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Maxi-Cosi Pearl 360
Maxi-Cosi Pearl 360, Reboard-Kindersitz in Carbon - Schwarz
Weich gepolstert und so sicher: Pearl 360
Pearl 360: Der beliebte drehbare Kleinkind-Kindersitz
Maxi-Cosi Pearl 360, Ansicht seitlich, schwarz
i-Size-Kindersitz von Maxi-Cosi: Pearl 360
Seitenansicht Maxi-Cosi Pearl 360
Easy in und easy out: Praktisches Gurtsystem beim Maxi-Cosi Pearl 360
Maxi-Cosi Pearl 360: Mitwachsender Kindersitz, Farbe: Authentic Black
Maxi-Cosi Pearl 360: Drehbarer Kindersitz für Kleinkinder bis 105 cm
Weiche Seitenteile in der Kopfstütze des Maxi-Cosi Pearl 360
Auch beim Seitencrash sicher geschützt im Maxi-Cosi Pearl 360
Maxi-Cosi Pearl 360 in Authentic Black: Weich und bequem
Warm im Winter, kühlend im Sommer: Der Bezug des Maxi-Cosi Pearl 360, hier in Authentic Black
Reboard-Kindersitz Pearl 360, G-Cell Seitenaufprallschutz und ClimaFlow für ein angenehmes Klima im Sitz
Seitenwange eines braunen Pearl 360 mit G-Cell Seitenaufprallschutz
Rotationshebel an der Basis zum Nutzen der Drehfunktion
Lachendes Kleinkind in braunem Pearl 360 hat die Beine bequem abgelegt
Mädchen im Pearl 360 wird zur Seite gedreht
Kleinkind lehnt sich gemütlich an der Kopfstütze mit Memoryschaum an
Vater trägt Kind zum Auto mit braunem Pearl 360 auf dem Rücksitz
Kindersitz Pearl 360 wird zur Tür gedreht
90° Drehung des Pearl 360 zur Tür - Kind kann bequem abgeschnallt werden
Kleinkind wird im zur Tür gedrehten Pearl 360 angeschnallt

 Note „gut“ beim ADAC Kindersitztest im Mai 2022

Drehbarer Reboard-Kindersitz bis 105 cm / 17,5 kg mit separater Basisstation

399,99 € *

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Maxi-Cosi Pearl 360 – um 360 ° drehbarer Reboard-Kindersitz Mit dem Maxi-Cosi Pearl 360... mehr
Produktinformationen "Maxi-Cosi Pearl 360"

Maxi-Cosi Pearl 360 – um 360 ° drehbarer Reboard-Kindersitz

Mit dem Maxi-Cosi Pearl 360 hat der bekannte Kindersitzhersteller seinen ersten, auf der Basis um 360° drehbaren Pearl-Kindersitz auf den Markt gebracht und ergänzt damit sein Sortiment um ein weiteres Mitglied der beliebten 360-Family. Von Geburt an bis zu einem Alter von ungefähr 4 Jahren benötigen Sie nur eine Basisstation, auf der Sie zuerst die Babyschale und im Anschluss daran den Reboard-Kindersitz installieren können. Einfach praktisch!

Optimierte und noch flexiblere Version des beliebten Pearl-Kindersitzes

Die neue um 360° drehbare Variante aus der Familie der Pearl-Reboardkindersitze ist nach der aktuellen und besonders sicheren Kindersitznorm ECE R 129 zugelassen. Ihr Kind kann ab einer Größe von 40 bis 105 cm und bis zu einem Maximalgewicht von 17,5 kg sicher und entspannt in diesem Reboard-Kindersitz – entgegen der Fahrtrichtung - im Auto mitfahren.

Kinder ab einem Alter von mindestens 15 Monaten und einer Mindestgröße von 76 cm dürfen im Pearl 360 auch in Fahrtrichtung im Auto mitfahren. Allerdings raten wir ganz klar dazu, den Sitz über die gesamte Nutzungsdauer ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. Denn nur das bietet Ihrem Nachwuchs das Maximum an Sicherheit.

zur Seite gedrehter Pearl 360 mit fröhlichem Mädchen an Board

Im Pearl 360 reist Ihr Kind ausgesprochen sicher und bestmöglich geschützt

Viele Details machen das Reisen im Pearl 360 noch komfortabler und die Nutzung im Alltag für Sie noch angenehmer. Außerdem tragen diverse Sicherheitseigenschaften zum bestmöglichen Schutz Ihres kleinen Mitfahrers bei.

Perfekt geschützt bei einem seitlichen Aufprall 

In den Seitenwangen des Pearl 360 hat Maxi-Cosi die innovativen G-Cell-Technologie verbaut, die Ihren Nachwuchs bei einem Seitenaufprall optimal schützt. Der in der Kopfstütze verwendete stoßdämpfende Memory-Schaum bietet zusätzlichen Schutz und hervorragenden Komfort.

Rückwärtsgerichtet bis zum 4. Geburtstag

Im Pearl 360 kann Ihr Kind bis zu einem Alter von ungefähr 4 Jahren besonders sicher, weil entgegen der Fahrtrichtung, im Auto mitfahren. Bei einem frontalen Aufprall ist Ihr Nachwuchs so optimal geschützt.

Sicher gehalten im Falle eines Unfalls

Das 5-Punkt-Gurtsystem des Maxi-Cosi Pearl 360 hält Ihr Kind sicher und fest im Sitz. Die weichen Polster an den Schultergurten und am Gurtschloss sorgen dabei dafür, dass nichts einschneidet oder drückt.

Direktes Installationsfeedback für einen korrekten Einbau

Nur ein richtig installierter Kindersitz kann seinen kleinen Passagier auch perfekt schützen. Das weiß auch Maxi-Cosi, weshalb Ihnen der Pearl 360 direkt Rückmeldung gibt, ob Sie alles korrekt montiert haben. Neben Farbindikatoren am Reboard-Kindersitz und an der Basis verfügt die FamilyFix 360 Base zudem über einen akustischen Indikator. Die Gefahr eines falschen Einbaus wird auf diese Weise minimiert und Sie können immer ganz sicher und beruhigt sein.

Der Pearl 360 im ADAC Kindersitztest

Im Kindersitztest des ADAC im Frühjahr 2022 schnitt der Pearl 360 mit der Gesamtnote „gut“ ab. Die Tester bescheinigten dem Reboard-Kindersitz von Maxi-Cosi ein geringes Verletzungsrisiko für Ihr Kind sowohl beim Front- als auch beim Seitencrash. Zudem lobten die Prüfer die leicht verständliche Bedienungsanleitung und die geringe Gefahr der Fehlbedienung. Positiv erwähnten sie auch die gute Polsterung, die günstige Sitzposition und das sehr gute Platzangebot.

Höchster Komfort für entspannte Reisen

Ganz gleich, ob kurze Fahrt zum Supermarkt oder lange Urlaubsreise: Im Pearl 360 reist Ihr Nachwuchs immer äußerst bequem.

Die besonderen ClimaFlow-Paneele, der atmungsaktive Schaum und die klimaregulierenden Stoffe ermöglichen eine optimale Luftzirkulation und schaffen so ein allzeit angenehmes Klima in diesem Reboard-Kindersitz.

Der Pearl 360 bietet Ihrem Kind 5 verschiedene Sitzpositionen, aus denen Sie immer die komfortabelste für Ihren kleinen Mitfahrer wählen können. Für ein kleines Nickerchen auf der Fahrt nutzen Sie eine eher geneigtere Sitzposition, wogegen Ihr waches Kind die vorbeiziehende Welt aus einer aufrechten Sitzposition heraus beäugen kann.

Für Kinder bis zu einer Größe von 60 cm besitzt der Pearl 360 einen gemütlichen Sitzverkleinerer, der die Sitzfläche verschmälert und an den Seiten für den nötigen Halt sorgt. Doch auch im Anschluss daran muss Ihr Schatz nicht auf Komfort verzichten, denn die zusätzliche Polsterung des Sitzes garantiert ein bequemes Sitzgefühl und höchst komfortables Reisen zu jeder Zeit.

Hinweis: Wir empfehlen Ihnen, je nach den Proportionen Ihres Kindes, im Anschluss an den im Lieferumfang enthaltenen Sitzverkleinerer, noch den separat erhältlichen Komfort-Einsatz zu verwenden. Dieser verschmälert die Sitzfläche und gibt zusätzlichen Seitenhalt. Zudem optimiert er die Sitzposition Ihres Kindes und verbessert so den Gurtverlauf.

Entspannt reisen im Reboard-Kindersitz Pearl 360

Clevere Details sorgen für Erleichterung im Familienalltag

Mit der Familie unterwegs zu sein ist meist schon turbulent und aufregend genug. Schön, wenn die Funktionen des Kindersitzes gut durchdacht sind und die Nutzung spielend einfach ist.

Einfaches Hineinsetzen und Herausnehmen Ihres Kindes mit dem Easy-In-Gurtsystem 

Das Easy-In Gurtsystem erleichtert Ihnen das Hineinsetzen in und Herausnehmen aus dem Sitz, denn es hält die Gurte und das Gurtschloss zuverlässig aus dem Pearl 360 heraus. Auch das Anschnallen wird so zum Kinderspiel, denn alles ist immer griffbereit und muss nicht erst umständlich unter dem kleinen Passagier hervorgeholt werden.

Reboard-Kindersitz mit praktischer FlexiSpin-Drehung und cleverer Drehsperre 

Der Pearl 360 wird auf der FamilyFix 360 installiert, die über ein cleveres Rotationssystem verfügt. Auf diese Weise ist es möglich diesen Kindersitz um 360° zu drehen. Die Basisstation verfügt über die TravelSafe-Drehsperre, die verhindert, dass Kinder zu früh in Fahrtrichtung gedreht im Auto mitfahren. Dazu befindet sich an der Basis ein Schieber, der auf der Einstellung „Kinder bis 15 Monate“ eine Drehung zur Seite, aber nicht in Fahrtrichtung ermöglicht. Erst bei Verwendung der Einstellung „über 15 Monate“ können Sie die 360° Drehung des Pearl 360 nutzen.

Der Kindersitz kann mit nur einer Hand mühelos an die Größe Ihres Kindes angepasst werden 

Nach einem Wachstumsschub mal eben den Kindersitz neu einstellen, aber nur eine Hand frei? Kein Problem, denn die Verstellung der Kopfstütze und des Gurtsystems gelingt am Pearl 360 problemlos mit nur einer Hand. Da sich die Höhe der Kopfstütze simultan mit der der Schultergurte einstellen lässt, ist das kein Problem und im Nu erledigt.

Hautsympathischer, leicht zu reinigender Bezug

Im Alltag mit Kind ist schnell das ein oder andere Missgeschick passiert. Ganz gleich, ob die Windel nicht dicht gehalten, Ihr Kind mit dem Eis gekleckert oder sein Getränk verschüttet hat, Sie können den Bezug des Pearl 360 ganz einfach vom Sitz abziehen und in der Maschine waschen. So ist er schnell wieder blitzsauber und bereit für weitere Fahrten.

Kinderleichter Einbau: Reboard-Kindersitz mit separater Basis

Den Pearl 360 bauen Sie im Handumdrehen in Ihr Fahrzeug ein. Durch die Befestigung am Isofix und die separate Basisstation ist die Installation mühelos und mit wenigen Handgriffen erledigt. Ein weiterer Vorteil des 2-teiligen Systems: Der Kindersitz ist mit nur 8 kg Gewicht leicht zu handhaben genau wie die Isofixbasis, die nur 7,9 kg wiegt. Sie installieren zuerst die Basis in Ihrem Auto und setzen im Anschluss den Reboard-Kindersitz einfach nur noch auf und rasten ihn ein. Visuelle und akustische Indikatoren geben Ihnen dabei sofort Rückmeldung, ob alles korrekt montiert ist.

Den Reboard-Kindersitz ab Geburt verwenden?

Auch wenn der Pearl 360 bereits ab einer Größe von 40 cm und somit ab Geburt zugelassen ist, raten wir Ihnen, zuerst eine auf die Bedürfnisse eines Neugeborenen perfekt abgestimmte Babyschale – wie beispielsweise die Coral 360 oder die Pebble 360 - zu verwenden. Wenn Ihr Nachwuchs dieser entwachsen ist, kann er in den Reboard-Kindersitz von Maxi-Cosi umziehen.

Daten zum Reboarder Maxi-Cosi Pearl 360                                                              

Zulassung UN/ECE R 129
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) -
Gewicht des Kindes bis maximal 17,5 kg
Größe des Kindes 40 bis 105 cm (rückwärts) / 76 bis 105 cm (vorwärts)
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße  bis ca. Oberteilgröße . Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 105 cm zugelassen ist und genutzt werden darf.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Ja, um 360° drehbar
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja, von 40 bis 105 cm
Einbau vorwärtsgerichtet Ja, ab mindestens 15 Monaten UND 76 cm
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 43 cm breit, 42,8 cm hoch, 67,4 cm tief
Gewicht des Kindersitzes 8 kg
Basisstation FamilyFix 360 Isofix-Base (separat erhältlich)
Gewicht der Basisstation 7,9 kg

 

Lieferumfang zum Pearl 360:

  • Maxi Cosi Pearl 360 (Base muss separat erworben werden)
  • Sitzverkleinerer für Kinder bis 60 cm
  • inklusive Unfallaustauschgarantie 
Weiterführende Links zu "Maxi-Cosi Pearl 360"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der Pearl 360 in mein Auto eingebaut?

    Einbau Maxi-Cosi Pearl 360

    Der Pearl 360 kann ausschließlich auf der Isofixbasis FamilyFix 360 installiert werden. Da Basis und Kindersitz voneinander unabhängig sind, können Sie zuerst die Base im Auto und im Anschluss daran den Sitz auf dieser befestigen.

    Bevor Sie mit der Installation beginnen, lesen Sie im Handbuch Ihres Fahrzeugs nach, auf welchen Plätzen der Einbau eines rückwärtsgerichteten Kindersitzes mit Basisstation (und Stützfuß) gestattet ist. Zudem muss auch der Maxi-Cosi Fahrzeugberater den Einbau in Ihrem Automodell erlauben. Sollte Ihr Auto dort nicht aufgeführt sein, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen dabei herauszufinden, ob eine Nutzung dieses Reboard-Kindersitzes in Ihrem Wagen erlaubt ist.

    Bitte beachten Sie: Ein Einbau der Basisstation ist ausschließlich am Isofix möglich.

    Achtung: Bei der Verwendung eines rückwärtsgerichteten Kindersitzsystems auf dem Beifahrersitz ist es zwingend nötig, dass Sie den Airbag dort ausschalten können. Ist das nicht möglich, ist eine Verwendung dort ausgeschlossen, denn es besteht Lebensgefahr für Ihr Kind.

    Installation der FamilyFix 360 Isofixbasis Befestigung der FamilyFix 360 Base am Isofix

    1. Zuerst klappen Sie den Stützfuß der Basis aus und stellen diese dann auf den von Ihnen ausgewählten Sitzplatz.
    2. Um die Isofix-Arme auszufahren, drücken Sie beide Knöpfe an den Schiebern zusammen. Nun können Sie die Rastarme komplett ausziehen.
    3. Positionieren Sie die Basis so, dass die Isofix-Konnektoren auf die Isofix-Bügel am Fahrzeugsitz zeigen und lassen Sie die Base mit beiden Seiten dort mit einem deutlichen „Klick“ einrasten.
    4. Kontrollieren Sie, ob die Farbindikatoren an den Schiebern auf beiden Seiten „grün“ zeigen.
    5. Drücken Sie die FamilyFix 360 jetzt wechselseitig in Richtung Rückenlehne des Autositzes, bis diese dort mit dem Überrollbügel fest anliegt.
    6. Fahren Sie den Stützfuß aus, bis er fest und sicher auf dem Fahrzeugboden steht und der Farbindikator am Sockel „grün“ zeigt.
    7. Überprüfen Sie nochmals alle Einbauschritte.

    Den Reboard-Kindersitz Pearl 360 befestigen Reboard-Kindersitz Pearl 360 auf der FamilyFix 360 befestigen

    Bevor Sie den Kindersitz auf der Basis montieren, müssen Sie die TravelSafe-Drehsperre einstellen. Ist Ihr Nachwuchs älter als 15 Monate und Sie möchten die 360° Drehfunktion sowie die Möglichkeit den Sitz auch in Fahrrichtung verwenden zu können nutzen, dann müssen Sie den Schieber auf „über 15 Monate“ einstellen. Soll Ihr Kind ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitfahren oder ist es noch keine 15 Monate alt, dann wählen Sie die Einstellung „unter 15 Monaten“.

    1. Setzen Sie den Kindersitz auf die Basisstation auf und lassen Sie ihn dort mit einem hörbaren Klick-Geräusch einrasten.
    2. Überprüfen Sie die korrekte Installation und den Farbindikator an der Seite der Basis, der nun „grün“ zeigen muss.
    3. Damit Sie den Pearl 360 auf der Basis drehen können, müssen Sie den seitlich auf der Base angebrachten Entriegelungshebel betätigen.
    4. Um den Kindersitz von der FamilyFix 360 abnehmen zu können, müssen Sie am Hebel oberhalb vom Stützfuß ziehen.

    Achtung: Bei einer Verwendung ab Geburt, müssen Sie den Pearl 360 auf jeden Fall solange rückwärtsgerichtet verwenden, bis Ihr Nachwuchs mindestens 15 Monate alt und 76 cm groß ist. Erst danach sollten Sie die Einstellung des Schiebers ändern, was auch die vorwärtsgerichtete Nutzung frei gibt.

    Bedenken Sie, dass Ihr Kind bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren bei einem Unfall in einem Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung am besten geschützt wird. Wir empfehlen Ihnen deshalb, den Pearl 360 über die gesamte Nutzungsdauer ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden.

    Hinweis: Wenn Sie ohne Kind im Kindersitz unterwegs sind, sollte dieser immer entweder in der rückwärts- oder vorwärtsgerichteten Position eingerastet sein.

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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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