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Joie i-Spin Safe
Schwarzer i-Spin Safe von Joie: Reboard-Kindersitz mit Plus-Test
Dieser Reboarder hat den anspruchsvollen schwedischen Plus-Test bestanden
Kinder von 40 bis 105 cm und bis zu einem Maximalgewicht von 18,5 kg können im i-Spin Safe mitfahren
Die mehrfach teilbare Neugeboreneneinlage bietet schon den Kleinsten Halt und zusätzliche Stabilität
Die Kopfstütze kann zusammen mit den Gurten in 6 Stufen in der Höhe verstellt werden
Der zusätzliche Seitenaufprallschutz klappt sich automatisch aus, wenn Sie die Gurte straffen
Die Installation erfolgt am Isofix Ihres Fahrzeuges
Sie können den i-Spin Safe um 90° zur Seite drehen
Anschnallen wird zum Kinderspiel mit dem seitlich drehbaren Reboarder von Joie
Seitlice Ansicht des i-Spin Safe mit Seitenaufprallschutz, Hebel für die Drehfunktion und Anzeige der Neigungsstufen
Im i-Spin Safe können Kinder von 40 bis 105 cm ausgesprochen sicher im Auto mitfahren
Dieser Kindersitz kann 6-fach in der Neigung verstellt werden, so findet sich immer die bequemste Position für Ihr Kind
Wählen Sie die für Ihr Kind komfortabelste Sitzposition
Profilbild i-Spin Safe mit Isofix und Stützfuß
Der i-Spin Safe hat im Plus-Test bewiesen, wie sicher er ist
Praktische Drehfunktion zur Seite im Joie i-Spin Safe
Ein Mädchen zufrieden im i-Spin Safe, bereit für die Reise

Dieser Reboarder hat den schwedischen Plus-Test bestanden (VTI Schweden).

Seitlich drehbarer Reboard-Kindersitz mit Plustest-Siegel

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Joie i-Spin Safe: seitlich drehbarer Reboarder mit Plustest-Siegel Joie erweitert mit dem... mehr
Produktinformationen "Joie i-Spin Safe"

Joie i-Spin Safe: seitlich drehbarer Reboarder mit Plustest-Siegel

Joie erweitert mit dem i-Spin Safe sein Angebot an rein rückwärts zu nutzenden Reboard-Kindersitzen. Neben seiner Zulassung nach der aktuellen Kindersitznorm ECE R 129, die besonders großen Wert auf die Sicherheit bei einer seitlichen Kollision legt, hat der Joie i-Spin Safe zudem den anspruchsvollen schwedischen Plus-Test bestanden. Ein Garant für besonderen Schutz bei einem Frontalaufprall – der gefährlichsten Unfallart.

Der i-Spin Safe ist für Kinder ab 40 cm bis zu einer maximalen Größe von 105 cm sowie bis zu einem Maximalgewicht von 18,5 kg zugelassen. Das entspricht, abhängig von den Proportionen Ihres Kindes, einer möglichen Nutzungsdauer bis ca. zum 4. Geburtstag.

Sicherheit und der Schutz Ihres Kindes werden beim i-Spin Safe groß geschriebenEin Mädchen im i-Spin Safe leicht seitlich gedreht

Der i-Spin Safe ist ein rundum sehr sicherer Kindersitz für Ihren Nachwuchs. Viele Eigenschaften tragen dazu bei und garantieren, dass Ihr Kind immer ausgesprochen gut geschützt unterwegs ist.

Hervorragend geschützt beim frontalen Aufprall - mit Plustest-Siegel

Der schwedische Plus-Test gilt aufgrund seiner sehr niedrig angesetzten Maximalbelastungswerte für den kindlichen Genick- und Kopfbereich als sehr anspruchsvoller Crash-Test, den bis jetzt ausnahmslos rückwärtsgerichtete Kindersitze bestehen konnten. In einem Kindersitz, der entgegen der Fahrtrichtung genutzt wird, ist die Belastung auf diese empfindlichen Bereiche bei einem Frontalcrash deutlich geringer und Ihr Kind damit viel besser geschützt als in einem vorwärtsgerichteten Sitz.

Durch seine Plus-Test Zertifizierung zeigt der i-Spin Safe, wie ausgesprochen sicher er ist und dass er die empfindliche Nacken-Hals-Partie Ihres Nachwuchses bestmöglich schützt.

Interessant für Sie zu wissen: Der i-Spin Safe wurde in Anlehnung an den i-Spin 360 entwickelt. Er wurde allerdings baulich verändert, um den Plus-Test bestehen zu können.

Auch beim Seitenaufprall ein sicherer Beschützer

Neben dem großartigen Schutz beim Frontalaufprall sorgt der i-Spin Safe mit seinen Sicherheitseigenschaften auch für besondere Sicherheit bei einem seitlichen Crash.

Die Tri-Protect™ Kopfstütze mit dem patentierten Intelli-Fit™ Memoryschaum schützt den empfindlichen Kopfes bei einem seitlichen Aufprall besonders gut und bietet dabei besten Komfort. Der ausklappbare Seitenaufprallschutz Guard Surround Safety™ aktiviert sich automatisch, wenn Sie Ihr Kind anschnallen und die Gurte straffen. Dies verhindert, dass Sie im turbulenten Familienalltag vergessen, den zusätzlichen Schutz manuell auszuklappen. Einfach clever und sicher.

Der i-Spin Safe ist kinderleicht zu bedienen

Neben der Sicherheit für Ihren Nachwuchs legt Joie beim i-Spin Safe großen Wert auf eine einfache und gut verständliche Handhabung, denn nur ein Kindersitz, der korrekt eingebaut und auf das Kind eingestellt wird, kann seinen kleinen Passagier auch perfekt schützen.

Einbau mit Isofix: minimiert die Fehlbedienungsgefahr

Die Installation dieses Reboard-Kindersitzes erfolgt am Isofix Ihres Fahrzeugs. Die Farbindikatoren an den Isofixarmen sind gut sichtbar und leicht verständlich, so bekommen Sie direkt Rückmeldung, ob alles richtig eingebaut ist. Das minimiert die Gefahr eines gefährlichen Falscheinbaus – dem sogenannten Misuse. Die Isofix-Konnektoren sind 11-fach in der Tiefe verstellbar. Das ist vor allem bei tief im Polster liegenden Isofix-Verankerungen praktisch und erleichtert Ihnen den Einbau. Der in der Länge verstellbare Stützfuß kann perfekt an Ihr Fahrzeug angepasst werden. So ist sein sicherer und fester Stand garantiert. Die integrierte Knautschzone nimmt die bei einem Unfall auftretende Energie auf und leitet sie zum Fahrzeugboden hin ab.

Die seitliche Drehfunktion macht das An- und Abschnallen spielend einfach

Ausgesprochen praktisch: Dieser Reboard-Kindersitz kann zur Seite gedreht werden. Diese Funktion erleichtert das Ein- und Aussteigen bzw. das Hineinsetzen und Herausnehmen Ihres Kindes sowie das An- und Abschnallen sehr. Sie haben bequemen Zugang zum Kindersitz und Ihr Rücken wird geschont. Damit beim Hineinsetzen die Gurte nicht unter Ihrem Kind verschwinden und erst umständlich wieder hervorgeholt werden müssen, besitzt der i-Spin Safe an den Seiten clevere Laschen in denen Sie die Gurtschlösser fixieren können. Auf diese Weise werden die Gurte aus dem Sitz gehalten und das Einsteigen und Anschnallen erleichtert, denn Sie haben sofort alles griffbereit.

Der Joie i-Spin Safe wächst mit Ihrem Kind mit

Der i-Spin Safe kann optimal an Ihr Kind angepasst werden. Die Kopfstütze lässt sich dank Grow Together™ Funktion zusammen mit dem Gurtsystem bequem mit nur einem Handgriff 6-fach in der Höhe verstellen. So stellen Sie diesen Kindersitz im Handumdrehen perfekt ein und Ihr Nachwuchs reist komfortabel und sicher. Der 5-Punkt-Gurt ist mit weichen und rutschfesten Polstern versehen, was ein Einschneiden verhindert und für größtmöglichen Komfort sorgt.

Für besonderen Schutz und Komfort der kleinsten Passagiere verfügt der i-Spin Safe über eine mehrfach teilbare Neugeboreneneinlage. Dieser individuell anpassbare Einsatz gibt jungen und kleinen Kindern sicheren Halt und Unterstützung.

Damit Ihr Kind auf Reisen zu jeder Zeit gemütlich und bequem sitzen kann, lässt sich der i-Spin Safe in der Neigung verstellen. Sie können aus 6 möglichen Sitzpositionen wählen und die optimale für Ihren Nachwuchs einstellen: Eine eher geneigte Sitzposition für Ihr kleines Kind oder ein Nickerchen zwischendurch und eine aufrechtere Position, um die vorbeiziehende Welt zu beobachten. Perfekt für jedes Alter und jeden Anlass!

Durchdacht bis ins kleinste Detail

Die Sitzbezüge des i-Spin Safe sind angenehm weich, hochwertig sowie hautfreundlich und machen es Ihrem Kind so richtig gemütlich in seinem Kindersitz. Das in der Sitzschale integrierte Belüftungssystem garantiert eine gute Luftzirkulation und sorgt so jederzeit für gutes Klima im Sitz. Gerade auf Fahrten bei sommerlichen Temperaturen wird so übermäßiges Schwitzen reduziert und Ihr Nachwuchs fährt entspannt und gut gelaunt im Auto mit.

Passiert im turbulenten Familienalltag doch einmal ein Missgeschick oder ist Ihr Schatz mit matschigen Schuhen in den Sitz geklettert, ist das kein Problem. Den Bezug des i-Spin Safe können Sie mit wenigen Handgriffen abziehen, bei 30° C wachen und an der frischen Luft trocknen lassen.

In dem ausschließlich zum rückwärtsgerichteten Transport Ihres Kindes konzipierten Kindersitz von Joie reist Ihr Kind zu jeder Zeit ausgesprochen sicher und sehr komfortabel.

Hinweis: Auch wenn der i-Spin Safe bereits ab Geburt verwendet werden darf, empfehlen wir für die ersten Lebensmonate eher eine gut passende und auf die Bedürfnisse von Neugeborenen optimal abgestimmte Babyschale zu verwenden.

Video zum i-Spin Safe

Daten zum Reboarder Joie i-Spin Safe

Zulassung UN/ECE R 129/03
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) -
Gewicht des Kindes bis maximal 18,5 kg
Größe des Kindes 40 bis 105 cm
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 68/74 bis ca. Oberteilgröße 98/104 . Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 105 cm zugelassen ist und genutzt werden darf.
  Wir empfehlen Ihnen, in den ersten Lebensmonaten eine Babyschale zu nutzen, da diese optimal an die Bedürfnisse eines Neugeborenen angepasst ist.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Ja, zur Seite drehbar
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja
Einbau vorwärtsgerichtet Nein
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Isofix-Größenklasse Joie i-Spin Safe D / ISO/R2
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 58,5 cm breit, 54 - 64,5 cm hoch, 67,5 - 76,5 cm tief
Gewicht des Kindersitzes 14,6 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -


Lieferumfang zum Joie i-Spin Safe:

  • i-Spin Safe Kindersitz
  • inkl. Unfallaustauschgarantie

Weiterführende Links zu "Joie i-Spin Safe"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der i-Spin Safe ins Auto eingebaut?

    Einbau des Joie i-Spin Safe

    Schauen Sie vor der Installation des i-Spin Safe in der Fahrzeugtypenliste oder im Joie Fit Guide nach, ob dieser Kindersitz in Ihrem Auto eingebaut werden darf. Sollte Ihr Fahrzeugmodell dort nicht aufgeführt sein, nehmen Sie telefonisch oder per Email Kontakt zu uns auf. Wir sind gerne dabei behilflich herauszufinden, ob der Reboard-Kindersitz in Ihrem Wagen eingebaut werden darf. Lesen Sie ebenfalls im Handbuch Ihres Autos nach, auf welchen Plätzen es gestattet ist, den i-Spin Safe zu nutzen. Dein Einbau des Joie i-Spin Safe ist ausnahmslos mit Isofix möglich. Dieser Kindersitz entspricht der Isofix-Größenklasse D, ISO/R2. 

    Beachten Sie, wenn Sie den Joie i-Spin Safe auf dem Beifahrersitz verwenden möchten, dass der Airbag dort unbedingt ausgeschaltet werden muss. Ansonsten besteht Lebensgefahr für Ihr Kind.

    So wird der i-Spin Safe im Auto eingebaut:

    Für eine einfache Befestigung am Isofix liegen dem Kindersitz zwei Isofix-Einführhilfen bei. Diese hängen Sie vor der Installation an den Isofix-Verankerungen Ihres Fahrzeugs ein. Einbau des i-Spin Safe

    1. Klappen Sie den Stützfuß aus und positionieren Sie den Kindersitz auf dem Autositz, auf dem Sie ihn einbauen möchten.
    2. Fahren Sie die Isofix-Konnektoren aus, indem Sie den Knopf zur Isofix-Tiefenverstellung oberhalb des Stützfußes betätigen. Richten Sie den i-Spin Safe so aus, dass die Isofix-Haken vor den Isofix-Bügeln des Autositzes liegen.
    3. Schieben Sie den Reboard-Kindersitz nun mit den Isofix-Aufnahmen auf die Isofix-Bügel. Dort sollten sie mit einem hörbaren „Klick“ auf beiden Seiten einrasten und die Indikatoren an den Seiten der Isofixarme „grün“ zeigen.
    4. Drücken Sie den Hebel zur Isofix-Tiefenverstellung erneut und schieben Sie zeitgleich den i-Spin Safe so weit in Richtung Rückenlehne des Autositzes, auf dem er steht bis er dort anliegt.
    5. Fahren Sie nun den Stützfuß so weit aus, dass er fest und sicher auf dem Fahrzeugboden aufsteht. Die Anzeige oberhalb vom Stützfuß muss auf „grün“ wechseln, nur dann ist seine Position korrekt.
    6. Kontrollieren Sie abschließend noch einmal alle Schritte und Farbindikatoren.

    Die 90°-Drehfunktion des i-Spin Safe

    Es ist möglich, den Joie i-Spin Safe zur Seite zu drehen. Diese Funktion erleichtert das Ein- und Aussteigen sowie das An- und Abschnallen Ihres Kindes. Um den Reboard-Kindersitz zu drehen, betätigen Sie den Knopf zur Rotation, der sich jeweils auf beiden Seiten des Sitzes befindet. Wenn Sie ohne Ihr Kind unterwegs sind, achten Sie darauf, dass sich der Sitz wieder in der rückwärtsgerichteten Position befindet und dort eingerastet ist. Ein zur Seite gedrehter Kindersitz kann ansonsten während der Fahrt beschädigt werden.

    Das Video zum Einbau des Joie i-Spin Safe

    Sie möchten sich den Einbau des Joie i-Spin Safe lieber im Video ansehen? Kein Problem, hier finden Sie das Einbauvideo:

  • Ab welchem Alter bzw. ab welcher Größe ist der i-Spin Safe zugelassen und für mein Kind geeignet?

    Der Joie i-Spin Safe – die Zulassung

    Bei diesem Reboard-Kindersitz handelt es sich um ein Modell, welches nach der aktuellen Norm ECE R 129, umgangssprachlich als i-Size bezeichnet, zugelassen ist. In diesem Sitz dürfen Kinder von 40 bis 105 cm im Auto transportiert werden. Ein Maximalgewicht von 18,5 kg darf dabei nicht überschritten werden. Entscheidend ist der Wert, der als erstes erreicht wird.

    Der Joie i-Spin Safe kann ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung verwendet werden und besitzt keine Vorwärtsfahrfunktion.

    Theoretisch darf dieser Reboarder laut seiner Zulassung schon ab Geburt genutzt werden und besitzt dafür auch eine spezielle Einlage für Neugeborene. Wir raten trotzdem dazu, Ihr Baby in den ersten Lebensmonaten in einer optimal auf die Bedürfnisse des jungen Erdenbürgers abgestimmten Babyschale zu sichern.

  • Wie lange sollte ich die Neugeboreneneinlage im i-Spin Safe nutzen?

    Der teilbare Sitzverkleinerer des i-Spin Safe

    Der i-Spin Safe verfügt über eine mehrfach teilbare Einlage für Neugeborene. Diese bietet Ihrem Nachwuchs perfekten Halt und lässt sich ganz individuell nach jedem Wachstumsschub an Ihr Kind anpassen. Neugeboreneneinlage i-Spin Safe

    Der Hersteller empfiehlt, die komplette Einlage bis zu einer Größe von 60 cm zu verwenden. Hat Ihr Nachwuchs diese Größe erreicht, kann es sinnvoll sein, den Einsatz oder Teile davon weiter zu nutzen. Um zu beurteilen, wo Ihr Sohn oder Ihre Tochter noch Unterstützung bzw. etwas mehr Platz benötigen, schauen Sie sich Ihr Kind im Kindersitz genau an. Falls sie unsicher sind, können Sie uns gerne telefonisch oder per Email kontaktieren und wir prüfen mit Ihnen gemeinsam, welche Teile der Einlage Ihr Schatz für eine sichere und komfortable Position im i-Spin Safe braucht.

    So passen Sie den Sitzverkleinerer des i-Spin Safe individuell an Ihr Kind an

    Die einzelnen Teile des Inlays sind mit Druckknöpfen verbunden und können problemlos voneinander getrennt werden. Am Rumpfteil befindet sich beispielsweise ein Keil, den Sie durch Öffnen der Druckknöpfe vom Einsatz abnehmen können. Dieser Keil flacht den Sitzwinkel im i-Spin Safe ab und schafft damit auch für Kinder, die noch nicht selbstständig sitzen können, eine ergonomische Sitzposition. Ebenso kann das Kopfteil von der Einlage entfernt werden, wenn der Kopf Ihres Kindes nicht mehr bequem in die Kopfstütze passt. Beachten Sie allerdings, dass weniger Platz zu den Seiten – vor allem bei einer seitlichen Kollision - mehr Schutz für den empfindlichen Kopf bedeutet, da dieser dann weniger Spiel hat.

    Das Rumpfteil können Sie so lange im Sitz belassen bis es für Ihr Kind mit diesem zu eng wird oder es nicht mehr bequem in seinem Kindersitz sitzen kann.

  • Wie wird der i-Spin Safe richtig für mein Kind eingestellt?


    Nur ein Kindersitz, der korrekt an seinen kleinen Passagier angepasst ist, kann diesen im Falle eines Unfalls auch bestmöglich schützen. Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob die aktuelle Einstellung noch passend ist, denn Kinder wachsen schnell.

    Die Kopfstütze und Schultergurte des i-Spin Safe positionieren Korrekte Einstellung des i-Spin Safe

    Beim i-Spin Safe lassen sich die Kopfstütze und Schultergurte gemeinsam mit nur einem Handgriff einstellen. Haben Sie die Kopfstütze auf der richtigen Höhe, befinden sich auch die Schultergurte automatisch auf der passenden Position.

    Setzen Sie Ihr Kind in seinen Kindersitz. Achten Sie darauf, dass es mit aufgerichtetem Becken und angelehnten Schultern sitzt. Stellen Sie nun die Kopfstütze so ein, dass die Schultergurte gerade über die Schultern Ihres Nachwuchses verlaufen.

    Die Höhe der Kopfstütze verstellen Sie mithilfe des Hebels an ihrer Rückseite. Beim i-Spin Safe können Sie aus 6 Stufen die passende Höhe für Ihr Kind auswählen.

  • Wie aktiviere ich den Seitenaufprallschutz am i-Spin Safe?

    Den Seitenaufprallschutz am i-Spin Safe aktivieren

    Der i-Spin Safe bietet Ihrem Kind größtmöglichen Schutz auf Reisen. Neben den schützenden Eigenschaften der Sitzschale bietet der Guard Surround Safety Seitenaufprallschutz zusätzliche Sicherheit bei einer seitlichen Kollision. Den Seitenaufprallschutz aktivieren

    Bei diesem Modell werden die beiden Seitenaufprallschutzelemente automatisch aktiviert, wenn Sie die Gurte des Sitzes beim Anschnallen straffen. Dies verhindert, dass im teilweise turbulenten Familienalltag vergessen wird, den Schutz bei Fahrtantritt manuell auszuklappen und stellt sicher, dass Ihr Schatz jederzeit optimal geschützt wird.

    Sollten Sie zur Mitte des Fahrzeugs mehr Platz benötigen, können Sie den Seitenaufprallschutz dort wieder einklappen. Auf der zur Tür zeigenden Seite muss dieser immer geöffnet sein.

    Achtung! Ein ausgeklappter Seitenaufprallschutz heißt nicht, dass Ihr Nachwuchs bereits fest genug angeschnallt ist.

  • Wurde der i-Spin Safe von unabhängigen Instituten getestet?

    Hat den Plus-Test bestanden: der i-Spin Safe
    Auch wenn der i-Spin Safe noch nicht vom ADAC, ÖAMTC und Stiftung Warentest in deren bekannten Kindersitztests getestet wurde, so hat er bereits einen anderen ausgesprochen anspruchsvollen Test bestanden: den schwedischen Plus-Test.

    Bester Schutz beim gefährlichen Frontalaufprall

    Der schwedische Plus-Test ist ein freiwilliger Test, der für das Bestehen deutlich höhere Anforderungen an einen Kindersitz stellt als beispielsweise der Test des ADAC. Ein Reboarder, der diesen Test bestanden hat, garantiert Ihrem Kind den größtmöglichen Schutz bei einem frontalen Aufprall.

  • Wie unterscheiden sich Joie Spin 360, Spin 360 GT, Spin Safe, i-Spin 360, i-Spin 360 E und i-Spin Safe voneinander?

    Spin 360, Spin 360 GT, Spin Safe, i-Spin 360, i-Spin 360 E und i-Spin Safe - was sind die Unterschiede?

    Der Kindersitzhersteller Joie hat hier eine Vielzahl nicht nur dem Namen nach sehr ähnliche Kindersitze auf dem Markt, die trotz aller Gemeinsamkeiten wie beispielsweise der praktischen (seitlichen bzw. 360°) Drehfunktion und dem Einbau mit Isofix auch einige Unterschiede aufweisen. Hier finden Sie einen Überblick:

    Unterschiede Joie Spin 360, Spin 360 GT,  Spin Safe
     Spin 360     Spin 360 GT                          Spin Safe       
    Zulassung:ECE R 44/04ECE R 44/04ECE R 44/04
    Größe des Kindes:///
    Gewicht des Kindes:0 bis 18 kg0 bis 18 kg0 bis 18 kg
    Verwendung:   
    Nutzung rückwärtsgerichtet:0 bis 18 kg0 bis 18 kg0 bis 18 kg
    Nutzung vorwärtsgerichtet:9 bis 18 kg9 bis 18 kgNein
    Eigenschaften des Kindersitzes:   
    Seitenaufprallschutz:Kein aufklappbarer SeitenschutzSeitenschutz manuell aufklappbarSeitenschutz manuell aufklappbar
    Drehfunktion / Hebel zum Drehen:360° drehbar, Hebel mittig unter
    der Gurtverstellung
    360° drehbar, Hebel mittig unter
    der Gurtverstellung
    Zur Seite drehbar, Hebel mittig
    unter der Gurtverstellung
    Neugeboreneneinlage: Ja JaJa
    Testergebnisse:: ADAC Kindersitztest Frühjahr 2017
    Gesamtnote: 2,8
    /Hat den schwedischen Plus-Test
    bestanden

     

    Unterschiede Joie i-Spin 360, i-Spin 360 E und i-Spin Safe
     i-Spin 360i-Spin 360 Ei-Spin Safe
    Zulassung:ECE R 129 (i-Size) ECE R 129 (i-Size) ECE R 129 (i-Size)
    Größe des Kindes:40 bis 105 cm61 bis 105 cm40 bis 105 cm
    Gewicht des Kindes:bis maximal 19 kgbis maximal 19 kgbis maximal 18,5 kg
    Verwendung:   
    Nutzung rückwärtsgerichtet:von 40 bis 105 cmvon 61 bis 105 cm40 bis 105 cm
    Nutzung vorwärtsgerichtet:Ab mindestens 15 Monaten 
    und
     einer Mindestgröße
    von 76 cm
    Ab mindestens 15 Monaten 
    und einer Mindestgröße
    von 76 cm
    Nein
    Eigenschaften des Kindersitzes:                                                       
    Seitenaufprallschutz:Klappt sich automatisch beim
    Festziehen der Gurte aus
    Klappt sich automatisch beim
    Festziehen der Gurte aus
    Klappt sich automatisch beim
    Festziehen der Gurte aus
    Drehfunktion / Hebel zum Drehen: 360° drehbar, Hebel an der
    Seite des Sitzes
     360° drehbar, Hebel an der
    Seite des Sitzes
    Zur Seite drehbar, Hebel an der
    Seite des Sitzes
    Neugeboreneneinlage: Ja NeinJa
    Testergebnisse:

    ADAC Kindersitztest im Herbst 2019
    Gesamtnote: 1,8

     /Hat den schwedischen Plus-Test bestanden

     

    Welcher Kindersitz am besten zu Ihrem Nachwuchs und in Ihr Auto passt, finden Sie durch einen Probeeinbau und ein -sitzen heraus. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne telefonisch oder per Email an uns!

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FAQ
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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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