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nachfolger HyFiveOne TT City
HyFiveOne TT City in Blau mit Sternen
Gemacht für moderne, mobile Familien: Aufblasbarer Reboard-Kindersitz von nachfolger
Kompakte Maße, auch für die Sicherung Ihres Kindes im Flugzeug geeignet
Seitliche Ansicht des HyFiveOne TT City
In der praktischen Tasche können Sie den zusammengefalteten Kindersitz einfach mitnehmen
Nehmen Sie Ihren Kindersitz doch einfach mit, spielend einfach möglich mit dem aufblasbaren HyFiveOne TT City

Dieser Kindersitz hat eine Zulassung für das Flugzeug.
Durch sein geringes Gewicht und ein kleines Packmaß ist dieser Kindersitz perfekt beim Carsharing oder im Urlaub.

 Der HyFive TT ist das verbesserte Nachfolge-Modell zum HY5.1 TT, der beim Kindersitztest des ADAC im Frühjahr 2019 die Note 1,9 im Teilbereich Sicherheit erhalten hat.

Sehr leichter und aufblasbarer Reboard-Kindersitz mit Flugzulassung

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  • Dieser Kindersitz hat eine Zulassung für das Flugzeug.
    Durch sein geringes Gewicht und ein kleines Packmaß ist dieser Kindersitz perfekt beim Carsharing oder im Urlaub.

     Der HyFive TT ist das verbesserte Nachfolge-Modell zum HY5.1 TT, der beim Kindersitztest des ADAC im Frühjahr 2019 die Note 1,9 im Teilbereich Sicherheit erhalten hat.

Nachfolger HyFiveOne TT City - aufblasbarer Kindersitz für moderne Eltern Raffiniert und... mehr
Produktinformationen "nachfolger HyFiveOne TT City"

Nachfolger HyFiveOne TT City - aufblasbarer Kindersitz für moderne Eltern

Raffiniert und anpassungsfähig: Mit diesem Kindersitz macht Reisen Spaß

Der HY5.1 TT City von nachfolger ist ein rückwärtsgerichteter, aufblasbarer Kindersitz für Kinder zwischen 0 und 18 kg, der seinesgleichen sucht. Sie reisen gerne? Dieser Kindersitz ist mit seinen 4,6 kg unglaublich leicht und somit eigentlich fast unerlässlich für Eltern, die regelmäßig mit Kind und Kindersitz verreisen, dabei aber keine Abstriche in Punkto Sicherheit machen möchten.

Wer einen klassischen, sperrigen Kindersitz erwartet, wird eines Besseren belehrt: Der HY5.1 TT von nachfolger ist aufblasbar, er lässt sich bei Bedarf zusammenfalten und in einer platzsparenden Tasche verstauen. Wenn der Sitz wieder benötigt wird, können Sie ihn ohne Anstrengung in weniger als 2 Minuten mit der mitgelieferten Pumpe ganz einfach per Knopfdruck aufpumpen.

Was wurde beim nachfolger HyFiveOne TT - City verbessert?

  • Einfachere Verwendung aufgrund verkürzter Aufpumpzeit
  • Höhere Sicherheit durch ein verbessertes Luftkontrollsystem, ACS

Wie wird der HyFive One TT City im Auto befestigt?

Der nachfolger HY5.1 TT City wird mit dem fahrzeuginternen Dreipunktgurt und einem optimierten Top Tether-Gurt befestigt. Dadurch, dass die Tiefe des HY5.1 TT gegenüber dem Modell HY5 TT um ganze 5,5 cm verringert wurde, ist dieser Reisekindersitz besonders kompakt und kann auch mühelos in einen Kleinwagen eingebaut werden.

Einfach unterwegs mit dem nachfolger HY5.1

Reisekindersitz mit Flugzulassung

In Kombination mit dem TravelKit+ haben der nachfolger HY5.1 TT und die Version HYFiveOneTT eine Flugzeugzulassung. Das bedeutet, dass Sie lediglich das TravelKit+ erwerben müssen und schon können Sie diesen leichten und kompakten Kindersitz nicht nur auf der Fahrt zum Flughafen, sondern sogar im Flugzeug verwenden, sofern die jeweilige Airline dies gestattet.

Das TravelKit+ zu den nachfolger-Kindersitzen enthält: 

  • 1 x Gurtverkürzer zur Nutzung des Sitzes im Flugzeug
  • 1 x Schauchverlängerung inkl. Manometer - mit diesem Instrument können Sie beim Flug Druck nachfüllen oder ablassen
  • 1 x Autoladegerät (12 V-Anschluss) für HY5 / HY5 TT / HY5 TT 2020 / HY5.1 TT /HyFiveOneTT City
  • 1 x Getränkehalter für den Kindersitz

Angenehmer Sitzbezug ohne Schadstoffe

Der nachfolger HyFive One TT ist wie das Vorgängermodell mit einem angenehmen Sitz-Bezug ausgestattet, der im Kindersitztest 2019 mit der Note 1,0 in der Schadstoffüberprüfung überzeugen konnte. Der Bezug ist leicht abnehmbar und darf bei 30° C in der Waschmaschine gewaschen und an der Luft getrocknet werden. Atmungsaktive, leichte Materialien und Luftzirkulationsöffnungen im Sitz sorgen für ein angenehmes Sitzklima.

Im Lieferumfang enthalten ist auch eine praktische Tasche, die Sie nicht nur für den Transport des Sitzes nutzen können, sondern auch als Sitzschoner. Außerdem wird eine mobile Hochleistungs-Akkupumpe mit USB-Anschluss zum Aufladen mitgeliefert. 

Der nachfolger HY5.1 TT verfügt über eine individuell höhenverstellbare Kopfstütze sowie über zwei Gurtpositionen für kleine und große Kinder.

Besonders praktisch und sinnvoll: Das LED Warnsystem warnt bei Luftdruckabfall.

Daten zum aufblasbaren Reboarder nachfolger HYFiveOneTT City

Zulassung UN/ECE R 44/04
Flugzulassung Ja
Kindersitzgruppe(n) 0+/1
Gewicht des Kindes 0 bis 18 kg
Größe des Kindes -
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 68 bis ca. Oberteilgröße 104.
Gurtsystem im Kindersitz 3-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Nein
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja
Einbau vorwärtsgerichtet Nein
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Ja
Einbau mit Isofix Nein
Kindersitz mit Stützfuß Nein
Kindersitz mit Befestigungsgurten Ja, Toptether. Der HYFiveOneTT City benötigt für den Einbau auf der Rückbank und auf dem Beifahrersitz jeweils einen Toptether-Befestigungspunkt.
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 41 cm breit, 58 cm hoch, 68 cm tief
Gewicht des Kindersitzes 4,6 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -


Daten zum nachfolger HY5.1 TT und zur City-Version

Bezug: Separat bei 30°C waschen und nicht im Trockner trocknen
Material Bezug: 100% Polyester

Abmessungen im aufgepumpten Zustand:

Außenmaße: Breite 41 cm, Höhe 58 cm, Tiefe 68 cm
Innenmaße: Breite 32 cm, Höhe 53 cm, Tiefe 25 cm

Abmessungen (verpackt in Tasche):

Breite 45 cm, Höhe 34 cm, Tiefe 20 cm

Daten und Maße der Akkupumpe zum HY5.1 TT

Anschluss: USB
Eingangsspannung: 15 V DC
Batterie: LiFe (Lithium-Eisenphosphat)
Leistung: 6,6 Wh
Kapazität: 500 mAh
Max. Strom: 5 A
Max. Druck: 0,9 bar
Abmessungen der Akkupumpe: 20 cm lang, 4,5 cm breit, 5,5 cm hoch

Lieferumfang:

  • nachfolger HY5.1 TT / HyFiveOneTT City, aufblasbarer Kindersitz
  • mobile Hochleistungs-Akkupumpe mit USB-Anschluss zum Aufladen
  • Toptethergurt
  • Tasche für den Kindersitz (dient zeitgleich als Sitzschoner)
  • 1 x TÜV-Aufkleber "for use in aircraft" (befindet sich bereits auf dem Sitz)
  • inkl. Unfallaustauschgarantie

 

Achtung: Dieser Kindersitz benötigt Batterien (3x AAA. Diese sind nicht im Lieferumfang enthalten)

Weiterführende Links zu "nachfolger HyFiveOne TT City"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der nachfolger HY5.1 TT in das Auto eingebaut?

    nachfolger HY5 Einbau auf der RückbankEinbau des nachfolger HY5.1 TT

    Der nachfolger 5.1 TT wird genau so in einem Auto eingebaut wie sein Vorgänger der HY5 TT, so dass die nachfolgenden Videos zur Veranschaulichung zwar für den nachfolger HY5 TT gemacht wurden, für den nachfolger HY5.1 TT aber ebenso gelten.

    Der nachfolger HY5 TT.11 ist ein aufblasbarer Kindersitz, der mit dem fahrzeuginternen Dreipunktgurt befestigt wird. Er kann nicht an den Isofixhaken des Fahrzeugs verankert werden. 

    Der nachfolger HY5.1 TT kann sowohl auf der Rückbank als auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger muss der HY5.1 TT sowohl beim Einbau auf dem Rücksitz als auch beim Einbau auf dem Beifahrersitz mit Hilfe des optimierten Top Tethers gesichert werden.

    Wie für alle anderen Sitze gilt natürlich auch für den nachfolger HY5.1 TT, dass er keinesfalls auf dem Beifahrersitz befestigt werden darf, solange der Airbag aktiv ist. Bitte prüfen Sie deshalb vor jedem Einbau, ob ein Airbag vorhanden ist und falls ja, deaktivieren Sie diesen, da er lebensgefährlich für Ihr Kind sein kann.

    Einbau auf der Rückbank 

    Vor dem Einbau des HY5.1 TT lesen Sie bitte zunächst das Handbuch Ihres Autos um zu prüfen, auf welchen Sitzplätzen Ihres Fahrzeugs überhaupt ein Kindersitz eingebaut werden darf. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Sie sich mit Ihrem Kindersitz vertraut machen, indem Sie dessen Bedienungsanleitung sorgfältig studieren. 

    Achtung: Vor der ersten Benutzung müssen Sie 3 AAA-Batterien in den Sitz einlegen und die Akkupumpe aufladen. 

    So gehen Sie vor, wenn Sie den HY5 auf dem Rücksitz Ihres Auto einbauen: 

    1. Entfalten Sie als Erstes die Tasche, in der der HY5.1 TT transportiert wird. Die mitgelieferte Tragetasche dient praktischerweise gleichzeitig als Unterlage für Ihren Kindersitz und ist außerdem auch die passende Trittschutzmatte. Diese sollten sie nun an der Rückenlehne des Autositzes befestigen.
    2. Anschließend platzieren Sie den HY5.1 TT entgegen der Fahrtrichtung auf dem Sitzplatz und durch Druck auf den Knopf auf der Rückseite des Kindersitzes aktivieren Sie den Sitz. Achtung: Dies funktioniert nur, wenn Sie vorher die 3 AAA-Batterien eingelegt haben. Diese sind nicht im Lieferumfang des Sitzes inbegriffen. 
    3. Als nächstes schließen Sie die Pumpe an das Ventil an der Rückseite des Kindersitzes an. Um die Pumpe zu aktivieren drücken Sie dreimal schnell hintereinander auf die Taste, ein vierter Tastendruck startet den Aufpumpvorgang. Ihr HY5.1 TT wird nun automatisch aufgepumpt.
    4. Es dauert nun ungefähr 2 Minuten bis der HY5.1 TT aufgeblasen auf dem Fahrzeugsitz steht. Daran, dass die LED am Kindersitz erlischt erkennen Sie, dass genug Luft im Sitz ist. Leuchtet die LED rot, weist dies auf einen Druckabfall hin. In diesem Fall müssen Sie den HY5.1 TT noch einmal aufpumpen.
    5. Der HY5.1 TT sollte nun parallel zur Straße ausgerichtet werden. Als Hilfsmittel dient hierzu eine waagerechte Linie an den Seitenwangen des Sitzes. 
    6. Nehmen Sie sich nun den Kfz-Gurt und klappen Sie die Sitzfläche des HY5 nach oben, um den Kindersitz zu befestigen. Führen Sie den fahrzeuginternen Gurt (Sie müssen sowohl den von oben kommenden, als auch den von unten kommenden Gurt mitnehmen) durch die blau markierten Gurtführungen unter der Sitzfläche. Achten Sie dabei darauf, dass beide Gurte übereinander liegen (Schultergurt oben!) und nicht verdreht sind. Stecken Sie die Gurtzunge in das Gurtschloss bis diese eingerastet ist. Ziehen Sie jetzt an dem oberen der beiden Gurte, um den unteren Gurt zu straffen. Schließen Sie nun die blaue Gurtklemme. Klappen Sie anschließend die Sitzfläche wieder nach unten und überprüfen Sie erneut, ob der Gurt stramm sitzt und der Sitz fest ist. Um einen festen Stand im Auto zu gewährleisten, sollten Sie den HY5.1 TT immer so nah wie möglich an die Rückenlehne des Sitzes, auf dem er platziert ist, heranschieben. 
    7. Als letztes müssen Sie nun noch den sogenannten Toptether Gurt befestigen, um den Kindersitz fest im Fahrzeug zu verankern. Nehmen Sie den Gurt aus der Tasche an der Rückseite des Sitzes, hierzu müssen Sie auf das Press-Symbol drücken. Ziehen Sie den Toptether heraus und legen ihn über den Sitz. Die Befestigungsöse für den Gurt finden Sie entweder an der Rückseite der Rückenlehne des Autositzes oder im Fußraum hinter dem Autositz. Achten Sie auf das Ankersymbol an der Toptetherhalterung und prüfen Sie, dass Sie den Gurt in die richtige Öse klicken, denn eine Gepäcknetzöse eignet sich nicht zur Befestigung eines Kindersitzes! Befestigen Sie den Toptethergurt nun in der Verankerung und spannen Sie ihn. Ob der Toptethergurt ordentlich gestrafft ist, erkennen Sie am grünen Indikator am Gurt. Den Rest des Gurtes rollen Sie nun auf und fixieren Sie diesen mit dem Klettband.

    Herzlichen Glückwunsch, Ihr HY5.1 TT ist nun einsatzbereit!

    Einbauvideo: Den nachfolger HY5.1 TT auf der Rückbank einbauen

    Im folgenden Video von nachfolger können Sie sich noch einmal Schritt für Schritt ansehen, wie Ihr Kindersitz auf der Rückbank eingebaut wird. Der Einbau ist identisch zum Einbau des HY5, so dass die hier gezeigten Videos für beide Modelle gültig sind.

    Achtung: im ersten Video fehlt die Befestigung des Toptethergurtes, deshalb haben wir zusätzlich ein zweites Video hochgeladen. 

    So befestigen Sie den Toptethergurt beim nachfolger HY5.1 TT

    In diesem Video können Sie sehen, wie Sie den oberen Haltegurt des HY5.1 TT befestigen:

     So bauen Sie den HY5.1 TT auf dem Beifahrersitz ein

    Wenn Sie den nachfolger HY5.1 TT auf dem Beifahrersitz einbauen wollen, stellen Sie zunächst sicher, dass dort entweder kein Airbag vorhanden ist oder deaktivieren Sie diesen, denn der Einbau bei aktiviertem Airbag ist sehr gefährlich für Ihr rückwärts fahrendes Kind!

    So gehen Sie vor, wenn Sie den HY5.1 TT auf dem Beifahrersitz des Auto einbauen: 

    1. Entfalten Sie als Erstes die Tasche, in der der HY5.1 TT transportiert wird. Die mitgelieferte Tragetasche dient praktischerweise gleichzeitig als Unterlage für Ihren Kindersitz und ist außerdem auch die passende Trittschutzmatte. Diese sollten sie nun an der Rückenlehne des Autositzes befestigen.
    2. Anschließend platzieren Sie den HY5.1 TT entgegen der Fahrtrichtung auf dem Sitzplatz und durch Druck auf den Knopf auf der Rückseite des Kindersitzes aktivieren Sie den Sitz. Achtung: Dies funktioniert nur, wenn Sie vorher die 3 AAA-Batterien eingelegt haben. Diese sind nicht im Lieferumfang des Sitzes inbegriffen. 
    3. Als nächstes schließen Sie die Pumpe an das Ventil an der Rückseite des Kindersitzes an. Um die Pumpe zu aktivieren drücken Sie dreimal schnell hintereinander auf die Taste, ein vierter Tastendruck startet den Aufpumpvorgang. Ihr HY5.1 TT wird nun automatisch aufgepumpt.
    4. Es dauert nun ungefähr 2 Minuten bis der HY5.1 TT aufgeblasen auf dem Fahrzeugsitz steht. Daran, dass die LED am Kindersitz erlischt erkennen Sie, dass genug Luft im Sitz ist. Leuchtet die LED rot, weist dies auf einen Druckabfall hin. In diesem Fall müssen Sie den HY5.1 TT noch einmal aufpumpen.
    5. Der HY5.1 TT sollte nun parallel zur Straße ausgerichtet werden. Als Hilfsmittel dient hierzu eine waagerechte Linie an den Seitenwangen des Sitzes. 
    6. Nehmen Sie sich nun den Kfz-Gurt und klappen Sie die Sitzfläche des HY5 nach oben, um den Kindersitz zu befestigen. Führen Sie den fahrzeuginternen Gurt (Sie müssen sowohl den von oben kommenden, als auch den von unten kommenden Gurt mitnehmen) durch die blau markierten Gurtführungen unter der Sitzfläche. Achten Sie dabei darauf, dass beide Gurte übereinander liegen (Schultergurt oben!) und nicht verdreht sind. Stecken Sie die Gurtzunge in das Gurtschloss bis diese eingerastet ist. Ziehen Sie jetzt an dem oberen der beiden Gurte, um den unteren Gurt zu straffen. Schließen Sie nun die blaue Gurtklemme. Klappen Sie anschließend die Sitzfläche wieder nach unten und überprüfen Sie erneut, ob der Gurt stramm sitzt und der Sitz fest ist. Um einen festen Stand im Auto zu gewährleisten, sollten Sie den HY5.1 TT immer so nah wie möglich an die Rückenlehne des Sitzes, auf dem er platziert ist, heranschieben.
    7. Als letztes müssen Sie nun noch den sogenannten Toptether Gurt befestigen, um den Kindersitz fest im Fahrzeug zu verankern. Nehmen Sie den Gurt aus der Tasche an der Rückseite des Sitzes, hierzu müssen Sie auf das Press-Symbol drücken. Ziehen Sie den Toptether heraus und legen ihn über den Sitz. Die Befestigungsöse für den Gurt finden Sie entweder an der Rückseite der Rückenlehne des Autositzes oder im Fußraum hinter dem Autositz. Achten Sie auf das Ankersymbol an der Toptetherhalterung und prüfen Sie, dass Sie den Gurt in die richtige Öse klicken, denn eine Gepäcknetzöse eignet sich nicht zur Befestigung eines Kindersitzes! Befestigen Sie den Toptethergurt nun in der Verankerung und spannen Sie ihn. Ob der Toptethergurt ordentlich gestrafft ist, erkennen Sie am grünen Indikator am Gurt. Den Rest des Gurtes rollen Sie nun auf und fixieren Sie diesen mit dem Klettband.

    Einbauvideo: Den nachfolger HY5.1 TT auf dem Beifahrersitz einbauen 

    Sehen Sie sich hier noch einmal im Video an, wie Sie den nachfolger HY5 und somit auch den HY5.1 TT auf dem Beifahrersitz einbauen.

    Beachten Sie, dass der HY5 auf dem Armaturenbrett aufliegen muss, da er auf dem Beifahrersitz ohne Toptether genutzt werden darf. Der HY5.1 TT hingegen muss sowohl auf dem Rücksitz als auch auf dem Beifahrersitz mit dem Toptether gesichert werden, so dass er am Vordersitz bzw. auf dem Armaturenbrett aufliegen kann aber nicht muss

     

  • Darf man den HyFive One TT auch ohne Toptether Gurt verwenden?

    Nein. Im Gegensatz zum nachfolger HY5 darf der HY5.1 TT weder beim Einbau auf dem Beifahrersitz noch beim Einbau im Fond des Fahrzeuges ohne Toptether Gurt verwendet werden.

    Die Verwendung des Toptether Gurtes ist für diesen Sitz obligatorisch.

  • Wie stabil ist der HY5.1 TT? Ist es möglich, dass der Sitz bei zu viel Druck explodiert?

    Der nachfolger HY5.1 TT ist sehr robust

    Der HY5.1 TT ist ein aufblasbarer Kindersitz, der aus robustem und langlebigem Material gefertigt wird.

    nachfolger hat den HY5 und auch den optimierten HY5.1 TT gründlich getestet. Zu den internen Crashtests gehörte auch das Verhalten des Materials bei Berührung mit Fremdkörpern.Es ist nicht möglich, einen Stift oder andere Dinge durch die Außenhülle des HY5.1 zu rammen. Auch die Splitter einer Autoscheibe können dem HY5.1 nichts anhaben.  

    Bei einem Unfall beschützt der HY5.1 TT Ihr Kind wie ein Airbag. Der Sitz nimmt die Energie auf und absorbiert sie, so dass der kleine Passagier besonders gut geschützt ist. 

    Video: Stabilitätstest nachfolger HY5.1 TT

    Im Video von nachfolger können Sie sich ansehen, wie stabil die aufblasbaren Seitenteile des HY5 / des HY5.1 TT sind.

    Der Hersteller fährt in dem Video mit einem Auto über ein Seitenteil!

    Kann der HY5.1 TT bei zu viel Druck explodieren? 

    Nein. Die interne Kontrolleinheit sorgt dafür, dass Sie nicht zu viel Luft in den HY5.1 TT pumpen können. Sie müssen sich also keine Sorgen machen: der HY5.1 kann laut Hersteller nicht explodieren.

  • Kann man den Bezug des HY5.1 TT waschen?

    Ja. Der Bezug des HY5.1 TT lässt sich mühelos entfernen und bei 30°C in der Maschine waschen. Achten Sie darauf den Bezug nicht in den Trockner zu geben.

    Im ersten Video sehen Sie, wie Sie den Bezug des HY5 und somit auch des HY5.1 TT abnehmen. Im zweiten Video, wird gezeigt, wie Sie den Bezug nach dem Waschen wieder auf den Sitz ziehen können. 

    So entfernen Sie den Bezug des HY5.1 TT

    So ziehen Sie den Bezug des HY5.1 TT wieder auf 

  • Aufpumpen, benutzen, Luft ablassen und wieder einpacken - ist das so einfach wie es klingt?

    Ja! 
    Der HY5.1 TT lässt sich ganz einfach in ungefähr 2 Minuten mit der mitgelieferten Akku-Hochleistungspumpe (reicht laut Hersteller für 3 komplette Aufpumpvorgänge) aufblasen. Nach der Benutzung drücken Sie den Quick-Release-Knopf und die Luft wird wieder abgelassen. Anschließend falten Sie den Sitz zusammen und packen ihn wieder in seine Tasche. Aufpumpen, benutzen, Luft ablassen, einpacken, fertig - der ideale Reisekindersitz!

    Im nachfolgenden Video können Sie sehen, wie Sie den HY5.1 TT zusammenlegen und wieder einpacken: 

    nachfolger HY5.1 TT - Zusammenlegen und einpacken

  • Was unterscheidet den HY5.1 TT vom HyFiveOne TT - City?


    Der nachfolger HyFive One TT - City ist das optimierte Nachfolgemodell des HY5.1 TT. Bei der City-Version ist die Verwendung aufgrund der verkürzten Aufpumpzeit noch einfacher. Zudem wurde das Luftkontrollsystem (Air Control System) verbessert.

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Kundenbewertungen für "nachfolger HyFiveOne TT City"
25.03.2020

Endlich keine Schlepperei mehr

Auf so einen Sitz haben wir beim ersten Kind schon gewartet! Endlich kein Rumgeschleppe mehr auf Reisen! Bisher haben wir ihn nur in Autos benutzt-da ist der Einbau sehr einfach und sehr schnell. Zum Flugzeug können wir leider (noch) nichts sagen.

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FAQ
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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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