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Anschnallen im Kindersitz

Ein Kind anschnallen - so geht es richtig

Was muss ich beim Anschnallen beachten?

Das Kind im Kindersitz anschnallen, das kann doch nicht so schwer sein, oder? Doch! Denn gut die Hälfte aller Kinder sind schlecht gesichert im Auto unterwegs.

Diese Schwierigkeiten haben Eltern beim Anschnallen

Viele Eltern sind sich, wenn es darum geht, ihr Kind anzuschnallen, unsicher, wie fest der Gurt sein muss. Andere wiederum sorgen sich, dass es für ihr Kind schmerzhaft ist, wenn sie die Gurte richtig fest anziehen. Manche Kinder zappeln beim Anschnallen aber auch und protestieren lautstark, so dass Mama oder Papa diese unangenehme Prozedur schnell hinter sich bringen wollen und nicht so gut darauf achten, wie fest der interne Gurt eigentlich gezogen werden sollte.

Ganz gleich aus welchem Grund ein Kind in seinem Kindersitz nicht ausreichend fest angeschnallt ist, bei einem Unfall kann das schlimme Folgen haben. Durch den vorhandenen Bewegungsspielraum zwischen dem kleinen Passagier und den Gurten kann bei einem Unfall das interne Gurtsystem das Kind nicht mehr optimal sichern und schützen – schwere oder gar tödliche Verletzungen können die Folge sein.

Richtig angeschnallt – sicher unterwegs

1. Anschnallen in Kindersitzen mit internen Gurten 

Korrektes Anschnallen beginnt damit, dass Sie Ihr Kind richtig in den Kindersitz setzen bzw. in die Babyschale legen.

In der Babyschale sollte Ihr kleiner Schatz mittig, gerade und mit dem Po richtig in der Kuhle liegen. Im Kindersitz, der auf die Babyschale folgt, sollte der kleine Passagier immer mit dem Po ganz hinten sitzen, so dass das Becken aufrecht und der Rücken an der Lehne angelegt ist. Auch die Schultern sollen an der Rückenlehne anliegen. Damit Ihr Kind so aufrecht wie möglich sitzt, kann es hilfreich sein, wenn Sie es auffordern, beim Anschnallen leicht nach oben in Richtung Decke zu schauen.

Tipp für das Anschnallen in Babyschalen und Sitzen mit 5-Punkt-Gurt: Nachdem Sie das Gurtschloss geschlossen haben, ziehen Sie zuerst die Beckengurte stramm. Dazu greifen Sie die Gurte oberhalb des Schlosses. Im Anschluss daran straffen Sie die Schultergurte. Überprüfen Sie die Schulterpolster und ziehen diese noch einmal glatt und gegebenenfalls nach vorn. Nun straffen Sie die Gurte ein zweites Mal nach.Pinch-Test zur Kontrolle, ob der Gurt fest genug angezogen ist

Bei einem Kindersitz mit internem 3-Punkt-Gurt entfällt das Vorstraffen des Beckengurtes natürlich.

Wie fest ist fest genug?

Machen Sie den Pinchtest, das heißt, versuchen Sie den Gurt zwischen zwei Fingern zu einer Schlaufe zusammen zu schieben. Ist das möglich, dann ist der Gurt noch nicht ausreichend fest gezogen. In diesem Fall müssen Sie die Gurte noch einmal nachziehen. Erst wenn es nicht mehr möglich ist, den Gurt zu einer Schlaufe zu schieben, ist Ihr Kind korrekt und sicher angeschnallt.

2. Anschnallen mit dem Autogurt

In einem sogenannten Folgesitz, also dem Kindersitz für große Kinder, der idealerweise auf den Reboard-Kindersitz folgt, schnallen Sie Ihren Nachwuchs mit dem 3-Punkt-Fahrzeuggurt an. Auch hier ist es wichtig, dass der kleine Passagier vernünftig im Sitz Platz nimmt. Mit dem Po muss er richtig auf der Sitzfläche und so weit wie möglich hinten sitzen, der Rücken soll dabei an der Rückenlehne anliegen, genau wie die Schultern. Beim Anschnallen wird der Autogurt über bzw. durch die farbig markierte Gurtführung geführt.

Legen Sie zuerst den Schultergurt in die entsprechende Gurtführung an der Kopfstütze ein und zwar auf der Seite, von der er kommt.

Bei Kindersitzen mit Hörnchen am Sitzteil legen Sie auf der dem Gurtschloss gegenüberliegenden Seite nur den Beckengurt unter dem Gurtführungshorn entlang. Der Gurt wird dann vor Ihrem Kind hergeführt und auf der Seite, auf der sich das Gurtschloss befindet, werden sowohl der Becken- als auch der Schultergurt unter dem Hörnchen entlang gelegt. Dann rasten Sie die Gurtzunge im Gurtschloss ein, kontrollieren nochmals den Gurtverlauf und ziehen den Gurt am Schultergurt fest.

Bei Kindersitzen ohne Hörnchen am Sitzkissen entfällt das Verlegen des Beckengurtes unter den Hörnchen. Achten Sie aber darauf, dass der Gurt über die farbig markierte Gurtführung verläuft.

Kindersitze mit Beckengurthalter am Sitzteil

Einige Modelle wie beispielsweise der BeSafe iZi Flex Fix i-Size oder der Britax Römer KIDFIX III S besitzen eine extra Halterung für den Beckengurt, die sich vorn in der Mitte des Sitzteils befindet. Bei diesen Kindersitzen legen Sie den Beckengurt erst in den Halter ein und straffen danach den Sicherheitsgurt.

Folgesitzmodelle mit zusätzlichem Brustpad

Sollte Ihr Kindersitz über ein extra Brustpad verfügen, so wird dieses ebenfalls angebracht, bevor Sie den Gurt abschließend nochmals festziehen.

Anschnallen im Winter

Warum Sie auf die Kleidung Ihres Kindes im Kindersitz achten sollten 

Kinder im Kindersitz sollten keine Daunenjacken oder Schneeanzüge tragen, denn mit dicker Kleidung ist es unmöglich, Ihren Nachwuchs richtig fest anzuschnallen.

Gefährlich: Gurtlose bei dicker Kleidung im Kindersitz

Dicke Kleidung schafft ein Polster aus Luft zwischen Kind und Gurten. Bei einem Unfall wird dieses ruckartig zusammen gedrückt und es entsteht ein gefährlicher Bewegungsspielraum zwischen Ihrem Kind und den Gurten. Das Gurtsystem kann den kleinen Passagier nicht oder nicht richtig sichern. Das kann schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge haben.

Achten Sie deshalb immer darauf, dass Ihr Nachwuchs im Kindersitz nur eng anliegende Kleidung trägt, die keine großen Falten wirft. Auch am Hals sollten weder Schal noch Kragen den Gurtverlauf der Schultergurte beeinflussen. Im Gegenteil, die Schultergurte sollen möglichst nah am Hals verlaufen. Falls Sie auf den Schal nicht verzichten möchten, legen Sie diesen erst um den Hals, wenn Ihr Kind perfekt angeschnallt ist.

Übrigens kann auch eine Kapuze das Anschnallen erschweren. Lässt es sich nicht vermeiden, lassen Sie Ihren Nachwuchs die Kapuze aufsetzen, bis Sie mit dem Anschnallen fertig sind.

Mit dieser Kleidung ist Ihr Kind im Winter im Auto sicher unterwegs

  • Kindersitzponchos: Ponchos für den Kindersitz sind praktisch und sicher. Sie werden über über dem Gurtsystem geschlossen und behindern den Gurtverlauf nicht. 
  • Fußsäcke für die Babyschale: Viele Kindersitzhersteller bieten zur Babyschale optimal passende Fußsäcke an (z. B. Maxi-Cosi Winter-Fußsack oder Cybex Snogga Mini). Diese sind im Rücken dünn und liegen an der Vorderseite über dem Gurtsystem. Mit dem passenden Kindersitz-Zubehör für den Winter fährt Ihr Kind auch in den kalten Monaten gut geschützt im Auto mit. 
  • Einschlagdecken und normale Decken: Eine Decke wärmt Ihr Kind im Sitz optimal. Legen Sie diese einfach nach dem Anschnallen auf Ihr Baby - so hat es Ihr Nachwuchs kuschelig warm. Ihr Kind strampelt die Decke weg? Greifen sie auf eine dünne Einschlagdecke zurück, wie zum Beispiel das Baby Wrap von Voksi oder die Hoppediz Einschlagdecke für die Babyschale
  • Kleidung aus Wollwalk oder Fleece: Kleidung muss nicht dick sein, um zu wärmen. Greifen Sie im Kindersitz am besten auf Materialien wie Wollwalk oder Fleece zurück, die unter dem Gurt nicht auftragen. So wird Ihrem Kind trotz dünnem Gewand nicht kalt. Beachten Sie dabei, dass die Kleidung passgenau sein sollte und nicht (viel) zu groß, denn auch Falten im Stoff können den Gurtverlauf beeinträchtigen. 

Wir wünschen Ihnen eine gute und sichere Reise!

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