Eine 360° Wendung made in Germany!

Kinderleicht eingebaut und besonders sicherIm Jahr 2017 hat Britax Römer seinen DUALFIX vollständig überarbeitet und anschließend den Dualfix i-Size präsentiert. Einen Kindersitz für Kleinkinder, der auf Wunsch bis zu einem Alter von ca. 4 Jahren rückwärtsgerichtet verwendet werden kann. Der Britax Römer DUALFIX i-SIZE ist, wie der Name schon sagt, nach der neuen Kindersitznorm i-Size (UN/ECE R 129) zugelassen. Das bedeutet, dass er ab einer Körpergröße von 40 bis 105 cm und bis zu einem Gewicht von maximal 18 kg genutzt werden darf.

Theoretisch wäre der Britax Römer DUALFIX i-SIZE somit ab Geburt nutzbar, praktisch empfehlen wir sowohl aus ergonomischen als auch aus Sicherheitsaspekten Ihr Kind auf jeden Fall in den ersten Monaten in einer passenden Babyschale zu transportieren. Gerne beraten wir Sie hierzu telefonisch oder per Email

Qualität made in Germany!

Wussten Sie, dass der Britax Römer DUALFIX i-SIZE komplett in Deutschland gefertigt wird? Dies betrifft sowohl Entwicklung und Crashtests als auch den Zusammenbau. Die Stoffe und Bezüge werden in Europa produziert. Im Herbst 2016 ist Britax Römer mit seinem Hauptsitz von Ulm nach Leipheim umgezogen. Britax Römer stellt jährlich etwa 1,1 Millionen Sitze in Europa her, rund 800.000 davon in Leipheim. Im Hauptsitz findet sich auch die neue firmeneigene und hochmoderne Crashtest-Anlage, in welche das Unternehmen fast 5 Millionen Euro investierte. Das ist doch wirklich Qualität made in Germany!  


Dank der verstellbaren Kopfstütze und dem herausnehmbaren Babyeinsatz kann Ihr Kind im Britax Römer DUALFIX i-SIZE vom Babyalter bis ca. zum 4. Geburtstag bequem im Auto mitfahren.


Testsieger 2018: Gute Noten für Design und Sicherheit

Die Redaktion der AUTO BILD hat den Britax Römer DUALFIX i-SIZE im Jahr 2018 zum Testsieger gekürt und im gleichen Jahr erhielt er den iF DESIGN AWARD. Auch bei Stiftung Warentest, ADAC und ÖAMTC wurde der Britax Römer DUALFIX i-SIZE mit einer Gesamttestnote von 2,1 gut getestet.

DUALFIX i-SIZE - Reboarder mit 360°-Drehfunktion

Der Britax Römer DUALFIX i-SIZE kann sowohl rückwärts- als auch vorwärtsgerichtet genutzt werden, wobei die vorwärtsgerichtete Nutzung erst ab einer Körpergröße von 76 cm UND einem Alter von mindestens 15 Monaten erlaubt ist. Selbstverständlich empfehlen wir jedoch Ihr Kind aus Sicherheitsgründen so lange wie möglich, also bis zum Nutzungsende des Britax Römer DUALFIX i-SIZE, rückwärtsgerichtet zu transportieren.

Der Clou an diesem Sitz ist die 360° - Drehfunktion, diese macht es besonders bequem und einfach Ihr Kind in den Sitz zu setzen und korrekt anzuschnallen. Sie können den Sitz nämlich zur Seite drehen, Ihr Kind hineinsetzen, es anschnallen und den Britax Römer DUALFIX i-SIZE anschließend ganz bequem wieder nach vorne beziehungsweise nach hinten drehen.

Safety first: So viel Sicherheit in einem Sitz!Der DAULFIX i-SIZE biete Ihrem Kind viel Platz

ISOfix System 

Der Britax Römer DUALFIX i-SIZE kann ausschließlich mit dem ISOfix System befestigt werden, das verringert die Gefahr von sogenanntem Misuse, also davon, den Sitz falsch einzubauen. Besonders interessant wird das, wenn z. B. Oma und Opa nicht ganz so vertraut mit dem Ein- und Ausbau sind.

SICT inside

Aber nicht nur die Befestigung mit ISOfix bietet ein besonderes Maß an Sicherheit, Britax Römer hat beim DUALFIX i-SIZE den Seitenaufprallschutz innerhalb des Sitzes verbaut. Er muss also nicht, wie bei anderen Sitzen üblich, extra ausgeklappt oder angebracht werden, er befindet sich bereits in Form von einem speziellen Stahlelement im Sitz. Diese Technologie nennt Britax Römer SICT inside (Side Impact Cushion Technology) und bietet Ihrem Kind einen ebenso guten Seitenaufprallschutz, wie die ausklappbaren Varianten anderer Hersteller. So wird auch hier wieder Misuse vermieden: Oder haben Sie in der Hektik des Alltags noch nie etwas vergessen, unabhängig davon, wie wichtig es war? Das passiert Ihnen hier garantiert nicht!

Um 8° verstellbarer Stützbügel

Der innovative, verstellbare Stützbügel hilft nicht nur dabei, dass der Kindersitz bei einem Unfall nicht kippt, sondern ist auch noch um ganze 8° verstellbar. Der Britax Römer DUALFIX i-SIZE kann somit in diversen Fahrzeugen eingebaut werden, auch wenn andere Sitze beispielsweise aufgrund von einer sehr geraden Rückenlehne nicht passen würden. Insgesamt sorgt der verstellbare Stützbügel für einen noch sichereren Stand im Auto und für mehr Beinfreiheit für Ihr Kind.

Nicht nur sicher, auch noch komfortabel!

Der Britax Römer DUALFIX i-SIZE bietet insgesamt 6 vorwärts- und rückwärtsgerichteten Ruhepositionen, die Sie ganz einfach verstellen können. Das beschert Ihnen eine stressfreie Reise, auch wenn Ihr Kind einmal einschläft.

Britax Römer hat im DUALFIX i-SIZE eine V-förmige Kopfstütze, weiche Neopren-Spezial-Schulterpolster, ein 5-Punkt-Gurtsystem und tiefe, weich gepolsterte Seitenwangen verbaut. Dies sorgt nicht nur dafür, dass dieser Reboard-Kindersitz Ihrem Kind ein hohes Maß an Sicherheit bietet, sie machen den Sitz auch noch unglaublich bequem. 

Bitte beachten Sie: Nachdem Ihr Kind aus dem im Lieferumfang enthaltenen Neugeboreneneinsatz herausgewachsen ist kann es sinnvoll sein, den universalen Sitzverkleinerer der Firma Britax Römer für Kinder bis ca. 2 Jahre nachträglich zu erwerben. Dieser ist separat erhältlich und nicht im Lieferumfang inbegriffen. 

Britax Römer DUALFIX i-SIZE: Eine 360° Wendung made in Germany!

 


Daten zum Reboarder Britax Römer DUALFIX i-SIZE

Zulassung UN/ECE R 129/01
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n)  
Gewicht des Kindes bis maximal 18 kg
Größe des Kindes 40 bis 105 cm (rückwärts) / 76 bis 105 cm (vorwärts)
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 68 bis ca. Oberteilgröße 104/110 . Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 105 cm zugelassen ist und genutzt werden darf.
  Wir empfehlen Ihnen, in den ersten Lebensmonaten eine Babyschale zu nutzen, da diese optimal an die Bedürfnisse eines Neugeborenen angepasst ist.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Ja, um 360° drehbar
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja, von 40 bis 105 cm
Einbau vorwärtsgerichtet Ja, ab mindestens 15 Monaten und 76 cm
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Isofix-Größenklassen Britax Römer DUALFIX I-SIZE Rückwärts: D / ISO/R2
Vorwärts: B1 / ISO/F2X
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 44 cm breit, 48 cm hoch, 74 cm tief
Gewicht des Kindersitzes 15 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -

 

Lieferumfang zum Britax Römer DUALFIX i-SIZE:

  • Britax Römer DUALFIX i-SIZE, drehbarer Kindersitz
  • inklusive Unfallaustauschgarantie

Weiterführende Links zu "Britax Römer DUALFIX i-SIZE"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Welchen Tests wurde der Britax Römer DUALFIX I-SIZE unterzogen?

    Dualfix-M-iSize-Kindersitz-bequem-drehbar-Auto-mit-Kind

    Der DUALFIX i-SIZE im Kindersitztest 

    Beim Kindersitztest 2018 von ADAC und Stiftung Warentest wurde der Britax Römer DUALFIX i-SIZE getestet. 

    Hier das Ergebnis des DUALFIX i-SIZE vom ADAC-Kindersitztest 2018 

    Der ADAC bescheinigt dem DUALFIX i-SIZE in seiner Bewertung einen besonders guten Schutz beim Frontalaufprall. Ebenso stellt das Testinstitut die nur geringe Gefahr von Verletzungen beim Seitenaufprall heraus. Auch mit seinem einfachen Einbau kann der DUALFIX i-SIZE punkten. Seine sehr gute Polsterung, die ihn ausgesprochen bequem für Ihr Kind macht, die günstige Sitzposition, die gute Beinauflage des Kindersitzes, sowie sein sehr gutes Platzangebot machen das gute Gesamtergebnis komplett.

    Der DUALFIX i-SIZE bekam im Kindersitztest 2018 eine Gesamtnote von 2,1. Im Bereich "Sicherheit" gab es für den drehbaren Reboarder sogar eine 1,9. 

    Gut zu wissen: 

    Der fast baugleiche Britax Römer SWINGFIX i-SIZE,  welcher im Vergleich zum DUALFIX (M) i-SIZE nur keine Vorwärtsfahrfunktion hat, wurde im selben Test mit dem Urteil "Gut" und der Note 1,7 ausgezeichnet. In seiner Kategorie darf er sich damit bester von insgesamt 18 getesteten Kindersitzen nennen. 

    Quellen: 

    - ADAC über den DUALFIX i-SIZE
    - ÖAMTC über den DUALFIX i-SIZE

  • Welche Unterschiede gibt es zwischen dem DUALFIX, dem DUALFIX 2 R, dem DUALFIX i-SIZE und dem DUALFIX M i-SIZE?

    Dualfix alt und neu im Vergleich Unterschiede zwischen DUALFIX, DUALFIX 2 R, DUALFIX i-SIZE und DUALFIX M i-SIZE

    Als einen der ersten Kindersitze, die nicht nur in und entgegen der Fahrtrichtung eingebaut werden konnten, sondern außerdem um 360° drehbar waren, brachte Britax Römer vor einigen Jahren den DUALFIX auf den Markt. 

    Der DUALFIX

    Nach der alten, aber noch gültigen, Kindersitznorm ECE R 44/04 in Gruppe 0+/1 ist der erste DUALFIX zugelassen. In ihm können Kinder von 0 bis 18 kg rückwärts oder ab einem Körpergewicht von 9 Kilogramm auch in Fahrtrichtung transportiert werden. 

    Der DUALFIX 2 R

    Wie auch der DUALFIX ist der DUALFIX 2 R nach der Norm ECE R 44/04 für Kinder von 0 bis 18 kg zugelassen. Der Sitz hat keine Größenbegrenzung und ist die überarbeitete und verbesserte Version des DUALFIX. Die unterste Einstellung der Kopfstütze ist im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell tiefer, so sollen auch kleinere und jüngere Kinder bereits in den Sitz passen. 

    Der DUALFIX i-SIZE

    Als deutlich verbesserte und überarbeitete Version des DUALFIX kam der DUALFIX i-SIZE auf den Markt.

    1. Diese Version ist nach der aktuellsten Kindersitznorm UN/ECE R 129 (i-Size) zugelassen und bietet deutlich mehr Beinfreiheit als der alte DUALFIX. Dies verdankt er seinem verstellbaren Überrolbügel.
    2. Auch das Platzangebot im Sitz - vor allem in der Höhe - wurde überarbeitet: Im DUALFIX i-SIZE können Kinder bis zu einer Körpergröße von 105 cm sicher rückwärts im Auto mitfahren, das ist deutlich länger als im alten Modell.
    3. Ebenso wurden die Gurte verbessert: Waren die Schultergurte für viele Neugeborene und junge Kinder im alten Modell in der kleinsten Einstellung zu lang und die Gurtpolster zu breit, können im i-SIZE-Modell nun auch Babys fest angeschnallt werden. Die neuen Neopren-Schultergurtpolster wurden schmaler gehalten, so tragen sie nicht mehr auf und erleichtern das Anschnallen Ihres Babys.
    4. Der neue DUALFIX i-SIZE kann nun uneingeschränkt um 360° gedreht werden und nicht, wie beim alten Modell erst ab 13 kg rundherum, bzw. bis dahin nur seitlich.
    5. Beim neuen DUALFIX i-SIZE könnenSie die sechs bzw. zwölf Liege- und Sitzpositionen in jeder Stellung des Kindersitzes verstellen, das war beim alten DUALFIX nicht möglich. 

    Der DUALFIX M i-SIZE 

    Zwischen den beiden Reboardkindersitzen DUALFIX i-Size und DUALFIX M i-Size gibt es nur kleine Unterschiede: Die Variante ohne "M" ist ab Geburt (ab 40 cm) zugelassen, das Modell M i-SIZE darf hingegen erst ab 61 cm Körpergröße genutzt werden. Im Lieferumfang des DUALFIX i-SIZE ist der Sitzverkleinerer für die Nutzung ab Geburt inbegriffen. Für sehr junge Babys lässt sich beim Modell i-SIZE außerdem die Kopfstütze ein wenig tiefer einstellen als beim Modell M i-SIZE.

    Weiterhin sind die Reboard-Kindersitze SWINGFIX i-SIZE und SWINGFIX M i-SIZE baugleich mit den DUALFIX-Sitzen. Die SWINGFIX-Sitze lassen sich nicht nach vorne, sondern nur zur Seite drehen. Dies unterscheidet sie von den DUALFIX-Modellen und sie können als reine Reboarder nur rückwärtsgerichtet genutzt werden. Beide SWINGFIX-Varianten wurden ebenfalls beim ADAC-Kindersitztest 2018 geprüft. 

    Beim Britax Römer DUALFIX i-SIZE handelt es sich eher um einen Brudersitz als um einen Nachfolger zum Modell mit "M". DUALFIX i-SIZE und DUALFIX M i-SIZE sind fast baugleich.

    1. Beim Modell ohne "M" kann die Kopfstütze etwas weiter nach unten gestellt werden, da in ihm auch schon kleine Babys gesichert werden und diese so optimal geschützt werden.
    2. Der Neugeboreneneinsatz ist beim DUALFIX i-SIZE inklusive, da dieser Sitz ab 40 cm zugelassen ist, während der DUALFIX M i-SIZE erst ab einer Körpergröße von 61 cm genutzt werden kann. 

  • Wie lange benötige ich den Neugeboreneneinsatz im DUALFIX i-SIZE? Brauche ich danach noch den zusätzlich erhältlichen Komforteinsatz?

    Der Neugeboreneneinsatz im DUALFIX i-SIZE Neugeboreneneinlage-im-DUALFIX-i-SIZE

    Für junge bzw. kleine Babys bis zu einer Maximalgröße von 60 cm muss im DUALFIX i-SIZE der Neugeboreneneinsatz genutzt werden. Durch ihn wird die Sitzposition des Babys verbessert und der Gurtverlauf optimiert. Seine stoßdämpfenden Schaumstoffpolster bieten Ihrem Baby besonderen Schutz und extra Komfort. Diese Sitzeinlage verkleinert die Sitzfläche des DUALFIX i-SIZE, so dass Ihr Baby bequem in einer flacheren und ergonomischeren Position liegen kann.

    Wir empfehlen Ihnen im Anschluss an die Neugeboreneneinlage den Britax Römer Komforteinsatz zu nutzen. Er bietet Ihrem Kleinkind die gleichen Vorteile wie der Neugeboreneneinsatz für Ihr Baby. Das Comfort Insert optimiert die Sitzposition, gibt an den Seiten mehr Halt und verbessert den Gurtverlauf. Er trägt somit maßgeblich zur Sicherheit Ihres Kindes bei.

    Wie lange sollte ich den Sitzverkleinerer (Comfort Insert) für mein Kind verwenden?

    Die Nutzungsdauer hängt stark von den Proportionen Ihres Nachwuchses ab. Durchschnittlich passt der Einsatz bis zu einem Alter von ca. 2 Jahren

    Sie können die Einlage aus dem Sitz nehmen, wenn Ihr Kind ohne diese besser in seinem DUALFIX i-SIZE sitzt. Sind Sie unsicher? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Email - wir helfen Ihnen gerne!

    Achtung: Der Sitzverkleinerer befindet sich nicht im Lieferumfang zum DUALFIX M i-SIZE. Sie können diesen separat im Shop bestellen. 

  • Wie wird der DUALFIX i-SIZE in das Auto eingebaut?

    Einbau des Britax Römer DUALFIX i-SIZE

    Lesen Sie vor dem Einbau des DUALFIX i-SIZE in der Fahrzeugtypenliste nach, ob der Kindersitz in Ihr Fahrzeug eingebaut werden darf. Sollte Ihr Auto nicht auf der Typenliste des DUALFIX i-SIZE stehen, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen dabei herauszufinden, ob Sie den Sitz in Ihr Fahrzeug einbauen dürfen. Schauen Sie in die Bedienungsanleitung Ihres Autos, um sicher zu stellen, dass der Autohersteller den Einbau des Kindersitzes erlaubt.


    Bitte beachten Sie beim Einbau auf dem Beifahrersitz folgendes: Nur wenn Sie den Airbag ausschalten können oder er deaktiviert ist, darf ein rückwärtsgerichteter Kindersitz wie der DUALFIX i-SIZE auf dem Beifahrersitz installiert werden.


    Dualfix M I-Size Auto Einbau Den Überrollbügel korrekt einstellen

    1. Stellen Sie diesen rückwärtsgerichteten Kindersitz in Fahrtrichtung auf den Fahrzeugsitz, auf dem Sie ihn installieren möchten. Achten Sie darauf, dass Sie gut an den Überrollbügel und die Isofixarme des Sitzes kommen.
    2. Ziehen Sie den Überrollbügel mit einer Hand nach oben bis er entriegelt ist, während Sie mit der anderen Hand zeitgleich den Verstellknopf an selbigem gedrückt halten
    3. Jetzt können Sie die Neigung des Anprallbügels dem Winkel der Rückenlehne Ihres Fahrzeugsitzes anpassen. Wenn der Bügel einrastet hören Sie ein "Klick".

    Das Isofix einsatzbereit machen

    1. Zwischen den Isofixarmen des DUALFIX i-SIZE befindet sich eine graue Stoffschlaufe. An dieser ziehen Sie bitte, bis die Isofixarme des DUALFIX i-SIZE komplett ausgefahren sind.
    2. Um sicherzustellen, dass beide Isofixhaken geöffnet sind, drücken Sie auf beiden Seiten des Sitzes den grünen Sicherheitsknopf und den roten Löseknopf gegeneinander. 
    3. Richten Sie den Kindersitz so aus, dass die Isofixarme direkt vor den Isofixbügeln des Autos liegen und rasten Sie sie ein. Sie hören ein Klick-Geräusch.
    4. Der DUALFIX i-SIZE muss jetzt so weit und fest wie möglich gegen die Rückenlehne des Autositzes geschoben werden.
    5. Überprüfen Sie ob alles fest ist! Dazu dürfen Sie leicht am Kindersitz rütteln. Die beiden Farbindikatoren der Sicherungsknöpfen an der Seite des Sitzes müssen jetzt grün sein.

    Aufstellen des Stützfußes vom DUALFIX i-SIZE

    1. Das Standbein des Kindersitzes muss so weit weg von der Rückseite des DUALFIX i-SIZE geklappt werden, bis es klickt und es vollständig ausgestellt ist.
    2. Um den Stützfuß auszufahren drücken Sie die beiden Verstelltasten am Standbein. Ziehen Sie es dann so weit aus, bis es fest auf dem Fahrzeugboden aufsteht.
    3. Beiden Verstelltasten rasten mit einem Klick-Geräusch ein und der Farbindikator am Stützfuß muss grün zeigen.

    Die gewünschte Richtung des DUALFIX i-SIZE einstellen

    Um den DUALFIX i-SIZE zu drehen, müssen Sie die (graue) Taste unten an der Seite der Basis des Sitzes betätigen.

    Dieser Kindersitz darf als Reboarder, also rückwärtsgerichtet, für ein Kind zwischen 61 und 105 cm genutzt werden. In Fahrichtung, also vorwärtsgerichtet, darf der DUALFIX i-SIZE gedreht werden, sobald Ihr Kind mindestens 76 cm groß ist UND mindestens 15 Monate alt.  Das Maximalgewicht für diesen Kindersitz ist auf 18 kg begrenzt. 


    Kinder sollten so lange wie möglich, mindestens aber bis zu einem Alter von 4 Jahren rückwärtsgerichtet im Auto mitfahren. Sie sind so deutlich besser geschützt, weshalb wir Ihnen empfehlen - ebenso wie der Hersteller Britax Römer - den DUALFIX i-SIZE bis zum Ende der Nutzungsdauer entgegen der Fahrtrichtung einzubauen. 


    Warnung:

    Der Kindersitz muss immer einrastet, denn nur dann fährt Ihr Kind sicher im Auto mit. Am Klickgeräusch und an den grünen Farbindikatoren erkennen Sie den korrekten Einbau.

    Zur Sicherheit sollten Sie vor jeder Fahrt kontrollieren, ob der Sitz eingerastet ist und dass er sich nach dem vollständigen Einbau nicht mehr drehen lässt. Transportieren Sie den Kindersitz niemals seitlich!

    Einbau-Video des DUALFIX i-Size

     

Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Britax Römer DUALFIX i-SIZE"
Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

FAQ
FAQ anzeigen  mehr
Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

besafe_izi-modular-i-size_beinfreiheit_beine_im_reboarder_rueckwartsgerichtet

Zuletzt angesehen