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Joie Duallo
Klassisch und edel - der Duallo in Tuxedo schwarz
Auch für große Kinder bietet der Duallo bequem Platz
Für noch mehr Sicherheit - der einzeln aktivierbare Seitenaufprallschutz am Duallo
Optional kann der Duallo auch mit Isofix befestigt werden, das gibt zusätzliche Stabilität
Mit seinem Belüftungssystem wird übermäßiges Schwitzen verhindert
Immer genau sehen, wo es lang geht: Die farbig markierte Gurtführung zeigt es Ihnen

 Note „gut“ beim ADAC Kindersitztest im Frühjahr 2016

Sicherer Kindersitz von 15 bis 36 kg mit praktischer tiefenverstellbarer Beinauflage. 

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  •  Note „gut“ beim ADAC Kindersitztest im Frühjahr 2016

Ein sicherer Platz für Ihr Kind – der Joie Duallo Wenn Ihr Kind seinem Kindersitz der Gruppe 1... mehr
Produktinformationen "Joie Duallo"

Ein sicherer Platz für Ihr Kind – der Joie Duallo

Wenn Ihr Kind seinem Kindersitz der Gruppe 1 entwachsen ist und es Zeit wird für einen Folgesitz der Gruppe 2/3, dann sollten Sie sich auf jeden Fall den Duallo von Joie ansehen. Dieser Kindersitz ist durch seine Zulassung nach ECE R 44/04 für Kinder von 15 bis 36 kg geeignet und begleitet Ihren Nachwuchs so von ca. 4 Jahren bis zum Ende der Kindersitzpflicht.

Sicherheitseigenschaften des Joie Duallo: Großartig

Beim Duallo hat Joie viel Wert auf die Sicherheit Ihres Kindes gelegt. Mit seinem mehrlagigen Sicherheitskonzept bietet der Duallo einen einzigartigen Rundum-Schutz.

  • Die AutoAdjust Seitenflügel weiten sich automatisch mit der Höhenverstellung der Kopfstütze. Sie passen sich immer perfekt an das Wachstum Ihres Kindes an und geben ihm so optimalen Halt und Schutz. Der einzeln aktivierbare Seitenaufprallschutz Guard Surround Safety sorgt für zusätzlichen Schutz von Kopf, Brust und Becken. Sie können den Seitenaufprallschutz immer genau dort nutzen, wo es nötig ist. Er wird einfach an der Seite die zur Tür zeigt geöffnet und kann dort bei einem Unfall Energie aufnehmen und von Ihrem Kind wegleiten. Auf der anderen Sitzseite bleibt der Seitenaufprallschutz geschlossen, dadurch haben Sie mehr Platz für weitere Kindersitze oder Mitfahrer zur Verfügung.
  • Der ADAC bewertet den Joie Duallo in seinem Kindersitztest von 2016 mit „gut“ und einer Gesamtnote von 1,9. Besonders lobt der ADAC das geringe Verletzungsrisiko des Kindes im Duallo beim Frontal- und Seitenaufprall, sowie den guten Gurtverlauf. Auch den Komfort für das Kind hebt der ADAC hervor: Der Joie Duallo hat eine gute Beinauflage und eine ausgesprochen gute Polsterung.
  • Die Gurtführung am Duallo ist sehr gut gekennzeichnet. So wird sichergestellt, dass der Fahrzeuggurt immer richtig verläuft und Ihr Kind so im Falle eines Unfalls optimal abgefangen werden kann.

In puncto Sicherheit bietet der Joie Duallo ein perfekt abgestimmtes Rundum-sorglos-Paket, welches Ihr Kind bestens schützt.

Auch ein Kindersitz der Gruppe 2/3 kann Ihr Kind nur dann effektiv schützen, wenn er zu Kind und Auto passt. Deswegen raten wir dazu, den Kindersitz zur Probe in Ihr Auto einzubauen und Ihr Kind Probesitzen zu lassen. Nur so können Sie sichergehen, dass der Sitz Ihr Kind im Falle eines Unfalls optimal schützen kann!

Joie Duallo, bequem und sicher - auch auf Reisen

Doch was nützt der beste Kindersitz, wenn er nicht bequem ist? Deshalb hat Joie auch an diesen wichtigen Aspekt gedacht. Zur idealen Größenanpassung können Sie die Kopfstütze des Duallo 11-fach in der Höhe verstellen und das mit nur einem Handgriff. Die Seitenwangen werden mit der Erhöhung der Kopfstütze automatisch weiter. So hat auch Ihr großes Kind garantiert ganz bequem Platz in seinem Duallo.

Kinder wachsen schnell und da machen auch die Kinderbeine keine Ausnahme. Um Ihrem Kind für seine Beine in jeder Situation komfortablen Halt zu geben, lässt sich die Sitztiefe im Duallo in 3 Stufen einstellen. Dadurch hat Ihr Kind immer eine passende Ablage für seine Beine – egal wie lang diese sind.

Auf langen Reisen oder im Sommer kann es im Kindersitz sehr warm werden. Nicht so im Joie Duallo! Durch sein Luftzirkulationssystem in der Sitzschale und sein atmungsaktives Polster gehört übermäßiges Schwitzen der Vergangenheit an. Im Duallo herrscht immer ein angenehmes Klima. Die Polsterung von Sitzfläche und Rückenlehne ist zudem besonders bequem. So macht auch die Fahrt in den lang ersehnten Sommerurlaub Spaß.

Die Bezüge des Joie Duallo sind pflegeleicht und schadstoffgeprüft. Sie lassen sich leicht abziehen und sind waschbar, wodurch auch kleine und größere Kleckereien im Sitz kein Problem darstellen.

Häufiger Fahrzeugwechsel? Mit dem Duallo kein Problem!

Der Joie Duallo ist mit seinen 6,5 kg ein Leichtgewicht. Dadurch eignet er sich besonders gut, wenn Sie häufig das Fahrzeug wechseln müssen. Dieser Kindersitz hat einen extra Tragegriff, was den Transport ganz einfach macht.

Auch im Einbau ist der Duallo variabel. Er lässt sich kinderleicht zusammen mit Ihrem Nachwuchs mit dem 3-Punkt-Gurt anschnallen. Wenn Ihr Fahrzeug nicht über Isofix verfügt, können Sie die Isofix-Arme einfach unterm Duallo eingeklappen. Ist Isofix im Auto vorhanden, kann der Kindersitz dort für zusätzliche Stabilität eingerastet werden. Seine 10-fach verstellbaren Isofixarme machen eine Installation auch bei tief im Polster liegenden Isofixbügeln möglich.

Der Duallo ist ein wahrer Allrounder, der Ihr Kind hervorragend schützt.

Daten zum Folgesitz Joie Duallo

Zulassung UN/ECE R 44/04
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) 2/3
Gewicht des Kindes 15 bis 36 kg
Größe des Kindes -
Sicherung des Kindes Ihr Kind wird in dieser Kindersitzgruppe mit dem Fahrzeuggurt angeschnallt.
Einbau des Kindersitzes  
Verankerung am Isofix möglich Ja, dieser Folgesitz kann zusätzlich (optional) am Isofix befestigt werden.
Kindersitz darf auf einen gedrehten Fahrzeugsitz Nein
Ladungssicherung Dieser Folgesitz muss bei Fahrten ohne Kind mit dem Gurt gesichert werden, wenn er nicht mit Isofix befestigt ist.
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 52,5 - 55,5 cm breit, 62,5 cm hoch, 45 - 52 cm tief
Maße bei höchster Einstellung der Kopfstütze 52,5 - 55,5 cm breit, 82,5 cm hoch, 45 - 52 cm tief
maximale Länge der Rückenlehne   cm 
Gewicht des Kindersitzes 6,5 kg


Lieferumfang zum Joie Duallo:

  • Joie Duallo Kindersitz
  • inkl. Unfallaustauschgarantie
Weiterführende Links zu "Joie Duallo"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der Joie Duallo eingebaut?

    Einbau des Joie Duallo

    Den Joie Duallo können Sie zusammen mit Ihrem Kind ganz einfach mit dem 3-Punkt Gurt des Autos anschnallen. Für mehr Halt und seitliche Stabilität bei Kurvenfahrten oder wenn Ihr Kind selbst in den Sitz klettert, können Sie den Kindersitz zusätzlich am Isofix befestigen. Isofix ist nicht zwingend notwendig, um den Duallo ins Auto einzubauen.

    In welchen Fahrzeugen der Einbau des Duallo mit Isofix erlaubt ist, entnehmen Sie bitte der Typenliste. Welche Plätze in Ihrem Auto für die Installation eines Kindersitzes geeignet sind, entnehmen Sie dem Fahrzeug-Handbuch. Dort finden Sie auch alle wichtigen Informationen zum Einbau auf dem Beifahrersitz. 

    Wenn Sie den Duallo von Joie gemeinsam mit Ihrem Kind anschnallen und nicht zusätzlich am Isofix befestigen, kann und darf dieser Kindersitz auf jedem Sitzplatz im Auto installiert werden, der mit einem 3-Punkt-Gurt ausgestattet ist und vom Automobilhersteller für den Einbau eines (universal zugelassenen) Kindersitzes freigegeben ist. 

    Für die Befestigung am Isofix befinden sich zwei Isofix-Einführhilfen im Lieferumfang. Diese werden an den Isofixbügeln Ihres Autos eingehakt und erleichtern den Einbau des Kindersitzes.

    Einbau des Joie Duallo mit Isofix:

    1. Um die Isofix-Konnektoren unter dem Kindersitz auszuklappen, drücken Sie den Isofix-Einstellknopf unterhalb der Sitzfläche. Zeitgleich können die Isofix-Konnektoren ausgezogen werden. Drehen Sie die Isofixarme um 180°, so dass sie nach hinten zeigen.Die ISofixarme des Duallo ausklappen und einrasten
    2. Stellen Sie den Duallo so auf den Fahrzeugsitz, dass die Isofixarme vor den Isofixbügeln liegen.
    3. Schieben Sie die Isofixhaken mit leichtem Druck auf die Isofixbügel bis diese dort hörbar einrasten.
    4. Überprüfen Sie, ob beide Isofix-Konnektoren am Isofix eingerastet sind. Beide Anzeigen müssen „grün“ zeigen!
    5. Betätigen Sie nochmals den Isofix-Einstellknopf und schieben Sie währenddessen den Duallo so weit wie möglich in Richtung Rückenlehne des Autositzes. Er sollte dort möglichst fest anliegen. Es kann sein, dass die Kopfstütze des Fahrzeugsitzes den korrekten Einbau des Duallo behindert. In diesem Fall schieben Sie diese weiter hoch. Wenn das nicht ausreicht können Sie sie auch ganz herausnehmen oder umgedreht wieder einsetzen – bitte beachten Sie dazu die Angaben im Handbuch des Autos.
    6. Kontrollieren Sie nochmal alle Schritte.
    7. Den Schultergurt legen Sie in die Gurtführung an der Kopfstütze ein. Achten Sie darauf, dass der Gurt nicht verdreht ist.
    8. Der Beckengurt wird auf der gleichen Seite unter der Armlehne hindurchgeführt.
    9. Wenn Sie Ihr Kind anschnallen, muss darauf geachtet werden, dass Beckengurt und Schultergurt unter der Armlehne zum Gurtschloss geführt werden.

    Einbau des Joie Duallo ohne Isofix:

    1. Um den Duallo ohne Isofix nutzen zu können, drehen Sie die Isofixarme um 180°, so dass Sie diese wieder, während Sie zeitgleich den Isofix-Einstellknopf gedrückt halten, unter den Sitz schieben können.So soll der Schultergurt im Duallo verlaufen
    2. Stellen Sie den Kindersitz im Auto auf den von Ihnen ausgewählten Platz und überprüfen Sie den korrekten Stand. Wenn nötig, bauen Sie die Kopfstütze des Fahrzeugsitzes um / aus.
    3. Folgen Sie nun der Einbauanleitung mit Isofix ab Punkt 7

    Ladungssicherung des Kindersitzes und Hinweis für Fahrten ohne Kind:

    Sind Sie ohne Ihr Kind unterwegs, so muss der Kindersitz trotzdem immer gesichert werden, damit er nicht zum gefährlichen Geschoss werden kann. Befestigen Sie den Duallo normalerweise zusammen mit Ihrem Kind mit dem 3-Punkt-Gurt, so sichern Sie ihn auch bei Leerfahrten, indem Sie ihn anschnallen. Ist er am Isofix befestigt, reicht das zur Sicherung aus.

    Einbau-Video: So bauen Sie den Joie Duallo richtig ein

  • Wann kann mein Kind in den Joie Duallo wechseln und wie lange kann es diesen Kindersitz nutzen?

    Passform und Zulassung des Joie Duallo

    Sie können den Duallo für ein Kind mit einem Gewicht von 15 bis 36 kg verwenden. Wann Ihr Kind dieses Mindestgewicht erreicht hat, ist stark von der individuellen Entwicklung abhängig.

    Wir raten dazu, ein Kind bis mindestens 4 Jahre in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz zu transportieren, bevor es in einen Folgesitz wie den Joie Duallo wechseln kann. In einem Reboard-Kindersitz ist ein junges Kind bei einem Unfall bestmöglich vor schweren Verletzungen geschützt.

    Da Ihr Nachwuchs im Duallo mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs angeschnallt wird, ist es wichtig, dass Ihr Kind neben den körperlichen Voraussetzungen auch eine gewisse geistige Reife besitzt. Es ist unbedingt notwendig, dass Ihr Nachwuchs still in seinem Sitz sitzen bleibt, nicht mit dem Sicherheitsgurt spielt und sich auf keinen Fall selbst abschnallt. Erst wenn Ihr Kind das versteht und sich verlässlich an diese Punkte hält, ist ein Wechsel in einen Folgesitz der Gruppe 2/3 wie den Duallo sicher möglich.

    Wie lange kann mein Kind den Joie Duallo nutzen?

    Erfahrungsgemäß passt der Joie Duallo bis zum Ende der Kindersitzzeit. Passen allerdings die Schultern bei höchster Einstellung der Kopfstütze nicht mehr (richtig) unter diese, ist der Kindersitz zu klein und darf nicht mehr verwendet werden.

    Die Kindersitzpflicht endet in Deutschland mit dem vollendeten 12. Lebensjahr oder mit einer Größe von 150 cm. Ist eines der beiden Kriterien erfüllt, benötigt Ihr Kind – theoretisch – keinen Kindersitz mehr. Sie sollten dann auf jeden Fall nochmal genau hinsehen und prüfen, ob der Gurtverlauf des Fahrzeuggurtes bei Ihrem Kind auch ohne Kindersitz korrekt ist. Sollte das nicht der Fall sein, so ist es ratsam, den Kindersitz - sofern er noch optimal passt - weiter zu nutzen. Damit stellen Sie sicher, dass Ihr Kind bei einem Unfall geschützt ist und der 3-Punkt-Gurt richtig arbeiten kann.

  • Kann der Joie Duallo in jedes Auto eingebaut werden?

    Zwei mögliche Einbauarten beim Joie Duallo

    Ob der Joie Duallo in jedes Fahrzeug eingebaut werden darf, hängt von der Befestigung ab, die Sie wählen. Wenn Sie den Kindersitz zusammen mit Ihrem Kind mit dem 3-Punkt-Gurt anschnallen, besitzt der Duallo eine universale Zulassung. Er darf dann auf jedem Autositzplatz verwendet werden, der über ein 3-Punkt-Gurtsystem (gemäß UN/ECE-Regelung 16 oder vergleichbaren Standards) verfügt und für den der Autohersteller den Einbau eines Kindersitzes erlaubt.

    Haben Sie vor, den Kindersitz am Isofix zu installieren, so müssen Sie die Fahrzeugtypenliste beachten, denn der Duallo hat in diesem Fall eine semi-universale Zulassung. In der Liste ist aufgeführt, in welchen Automodellen der Hersteller den Einbau getestet und erlaubt hat.

    Was, wenn mein Fahrzeug nicht auf der Typenliste steht?

    Auch wenn sich Ihr Auto nicht auf der Liste befindet, kann es möglich sein, dass Sie den Duallo einbauen dürfen. Es ist den Kindersitzherstellern unmöglich, alle Kindersitze in jedem Fahrzeugmodell zu testen, weshalb eine Typenliste nie vollständig ist.

    Bei Fragen zum Einbau in Ihrem Auto wenden Sie sich gerne per Email oder telefonisch an uns. Wir haben viel Erfahrung mit unterschiedlichen Autos und können Ihnen meist sagen, ob ein Einbau möglich ist. Ansonsten finden wir mit Ihnen gemeinsam heraus, ob der Duallo bei Ihnen installiert werden darf.

  • Wie stelle ich den Joie Duallo richtig für mein Kind ein?

     

    Um Ihren Nachwuchs immer bestmöglich zu schützen, muss ein Kindersitz passend eingestellt werden. Kontrollieren Sie die Einstellungen deshalb regelmäßig.

    Die in der tiefe verstellbare Sitzfläche – eine bequeme Ablage für die Beine

    Die Sitzfläche des Duallo anpassen

    Beim Duallo haben Sie die Möglichkeit, die Sitzfläche 3-fach in der Tiefe zu verstellen. So finden wachsende Kinderbeine immer optimalen Halt und Unterstützung. Ihr Kind hat so zu jeder Zeit eine komfortable Ablage für seine Oberschenkel.

    Die Einstellung der Tiefe nehmen Sie an dem Hebel direkt unter der Sitzfläche vor.

    So wird die Kopfstütze beim Joie Duallo korrekt eingestelltDie Kopfstütze des Duallo einstellen

    An der Rückseite der Kopfstütze befindet sich ein Hebel, über den Sie diese in 11 Stufen in der Höhe verstellen können. Lassen Sie Ihr Kind im Duallo Platz nehmen. Achten Sie darauf, dass es aufrecht sitzt, den Po hinten auf der Sitzfläche hat und Schultern und Rücken an der Rückenlehne anlehnen. Nun stellen Sie die Kopfstütze so ein, dass die untere Kante der Kopfstütze knapp über den Schultern liegt.

    Haben Sie die Kopfstütze richtig eingestellt, verläuft auch der Schultergurt korrekt, da sich die Gurtführung dafür an der Kopfstütze befindet.

  • Muss der Seitenaufprallschutz an beiden Seiten des Duallo ausgeklappt werden?

    Mehr Schutz bei einem seitlichen AufprallDer ausklappbare Seitenaufprallschutz am Duallo

    Um Ihrem Kind den bestmöglichen Schutz bei einer seitlichen Kollision zu bieten, verfügt der Duallo über zusätzliche Seitenprotektoren, die Sie bei Bedarf ausklappen können. Den größtmöglichen Schutz erhalten Sie, wenn Sie das Seitenaufprallschutzsystem auf beiden Seiten des Kindersitzes aktivieren.

    Benötigen Sie mehr Platz für weitere Kindersitze oder Mitfahrer, ist es möglich den Seitenprotektor, welcher zur Fahrzeugmitte zeigt, zu schließen. Der Seitenaufprallschutz an der zur Tür zeigenden Seite muss immer ausgeklappt sein.

  • Wurde der Joie Duallo vom ADAC, Stiftung Warentest oder ÖAMTC getestet?

    Joie Duallo - Sicherheit durch Stiftung Warentest und den ADAC bestätigt

    Im Kindersitztest 2016 wurde der Duallo vom ADAC mit der Gesamtnote 1,9 bewertet. Das Testinstitut lobte das für das Kind geringe Verletzungsrisiko beim Frontal- und Seitencrash, ebenso wie den guten Gurtverlauf. Auch die gute Beinauflage, die gute Polsterung und das gute Platzangebot für das Kind erwähnten die Tester positiv. Der Duallo punktete außerdem mit der guten Sicht, die das Kind nach außen hat.

    Mit dem Duallo von Joie hat Ihr Kind nicht nur einen ausgesprochen sicheren, sondern auch sehr bequemen Kindersitz, der es für lange Zeit auf allen Fahrten begleitet.

    Schauen Sie sich das Testergebnis des Joie Duallo hier an: Duallo im Kindersitztest vom ADAC 2016
    Hier finden Sie einen Vergleich der Testergebnisse vom Joie Duallo und Traver.

  • Wie ist die maximale Nutzungsdauer des Joie Duallo? Kann ich ihn für ein weiteres Kind verwenden?

    Sicherer Schutz für ein Kind

    Im Alltag ist ein Kindersitz, auch wenn er nicht in einen Unfall verwickelt wird, Belastungen ausgesetzt, die das Material ermüden lassen. Zum Beispiel setzen dem Material des Kindersitzes im Auto Temperaturunterschiede – im Sommer von 30° C und mehr, im Winter bis zu – 10° C – zu und beeinflussen seine Qualität. Es wird porös, spröde und feine, kaum sichtbare Haarrisse können die Folge sein. Damit ein Kindersitz Ihren Nachwuchs immer optimal schützen kann, sollte die vom Kindersitzhersteller empfohlene maximale Nutzungsdauer nicht überschritten und der Kindersitz nach Ablauf nicht mehr weiterverwendet und entsorgt werden.

    Den Joie Duallo kann Ihr Kind je nach seinen Proportionen bis zum Ende der Kindersitzpflicht nutzen. Das entspricht etwa einer Nutzungsdauer von 8 Jahren. Danach sollte dieser Sitz ausgetauscht und entsorgt werden. Für ein Geschwisterkind sollten Sie einen neuen Sitz anschaffen. 

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FAQ
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Sicherheit: Das richtige Alter für den Wechsel in einen Kindersitz der Gruppe 2/3 / ab 100 cm

Wann kann mein Kind auf den Folgesitz umsteigen? 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel in den großen Kindersitz?

Eine pauschal gültige Antwort für jedes Kind gibt es dafür nicht. Jedes Kind entwickelt sich individuell und so ist es wichtig, bei jedem Kind zu schauen, ob es bereit ist, in einen Folgesitz zu wechseln.


Wichtig zu wissen:
Im vorwärtsgerichteten Kindersitz sind die Belastungen auf den Kopf und das Genick des Kindes beim gefährlichen Frontalunfall deutlich höher als in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz. Wechseln Sie deshalb möglichst spät auf einen Kindersitz der Gruppe 2/3 bzw. ab 100 cm.

 

Im besten Fall fährt Ihr Kind seit es der Babyschale entwachsen ist in einem Reboarder, weil dies deutlich sicherer ist als das Fahren in einem vorwärtsgerichteten Sitz. Je nach Reboarder kann Ihr Kind so bis zu einem Alter von 4 bis 6 Jahren rückwärtsgerichtet unterwegs sein. Wenn es zu groß oder zu schwer für den Kindersitz wird (je nach Zulassung des Reboarders), lohnt es sich, genau zu schauen, wie es weitergehen soll.

Voraussetzungen für den Wechsel in einen Folgesitz

Um in einen Folgesitz der Gruppe 2/3 zu wechseln, muss Ihr Kind entweder

• 15 kg wiegen (bei Sitzen die nach ECE R44/04 zugelassen sind)

oder

• eine Größe von 100 cm erreicht haben (bei Sitzen die nach ECE R129 zugelassen sind)

 

Wenn beide Kriterien noch nicht erfüllt sind, sollte Ihr Kind noch eine Weile in seinem Reboarder fahren, sofern dieser noch passt und die Gewichts- bzw. Größengrenze noch nicht erreicht ist. Je nachdem, in welchem Reboarder Ihr Kind gesessen hat, ist auch ein Wechsel auf einen Reboardkindersitz möglich, der länger passt.


Die Grenzen (15 kg bzw. 100 cm) sind zudem verbindlich. Ihr Kind darf noch nicht auf einen Folgesitz wechseln, wenn es die Maße bzw. das erforderliche Körpergewicht (nackt) noch nicht erreicht hat.

Das müssen Sie beim Wechsel auf den großen Kindersitz außerdem beachten

Hat Ihr Kind die 15 kg oder 100 cm erreicht, ist es wichtig, dass es die geistige Reife besitzt zu verstehen, dass es in einem Folgesitz ruhig sitzen bleiben muss. Dort wird das Kind nun, anders als im Reboarder, mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs angeschnallt. Wenn Ihr Kind sich nach vorne oder zur Seite lehnt, kommt es aus dem Schutzbereich des Kindersitzes heraus und der Gurt kann dann nicht mehr sicher arbeiten und Ihr Kind im Falle eines Unfalls im Kindersitz halten. Ihr Kind MUSS also still sitzen können, auch wenn der 3-Punkt-Gurt mehr Bewegung erlaubt als es vorher im Reboarder der Fall gewesen ist. Ihr Kind darf sich auch nicht selbst abschnallen. Darauf müssen Sie sich verlassen können. Sonst kann das schwerwiegende Folgen für Ihr Kind haben!

 

Haben Sie alle Punkte gut durchdacht und kommen zu dem Ergebnis, dass es jetzt Zeit ist, um in einen Folgesitz zu wechseln, sollten Sie sich bei einem Fachhändler beraten lassen. Dieser hält viele verschiedene Kindersitze vor Ort für Sie bereit und kann mit Ihnen, Ihrem Kind und in Ihrem Auto testen, welcher Sitz/welche Sitze in Frage kommen, denn nicht jeder Sitz passt zu jedem Kind und zu jedem Auto.

 

Erst wenn die Passform, der Gurtverlauf und der Einbau in Ihrem Auto genau getestet wurden, kann man sagen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um in einen Folgesitz zu wechseln!

Sicherheit: Warum einfache Sitzerhöhungen und Sitzkissen so gefährlich sind

Warum sind Kindersitze mit Rückenlehne sicherer als einfache Sitzerhöhungen und was ist an den Sitzkissen so gefährlich? 

Sitzerhöhungen? Bitte nur mit Rückenlehne!

Als Profis, wenn es um das Thema Kindersitze geht, empfehlen wir Ihnen, Ihr Kind mindestens bis zum 4. Lebensjahr in einem Reboarder, also rückwärts, im Auto zu transportieren.

Den Rest der Kindersitzzeit bis zum 12. Geburtstag bzw. bis zu einer Körpergröße von 150 cm verbringt Ihr Kind in einem Kindersitz, in dem es nicht mehr mit einem internen Gurt gesichert wird, sondern mit dem Fahrzeuggurt. Diese Sitze werden auch als Folgesitze bezeichnet. 

Folgesitz? Was ist das?

Derzeit gelten zeitgleich zwei Normen, wenn es um Kindersitze geht:

 

  • ECE R 44/04
  • ECE R 129

 

Bei der ECE R 44/04 erfolgt die Klassifizierung der Sitze nach dem Gewicht des Kindes. Bei der neuen i-Size-Norm werden die Sicherheitssitze nach der Körpergröße des Kindes klassifiziert. Kindersitze, die nach ECE R 44/03 zugelassen sind, sind sehr alt und erfüllen aktuelle Sicherheitsstandards nicht, Kindersitze, die nach der Norm 44/01 oder 44/02 zugelassen sind, dürfen auf deutschen Straßen nicht mehr genutzt werden.

 

Eine Änderung, die grundsätzlich sinnvoll ist, schließlich entwickelt sich nicht jedes Kind gleich und das Gewicht lässt nicht zwangsläufig auf die Körpergröße schließen. Zudem wissen die meisten Eltern anhand der aktuellen Kleidergröße, wie groß ihr Kind ist, können beim Körpergewicht aber oft nur grob schätzen (und liegen mit der Schätzung häufig weit neben dem realen Gewicht). 

 

Wie bei der Babyschale und beim Reboarder heißt es auch beim Folgesitz: der Sitz muss zum Kind passen.

Bei einem Folgesitz handelt es sich um einen Kindersitz der Gruppe II/III bzw. einen Kindersitz nach UN R129 (zum Teil i-Size) .

Der Folgesitz wird vorwärtsgerichtet in das Auto eingebaut und ist geeignet für Kinder:

  • von ca. 4 bis 12 Jahren
  • mit einem Gewicht von 15 - 36 kg bzw.
  • mit einer Körpergröße von 100 - 150 cm

Sitzerhöhungen - welche Arten gibt es?

Den Folgesitz erhalten Sie als reine Sitzerhöhung ohne Rückenlehne oder als Modell mit Rückenlehne.

Die Sitzerhöhung ohne Rückenlehne

Vorteile eines einfachen Sitzkissen:

  • erhöhte Sitzposition
  • relativ günstig
  • handlich

Nachteile eines einfachen Sitzkissens:

  • kein Seitenaufprallschutz
  • keine Schultergurtführung
  • kein Schutz des Kopfes
  • kein Komfort
  • kann bei einem Aufprall unter dem Po wegrutschen

 

Der ADAC sowie die Stiftung Warentest raten aufgrund mangelhafter Testergebnisse von Kindersitzen ohne Rückenlehne von einfachen Sitzkissen ab. Wir teilen diese Einschätzung.  

Die Sitzerhöhung mit Rückenlehne

Vorteile eines Folgesitzes mit Rückenlehne:

  • erhöhte Sitzposition
  • verbesserter Gurtverlauf an der Schulter
  • guter Seitenaufprallschutz
  • guter Schutz des Kopfes
  • hoher Komfort

Nachteile eines Folgesitzes:

  • etwas teurer
  • nicht ganz so handlich

 

Die Sicherheit Ihres Kindes ist von großer Wichtigkeit. Kaufen Sie deshalb bitte immer einen Kindersitz mit Rückenlehne - damit Ihr Kind stets gut gesichert ist.

Warum Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne gefährlich sind

Sitzerh-ohungen-sind-gef-ahrlich-immer-Kindersitz-mit-Rueckenlehne-kaufen

Bildquelle: ©TCS Schweiz, Video-URL: https://www.youtube.com/watch?v=LC0mRxO32xM

 

Die eben genannten Vor- und Nachteile vor Augen, wird klar, warum Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne so gefährlich sind.

 

Einfache Sitzkissen bieten keine optimale Gurtführung. Dadurch besteht bei jedem Unfall zusätzlich die Gefahr, dass Ihr Kind lebensgefährliche Verletzungen im Bauchraum (falsche Beckengurtführung) oder am Hals (fehlende und so falsche Schultergurtführung) erleidet. 

 

Zudem können Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne bei einem Unfall verrutschen oder im schlimmsten Fall unter dem Po des Kindes wegrutschen. Ein sicherer Transport Ihres Kindes im Auto ist dann nicht mehr gewährleistet. Zudem besteht Strangulationsgefahr. 

 

Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne bieten keinen Seitenschutz. Bei einem Unfall, vor allem einem seitlichen Aufprall, wird der Oberkörper des Kindes schutzlos hin und her geschleudert.

 

Auch für den empfindlichen Kopf und den Nacken Ihres Kindes besteht bei Modellen ohne Rückenlehne ein stark erhöhtes Verletzungsrisiko, denn es fehlt der wichtige Kopfschutz. Die ohrenähnlichen seitlichen Verlängerungen der Rückenlehne bieten dem Kopf zusätzlichen Schutz bei Unfällen.

 

Und auch ohne Unfall sind Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne weder gesund noch sicher für Ihr Kind. Zum Beispiel während des Schlafens. Ohne Rückenlehne und dazugehörigen Seitenschutz fallen Oberkörper und Kopf während des Schlafens zur Seite. Die Folge ist eine ungesunde Haltung, die bei Ihrem Kind zu Verspannungen und Schmerzen führen kann.

 

Fazit: Kein Kindersitz ohne Rückenlehne

Damit Ihr Kind in seinem Folgesitz sicher und bequem im Auto mitfahren kann, sollten Sie deshalb immer einen vollständigen Kindersitz mit Rückenlehne kaufen und auf einfache Sitzkissen und Sitzerhöhungen unbedingt verzichten. 

 

Im folgenden Video des TCS sehen Sie beim "Crashtest Sitzerhöhung" eindrucksvoll, warum einfache Sitzkissen bei einem Unfall so gefährlich sind:  

Sicherheit: Ein Kindersitz mit oder ohne Isofix - Was ist sicherer?

Isofix beim Folgesitz – Was bedeutet das? Ist das sicherer?

Folgesitze der Gruppe 2/3 bzw. mit Kindersitze mit einer Zulassung ab 100 cm werden mit dem Kind zusammen mit dem 3-Punkt-Gurt des Autos angeschnallt. Zusätzlich können Sie diese Sitze meistens noch an den Isofix-Haken des Fahrzeugs befestigen.

Welchen Sinn hat die Isofixbefestigung eines Folgesitzes?

Die Isofix-Befestigung eines Gruppe-2/3-Kindersitzes trägt zur Stabilisierung und Sicherung des Sitzes bei. Anders als bei den vorhergehenden Kindersitzen der Gruppe 1/2, haben diese Sitze keine Haltefunktion mehr für das Kind, denn es wird bei einem Unfall durch den 3-Punkt-Gurt Ihres Autos gesichert. Der Kindersitz der Gruppe 2/3 hat die Aufgabe, die Position des Kindes und den Gurtverlauf des Fahrzeuggurtes so zu beeinflussen, dass alles optimal zusammenpasst, Ihr Kind sicher unterwegs und im Falle eines Unfalls bestmöglich geschützt ist.

 

In einem Kindersitz der Gruppe 1/2 mit integriertem Gurtsystem muss hingegen der interne Gurt das Kind bei einem Unfall festhalten, weshalb der Kindersitz besonders gut befestigt werden muss (Isofix- oder Gurtbefestigung).

Sicherung des Kindersitzes bei Leerfahrten ohne Kind

Sind Sie ohne sein Kind unterwegs, so müssen Sie den Folgesitz der Gruppe 2/3 immer sichern. Haben Sie ihn am Isofix befestigt, so reicht das bei den meisten Kindersitzherstellern zur Ladungssicherung aus. Manche Hersteller schreiben allerdings auch vor, ihre Kindersitze bei Leerfahrten zusätzlich zum Isofix mit dem 3-Punkt-Gurt anzuschnallen. Informationen, wie Sie es bei Ihrem Kindersitz handhaben sollten, finden Sie in der Bedienungsanleitung zu Ihrem Kindersitz.

Kein Isofix vorhanden? Denken Sie an die Sicherung des Folgesitzes!

Wenn Sie den Folgesitz nicht am Isofix befestigt haben, dann müssen Sie ihn auf jeden Fall mit dem 3-Punkt-Gurt anschnallen, da er sonst bei einem starken Bremsmanöver oder einem Unfall durch das Auto geschleudert wird und zum gefährlichen Geschoss und zur Gefahr für alle Insassen werden kann.

Sicherheit: Fahrten ohne Kind (Leerfahrten und Ladungssicherung)

Muss der Kindersitz befestigt werden, wenn kein Kind im Sitz sitzt?

Im Auto gilt: Ladung muss gesichert werden. Ansonsten kann sie bei stärkeren Bremsmanövern oder ruckartigem Lenken schnell zum Geschoss werden und zur Gefahr für alle Mitfahrenden. Da macht die Sicherung eines Kindersitzes keine Ausnahme.

 

Wenn ein Kindersitz nicht fest mit dem Auto verbunden ist, wie bei der dauerhaften Befestigung mit dem 3-Punkt-Gurt oder am Isofix, dann muss er bei jeder Leerfahrt ohne Kind gesichert werden.

Kindersitzsicherung bei Fahrten ohne Kind: Was heißt das genau?

Wenn Sie den Kindersitz üblicherweise zusammen mit Ihrem Kind mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs anschnallen, dann müssen Sie ihn, wenn Sie ohne Kind unterwegs sind, ebenfalls anschnallen. Sonst kann er Ihnen im schlimmsten Fall quer durch Ihr Auto fliegen und Sie oder Ihre Mitfahrer verletzen.

 

Ist der Kindersitz bereits am Isofix Ihres Autos befestigt, dann genügt dies in den meisten Fällen zur Sicherung. Einige Hersteller schreiben allerdings auch vor, den Kindersitz zusätzlich zum Isofix auch mit dem Fahrzeuggurt anzuschnallen. Lesen Sie deshalb immer sorgfältig die Anleitung zu Ihrem Kindersitz.

Sicherheit: Materialermüdung von Folgesitzen

Was ist die maximale Nutzungsdauer eines Kindersitzes der Gruppe 2/3?

Es klingt verlockend: Sie kaufen jetzt einen Folgesitz und nutzen ihn dann für zwei oder drei Kinder hintereinander. Aber ist das auch sicher?

Achtung! Materialermüdung bei Kindersitzen

Kindersitze sind so konstruiert und die Materialien so ausgewählt, dass sie Ihr Kind bei einem Unfall bestmöglich schützen. Doch selbst wenn der Sitz nie in einen Unfall verwickelt war, kann das Material nach einiger Zeit ermüden. Auch die hochwertigsten Materialien werden mit der Zeit spröde, porös oder es bilden sich feine, kaum sichtbare Haarrisse. Temperaturschwankungen von Sommer (über 30° C) zu Winter (weit unter dem Gefrierpunkt) setzen dem Material zu und beeinflussen die Qualität.

 

Aus diesem Grund sollten Kindersitze nur für eine gewissen Nutzungsdauer verwendet und danach entsorgt und ausgetauscht werden.

Die maximale Nutzungsdauer Ihres Folgesitzes

Kindersitze der Gruppe 2/3 sind für die Nutzung durch ein Kind ausgelegt. Das heißt, Ihr Nachwuchs kann von ca. 4 Jahren bis zu einem Alter von ungefähr 12 Jahren in diesem Sitz sicher im Auto mitfahren. Verwenden Sie deshalb den Kindersitz für Ihr großes Kind nur für dieses eine Kind und nicht weiter für ein Geschwisterkind.


Haben Sie Fragen zur maximalen Nutzungsdauer Ihres Kindersitzes? Schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an!

Sicherheit: Mein Kind wiegt über 36 kg - darf es noch im Folgesitz fahren?

Braucht das Kind noch einen Folgesitz, wenn es über 36 kg wiegt?

In der Straßenverkehrsordnung ist die Kindersitzpflicht ganz klar geregelt. 

 

Wenn Ihr Kind noch nicht 150 cm groß ist oder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, muss es in einem Kindersitz fahren, - auch wenn es bereits über 36 kg wiegt!

 

Erst wenn Ihr Kind eines der beiden Kriterien (12 Jahre alt oder 150 cm groß) erfüllt, braucht es aus rechtlicher Sicht keinen Folgesitz mehr.

 

Folgesitze der Gruppe 2/3, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, dürfen laut Zulassung von 15 kg bis 36 kg genutzt werden. Da diese Kindersitze aber keine haltende Funktion mehr haben (diese übernimmt im Falle eines Unfalls der 3-Punkt-Gurt), spricht sicherheitstechnisch grundsätzlich nichts dagegen, diese auch für Kinder zu nutzen, die mehr als 36 kg wiegen. Das letzte Wort dazu hat allerdings der Kindersitzhersteller und nicht alle erlauben die Verwendung über die Gewichtsbegrenzung von 36 kg hinaus.

Neu: Kindersitze ohne Gewichtsbeschränkung auf 36 kg

Bis zum Inkrafttreten der neuen Kindersitznorm ECE R 129 gab es keine alternative Möglichkeit zur Nutzung des Kindersitzes über die 36 kg-Grenze hinaus. Seit 2018 ist dies anders: In diesem Jahr kam der erste nach der neuen Kindersitznorm zugelassene Folgesitz ohne Gewichtsbeschränkung auf den Markt. 

 

Im Gegensatz zu Folgesitzen der Gruppe 2/3 sind Kindersitze nach der neuen R 129-Norm nicht mehr auf ein Maximalgewicht beschränkt. Sie können diese deshalb auch problemlos für schwere Kinder nutzen.

Mehr zum Thema "36 Kilo-Grenze bei Kindersitzen" können Sie auch in unserem Blogartikel zum Thema nachlesen: Kindersitze für Kinder über 36 kg

Ratgeber: Kindersitzpflicht - Wie lang benötigen Kinder einen Kindersitz?

Bis zu welchem Alter braucht ein Kind einen Kindersitz?

Die Kindersitzpflicht: Das sagt das Gesetz

Ob und wie ein Kind im Auto gesichert werden muss, steht in der Straßenverkehrsordnung (StVO). In Deutschland gibt es eine Kindersitzpflicht für Kinder, die weder das 12. Lebensjahr vollendet haben noch 150 cm groß sind. Bis eines der beiden Kriterien erreicht ist, muss Ihr Kind im Auto mit einem geeigneten Rückhaltesystem gesichert sein.

 

Ihr Kind darf erst ohne einen Kindersitz im Auto mitfahren, wenn es mindestens 150 cm groß ist oder das 12. Lebensjahr vollendet hat. Das 12. Lebensjahr beendet Ihr Kind am 12. Geburtstag. Bis dahin muss Ihr Kind in einem geeigneten Kindersitz gesichert werden. Geeignet sind Kindersitze, die nach der Prüfnorm ECE R44/04 und ECE R129 (i-Size) zugelassen sind.

Wir empfehlen Ihnen für Ihr Kind bis zum Ende der Kindersitzpflicht folgende Kindersitze:

 

  • Babyschale: Sie ist optimal an die Bedürfnisse von Neugeborenen und Babys angepasst und schützt diese besonders gut.
  • Reboarder: Kinder fahren in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz  bis zu 7-mal sicherer als in einem vorwärtsgerichteten. Die Belastung für den kleinen Kopf und den kindlichen Nacken sind in einem Reboard-Kindersitz bei einem Unfall deutlich geringer, was Ihr Kind vor schweren oder gar tödlichen Verletzungen schützt.
  • Folgesitz der Gruppe 2/3 bzw. ab 100 cm mit Rückenlehne: Nur in einem Folgesitz mit Rückenlehne hat Ihr Kind auch bei einem Seitenaufprall den bestmöglichen Schutz. Außerdem wird bei diesem Folgesitz auch die Gurtführung an der Schulter optimiert. 

 

Wichtig: Auch wenn Ihr Kind bereits 12 Jahre alt oder 150 cm groß ist, sollten Sie den Gurtverlauf des 3-Punkt-Gurtes überprüfen. Wenn dieser ohne Kindersitz noch nicht optimal ist, sollte Ihr Kind den Sitz lieber noch eine Weile nutzen.

Ratgeber: Fahren ohne Kindersitz - Ab wann können Kinder guten Gewissens ohne Sitz fahren?

Ab wann braucht mein Kind keinen Kindersitz mehr?

Für die Mitnahme von Kindern im Auto gilt seit 1993 in Deutschland die Kindersitzpflicht. Diese besagt, dass Kinder bis zu einer Größe von 150 cm oder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres mit einem Kindersitz gesichert werden müssen. Ist Ihr Kind also mindestens 150 cm groß oder hat das 12. Lebensjahr vollendet, muss es rein rechtlich gesehen keinen Folgesitz mehr nutzen. 


Aber: Natürlich kann dabei nicht die individuelle Entwicklung eines jeden Kindes mit einbezogen werden, genau so wenig wie die technischen Gegebenheiten (Gurthöhe, Sitzposition, etc.) in allen Autos.

 
Deshalb raten wir Ihnen: Machen Sie es nicht alleine vom Alter oder Größe Ihres Kindes abhängig, ab wann kein Folgesitz mehr genutzt wird. Auch wenn 150 cm erreicht oder das 12. Lebensjahr vollendet ist, sollten Sie sich immer genau anschauen, wie der Gurtverlauf bei Ihrem Kind ohne Kindersitz ist. Nur wenn der Beckengurt über den Beckenknochen verläuft und der Schultergurt wirklich mittig auf der Schulter liegt, kann Ihr Kind im Falle eines Unfalls auch optimal gehalten und geschützt werden. Ist dies nicht der Fall, drohen Ihrem Kind bei einem Unfall durch den Gurt sogar schwere Verletzungen.  


Deshalb sollten Sie Ihr Kind, wenn der Gurtverlauf noch nicht passend ist, lieber noch etwas länger im Folgesitz fahren lassen.
 

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kind schon ohne Kindersitz fahren kann, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gerne!

Ratgeber: Unterschied Folgesitz der Gruppe 2/3 und "i-Size"-Folgesitz

Was ist der Unterschied bei Folgesitzen, die nach ECE R 44/04 oder nach ECE R 129 zugelassen sind?

Unterschiede der Kindersitznormen

Bei Kindersitzen gelten zurzeit die Zulassungsnormen ECE R 44/03, 44/04 und ECE R129 (inkl i-Size) parallel. Der offensichtlichste Unterschied dieser beiden Zulassungsnormen ist die Klassifizierung nach Gewicht beziehungsweise nach Größe.

 

  • Bei der Zulassung nach ECE R 44/04 wird die Klassifizierung des Kindersitzes nach dem Gewicht des Kindes vorgenommen. Bei Folgesitzen der Gruppe 2/3 ist der Kindersitz beispielsweise von 15 bis 36 kg zugelassen.
  • Bei Kindersitzen, die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, werden Kindersitze nach der Größe des Kindes eingeteilt. So ist ein nach neuer Norm zugelassener Folgesitz zum Beispiel für Kinder von 100 bis 150 cm freigegeben.

 

Anhand der Größe lässt sich viel besser beurteilen, ob ein Kindersitz bereits für ein Kind passt. Das ist bei der Einteilung nach Gewicht so nicht der Fall. Es können auch relativ kleine Kinder schon ein hohes Gewicht haben. Trotzdem passen sie vielleicht noch nicht in den Kindersitz, obwohl sie ihn von der Gewichtseinteilung (rein theoretisch) nutzen dürften. Ferner kennen Eltern die Größe Ihrer Kinder meist besser als das Gewicht. Schließlich haben sie mit der Größe täglich bei der Konfektionsgröße der Kleidung zu tun.

Auch die Anforderungen an Kindersitze, die nach der UN ECE R 129 zugelassen sind, sind andere als bei ECE R 44/04.

Bei den Tests zur Zulassung nach der neuen Kindersitznorm R 129 wird zusätzlich zum Frontal- und Heckaufprall auch der Seitenaufprall mit einbezogen. Dies ist bei einer Zulassung nach ECE R 44/04 nicht vorgesehen. Da der seitliche Aufprall aber mit ca. 27 % die zweithäufigste Unfallart ist, macht das durchaus Sinn. Viele Hersteller legen mittlerweile bei ihren Kindersitzen, die noch nach ECE R44/04 zugelassen sind, ebenfalls Wert auf gute Testergebnisse beim Thema Seitenaufprall und rüsten Seitenschutz-Protektoren nach.

Welcher Kindersitz ist besser für Ihr Kind?

Egal für welchen Kindersitz Sie sich entscheiden, er muss zum Kind und auch zu Ihrem Fahrzeug passen. Das findet Sie beispielsweise bei einem Termin beim Kindersitz-Fachhändler heraus. Dort kann Ihr Kind in verschiedenen Sitzen probesitzen und es werden auch Kindersitze zur Probe ins Auto eingebaut. Alternativ können Sie sich auch gerne per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir haben jahrelange Erfahrung mit verschiedenen Automodellen und den Folgesitzen und können Ihnen so auch aus der Ferne bei der Entscheidung hilfreich zur Seite stehen.

 

Wenn alles passend ist und Sie für Kind und Auto den perfekten Sitz gefunden haben, dann schützt er Ihr Kind bestmöglich – egal ob er nach ECE R44/04 oder ECE R129 (inkl.i-Size) zugelassen ist!

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