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nuna prym
nuna prym in der Farbe Dove, einem schönen blaugrau
Für jede Anforderung die richtige Sitzposition
360° drehbarer Kindersitz mit Neugeboreneneinlage
Sie können den nuna prym auch vorwärtsgerichtet verwenden - wir empfehlen das allerdings nicht
Zwei verschiedene Bezüge für Sommer und Winter
Stellen Sie den prym perfekt auf Ihr Kind ein, die Kopfstütze ist 8-fach in der Höhe verstellbar
Der zusätzliche Seitenaufprallschutz öffnet sich automatisch, wenn Sie die Gurte straffen
Der Sitzverkleinerer ist mehrfach teilbar und garantiert eine optimale Anpassung an Ihr Kind

 Der nuny prym hat im ADAC-Kindersitztest 2020/2 mit der Note 2,1 das Gesamturteil GUT erhalten. 

So sicher für Ihr Kind und komfortabel für alle, von 40 bis 105 cm

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  •  Der nuny prym hat im ADAC-Kindersitztest 2020/2 mit der Note 2,1 das Gesamturteil GUT erhalten. 

Der nuna prym i-Size - 360° drehbar – vorwärts/rückwärts – flexibel! Sie wünschen sich einen... mehr
Produktinformationen "nuna prym"

Der nuna prym i-Size - 360° drehbar – vorwärts/rückwärts – flexibel!

Sie wünschen sich einen flexiblen Kindersitz, der Ihrem Kind viel Komfort und hervorragende Sicherheit bietet? Genau das vereint der prym i-Size!

Der nuna prym i-Size erfüllt, wie der Name schon sagt die Anforderungen der i-Size Norm. Damit ist er zugelassen für Kinder von 40 cm bis 105 cm und einem Maximalgewicht von 18 kg. Trotz der mitgelieferten mehrteiligen Neugeboreneneinlage raten wir immer zuerst zu einer gut passenden Babyschale. Diese ist perfekt an die kleinen Passagiere angepasst und schützt sie einfach optimal.

Der prym i-Size darf theoretisch für Kinder mit einer Größe ab 76 cm und einem Mindestalter von 15 Monaten auch vorwärts genutzt werden. Unsere Empfehlung ist ganz klar: Lassen Sie Ihr Kind bis mindestens 4 Jahre rückwärts fahren. Das ist deutlich sicherer als vorwärtsgerichtet, weil die Belastungen auf den kindlichen Nacken und Kopf bei einem Unfall im rückwärtsgerichteten Sitz viel geringer sind.

Wenn der Sitz trotzdem vorwärts gedreht werden soll, muss mit Hilfe einer Taste bestätigt werden, dass das Kind alt und groß genug ist, bevor man den Sitz vollständig nach vorne drehen kann.

Höchste Sicherheitsstandards dank modernster Materialien

Kind sitzt im nuna prym

Sein extrem starker Stahlrahmen, der besonders widerstandsfähige Kunststoff und der patentierte Tailor Tech-Memoryschaum im Sitzgehäuse sorgen, genau wie energieabsorbierende Materialien für besonders guten Seitenaufprallschutz. Zusätzlich entriegelt sich ein extra Seitenaufprallschutz-Element beim Anschnallen des Kindes und klappt selbstständig für extra Schutz heraus. Abnehmbare Einsätze für Kopf und Körper stellen sicher, dass Ihr Kind immer bestens gestützt und geschützt ist. Außerdem können sie den prym i-Size damit immer perfekt an Ihr Kind anpassen.

Sein Überrollbügel verhindert im Falle eines Aufpralls eine Drehung oder ein Aufsteigen des Sitzes. Durch die Installation mit Isofix ist die Gefahr von Einbaufehlern klein. Farbindikatoren zeigen genau, ob alles richtig installiert ist. So können Sie immer ganz sicher sein. Der Stützfuß besitzt eine Knautschzone, die bei einem Unfall einen Teil der Aufprallenergie absorbiert und so die auf das Kind wirkenden Kräfte gering hält.

Der ADAC gab dem direkten Vorgängermodell des prym i-Size, dem rebl plus i-Size, im Kindersitztest von 10/2017 die Note „gut“ (2,5). Er bescheinigte damit den kleinen Passagieren ein geringes Verletzungsrisiko beim Frontal- oder Seitenaufprall, den beiden häufigsten Unfallarten.

Leichtgängig und einfach in der Bedienung – Komfort auf allen Seiten

Der prym i-Size lässt sich sehr leicht bedienen. Seine in 8 Positionen einstellbare Kopfstütze mit integrierter Gurtführung des 5-Punkt-Gurts kann man einhändig verstellen und so immer spielend einfach ans Kind anpassen. Es stehen Ihnen flexible 7 Sitzpositionen zur Verfügung. Von einer sehr guten Ruheposition bis zur aufrechten Variante für die großen Kinder, die gerne alles sehen möchten. All das macht der prym i-Size problemlos mit. Der Griff für das Einstellen der Sitzpositionen ist so angebracht, dass Sie ihn von allen Plätzen im Auto gut erreichen können.

Ein- und Aussteigen macht im prym i-Size richtig Spaß. Dank der Möglichkeit, ihn um 360° zu drehen, können Sie Ihr Kind aus jeder Richtung ganz mühelos in den Sitz setzen. Die magnetischen Halterungen, an denen Sie die Gurte währenddessen fixieren können, sind sehr praktisch und stellen sicher, dass Sie Ihr Kind nicht auf die Gurte setzen. So ist auch das Anschnallen ein Kinderspiel, da Sie die Gurte sofort griffbereit haben.

Sie haben sich schon immer einen warmen Sitzbezug für den Winter gewünscht, in dem Ihr Kind es besonders kuschelig hat? Genau deshalb bringt der prym i-Size zwei Sitzbezüge mit! Ein Bezug aus atmungsaktivem und kühlendem Mesh für den Sommer und einen gemütlich kuscheligen für den Winter. Und das Beste? Sie sind sogar bei 30° C in der Maschine waschbar. In Verbindung mit den großen Lüftungsschlitzen, sorgt der Sommerbezug für ein prima Klima und starkes Schwitzen im Sitz gehört der Vergangenheit an.

Der Einbau ist ebenfalls kinderleicht. Die 9-fach ausziehbaren Isofixarme machen auch die Installation bei tief im Polster liegenden Isofixbügeln ganz leicht. Farbindikatoren zeigen Ihnen genau an, wenn alles richtig installiert ist. So werden Einbaufehler verhindert.

Der nuna prym i-Size ist ein rundherum gelungener Kindersitz, mit dem Ihr Kind lange und bequem im Auto mitfahren kann. Lernen Sie ihn kennen. Wir beraten Sie gerne!

 

Daten zum Reboarder prym i-Size 

Zulassung UN/ECE R 129/03
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) -
Gewicht des Kindes bis maximal 18 kg
Größe des Kindes 40 bis 105 cm (rückwärts) / 76 bis 105 cm (vorwärts)
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 68 bis ca. Oberteilgröße 104/110 . Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 105 cm zugelassen ist und genutzt werden darf.
  Wir empfehlen Ihnen, in den ersten Lebensmonaten eine Babyschale zu nutzen, da diese optimal an die Bedürfnisse eines Neugeborenen angepasst ist. 
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Ja, 360° drehbar
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja, von 40 bis 105 cm
Einbau vorwärtsgerichtet Ja, ab mindestens 15 Monaten und 76 cm
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 47 - 61 cm breit, 59 - 76 cm hoch, 66 cm tief
Gewicht des Kindersitzes 14,8 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -

 

 

Lieferumfang zum nuna prym i-Size:

  • prym i-Size Kindersitz
  • mehrteilige Neugeboreneneinlage
  • inkl. Unfallaustauschgarantie

 

Weiterführende Links zu "nuna prym"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der nuna prym i-Size eingebaut?
     
    Der nuna prym i-Size lässt sich ausschließlich mit Isofix befestigen. Er benötigt auf Grund seiner Bauweise keine Spanngurte.

    In der Fahrzeugtypenliste finden Sie Informationen dazu, ob der Einbau des nuna prym i-Size auch für Ihr Fahrzeug erlaubt ist. Sollten Sie Ihr Fahrzeug dort nicht aufgelistet finden, kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter. Auf welchen Plätzen der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß in Ihrem Fahrzeug erlaubt ist, können Sie in dessen Handbuch nachlesen.

    Achtung! : Wenn Sie den nuna prym i-Size auf dem Beifahrersitz einbauen möchten, ist es zwingende Voraussetzung, dass Sie den Airbag abschalten. Ist das nicht möglich, darf er dort nicht eingebaut werden.


    Einbauanleitung des nuna prym i-Size

     

    nuna prym Isofixbefestigung

    1. Befestigen Sie die Isofixführungshilfen am Isofix in Ihrem Fahrzeug. Dies ist für den Einbau nicht zwingend nötig, kann ihn aber erleichtern.
    2. Klappen Sie den Stützfuß aus und stellen Sie den nuna prym i-Size rückwärts, entgegen der Fahrtrichtung auf den Platz, auf dem er eingebaut werden soll. 
    3. Auf beiden Seiten des Sockels befinden sich die Isofixtiefenverstellknöpfe. Drücken Sie diese und ziehen Sie die Isofixarme heraus.
    4. Platzieren Sie die Isofixarme vor den Isofixbügeln Ihres Fahrzeugs und rasten Sie die Isofixhaken an den Isofixbügeln ein. Sie hören dabei zweimal ein „klick“.
    5. Kontrollieren Sie, ob beide Anzeigen an den Isofixarmen vollständig „grün“ zeigen.Stützfuß nuna prym aufstellen
    6. Drücken Sie nun nochmal die Isofixtiefenverstellknöpfe und schieben Sie den nuna prym i-Size so weit Richtung Rückenlehne des Fahzeugsitzes, bis er dort fest anliegt.
    7. Kontrolle: Durch leichtes(!) rütteln am Kindersitz können Sie den korrekten und festen Einbau überprüfen.
    8. Ziehen Sie jetzt den Stützfuß bis zum Fahrzeugboden aus. Die Stützfußanzeige muss „grün“ zeigen, ansonsten ist er nicht richtig installiert. 
    9. Kontrollieren Sie alle Schritte und prüfen Sie, ob der Kindersitz fest und stabil eingebaut ist.


    Die Richtung einstellen:

    Drehfunktion nuna prymDie Drehfunktion des nuna prym i-Size können Sie über die Taste an der Vorderseite aktivieren.
     
    Der prym i-Size darf für Kinder von 40 cm bis 105 cm als reiner Reboarder, also rückwärtsgerichtet, genutzt werden. Sobald Ihr Kind mindestens 76 cm groß UND 15 Monate alt ist, dürfen Sie ihn auch vorwärtsgerichtet (mithilfe der dafür entwickelten Entriegelungstaste) verwenden.
     
    Da es für Ihr Kind deutlich sicherer ist, bis mindestens 4 Jahre rückwärtsgerichtet im Auto mitzufahren, empfehlen wir dringend den nuna prym i-Size bis zum Ende der Nutzungsdauer entgegen der Fahrtrichtung einzubauen.
     
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     ! Wichtig: Überprüfen Sie, bevor Sie losfahren, ob der Kindersitz sicher eingerastet ist und sich nicht mehr drehen lässt! Nur dann fährt Ihr Kind wirklich sicher. !
     
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  • Wie alt, groß und schwer muss mein Kind sein um im nuna prym i-Size fahren zu dürfen?

    Zulassung nach i-Size

    Der nuna prym ist nach der neusten europäischen Norm für Kindersitze der R129, auch als i-Size bekannt, zugelassen. Er darf ab einer Körpergröße von 40 cm bis zu einer maximalen Größe von 105 cm genutzt werden und hat zusätzlich eine Gewichtsbeschränkung auf 18 kg. Hierbei darf der Sitz nicht mehr genutzt werden, wenn eine der beiden Begrenzungen erreicht ist. 

    Kann mein Kind ab der Geburt im nuna prym i-Size fahren?

    Auch wenn der nuna prym durch seine Zulassung und den sehr gut an das Kind anpassbaren Sitzverkleinerer theoretisch auch ab Geburt nutzbar wäre, empfehlen wir zunächst eine gut passende Babyschale zu nutzen. Die Bedürfnisse eines Neugeborenen an einen Sitz sind durch die nicht trainierte Rückenmuskulatur und die geringe Körperspannung ganz andere als die eines älteren Babys oder Kleinkindes. Ein nicht sitzendes Kind benötigt eine sehr gute Ruheposition und einen möglichst flachen Liegewinkel um sicher und komfortabel im Auto unterwegs zu sein. Wir empfehlen daher frühestens mit etwa 6 Monaten die Nutzung des nuna prym i-Size.

  • Darf der nuna prym i-Size in jedem Fahrzeug verbaut werden?

    Zulassung und Fahrzeugtypenliste

    Der nuna prym i-Size ist semi-universal zugelassen und damit fahrzeugspezifisch, dies bedeutet für Sie, dass sie vor dem Einbau in Ihr Fahrzeug zunächst die Fahrzeugtypenliste überprüfen müssen. Diese Typenliste liegt dem Sitz beim Kauf bei oder ist in einer stetig aktualisierten Version auch auf der Internetseite des Herstellers zum Herunterladen hinterlegt. 

    Ich finde mein Fahrzeg auf der Typenliste nicht, kann ich den Sitz dort nicht verbauen?

    Dem Kindersitzhersteller ist es nicht möglich seinen Sitz in allen erdenklichen Fahrzeugmodellen zur Probe einzubauen, darum kann es passieren, dass sich ein Auto nicht auf der Typenliste befindet. Befindet sich ihr Fahrzeug nicht auf der Typenliste, bedeutet dies nicht automatisch, dass der Sitz nicht in Ihrem Fahrzeug verbaut werden kann.

    Sollten Sie ihr Fahrzeug nicht auf der Typenliste finden wenden Sie sich per Mail oder telefonisch an uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

  • Kann ich den nuna prym i-Size auch in ein Fahrzeug ohne Isofix einbauen?


    Der nuna prym i-Size ist ausschließlich in Fahrzeugen, welche über Isofix-Haken verfügen, nutzbar. Ein Einbau mit dem 3-Punkt Fahrzeuggurt oder einem 2-Punkt Beckengurt ist nicht möglich.

    Ob ihr Fahrzeug über Isofix verfügt, finden Sie ganz einfach heraus:

    Einige Fahrzeuge haben kleine Aufnäher an den Fahrzeugsitzen, auf denen das Isofix-Symbol abgebildet ist, bei einigen Fahrzeugen ist das Isofix direkt offen verbaut und somit einfach erreichbar. Doch auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, verfügen viele Fahrzeuge trotzdem über diese Art der Befestigung. Die Isofix-Haken befinden sich meist zwischen den Polstern der Rückbank eines Fahrzeuges. In einigen wenigen Fahrzeugen sind sie auch gut versteckt und befinden sich so tief zwischen den Polstern, dass sie sehr schlecht zu erreichen sind. 

    Sollten Sie sich unsicher sein, ob ihr Fahrzeug über Isofix verfügt, wenden Sie sich per Mail oder telefonisch an uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

  • Wann kann bzw. muss ich den nuna prym i-Size vorwärtsgerichtet nutzen?

    Zulassung nach i-Size

    Sie dürfen den nuna prym i-Size frühestens wenn ihr Kind 15 Monate alt ist und eine Größe von 76 cm erreicht hat, in Fahrtrichtung gedreht nutzen. Bedenken Sie hierbei, dass der Sitz nur bei der Nutzung entgegen der Fahrtrichtung bei einem Unfall das Maximum an Sicherheit bieten kann. Darum empfehlen wir, wie auch der Hersteller, den Kindersitz bis zum Ende seiner Nutzungsdauer mit 105 cm bzw. 18 kg ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung zu nutzen.

    Wird das nicht irgendwann zu eng für mein Kind?

    Nein, denn Kinder sind wesentlich gelenkiger und flexibler als wir Erwachsene. Was für uns auf den ersten Blick unbequem oder gequetscht wirkt, ist für Kinder kein Problem, da sie meist schnell eine bequeme Position für ihre Beine finden. Durch eine Nutzung in einer aufrechten Position lässt sich zusätzlich auch etwas Beinfreiheit für Ihr Kind gewinnen.

  • Wann kann ich den Sitzverkleinerer aus dem nuna prym i-Size herausnehmen?

    Optimal anpassbar Der Sitzverkleinerer nuna prym

    Der Sitzverkleinerer des nuna prym i-Size ist durch die Möglichkeit ihn mehrmals zu teilen stets an die individuellen Bedürfnisse Ihres Kindes anpassbar. Der Hersteller empfiehlt den kompletten Verkleinerer bis das Kind mindestens 60 cm groß ist im Sitz zu belassen. Beachten Sie immer, dass ihr Kind möglichst wenig Platz an den Seiten hat, jedoch ohne dadurch gequetscht zu werden. 

    Wird es zu eng für Ihr Kind im Kindersitz können Sie zunächst den Keil aus dem Rückenteil des Verkleinerers entnehmen. Knöpfen Sie hierführ das Kopfteil des Verkleinerers ab. 

    Das Kopfteil des Verkleinerers sollten Sie nutzen, bis der Kopf Ihres Kindes nicht mehr in die Kopfstütze des Kinderrückhaltesystems passt.

    Entfernen Sie das Rumpfteil, wenn es auch hier nicht mehr möglich ist bequem zu sitzen. 

    Den Keil aus dem Rückenteil können Sie auch separat als Einlage für ein bequemeres Sitzen nutzen. 

  • Kann ich den Bezug des nuna prym i-Size waschen?

    Zwei Bezüge für eine angenehme Fahrt

    Im Lieferumfang des nuna prym i-Size befinden sich gleich zwei Sitzbezüge, die sie je nach Bedarf schnell und einfach wechseln können. Für den Sommer und warmen Temperaturen können Sie den kühlenden Meshbezug mit Schlitzen für eine bessere Luftzirkulation nutzen, bei niedrigen Temperaturen hat es Ihr Kind im kuscheligen Winterbezug stets gemütlich und warm.

    Beide Bezüge sind völlig unkompliziert bei 30° C in der Waschmaschine gewaschen und trocknen binnen kürzester Zeit.

    Das Auf- und Abziehen der Bezüge

    Nehmen Sie den Sitzverkleinerer aus dem Sitz, falls noch darin befindlich.

    1. Öffnen Sie die Druckknöpfe des Bezuges, welche sich seitlich am Sitz befinden.
    2. Ziehen Sie das Gurtschloss durch die Öffnung des Bezuges.
    3. Öffnen Sie die Druckknöpfe, die sich am Rückenteil des Bezuges befinden, um die Schultergurte aus diesem heraus zu fädeln.
    4. Um die Schulterpolster zu entfernen öffnen Sie einfach die Klettverschlüsse und nehmen diese ab.
    5. An der Unterseite des Bezuges für die Kopfstütze befinden sich zwei Gummibänder, welche sich unkompliziert lösen lassen.

    Nun sollte es möglich sein den Bezug einfach von Ihrem nuna prym abzuziehen. Zum Aufziehen des Bezuges führen Sie oben beschriebene Schritte einfach in umgekehrter Reihenfolge durch.

  • Verfügt der nuna prym über eine Liegeposition?

    So liegend wie nötig Neigungsverstellung am nuna prym

    Bei der Nutzung des nuna prym haben Sie die Möglichkeit diesen in 7 verschiedenen Neigungswinkeln zu nutzen. Diese können schnell und unkompliziert durch einen Hebel an der Rückseite der Basisstation verstellt werden und sind so auch von den Vordersitzen aus sehr gut erreichbar. So lässt sich der Sitz perfekt in jedem Alter an die Bedürfnisse Ihres Kindes anpassen. Für jüngere Kinder ist die liegendste Position am besten geeignet, werden die Kinder älter und größer bietet sich die aufrechte Position an, da diese zudem auch mehr Beinfreiheit für Ihr Kind bietet. Eine Position, die dem Kind ein sehr flaches Liegen wie in einer gut passenden Babyschale ermöglicht, hat der nuna prym allerdings nicht, daher empfehlen wir diesen nicht ab Geburt zu nutzen.

    Crashtests zeigen immer wieder, dass die Nutzung einer aufrechteren Position für das Kind geringere Belastungswerte zur Folge hat. Babys und junge Kinder ohne entsprechende Körperspannung und trainierte Rückenmuskulatur sollten trotzdem immer mit einer sehr guten Liegeposition transportiert werden. Bei älteren Kindern ist dies aber nicht mehr notwendig und eine aufrechtere Nutzung des Kindersitzes sogar etwas sicherer. Die Rückbank des Fahrzeuges bestimmt durch ihren Neigungswinkel zusätzlich, wie gut die Ruheposition eines Kindersitzes ist. 

  • Was sind die Unterschiede zwischen dem Vorgängermodell nuna rebl plus und dem nuna prym und was ist gleich geblieben?


    Der Nuna prym i-Size ist in einigen Dingen gegenüber dem Vorgängermodell weiterentwickelt worden, andere Dinge sind hingegen gleich geblieben.

    Für den verbesserten Seitenaufprallschutz besitzt der prym nun automatisch ausklappende Seitenaufprallschutzelemente, die durch das Anschnallen des Kindes und das Festziehen der Gurte aktiviert werden.

    Darüberhinaus ist eine Taste dazu gekommen, mit der die Eltern bestätigen müssen, dass ihr Kind alt und groß genug zum Vorwärtsfahren ist. Nur durch Bedienen der Taste kann der Sitz in die vorwärtsgewandte Richtung gedreht werden. Wir empfehlen dies aber ausdrücklich nicht, sondern raten, den Sitz bis zum Ende seiner Nutzungsdauer mit 105 cm bzw. 18 kg rein rückwärtsgerichtet zu benutzen. 

    Für die verbesserte Anpassung des Sitzes an Ihr Kind wurde der Haupt-Sitzverkleinerer neu entwickelt, er besitzt jetzt einen verbesserten Schnitt am Gurtschloss. Zur praktischeren Verstauung der Gurte während des Hineinsetzens ist der prym nun zusätzlich mit magnetischen Halterungen statt Schlaufen ausgestattet.

    Wichtig: Die obere Gewichtsgrenze des nuna prym liegt jetzt bei 18 kg, nicht bei 18,5 kg wie noch beim Vorgänger rebl plus. Die Begrenzungen nach der Körpergröße haben sich allerdings nicht verändert.

    Auch die Lage der Tasten für den Drehmechanismus, die Neigungsverstellung des Sitzes und der Höhenverstellung der Kopfstütze hat sich nicht verändert. Der Einbau dagegen ist im Wesentlichen gleich geblieben.

    Wenn Sie dazu noch Fragen haben, scheuen Sie sich nicht, diese zu stellen, per Mail oder telefonisch sind wir für Sie da!

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FAQ
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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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