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Joie i-Spin 360 R
Joie i-Spin 360 R
Dieser Kindersitz verfügt über 6 Ruhepositionen
Schwarzer Joie i-Spin 360 R Reboard-Kindersitz
Der i-Spin 360 R ist auf der Basis um 360° drehbar
Leicht zugänglich und einfach zu bedienen: Hebel zum Drehen des Sitzes
Kann mit seiner Neugeboreneneinlage bereits ab 40 cm genutzt werden
Mit extra Schutz bei einer seitlichen Kollision durch den ansteckbaren Seitenprotektor
Perfekt anpassbar in jeder Wachstumsphase Ihres Kindes
Kinder bis zu einer Größe von 105 cm oder einem Maximalgewicht von 19 kg fahren bequem und sicher im i-Spin 360 R
Die Installation ist dank Isofix kinderleicht
Hat den Dreh raus - sogar um 360°
Im i-Spin 360 R fährt Ihr Kind immer sicher und bequem
Für kleine Passagiere eine sichere Wahl
Auch größere Kinder fühlen sich im Joie i-Spin 360 R wohl
Einfach zur Seite drehen und das Ein- und Aussteigen ist kinderleicht
Auch beim Anschnallen ist die 360° Drehfunktion einfach praktisch

 Beim Joie i-Spin 360 R handelt es sich um das Nachfolgemodell zum i-Spin 360, der im ADAC-Kindersitztest Herbst 2019 die Gesamtnote GUT erhielt.

Um 360° drehbarer Reboardkindersitz für Kinder bis 105 cm

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  •  Beim Joie i-Spin 360 R handelt es sich um das Nachfolgemodell zum i-Spin 360, der im ADAC-Kindersitztest Herbst 2019 die Gesamtnote GUT erhielt.

Joie i-Spin 360 R - drehbarer Kindersitz mit tollen Funktionen Den Wunsch nach einem... mehr
Produktinformationen "Joie i-Spin 360 R"

Joie i-Spin 360 R - drehbarer Kindersitz mit tollen Funktionen

Den Wunsch nach einem praktischen und drehbaren Isofix-Reboarder nach der neusten Norm R 129, welche besonders hohe Anforderungen an die Sicherheit eines Kindersitzes stellt, erfüllt Joie Eltern mit dem i-Spin 360 R. 

Der Joie i-Spin ist zugelassen für Kinder ab 40 cm bis zu einer maximalen Größe von 105 cm sowie einem Höchstgewicht von 19 kg und bietet Kindern bis sie etwa 4 Jahre alt sind Platz. Trotz seiner Zulassung "ab Geburt" empfehlen wir zunächst die Nutzung einer passenden Babyschale, da diese besser auf die Bedürfnisse eines Neugeborenen abgestimmt ist. 

Sie haben außerdem die Möglichkeit den Joie i-Spin, wenn das Kind 15 Monate alt und mindestens 76 cm groß ist, auch vorwärtsgerichtet zu nutzen. Für das Höchstmaß an Sicherheit empfehlen wir jedoch, den Sitz bis zum Ende seiner Nutzungsdauer ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung gedreht zu verwenden. 

Der Joie i-Spin lässt sich um 360° drehen und ist individuell anpassbarIm i-Spin 360 zufrieden unterwegs

Die Möglichkeit den Sitz um 360° zu drehen erleichtert Ihnen das Hineinsetzen und Anschnallen Ihres Kindes enorm. Durch die seitliche Positionierung des Knopfes für die Drehfunktion ist der Joie i-Spin auch für Fahrzeuge mit 3 Türen eine gute Lösung, da dieser auch von vorne gut erreichbar ist. So können Sie den Sitz zum Hereinsetzen Ihres Nachwuchses einfach nach vorne drehen und anschließend wieder in die rückwärtsgerichtete Position, ohne mühsam ins Auto klettern zu müssen.

Der i-Spin 360 R wächst mit Ihrem Kind mit 

Das 5-Punkt-Gurtsystem lässt sich dank seiner Grow Together™ Funktion einhändig und kinderleicht gemeinsam mit der Kopfstütze in 6 Stufen auf die Größe Ihres Kindes anpassen, so wächst der Sitz mit Ihrem Kind mit. Damit auch junge und kleine Kinder bequem und ergonomisch mit dem i-Spin fahren gibt es einen mehrfach teilbaren Sitzverkleinerer, der sich individuell an die Bedürfnisse Ihres Nachwuchses anpassen lässt und so in jeder Wachstumsphase für optimalen Halt und Schutz sorgt. 

Um Ihrem Kind stets eine angenehme Ruheposition zu bieten, lässt sich der Joie i-Spin dank des sogenannten Sleepytime tilt™  in 6 unterschiedlichen Neigungsstufen verstellen. Die gute Ruheposition macht den Sitz auch für jüngere Kinder zu einem ergonomischen Begleiter und bietet älteren Kindern die Möglichkeit bequem auf längeren Fahrten zu schlafen. 

Durchdachtes Konzept für das Optimum an Sicherheit und Komfort

Die Zulassung nach i-Size legt größten Wert auf einen sehr guten Seitenaufprallschutz. Um diesen zu garantieren, verfügt der Joie i-Spin 360 R über einen ansteckbaren Seitenprotektor. Diesen stecken Sie einfach an der zur Tür zeigenden Seite in die Halterung am Kindersitz. Er absorbiert Teile der bei einer seitlichen Kollision auftretenden Energie und schützt so den kleinen Passagier zusätzlich. Die aus speziellem patentierten Intelli-Fit™ Memoryschaum bestehende Tri-Protect™ Kopfstütze sorgt dafür, dass der empfindliche Kopf Ihres Kindes stets gut geschützt wird. Bei einem Unfall werden so die wirkenden Kräfte gedämpft und die Belastung für das Kind minimiert. 

Das Isofix System des Joie i-Spin lässt sich in der Tiefe anpassen und garantiert so einen möglichst unkomplizierten Einbau in jedem Fahrzeug. Der Wechsel des Sitzes zwischen verschiedenen Fahrzeugen ist zwar durch ein relativ hohes Eigengewicht des Sitzes von 14,2 kg mit Kraftaufwand verbunden, das Einbauen im Fahrzeug ist aber schnell und einfach erledigt. Nachdem der Sitz am Isofix befestigt ist, müssen Sie nur noch den vielfach höhenverstellbaren Stützfuß fest auf den Boden aufstellen, den korrekten Einbau zeigt Ihnen dieser durch seine farbigen Indikatoren an, sodass Fehler nahezu ausgeschlossen sind. 

Unkompliziert im Alltag mit Kindern 

Neben der praktischen Drehfunktion erleichtern Ihnen zusätzlich die Einstecktaschen, in welche Sie nach dem Verlängern der Gurte und dem Abschnallen des Kindes die Gurtschlösser stecken können, den Alltag. Die Gurte liegen so beim wieder Hereinsetzen des Kindes in den Sitz zu den Seiten weggelegt, ein mühsames Gurte unter dem Kind hervorholen fällt weg.

Hochwertige und hautfreundliche Bezüge sorgen für ein angenehmes Reisen. Zusätzliche Belüftungsschlitze in der Sitzschale des Joie i-Spin 360 R garantieren eine gute Luftzirkulation und sorgen so für ein stets gutes Klima im Kindersitz. Insbesondere an heißen Sommertagen wird Ihr Kind dadurch weniger im Sitz schwitzen und damit angenehmer im Auto mit fahren.

Durch schlammige Kinderschuhe und andere äußere Faktoren wird ein Bezug schnell schmutzig und muss gewaschen werden. Das ist hier kein Problem, denn Sie können diesen schnell und unkompliziert mit wenigen Handgriffen vom Sitz abziehen, bei 30° C in der Waschmaschine waschen und anschließend auf der Leine trocknen lassen.

Sehen Sie sich den Joie i-Spin 360 R in diesem Video an:

 

Daten zum Reboarder Joie i-Spin 360 R

Zulassung UN/ECE R 129/03
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) -
Gewicht des Kindes Bis maximal 19 kg
Größe des Kindes 40 bis 105 cm (rückwärts) / 76 bis 105 cm (vorwärts)
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 68/74 bis ca. Oberteilgröße 98/104 . Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 105 cm zugelassen ist und genutzt werden darf.
  Wir empfehlen Ihnen, in den ersten Lebensmonaten eine Babyschale zu nutzen, da diese optimal an die Bedürfnisse eines Neugeborenen angepasst ist.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Ja, 360° drehbar
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja, von 40 bis 105 cm
Einbau vorwärtsgerichtet Ja, ab mindestens 15 Monaten UND 76 cm
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Isofix-Größenklassen Joie i-Spin 360 Rückwärts: D / ISO R2
Vorwärts: B1 / ISO F2X
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 58 cm breit, 51,5 -76 cm hoch, 65 cm tief
Gewicht des Kindersitzes 14,2 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -

 

Lieferumfang zum Joie i-Spin 360 R: 

  • Joie i-Spin 360 R
  • Mehrfach teilbarer Sitzverkleinerer
  • inklusive Unfallaustauschgarantie
Weiterführende Links zu "Joie i-Spin 360 R"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der Joie i-Spin 360 R eingebaut?

    Der Einbau des Joie i-Spin 360 R

    Vor dem Einbau des Joie i-Spin 360 R müssen Sie in der Fahrzeugtypenliste nachlesen, ob der Kindersitz in Ihrem Fahrzeug verbaut werden darf. Steht Ihr Fahrzeug nicht auf der Typenliste, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gerne dabei herauszufinden, ob der Joie i-Spin in Ihrem Fahrzeug eingebaut werden darf. Überprüfen Sie vor dem Einbau ebenfalls, ob die Bedienungsanleitung Ihres Autos den Einbau eines Sitzes dieser Gruppe auf dem gewünschte Platz erlaubt. 

    Achtung: Bei dem rückwärtsgerichteten Einbau auf dem Beifahrersitz eines Fahrzeuges muss der Beifahrerairbag ausgeschaltet werden. Andernfalls besteht Lebensgefahr für Ihr Kind!

    Der Einbau:

    joieispinisofix

    1. Klappen Sie den Stützfuss des Joie i-Spin aus und platzieren Sie ihn auf dem gewünschten Platz in Ihrem Fahrzeug
    2. Für einen einfacheren Einbau, insbesondere bei schlecht erreichbarem Isofix, können Sie die mitgelieferten Isofix Einführhilfen nutzen. Schieben Sie diese an die ISOFIX Haken Ihres Fahrzeuges, diese sind nun besser erreichbar. 
    3. Auf der Rückseite des Sitzes befindet sich der ISOFIX Knopf für die Tiefenverstellung, wenn Sie diesen betätigen fahren sich die ISOFIX Konnektoren des Sitzes aus. Die Konnektoren lassen sich in 11 verschiedenen Tiefen verstellen und passen sich damit jedem Fahrzeug perfekt an. 
    4. Schieben Sie die ISOFIX Konnektoren nun an die ISOFIX Haken Ihres Fahrzeuges und gehen Sie sicher, dass beide fest einrasten. Die farbigen Marker an beiden Seiten der Konnektoren sind bei korrekter Befestigung grün gefärbt.
    5. Betätigen Sie den ISOFIX Knopf nun erneut und schieben den Joie i-Spin gegen die Rückenlehne des Fahrzeugsitzes bis dieser anliegt. joieispinisofix2
    6. Ziehen Sie den Stützfuss des Sitzes bis zum Fahrzeugboden aus bis dieser fest aufsteht und die Indikatoren an der Basisstation sich grün färben. 
    7. Überprüfen Sie den korrekten Einbau noch einmal. Ziehen Sie an den Isofix Konnektoren um zu überprüfen, ob diese wirklich fest eingerastet sind. 
    8. Der Sitz sollte nun fest in Ihrem Fahrzeug stehen. Die Sitzschale kann durch die Drehfunktion des Sitzes leichtes Spiel haben. 

     

    Die Drehfunktion des Joie i-Spin 360 R

    Wir empfehlen, den Joie i-Spin für das Maximum an Sicherheit ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung gedreht zu nutzen. 

    Die Knöpfe zum Drehen des Kindersitzes befinden sich seitlich an der Sitzschale des i-Spin. Betätigen Sie diesen um den Sitz zum Einsteigen zu sich zu drehen, hierbei ist es egal welchen der beiden Knöpfe Sie nutzen, der Sitz lässt sich immer unkompliziert drehen

     

    Einbau-Video des Joie i-Spin 360:

    Bitte beachten Sie, dass im Video der Einbau des i-Spin 360 gezeigt wird. Der i-Spin 360 R unterscheidet sich vom Einbau her nicht, besitzt aber einen anderen Seitenaufprallschutz. Dieser klappt sich nicht automatisch aus, sondern wird an den Sitz angesteckt.

  • Ab welcher Größe bzw. ab welchem Alter ist der Joie i-Spin 360 R zugelassen und geeignet?

    Mehr Sicherheit dank i-Size

    Der Joie i-Spin 360 R ist ein Kindersitz zugelassen nach R129, auch bekannt als i-Size. Er darf von Kindern ab 40 cm bis zu einer Größe von 105 cm genutzt werden und hat eine maximale Gewichtsbegrenzung auf 19 kg. Wenn Ihr Kind 15 Monate alt ist und mindestens 76 cm groß ist kann der Sitz auch vorwärts genutzt werden, hiervon raten wir jedoch klar ab. Die Belastungswerte für Ihr Kind sind vorwärts genutzt deutlich höher als bei der entgegen der Fahrtrichtung gerichteten Nutzung.

    Obwohl der Joie i-Spin 360 R ab 40 cm, und damit theoretisch ab Geburt, zugelassen ist empfehlen wir zunächst die Nutzung einer passenden Babyschale. Trotz der guten Liegeposition ist der Sitzwinkel im i-Spin für Neugeborene nicht ergonomisch und flach genug. Eine Babyschale ist auf die Bedürfnisse eines Neugeborenen abgestimmt und bietet hier den besseren Schutz und damit mehr Sicherheit für Ihr Kind. 

  • Wie lange sollte der Neugeboreneneinsatz im Joie i-Spin 360 R bleiben?

    Der Joie i-Spin lässt sich perfekt anpassen

    Joieispinverkleinerer

    Um Kinder in jeder Phase ihres Wachstums perfekt schützen zu können, gehört zum Lieferumfang des Joie i-Spin 360 R eine mehrfach teilbare Neugeboreneneinlage. Die lässt sich auseinander knöpfen und damit jederzeit perfekt an die Proportionen Ihres Kindes anpassen. 

    Joie empfiehlt die komplette Einlage bis das Kind mindestens 60 cm groß ist zu nutzen. Auch darüber hinaus kann die Nutzung aller Teile Sinn machen, wenn Ihr Kind so am besten im Sitz liegt. Wird es zu eng kann der Verkleinerer auseinander genommen werden.

    An der Rückseite des Verkleinerers befindet sich ein Keil, dieser kann durch das Öffnen der Druckknöpfe von der Einlage entfernt werden. Der Keil flacht den Winkel im Kindersitz ab und ermöglicht so auch jungen Kindern, die vielleicht noch nicht sitzen können, eine ergonomische Sitzhaltung.

    Das Kopfteil des Verkleinerers lässt sich ebenfalls abknöpfen. Entfernen Sie dieses, wenn der Kopf Ihres Kindes nicht mehr bequem in die Kopfstütze des Sitzes passt. Bedenken Sie dabei immer, dass wenig Luft an den Seiten insbesondere bei einem seitlichen Aufprall mehr Sicherheit für den empfindlichen Kopf Ihres Kindes bedeuetet, da dieser so möglichst wenig Spiel hat. 

    Das Rumpfteil des Verkleinerers kann solange im Sitz verbleiben, bis Ihr Kind mit diesem nicht mehr bequem sitzt oder es zu eng wird.

  • Wieso hat der Joie i-Spin 360 R keinen Überrollbügel?

    Sicher auch ohne Überrollbügel

    Die meisten Reboarder verügen über einen sogenannten Überrollbügel oder Spanngurte. Diese Vorrichtungen verhindern bei einem Unfall das aufsteigen des Kindersitzes gegen die Rückbank des Fahrzeuges. Der Joie i-Spin hat keines von beidem, denn hier übernimmt die Unterkante der Sitzschale diese wichtige Sicherheitsfunktion.

    Korrekt eingebaut sollte der Joie i-Spin mit der unteren Kante der Sitzschale möglichst an der Rückbank des Fahrzeuges anliegen. Diese übernimmt bei einem Aufprall die Aufgabe, die bei anderen Sitzmodellen eine Anprallplatte oder die Spanngurte übernehmen. Die tiefe Sitzfläche des i-Spin garantiert, dass trotz anliegendem Einbau genügend Beinfreiheit für Ihr Kind vorhanden ist.

  • Wie stelle ich den Sitz passend für mein Kind ein?

    Der Gurtverlauf verstellt sich mit der Kopfstütze des Joie i-Spin 360 Rjoieispinkopfstutze

    Um Ihr Kind optimal schützen zu können, ist es wichtig, dass die Kopfstütze und damit auch das Gurtsystem des Joie i-Spin 360 R stets in der korrekten Höhe justiert ist. Ist die Kopfstütze zu hoch befindet sich der empfindliche Kopf nicht in deren Schutzbereich, ist sie zu niedrig kann Ihr Kind nicht bequem sitzen und wird beim anschnallen gestaucht.

    Korrekt eingestellt sollten die Schultergurte gerade oder leicht unterhalb der Schultern des Kindes verlaufen. Bedenken Sie hierbei auch immer die Neigung der Rückenlehne. 

    Um die Höhe der Kopfstütze anzupassen betätigen Sie den Hebel an der Rückseite der Kopfstütze und wählen die korrekte der 6 möglichen Kopfstützenhöhen aus.

     

  • Besitzt der i-Spin 360 R einen zusätzlichen Seitenaufprallschutz?

    Extra Schutz bei einer seitlichen Kollision

    Um auch bei einem seitlichen Aufprall das Maximum an Sicherheit zu bieten, ist der Joie i-Spin mit einem ansteckbaren Seitenaufprallschutzelement ausgestattetStecken Sie den Protektor in die Halterung an der zur Tür zeigenden Seite des i-Spin 360 R. Bei einem Seitenaufprall nimmt er einen Teil der auftretenden Energie auf und schützt so Ihren Nachwuchs zusätzlich. 

  • Wie unterscheiden sich Joie Spin 360, Spin 360 GT, Spin Safe, i-Spin 360 (R), i-Spin 360 E und i-Spin Safe (R) voneinander?

    Spin 360, Spin 360 GT, Spin Safe, i-Spin 360 (R), i-Spin 360 E und i-Spin Safe (R) - was sind die Unterschiede?

    Der Kindersitzhersteller Joie hat hier eine Vielzahl nicht nur dem Namen nach sehr ähnliche Kindersitze auf dem Markt, die trotz aller Gemeinsamkeiten wie beispielsweise der praktischen (seitlichen bzw. 360°) Drehfunktion und dem Einbau mit Isofix auch einige Unterschiede aufweisen. Hier finden Sie einen Überblick:

    Unterschiede Joie Spin 360, Spin 360 GT,  Spin Safe
      Spin 360      Spin 360 GT                           Spin Safe       
    Zulassung: ECE R 44/04 ECE R 44/04 ECE R 44/04
    Größe des Kindes: / / /
    Gewicht des Kindes: 0 bis 18 kg 0 bis 18 kg 0 bis 18 kg
    Verwendung:      
    Nutzung rückwärtsgerichtet: 0 bis 18 kg 0 bis 18 kg 0 bis 18 kg
    Nutzung vorwärtsgerichtet: 9 bis 18 kg 9 bis 18 kg Nein
    Eigenschaften des Kindersitzes:      
    Seitenaufprallschutz: Kein aufklappbarer Seitenschutz Seitenschutz manuell aufklappbar Seitenschutz manuell aufklappbar
    Drehfunktion / Hebel zum Drehen: 360° drehbar, Hebel mittig unter
    der Gurtverstellung
    360° drehbar, Hebel mittig unter
    der Gurtverstellung
    Zur Seite drehbar, Hebel mittig
    unter der Gurtverstellung
    Neugeboreneneinlage:  Ja  Ja Ja
    Testergebnisse::  ADAC Kindersitztest Frühjahr 2017
    Gesamtnote: 2,8
    / Hat den schwedischen Plus-Test
    bestanden

     

    Unterschiede Joie i-Spin 360, i-Spin 360 E und i-Spin Safe
      i-Spin 360 i-Spin 360 E* i-Spin Safe
    Zulassung: ECE R 129 (i-Size)  ECE R 129 (i-Size)  ECE R 129 (i-Size)
    Größe des Kindes: 40 bis 105 cm 61 bis 105 cm 40 bis 105 cm
    Gewicht des Kindes: bis maximal 19 kg bis maximal 19 kg          bis maximal 18,5 kg
    Verwendung:                                                          
    Nutzung rückwärtsgerichtet: von 40 bis 105 cm von 61 bis 105 cm 40 bis 105 cm
    Nutzung vorwärtsgerichtet: Ab mindestens 15 Monaten 
    und
     einer Mindestgröße
    von 76 cm
    Ab mindestens 15 Monaten 
    und einer Mindestgröße
    von 76 cm
    Nein
    Eigenschaften des Kindersitzes:      
    Seitenaufprallschutz: Klappt sich automatisch beim
    Festziehen der Gurte aus
    Klappt sich automatisch beim
    Festziehen der Gurte aus
    Klappt sich automatisch beim
    Festziehen der Gurte aus
    Drehfunktion / Hebel zum Drehen:  360° drehbar, Hebel an der
    Seite des Sitzes
     360° drehbar, Hebel an der
    Seite des Sitzes
    Zur Seite drehbar, Hebel an der
    Seite des Sitzes
    Neugeboreneneinlage:  Ja  Nein Ja
    Testergebnisse:

    ADAC Kindersitztest im Herbst 2019
    Gesamtnote: 1,8

     / Hat den schwedischen Plus-Test bestanden

    * NEU: Seit Herbst 2020 wird der Joie i-Spin E mit einem aufsteckbaren Seitenaufprallschutz ausgeliefert.

    Hinweis: Die Modelle i-Spin Safe R und i-Spin 360 R sind mit einem Seitenprotektor ausgestattet, der sich nicht automatisch ausklappt, sondern angesteckt wird. 

    Welcher Kindersitz am besten zu Ihrem Nachwuchs und in Ihr Auto passt, finden Sie durch einen Probe-Einbau und ein Probesitzen heraus. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne telefonisch oder per Email an uns!

  • Wie unterscheidet sich der Joie i-Spin 360 vom Modell i-Spin 360 R?

    Fast identische Sitze mit einem Unterschied

    Die beiden Kindersitz-Modelle von Joie unterscheiden sich durch den verwendeten Seitenaufprallschutz. Beim i-Spin 360 ist dieser fest am Sitz verbaut und klappt sich automatisch aus, wenn Sie die Gurte straffen, um Ihr Kind anzuschnallen. Der i-Spin 360 R besitzt hingegen einen ansteckbaren Seitenprotektor, den Sie immer an der Türseite des Kindersitzes befestigen.

    Wofür steht das "R" beim Joie i-Spin 360 R?

    Das R im Modellnamen steht für "revised". Es weist darauf hin, dass das Kindersitzmodell i-Spin 360 überarbeitet wurde. 

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FAQ
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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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