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Goodbaby Vaya 2 i-Size
Eine besondere Farbe: Vaya 2 i-Size in türkis
5-Punkt-Gurtsystem im Vaya 2 i-Size
Der Vaya 2 i-Size ist um 360° drehbar
Profilbild Vaya 2 i-Size rückwärtsgerichtet
Driving Direction Control- verhindert zu frühes Drehen des Vaya 2 i-Size in Fahrtrichtung
Seitliche Ansicht des Vaya 2 i-Size in Fahrtrichtung
Die seitliche Position ist perfekt zum Einsteigen
12-fach höhenverstellbare Kopfstütze macht die individuelle Anpassung ans Kind ganz einfach
Ein-Klick Isofix Installation für noch leichteren Einbau
Alles korrekt eingebaut? Dies Display zeigt es Ihnen!
Praktische Magnethalterungen an den Seiten des Vaya 2 i-Size
Schützt Ihr Kind beim seitlichen Aufprall effektiv: Das einzeln aktivierbare Seitenaufprallschutzsystem L.S.P
Die Energy Reduction-Technology verringert, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken des - in Fahrtrichtung sitzenden - Kindes einwirkenden Kräfte
Die Sitzposition ist kinderleicht mit nur einer Hand verstellbar
Ansicht des Vaya 2 i-Size von schräg hinten
Die energieabsorbierende Schale bietet Ihrem Nachwuchs Schutz bei einem seitlichen Aufprall
Bester Schutz für Ihr Kind - Vaya 2 i-Size
Der Vaya 2 i-Size von Goodbaby

 Note „gut“ beim ADAC Kindersitztest im Herbst 2017

Um 360° drehbarer und sehr bequemer Reboard-Kindersitz, bis 105 cm

ab 519,95 € *

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Goodbaby Vaya 2 i-Size – der hat den Dreh raus Der  Goodbaby Vaya 2 i-Size  ist ein... mehr
Produktinformationen "Goodbaby Vaya 2 i-Size"

Goodbaby Vaya 2 i-Size – der hat den Dreh raus

Der Goodbaby Vaya 2 i-Size ist ein Kindersitz, der nach der neusten Kindersitznorm (ECE-R 129) zugelassen ist und durch seinen 360° Drehmechanismus einen einfachen Wechsel zwischen vorwärts- und rückwärtsgerichteter Position für Kinder bis 105 cm (das entspricht einem Alter von ca. 4 Jahren) gestattet. Ein aufwändiger Ausbau des Sitzes ist hierzu nicht nötig.

Selbstverständlich sollte der Goodbaby Vaya 2 i-Size so lange wie möglich rückwärts genutzt werden, um Ihrem Kind das höchste Maß an Sicherheit zu ermöglichen.

Dieser Reboard-Kindersitz ist stylisch und sicher zugleich

Der Vorgänger zum Vaya 2, der Goodbaby Vaya i-Size, überzeugte gleich auf mehreren Ebenen: 2017 konnte er den Reddot Design Award gewinnen und 2018 war er Gewinner des German Design Awards. Auch beim ADAC und dem ÖAMTC konnte er mit guten Testergebnissen punkten, im Schweizer Kindersitztest TCS schnitt er mit „sehr empfehlenswert“ ab und 2017 war er sogar Testsieger der Stiftung Warentest in der Kategorie i-Size bis 105 cm. 

Da der Vaya 2 i-Size über die gleichen, teilweise noch optimierten Sicherheitseigenschaften verfügt wie der Vaya i-Size, können Sie immer sicher sein, dass Ihr Kind auch in diesem Kindersitz bestmöglich geschützt wird.

Was unterscheidet den Vaya 2 i-Size vom Vorgängermodell Vaya i-Size?

Goodbaby hat beim Vaya 2 i-Size einige Dinge verändert. Diese optimieren und erleichtern die Nutzung des Sitzes im Familienalltag und sorgen für noch mehr Sicherheit des kleinen Passagiers.

  • Die Neugeboreneneinlage wurde so überarbeitet, dass kleine Kinder jetzt noch besseren Halt in ihrem Vaya 2 i-Size haben. Das bietet noch mehr Schutz bei einer seitlichen Kollision.
  • Ebenso wurde das L.S.P.-System optimiert, so dass es Ihr Kind bei einem Seitenaufprall noch besser schützt. Die gute Sichtbarkeit des ausklappbaren Seitenprotektors verhindert, dass Eltern vergessen ihn vor Fahrtantritt zu aktivieren. So wird sichergestellt, dass Ihr Kind immer bestmöglich geschützt ist.
  • Der Griff zum Einstellen von Kopfstütze und Schultergurten wurde anders positioniert. Er ist nun deutlich besser zu erreichen, was das Einstellen vereinfacht.
  • Beim Vaya i-Size ist die Fahrtrichtungskontrolle D.D.C. an die Höhe der Kopfstütze gekoppelt. Erst wenn diese auf eine bestimmte Höhe eingestellt ist, kann der Kindersitz in Fahrtrichtung gedreht werden. Das ist beim neuen Vaya 2 anders gelöst. Es ist möglich die Vorwärtsfahrfunktion manuell über einen Hebel zu sperren bzw. zu entsperren. Der Hebel dazu befindet sich hinter dem Rückenpolster.

Eine 360° - Wendung? Kein Problem!

Der Goodbaby Vaya 2 i-Size verfügt über einen 360° Drehmechanismus und kann somit für leichteres Ein- und Aussteigen bequem zur Seite gedreht werden. Natürlich kann der Goodbaby Vaya 2 i-Size mithilfe dieses Mechanismus ab einem Alter von 16 Monaten und einer Größe von mindestens 76 cm auch vorwärtsgerichtet genutzt werden. Der Hersteller selber empfiehlt jedoch - genau wie wir - den Sitz bis zum Ende seiner Nutzungsdauer rückwärts zu verwenden.

Laut Hersteller ist eine rückwärtsgerichtete Nutzung ab Geburt möglich. Es empfiehlt sich jedoch Ihren Nachwuchs so lange wie möglich in einer gut passenden Babyschale zu transportieren, da diese optimal an die Bedürfnisse eines Babys angepasst ist. Im Anschluss daran kann er auf einen Reboard-Kindersitz umsteigen.

Bequem reisen im Vaya 2

Die Kopfstütze mit Gurtsystem ist mit nur einer Hand 12-fach höhenverstellbar: Um eine optimale Anpassung an die Größe Ihres Kindes zu gewährleisten und auch zum Verstellen der Sitz- und Liegeposition benötigt man lediglich eine Hand.

Rückwärtsgerichtet bietet der Goodbaby Vaya 2 i-Size fünf Sitz- bzw. Ruhepositionen und vorwärtsgerichtet sind es drei. Somit sind ein hoher Schlafkomfort und angenehmes Reisen für Ihre Kinder garantiert.

Der mit 53 cm recht lange Stützfuß vereinfacht den Einbau in Autos, die einen größeren Abstand zwischen dem Sitzpolster und dem Boden haben. Praktisch: Der magnetische Gurthalter fixiert die Gurte des 5-Punkt-Gurtsystems außerhalb des Sitzes, damit Sie Ihr Kind ungestört in den Kindersitz setzen oder herausnehmen können, ohne daran hängenzubleiben.

Smart und innovativ

Der Goodbaby Vaya 2 i-Size bringt einige wirklich smarte Ausstattungsmerkmale mit, die die Sicherheit Ihres Kindes deutlich verbessern können. So ist der Vaya 2 ausschließlich mit „Ein-Klick“ Isofixinstallation zu befestigen, was sogenannten Misuse, also eine fehlerhafte Bedienung bzw. in dem Fall einen fehlerhaften Einbau, nahezu unmöglich macht. 

Auch die Driving Direction Control ist praktisch und erhöht die Sicherheit Ihres Kindes ungemein, denn diese verhindert den vorwärtsgerichteten Transport von Kindern, die jünger als 16 Monate und kleiner als 76 cm sind.

Die Energy Reduction-Technologie (ER-Tech) verringert die auf den Nacken einwirkenden Kräfte bei einem vorwärtsgerichteten Frontalaufprall. Unter maximaler Belastung wird während eines Frontalaufpralls die ER-Technologie aktiviert: die Kopfstütze gleitet nach unten, um so die auf den Hals- und Nackenbereich einwirkenden Kräfte stufenweise einzuschränken und verriegelt sich anschließend in einer vorgegebenen Position.

Ob vorwärts- oder rückwärtsgerichtet, der lineare Seitenaufprallschutz des Vaya 2 i-Size erhöht den Schutz im Falle eines Seitenaufpralles. Das L.S.P. System (Linear Side-impact Protection System) lässt sich auf der Seite, auf der sich die Autotür befindet, ausklappen und verringert die bei einem Seitenaufprall entstehenden Kräfte.

Die gesamte Schale des Goodbaby Vaya 2 i-Size ist energieabsorbierend und schließt Ihr Kind im Falle eines Unfalles schützend ein.

Noch mehr Sicherheit mit dem zusätzlich erhältlichen SensorSafe System Sicherheitsclip SensorSafe mit Smartphone 

Der sogenannte SensorSafe sorgt für zusätzliche Sicherheit und bietet zugleich einige interessante Funktionen. Hierbei handelt es sich um einen Clip, welcher am Gurtsystem befestigt wird. Man benötigt außerdem noch eine App fürs Smartphone und mithilfe dieser schlägt der SensorSafe zum Beispiel Alarm, wenn:

  • Ihr Kind den Clip öffnet
  • es im Autoinnenraum zu heiß oder zu kalt wird
  • Sie Ihr Kind alleine im Auto zurücklassen 
  • Ihr Kind sich zu lange im Sitz befindet

Temperaturwarnung: Wenn eine gewisse Temperatur im Auto erreicht wird, bekommt der App-Nutzer eine Info auf das Smartphone. Nicht nur extrem heiße Temperaturen, auch zu niedrige Temperaturen werden gemeldet, so dass es weder zu einer Überhitzung noch zu einer Unterkühlung kommen kann.

Warnung „Kind allein im Auto“: Sie werden sich jetzt denken „Wer vergisst denn bitte sein Kind im Auto?“. Aber man glaubt es kaum, das passiert sogar relativ häufig, wenn das Gehirn beispielsweise unter Stress steht oder sich wie auf dem täglichen Weg zur Arbeit im Autopiloten befindet. Es passiert schneller als man denkt, auch wenn man es sich weder vorstellen kann noch möchte.

Gurtsicherung: Hierbei handelt es sich um eine sehr einfache, aber effektive Funktion. Der SensorSafe Clip erschwert das Öffnen des Gurtes und registriert, wenn der Gurt geöffnet ist. So haben kleine Houdinis keine Chance unbemerkt aus den sicheren und überlebensnotwendigen Gurten zu schlüpfen.

Kind sitzt zu lange im Sitz: Eine besonders nützliche Funktion auf längeren Reisen, welche verhindern soll, dass Ihr Kind zu lange in der gleichen Position verweilen muss.

Schauen Sie sich den cleveren SensorSafe Sicherheitsclip gleich an.

Daten zum Reboarder Goodbaby Vaya 2 i-Size

Zulassung UN/ECE R 129/00
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) -
Gewicht des Kindes bis maximal 18 kg
Größe des Kindes 45 bis 105 cm (rückwärts) / 76 bis 105 cm (vorwärts)
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 68/74 bis ca. Oberteilgröße 104/110. Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 105 cm zugelassen ist und genutzt werden darf.
  Wir empfehlen Ihnen, in den ersten Lebensmonaten eine Babyschale zu nutzen, da diese optimal an die Bedürfnisse eines Neugeborenen angepasst ist.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Ja, 360° drehbar
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja, von 40 bis 105 cm
Einbau vorwärtsgerichtet Ja, ab mindestens 15 Monaten UND 76 cm
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 43 cm breit, 63,5 cm hoch, 70 cm tief
Maximale Höhe der Rückenlehne 38 cm
Gewicht des Kindersitzes 14,9 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -

 

Lieferumfang zum Gb Vaya 2 i-Size:

  • Goodbaby Vaya 2 i-Size, drehbarer Kindersitz
  • Isofix Einführhilfen für den leichteren Einbau 
  • inklusive Unfallaustauschgarantie 

Weiterführende Links zu "Goodbaby Vaya 2 i-Size"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie baue ich den gb Vaya 2 i-Size in mein Fahrzeug ein?

    Der Einbau des Goodbaby Vaya 2 i-Size

    Vor dem Einbau des Sitzes in Ihr Fahrzeug sollten Sie in der Fahrzeugtypenliste nachlesen, ob der gb Vaya 2 i-Size für dieses zugelassen ist. Ist ihr Auto dort nicht verzeichnet, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir helfen Ihnen herauszufinden, ob der Sitz verbaut werden kann. Lesen Sie außerdem im Fahrzeughandbuch nach, ob die Installation eines Kindersitzes mit Stützfuß auf dem gewählten Platz erlaubt ist.

    Achtung: Sollten Sie den gb Vaya 2 i-Size in Ihrem Fahrzeug auf dem Beifahrersitz verbauen wollen, beachten Sie, dass der Beifahrerairbag bei der rückwärtsgerichteten Nutzung des Sitzes zwingend deaktiviert sein muss. Andernfalls besteht Lebensgefahr für Ihr Kind!

    Der Einbau:VayaIsofix

    1. Für einen leichteren Einbau können Sie, wenn das Isofix tief oder schwer erreichbar ist, die mitgelieferten Isofix-Einführhilfen nutzen, um dieses besser zu erreichen. 
    2. Klappen Sie den Stützfuß aus, bis er einrastet und platzieren den Kindersitz auf dem gewünschten Sitzplatz im Fahrzeug.
    3. Lösen Sie die Arretierung der Isofix-Arme und ziehen diese bis zum Anschlag aus.
    4. Schieben Sie die Isofix-Rastarme gegen die Isofix-Haken des Fahrzeuges, bis diese mit einem hörbaren Klicken einrasten.vayastutzfuss
    5. Ziehen Sie leicht an der Sitzbasis, um das korrekte Einrasten zu überprüfen. Die  Farbindikatoren an den Entriegelungstasten müssen bei korrektem Einrasten grün gefärbt sein.
    6. Schieben Sie den Sitz nun fest gegen die Rückenlehne des Sitzes auf dem er steht, bis er stabil steht und die Anprallplatte der Basis fest an der Sitzlehne anliegt.
    7. Stellen Sie sicher, dass der Stützfuß in der vordersten Position eingerastet ist.
    8. Betätigen Sie die Verstelltaste des Stützfußes an dessen Vorderseite, um ihn zu verlängern
    9. Ziehen Sie den Stützfuß soweit heraus, bis dieser fest auf dem Boden des Fahrzeuges aufsteht. Kontrollieren Sie den korrekten Einbau mithilfe des farbigen Indikators oberhalb des Stützfußes, welcher nun grün anzeigen sollte.

  • Kann ich den Goodbaby Vaya 2 i-Size ab Geburt nutzen? Gibt es für den Goodbaby Vaya 2 i-Size einen Sitzverkleinerer?

    Ab wann kann ich den Goodbaby Vaya 2 für mein Kind nutzen?

    Zugelassen ist der Goodbaby Vaya 2 i-Size nach der Kindersitznorm UN/ECE R 129 ("i-Size"). Er darf ab 45 cm bis zu einer Körpergröße von 105 cm und damit theoretisch ab Geburt genutzt werden. Zusätzlich hat er eine maximale Gewichtsbeschränkung auf 18 kg.

    Komfort und Sicherheit für die Kleinsten

    vayaneugeboreneneinlage

    Im Lieferumfang des gb Vaya 2 i-Size ist ein Neugeboreneneinsatz enthalten. Dieser sorgt dafür, dass ein sehr junges Kind optimal in diesem Sitz gestützt und geschützt wird. Der Neugeboreneneinsatz sollte bis zu einer Größe von 61 cm genutzt und anschließend aus dem Sitz entfernt werden, um dem Kind ausreichend Platz zu verschaffen.

    Zum Herausnehmen der Neugeboreneneinlage öffnen Sie die Druckknöpfe an der Kopfstütze und entfernen den Bezug. Anschließend können Sie die Einlage einfach entnehmen und den Bezug wieder auf die Kopfstütze aufziehen.

    Für eine Nutzung ab Geburt empfehlen wir diesen Kindersitz trotz entsprechender Zulassung und Einlage für Neugeborenen ausdrücklich nicht, denn ein Neugeborenes benötigt einen Sitz, der optimal auf die Bedürfnisse eines so kleinen und jungen Kindes abgestimmt ist. Der gb Vaya 2 i-Size ersetzt trotz Neugeboreneneinlage keine gut passende Babyschale. Der Sitzwinkel ist für ein Kind, welches noch nicht viel Körperspannung besitzt, viel zu steil. Wir empfehlen vor der Nutzung des Goodbaby Vaya 2 i-Size immer eine passende Babyschale.

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  • Was bedeutet es für mich, dass der Goodbaby Vaya 2 nach i-Size zugelassen ist? Ab wann darf mein Kind im GB Vaya 2 i-Size vorwärtsgerichtet fahren?

    Zulassung nach i-Size

    Der gb Vaya 2 ist zugelassen nach UN/ECE R 129 auch "i-Size" genannt. Dies ist die aktuellste Zulassungsnorm, die Kindersitze noch sicherer machen und die Nutzung für Eltern einfacher gestalten soll. Kindersitze nach i-Size haben zusätzlich zur Größenbeschränkung eine Begrenzung auf ein maximales Körpergewicht. Der gb Vaya 2 i-Size ist auf eine maximale Größe von 105 cm sowie ein maximales Gewicht von 18 kg begrenzt. Achtung: Es gilt der Wert, der als Erstes erreicht wird!

    Zusätzlich schreibt die Norm eine rückwärtsgerichtete Nutzung bis zu einem Mindestalter von 15 Monaten vor.

    Ab wann darf mein Kind im gb Vaya 2 i-Size vorwärtsgerichtet fahren?

    Sie müssen den Kindersitz gb Vaya 2 i-Size bis ihr Kind mindestens 15 Monate alt ist und eine Größe von mindestens 76 cm erreicht hat entgegen der Fahrtrichtung nutzen. Auch darüber hinaus empfiehlt es sich den Sitz rückwärtsgerichtet zu belassen. Die Nackenbelastung für Ihr Kind ist bei der Benutzung in Fahrtrichtung um ein vielfaches höher.

    Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, wie auch der Hersteller, den Sitz bis zum Ende der Nutzungsdauer ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung zu nutzen.

  • Wie lange kann mein Kind den Goodbaby Vaya 2 i-Size nutzen? Darf der Sitz auch für Kinder genutzt werden, die älter als 4 Jahre sind?

    Ein sicherer Sitz für Ihr Kind 

    Der Goodbaby Vaya 2 i-Size kann bis zu einer Körpergröße von 105 cm und einem maximalen Gewicht von 18 kg genutzt werden. Hierbei ist der Sitz zu klein, wenn einer dieser beiden Werte erreicht ist. Ein durchschnittliches Kind erreicht diese Maße mit etwa 4 Jahren. 

    Ragt der Kopf ihres Kinder über den oberen Rand der Kopfstütze hinaus, ist das kein Grund zum Wechseln. Im gb Vaya 2 ist das erlaubt und wird früher oder später bei korrekt eingestellter Kopfstütze der Fall sein. Wichtig ist hierbei, dass der Kopf nicht weiter als zur Augen-Ohren Linie über den Sitz ragt.  

    Wie stelle ich die Kopfstütze meines Goodbaby Vaya 2 i-Size korrekt ein?

    Einstellung der Kopfstütze im Vaya 2Die Kopfstütze des gb Vaya 2 sollte sich laut Anleitung maximal 2 Finger breit über den Schultern des Kindes befinden. Tendenziell neigen Eltern dazu die Kopfstütze zu hoch einzustellen. Beachten Sie deshalb, dass die 2 Finger breit nicht von den dicken Gurtpolstern aus zu betrachten sind, sondern von den Schultern des Kindes. Zusätzlich gibt dieser Abstand das Maximum an, die Kopfstütze darf also gerne etwas tiefer sein. 

     

     

    Darf der Vaya 2 auch für Kinder genutzt werden, die älter als 4 Jahre sind?

    Ja, bindend für die Nutzung sind ausschließlich die Begrenzungen auf Gewicht und Größe des Kindes. Das Alter ist nur ein Schätzwert, den der Hersteller zur Orienterung für Eltern an gibt. Je nach Wachstum Ihres Kindes kann das Ende der Nutzungsdauer bereits vor dem 4. Geburtstag erreicht sein, kleinere Kinder können den GB Vaya 2 länger nutzen. 

  • Ist es möglich den gb Vaya 2 i-Size in einem Fahrzeug ohne Isofix zu nutzen?

    Was ist Isofix?

    Die sogenannten Isofix-Befestigungspunkte befinden sich, wenn vorhanden, zwischen den Sitzpolstern der Rückbank oder bei einigen wenigen Fahrzeugen auch auf dem Beifahrersitz ihres Fahrzeuges. Hierbei handelt es sich um zwei Metallhaken an denen die Isofix-Konnektoren des Kindersitzes befestigt werden. Bei manchen Fahrzeugen erkennt man das vorhandene Isofix an entsprechenden kleinen Fähnchen an den Fahrzeugsitzen, in anderen Fahrzeugen ist das Isofix direkt offen sichtbar und damit sehr gut zu erreichen.

    Der Goodbaby Vaya 2 kann nur in Fahrzeugen verbaut werden, die über Isofix verfügen.

    Mein Fahrzeug hat kein Isofix, kann ich den gb Vaya 2 jetzt nicht nutzen?

    Zunächst sollten Sie ganz genau nachschauen, ob Ihr Fahrzeug wirklich nicht über Isofix-Haken verfügt. Oft ist das Isofix nicht markiert oder gut versteckt. Fahrzeuge ab dem Baujahr 2013 sollten immer über über diese Art der Kindersitzbefestigung verfügen. Lesen Sie auch im Handbuch ihres Fahrzeuges nach, denn auch hier finden sich meist Informationen, ob und wo Isofix vorhanden ist.

    Wenden Sie sich gerne per Mail oder telefonisch an uns, wir helfen Ihnen herauszufinden, ob ihr Fahrzeug über Isofix verfügt.

     

  • Wie finde ich heraus, ob der gb Vaya 2 in mein Fahrzeug eingebaut werden darf?

    Zulassung und Typenliste des Sitzes

    Der Goodbaby Vaya 2 i-Size verfügt über eine semi-universale Zulassung, das bedeutet er verfügt über eine Fahrzeugtypenliste in der Sie herausfinden können, ob dieser Sitz in ihrem Fahrzeug verbaut werden darf.

    Vor dem Kauf des Goodbaby Vaya 2 i-Size sollten Sie sich versichern, dass dieser mit Ihrem Fahrzeug kompatibel ist. Der Sitz kann nur in Fahrzeugen verbaut werden, die über Isofix verfügen. Zusätzlich muss die Fahrzeugtypenliste, welche Sie zum Sitz dazu bekommen, einen Einbau im vorgesehenen Fahrzeug erlauben. Eine stets aktualisierte Version dieser Liste findet sich zusätzlich auf der Seite des Herstellers.

    Mein Fahrzeug ist auf der Typenliste nicht aufgeführt, was nun?

    Erst einmal bedeutet dies nicht, dass der Sitz generell nicht in ihrem Fahrezeug verbaut werden darf. Der Hersteller kann nicht alle möglichen Fahrzeuge auf eine Kompatibilität mit seinem Kindersitz testen.

    Durch unsere jahrelange Erfahrung mit verschiedenen Fahrzeugen können wir meist einschätzen, in welchen Autos der Sitz unabhängig von der Typenliste korrekt verbaut werden kann. Es ist möglich, ein Fahrzeug nachträglich beim Kindersitzhersteller auf die Typenliste setzen zu lassen. Da die Typenliste des gb Vaya 2 i-Size bindend ist, ist dies auch zwingend notwendig.

    Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an, wenn Sie erfahren möchten, ob der Goodbaby Vaya 2 i-Size auch in Ihr Fahrzeug passt. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

  • Verfügt der gb Vaya 2 i-Size über eine Liegeposition?

    Ruheposition bedeutet nicht Liegeposition

    vayaneigung

    Der gb Vaya 2 bietet rückwärtsgerichtet fünf neigungsverstellbare Positionen und vorwärtsgerichtet drei. 

    Da der Goodbaby Vaya 2 i-Size ein Kindersitz ist und keine Babyschale ist die Ruheposition, wie auch bei anderen Kindersitzen dieser Klasse, nicht flach liegend. Grundsätzlich gilt für Kinder, die bereits sitzen können, je aufrechter desto sicherer. Bei Crashtests zeigt sich immer wieder, dass die Belastungswerte für das Kind in einer aufrechteren Position niedriger sind als liegend. Die noch nicht ausreichend trainierte Rückenmuskulatur von Babys erfordert für diese selbstverständlich einen entsprechend flach liegenden Transport auch im Auto. Für ältere Kinder besteht hier keine Notwendigkeit. Der Goodbaby Vaya 2 verfügt über eine sehr gute Ruheposition, wobei diese auch immer von der Neigung der Rückbank ihres Fahrzeuges abhängig ist.

  • Muss das L.S.P. System (Linearer-Seitenaufprallschutz) immer auf beiden Seiten ausgeklappt sein?

    Zusätzlicher Seitenaufprallschutz für den gb Vaya 2 i-Sizevayalsp

    Für einen zusätzlichen Seitenaufprallschutz sollte das L.S.P auf der zur Tür zeigenden Seite des Sitzes während der Fahrt immer ausgeklappt sein. Es verringert bei einem Unfall wirkenden Kräfte und bietet so das Optimum an Sicherheit für ihr Kind. Auf der zur Fahrzeugmitte gerichteten Seite ist das L.S.P nicht notwendig.

    Muss das L.S.P auch bei einer Nutzung auf dem Mittelplatz ausgeklappt sein?

    Nein, beim Einbau auf dem mittleren Platz des Fahrzeuges darf das L.S.P nicht ausgeklappt werden.

  • Darf mein Kind die Beine auf dem Überrollbügel abstellen? Sollte ich den Sitz bei zu wenig Beinfreiheit irgendwann vorwärts nutzen?

    Wozu dient der Überrollbügel?

    Der Bügel, der sich in eingebautem Zustand an der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes auf dem der gb Vaya 2 i-Size steht befindet, verhindert bei einem Unfall das Aufsteigen des Sitzes gegen die Rückenlehne. Bei einem Frontalunfall wirken die Kräfte zunächst in Fahrtrichtung, anschließend kommt es zu einem sogenannten "Rebound", das bedeutet der Kindersitz bewegt sich wieder zurück in Richtung Rückenlehne.

    Ihr Kind darf seine Beine dort platzieren, wenn es dies als bequem empfindet. Gerade größere Kinder suchen sich Möglichkeiten die Beine komfortabel zu platzieren. Das Anwinkeln der Beine oder andere Positionen, die für Eltern vielleicht eher unbequem oder gefährlich wirken, stellen kein Sicherheitsrisiko für Ihr Kind dar. Vermeintliche fehlende Beinfreiheit sollte kein Grund sein den Sitz weniger sicher, also vorwärtsgerichtet, zu nutzen.

  • Wie kann ich den Vaya 2 i-Size in Fahrtrichtung drehen?

    Die D.D.C. Fahrtrichtungskontrolle des Vaya 2 i-Size

    Bei diesem Reboard-Kindersitz handelt es sich um ein Modell, welches Sie rückwärts und - ab einer bestimmten Größe und einem bestimmten Alter Ihres Kindes - auch vorwärtsgerichtet verwenden können. Indikator-Kopfstuetze Fahrtrichtungskontrolle

    Was muss ich tun, um den Sitz in Fahrtrichtung zu drehen?

    Ist Ihr Kind mindestens 76 cm groß UND hat ein Alter von 15 Monaten erreicht, ist es möglich den Vaya 2 i-Size vorwärtsgerichtet zu nutzen. Ein Indikator an der Kopfstütze zeigt Ihnen zusätzlich an, ab wann Ihr Kind diesen Kindersitz in Fahrtrichtung nutzen darf. 

    DDC-EinstellenBei Auslieferung ist der Vaya 2 für die vorwärtsgerichtete Verwendung gesperrt. Wenn Sie das ändern möchten, müssen Sie den Hebel, der sich in der Rückenlehne unter dem Bezug befindet, betätigen. So können Sie die Drehfunktion freischalten und den Sitz in Fahrtrichtung drehen.

    Wir empfehlen Ihnen - genau wie der Hersteller - den Vaya 2 i-Size bis zum Ende der Nutzungszeit ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung zu verwenden. Damit stellen Sie sicher, dass Ihr Kind bei einem Unfall bestmöglich geschützt ist.

     

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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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