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BeSafe iZi Combi X4 ISOfix
BeSafe iZi Combi X4 Isofix mit pflegeleichtem Fresh Black Cab Bezug
bequemer und besonders sicherer Reboarder von BeSafe
Mit dem SIP+ bei einem seitlichen Aufprall bestmöglich geschützt
Gibt Ihrem Kind mehr Halt und verbessert den Gurtverlauf
mehrfach verstellbare Isofixarme für variable Beinfreiheit
besonders fester und sicherer Einbau mit Isofix und Überrollbügel
der Stützfuß gibt dem iZi Combi X4 Isofix zusätzliche Stabilität
gute Belüftung des iZi Combi X4 Isofix
Ein Jahr mehr Garantie nach Registrierung bei BeSafe

 Der iZi Combi X4 ist rückwärts genutzt baugleich mit dem iZi Kid X2, der 2016 Testsieger im ADAC-Kindersitztest (Kinder von 1 bis 4 Jahre) wurde
 Dieser Kindersitz darf auf einem rückwärts gedrehten Autositz vorwärts eingebaut werden (Nutzung als Reboader), wenn der Fahrzeughersteller das erlaubt
Praktisch: Wenn Sie diesen Kindersitz nach dem Kauf auf der Webseite des Herstellers registrieren, verlängert BeSafe Ihre Garantie kostenlos auf 3 Jahre.

Sicherer Reboardkindersitz mit Isofixbefestigung für Kinder bis 18 Kilogramm

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  •  Der iZi Combi X4 ist rückwärts genutzt baugleich mit dem iZi Kid X2, der 2016 Testsieger im ADAC-Kindersitztest (Kinder von 1 bis 4 Jahre) wurde
     Dieser Kindersitz darf auf einem rückwärts gedrehten Autositz vorwärts eingebaut werden (Nutzung als Reboader), wenn der Fahrzeughersteller das erlaubt
    Praktisch: Wenn Sie diesen Kindersitz nach dem Kauf auf der Webseite des Herstellers registrieren, verlängert BeSafe Ihre Garantie kostenlos auf 3 Jahre.

Der BeSafe iZi Combi X4 ISOfix – vielseitiger und variabler Kindersitz Der iZi Combi X4 von... mehr
Produktinformationen "BeSafe iZi Combi X4 ISOfix"

Der BeSafe iZi Combi X4 ISOfix – vielseitiger und variabler Kindersitz

Der iZi Combi X4 von BeSafe ist ein flexibler, sicherer und bequemer Kindersitz für Kinder ab ca. 6 Monaten bis ca. 4-5 Jahre. Praktisch: Ist Ihr Kind noch klein und braucht wenig Platz für seine Beine, lässt sich der BeSafe izi Combi X4 ISOfix dank seiner verstellbaren Isofixarme sehr platzsparend einbauen. Mit der Größe Ihres Kindes wächst die Beinfreiheit mit. So sitzt Ihr Kind immer ausgesprochen bequem.

Mehr oder weniger Beinfreiheit – der Combi X4 ISOfix macht alles mit

glueckliches Kind-im-BeSafe_iZi-Combi-X4-ISOfix

Der Kindersitz ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit bei BeSafe und besonders durchdacht. Sie können die Isofixarme in mehreren Stufen verstellen, um den Sitz immer perfekt nach Ihrem persönlichen Platzbedarf und dem Ihres Kindes im Auto einzubauen. Das ermöglicht Ihnen, den Combi X4 ISOfix immer so installieren wie es Ihre Situation zulässt und erfordert.

Sicher, sicherer, BeSafe iZi Combi X4 ISOfix

Der iZi Combi X4 ISOfix ist genau so aufgebaut wie der Testsieger iZi Kid X2 i-Size aus dem ADAC Kindersitztest 05/2016. Bei rein rückwärtsgerichteter Nutzung des iZi Combi X4 ISOfix sind beide Sitze absolut vergleichbar. Der iZi Kid X2 schnitt mit einer Gesamtnote von 1,8 und einer überragenden 1,1 im Teilbereich Sicherheit hervorragend ab. Der iZi Combi X4 ISOfix trägt also Testsieger-Gene in sich.

Der Kindersitz ist mit dem aufsteckbaren SIP+ Seitenaufprallschutz ausgestattet, den Sie je nach Position des Sitzes im Auto an der zur Tür zeigenden Seite ganz einfach aufstecken können. Das energieabsorbierende Material verringert dabei die Kräfte, die auf den empfindlichen Kopf und Nacken des Kindes einwirken um bis zu 20 %. Das Aufsteigen des Sitzes in Richtung Rückenlehne verhindert der Überrollbügel des Kindersitzes, die Sitzinnenschale aus stoßabsorbierendem EPS komplettiert das Sicherheitspaket.

Von klein bis groß – immer sind alle sicher und komfortabel unterwegs   Zufrieden-im-BeSafe_iZi-Combi-X4-ISOfix_

Der iZi Combi X4 ISOfix ist geeignet für Kinder ab ca. 4-6 Monaten. Mit seinem Sitzverkleinerer und dem separat erhältlichen Babykeilkissen ist theoretisch ein Nutzung ab Geburt möglich, wir empfehlen Ihnen jedoch, immer zuerst eine Babyschale zu nutzen. In dieser sind die ganz Kleinen am besten aufgehoben. Eine Babyschale ist perfekt an die Bedürfnisse von Neugeborenen angepasst, daher sollte sie die erste Wahl sein. 

Ein Vorteil des iZi Combi X4 ist es, dass Ihr Kind kein Mindestgewicht erreicht haben muss, um ihn nutzen zu dürfen. So können auch leichte und sehr zarte Kinder, die der Babyschale entwachsen sind oder sich in der Schale nicht mehr wohl fühlen, in den iZi Combi X4 wechseln. Hierzu trägt auch die sehr gute Ruheposition des Reboarders bei, die auch während der Fahrt (bitte halten Sie dazu an) in drei Stufen verstellt werden kann. Besonders für junge Kinder, die noch nicht sitzen können, können Sie den iZi Combi X4 ISOfix in eine flache und angenehme Position bringen.

BeSafe iZi Combi X4: Praktisch und bequem

Der 5-Punkt-Gurt des BeSafe iZi Combi X4 ist an den Schultern und am Gurtschloss mit dicken Polstern ausgestattet, die Ihrem Kind zu jeder Zeit viel Komfort bieten und ein Einschneiden der Schultergurte verhindern. Die Kopfstütze lässt sich im Handumdrehen an Ihr Kind anpassen. Sie ist 8-fach höhenverstellbar und mit der Höhenverstellung des 5-Punkt-Gurtes verbunden. So haben Sie alles mit einer Hand im Griff. Der iZi Combi X4 ISOfix hat clevere Magnethalterungen für die Schultergurte. Dies ist für Sie als Eltern sehr praktisch und angenehm. Nehmen Sie Ihr Kind aus dem Sitz heraus, können Sie die Schultergurte an der Seite des Sitzes an den Magneten fixieren. So rutschen sie nicht zurück in den Sitz. Beim Hineinsetzen des Kindes in den Kindersitz haben Sie alles ganz einfach zur Hand und kein Problem mit Gurten, die unter das Kind gerutscht sind. So wird das Platzieren Ihres Kindes im Sitz spielend einfach.

Vorwärts oder rückwärts? Der iZi Combi X4 kann beides

Den iZi Combi X4 ISOfix können Sie sowohl rückwärts als auch vorwärts (ab mind. 9 kg Körpergewicht) verwenden. Vorwärts wird er nicht mit Isofix, sondern mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs befestigt.

Wir raten Ihnen, Ihr Kind so lange wie möglich rückwärts zu transportieren. Dies ist 5-7-mal sicherer für Ihren Nachwuchs, denn der empfindliche Kopf- und Nackenbereich wird in einem rückwärtsgerichteten Sitz deutlich besser geschützt als in einem Kindersitz, der in Fahrtrichtung eingebaut wird! Praktisch: Auf rückwärts gedrehten Autositzen kann der iZi Combi X4, sofern der Autohersteller das erlaubt, dank der Vorwärtsoption rückwärts eingebaut werden, so dass Ihr Kind auch auf dem Drehsitz sicherer unterwegs ist.

Der Bezug des iZi Combi X4 ISOfix ist sehr hochwertig und kann bei 30° C gewaschen werden. 

3 Jahre Garantie für Kindersitze von BeSafe

 

BeSafe Garantieverlängerung: Schon gewusst? Wenn Sie diesen Kindersitz beim Hersteller registrieren, erhalten Sie ein weiteres Jahr Garantie! Dies gilt für alle ab dem 01. Oktober 2014 bei BeSafe gekauften Basisstationen und Kindersitze. 

 

Daten zum Reboarder BeSafe iZi Combi X4 ISOfix 

Zulassung UN/ECE R 44/04
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) 0+/1
Gewicht des Kindes

0 bis 18 kg (rückwärtsgerichtet)
9 bis 18 kg (vorwärts)
Größe des Kindes -
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 74 bis ca. Oberteilgröße 116
 

Wir empfehlen Ihnen, in den ersten Lebensmonaten eine Babyschale zu nutzen, da diese optimal an die Bedürfnisse eines Neugeborenen angepasst ist.

Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Nein
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja, von 0 bis 18 kg
Einbau vorwärtsgerichtet Ja, von 9 kg bis 18 kg möglich
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Ja, nur bei Nutzung in Fahrtrichtung
Einbau mit Isofix Ja, bei rückwärtsgerichteter Nutzung
Isofix-Größenklasse iZi Combi X4 C
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 66 cm breit, 132 cm hoch, 72 cm tief
Maximale Höhe der Rückenlehne 38 cm
Gewicht des Kindersitzes 15 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -

 

Lieferumfang zum BeSafe iZi Combi X4 ISOfix:

  • iZi Combi X4 ISOfix Kindersitz
  • Sitzverkleinerer
  • SIP+ Seitenaufprallschutz
  • inkl. Unfallaustauschgarantie
Weiterführende Links zu "BeSafe iZi Combi X4 ISOfix"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der iZi Combi X4 ISOfix eingebaut?

    Einbau des BeSafe iZi Combi X4 ISOfix

    Rückwärtsgerichtet: Der iZi Combi X4 ISOfix wird einfach mit ISOfix befestigt. Eine Gurtbefestigung ist nicht möglich!

    Vorwärtsgerichtet: Der Einbau in Fahrtrichtung wird mit dem 3-Punkt-Gurt vorgenommen. Wir raten allerdings dazu, den iZi Combi X4 ausschließlich rückwärtsgerichtet zu nutzen und Ihr Kind so lange wie möglich entgegen der Fahrtrichtung mitfahren zu lassen. 

    Auf Grund seiner Bauart benötigt der iZi Combi X4 ISOfix keine Spanngurte, was seinen Einbau erleichtert. Für einen festen und sicheren Stand sorgen ein Stützfuß und ein Überrollbügel, der an der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes anliegt.

    Schauen Sie in der Fahrzeugtypenliste nach, ob dieser Reboard-Kindersitz in Ihrem Auto installiert werden darf. Stellen Sie sicher, dass der Einbau des iZi Combi X4 ISOfix auf dem von Ihnen ausgewählten Platz erlaubt und möglich ist. Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs.

    Beachten Sie, dass der Airbag abgeschaltet sein muss, wenn Sie den iZi Combi X4 auf dem Beifahrersitz einbauen.

    So bauen Sie den BeSafe iZi Combi X4 rückwärts in Ihr Auto ein: 

    1. Stellen Sie den iZi Combi X4 ISOfix mit dem Überrollbügel voran in Ihr Fahrzeug. Klappen Sie den Stützfuß aus (lassen Sie die gelbe Schutzkappe am Fuß des Stützfußes vorerst aufgesteckt).
    2. Drehen Sie den BeSafe iZi Combi X4 ISOfix jetzt so in Ihr Fahrzeug hinein, dass er rückwärtsgerichtet auf dem ausgewählten Platz steht und sich der Stützfuß vor diesem befindet.
    3. Fahren Sie die ISOfixarme komplett aus. Drücken Sie dazu den ISOfix-Auslöseknopf auf der Basis und ziehen Sie die ISOfixarme heraus.
    4. Die Abdeckkappen von den ISOfixhaken können Sie abnehmen, indem Sie die beiden Knöpfe direkt auf den ISOfixarmen drücken.
    5. Setzen Sie je eine graue Installationshilfe auf einen ISOfixarm. Sie verhindern, dass die ISOfixarme  beim Versuch, diese in die ISOfixbügel einzuhaken, einfach wieder hereingeschoben werden.
    6. Nun können Sie die ISOfixhaken des iZi Combi X4 ISOfix an den ISOfixbügeln Ihres Fahrzeugs einrasten. Sie hören ein deutliches „Klick-Geräusch“ und an den Außenseiten der ISOfixarme haben die Farbindikatoren jetzt auf „grün“ gewechselt.
    7. Entfernen Sie die grauen Installationshilfen von den ISOfixarmen.
    8. Wenn Sie den Sitz so weit befestigt haben, können Sie sich anschließend überlegen, wieviel Beinfreiheit Sie Ihrem Kind geben möchten. Entweder schieben Sie den iZi Combi X4 ISOfix jetzt noch etwas an die Rückenlehne des Fahrzeugsitzes heran, um ihn mit wenig(er) Beinfreiheit einzubauen oder Sie fahren die ISOfixarme noch weiter aus, um ihn mit viel Beinfreiheit einzubauen.
    9. Wenn Sie die passende Beinfreiheit eingestellt haben, müssen Sie den Überollbügel so weit Richtung Rückenlehne des Fahrzeugsitzes ausfahren, dass er fest in die Rückenlehne hineindrückt. Das machen Sie über den kleinen Hebel unterhalb des Überrollbügels. Mit diesem können Sie den Überrollbügel weiter ausfahren oder ihn wieder einfahren. Die Richtung, ob heraus oder herein, stellen Sie über einen kleinen Pin an diesem Hebel ein. 
    10. Zuletzt nehmen Sie die gelbe Schutzkappe vom Stützfuß ab und hören direkt einen Piepton. Fahren Sie den Stützfuß anschließend so weit aus, dass er fest auf dem Fahrzeugboden aufsteht. Der Piepton hört auf und die Farbindikatoren am Fuß des Stützfußes stehen auf „grün“.
    11. Kontrollieren Sie nochmals alle Anzeigen und den korrekten Einbau.

    Wie Sie den iZi Combi X4 vorwärts in Ihr Fahrzeug einbauen, können Sie in der Anleitung nachlesen. 

     Einbau-Video zum BeSafe iZi Combi X4:

    Um sich die einzelnen Schritte noch besser vorstellen zu können, sehen Sie sich am besten das Einbauvideo des Herstellers an. Dies kann helfen, letzte Unsicherheiten und Fragen zu klären und ist eine gute Unterstützung beim Einbau. 

  • Kann der iZi Combi X4 ISOfix auch vorwärts genutzt werden?


    Ja, beim iZi Combi X4 ISOfix handelt es sich um einen Kindersitz, der sowohl rückwärts als auch vorwärts genutzt werden kann. Kinder von 0 bis 18 kg können in diesem Sitz besonders sicher entgegen der Fahrtrichtung transportiert werden. Ab einem Gewicht von 9 bis 18 kg darf Ihr Kind auch vorwärts im Combi X4 ISOfix mitfahren.

    Wir raten dringend dazu, diesen Reboard-Kindersitz über den gesamten Nutzungszeitraum ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. Ihr Kind wird so deutlich besser vor schweren Verletzungen geschützt als bei einer Nutzung in Fahrtrichtung. Wenn Sie den Combi X4 entgegen der Fahrtrichtung einbauen möchten, befestigen Sie ihn ganz einfach am ISOfix Ihres Autos. Der Stützfuß gibt zusätzlich Halt und leitet die bei einem Unfall auftretende Energie zum Fahrzeugboden hin ab. Der Einbau ist so unkompliziert und schnell erledigt. Eine Befestigung in Fahrtrichtung ist einzig mit dem 3-Punkt-Gurt möglich, der Stützfuß wird hier selbstverständlich nicht verwendet.

    Sie haben einen Minibus (wie zum Beispiel VW T4, T5, T6 usw.)?

    Übrigens dürfen Sie den Combi X4 ISOfix auch auf Autositzen verwenden, die gegen die Fahrtrichtung gedreht sind. Sie können den Kindersitz so auf einem gedrehten Fahrzeugsitz mit Gurtbefestigung einbauen. Der Sitz steht quasi vorwärts auf dem Autositz, Ihr Kind fährt aber, weil der Autositz gegen die Fahrtrichtung gedreht wurde, rückwärts. Das ist praktisch für alle Eltern, die einen Van oder Minibus mit zum Teil drehbaren Fahrzeugsitzen besitzen.

    Beachten Sie, dass der Herstellers Ihres Autos die Verwendung von Kindersitzen auf den gedrehten Autositzen erlauben muss. 

  • Ist der Combi X4 ISOfix für Neugeborene geeignet? Wie ist die Passform dieses Kindersitzes?

    Erst die Babyschale, dann der iZi Combi 

    Die Zulassung des Combi X4 ISOfix von 0 bis 18 kg suggeriert, dass dieser Kindersitz für Kinder ab Geburt genutzt werden kann. Auf Grund der besonderen Bedürfnisse von Neugeborenen empfehlen wir – genauso wie der Hersteller selbst - eine Nutzung frühestens ab einem Alter von ca. 4-6 Monaten. Vorher ist Ihr Baby in einer gut passenden Babyschale besser aufgehoben.

    Wie lange passt mein Kind in den Combi X4 ISOfix?

    Der Combi X4 ISOfix verfügt über eine sehr gute Ruheposition. Für Kinder ab ca. 6 Monaten sorgt diese in Verbindung mit dem im Lieferumfang enthaltenen Sitzverkleinerer und dem separat erhältlichen Babykeilkissen für eine gute Liegeposition, besonderen Halt und seitliche Stabilität. Je nach den Proportionen Ihres Nachwuchses kann Ihr Kind bis zu einer Oberteilgröße von ungefähr 116 und bis zu einem Alter von ca. 4-5 Jahren im Combi X4 ISOfix transportiert werden.

    Für Kinder bis zu einem Alter von ca. 2 Jahren sollten Sie den mitgelieferten Sitzverkleinerer nutzen. Dieser ist so gestaltet, dass er kleinen Kindern zu den Seiten hin zusätzlichen Halt, Stabilität sowie Schutz bietet. Der Gurtverlauf wird verbessert, so dass Ihr kleiner Liebling immer optimal gesichert ist.

    Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kind den Sitzverkleinerer benötigt, schauen Sie sich Ihr Kind in seinem Sitz einmal mit und ohne den Einsatz an. Entscheiden Sie dann, wie Ihr Schatz besser im Combi X4 ISOfix sitzt.

    Brauchen Sie Hilfe? Wenden Sie sich gerne telefonisch oder per Email an uns oder kommen Sie bei uns in Berlin oder einem unserer Partnergeschäfte vorbei!

  • Wie wird die Kopfstütze des BeSafe iZi Combi X4 richtig eingestellt?

    So stellen Sie die Kopfstütze und die Gurte des iZi Combi X4 passend einSo ist die Kopfstütze richtig eingestellt

    Neben dem korrekten Einbau ist es enorm wichtig, dass der Kindersitz perfekt an seinen kleinen Passagier angepasst ist. Nur so kann Ihr Kind bei einem Unfall bestmöglich geschützt werden.

    Die Kopfstütze des Combi X4 ISOfix lässt sich ganz einfach zusammen mit den Schultergurten verstellen. So können Sie mit einer Hand und in einem Schritt beide Einstellungen vornehmen.

    So ist es richtig - Kopfstütze knapp über den SchulternDie Kopfstütze dieses Reboard-Kindersitzes ist dann korrekt positioniert, wenn sie sich knapp über den Schultern Ihres Nachwuchses befindet. Sie sollten maximal eine flache Hand zwischen Kopfstütze und Schultern Ihres kleinen Lieblings bekommen. Die Schultergurte kommen, wenn die Kopfstütze passend eingestellt ist automatisch in der richtigen Höhe heraus.

  • Kann ich den Combi X4 ISOfix mit mehr Beinfreiheit einbauen?

    Flexible Beinfreiheit beim BeSafe iZi Combi X4 ISOfix

    Die ISOfixarme des Combi X4 ISOfix sind stufenweise in der Länge verstellbar. Dadurch können Sie ganz flexibel entscheiden, wieviel Beinfreiheit Ihr Kind bekommt. Bei kleinen Kindern kann dieser Kindersitz mit wenig Beinfreiheit platzsparend im Auto eingebaut werden. Wächst das Kind, kann der Platz für die Beine großzügiger bemessen werden. Der Reboard-Kindersitz benötigt dann natürlich auch mehr Platz in Ihrem Fahrzeug.

    Entscheiden Sie, wieviel Beinfreiheit Ihr Kind benötigt und bauen Sie den Combi X4 ISOfix entsprechend ein. Haben Sie ihn am ISOfix eingerastet, können Sie den Kindersitz mehr oder weniger nah mit dem Überrollbügel an die Rückenlehne des Autositzes schieben. So entscheiden Sie wie viel Platz Ihr Nachwuchs für seine Beine haben soll. Haben Sie den passenden Abstand gefunden, wird der Überrollbügel so weit ausgefahren, dass er fest gegen die Rückenlehne drückt. Im letzten Schritt stellen Sie den Stützfuß auf.

  • Kann ich den Neigungswinkel des Combi X4 ISOfix noch optimieren?

    So können Sie die Ruheposition beim BeSafe iZi Combi X4 ISOfix noch verbessern

    Hier drückt der Helfer den Combi X4 in den SitzDer Combi X4 ISOfix verfügt von Haus aus über drei verschiedene Sitz- bzw. Ruhepositionen. Je nach Winkelung der Fahrzeugsitze bekommt Ihr Kind so schon eine gute bis sehr gute Ruheposition in seinem Sitz. Wenn die Position Ihres Nachwuchses jedoch auf Grund von steil abfallenden Rücksitzen noch nicht optimal ist, können Sie mit diesem Trick die Ruheposition noch etwas verbessern.

    Achtung: Sie brauchen für diese Einbauvariante einen Helfer.

    Der Combi X4 ISOfix ist bereits am ISOfix eingehakt und der Stützfuß auf die kürzeste Stufe eingefahren. Der Helfer fasst den Reboarder mit beiden Händen am Kunststoff der Rückenlehne (Wichtig! Nicht am EPS / Styropor der Kopfstütze oder der Rückenlehen drücken!) und drückt den Sitz mit Kraft nach unten in den Fahrzeugsitz hinein. Während der Helfer den Kindersitz so festhält, fahren Sie den Überrollbügel aus, bis dieser sehr fest in die Rückenlehne des Autositzes drückt. Anschließend stellen Sie den Stützfuß wieder auf und überprüfen anhand der dortigen Rasten, welche Verbesserung Sie erzielt haben.

    Stützfuß vor dem UmbauIn unseren Beispielbildern sehen Sie links vor dem Umbau und rechts danach.Stützfuß nach dem Umbau

  • Kann ich den Combi X4 ISOfix auch ohne SIP+ oder ohne Überrollbügel nutzen?

    Immer mit Anprallbügel, je nach Platz mit oder ohne Seitenprotektor SIP+

    Bei dem SIP+ handelt es sich um einen zusätzlichen Seitenaufprallschutz, der den Schutz für Ihr Kind optimiert. Alle Kindersitze von BeSafe sind aber auch ohne diesen extra Seitenprotektor schon besonders sicher für Ihr Kind und selbstverständlich auch ohne SIP+ getestet und zugelassen.

    Der Seitenprotektor wird beim Seitenaufprall deformiert und nimmt Energie auf, wodurch die Kräfte, die auf den kindlichen Kopf- und Nackenbereich wirken, reduziert werden. Ergibt sich bei Ihnen im Fahrzeug das Problem, dass es nicht möglich ist, das SIP+ zu installieren, weil die Autotür dann nicht mehr geschlossen werden kann, so können Sie auf den zusätzlichen Seitenaufprallschutz verzichten. Der Schutz Ihres kleinen Schatzes bei einer seitlichen Kollision wird durch hochwertiges EPS in Kopf-, Rumpf- und Oberschenkelbereich sichergestellt.

    Wenn Sie das SIP+ an Ihrem Kindersitz nutzen, achten Sie darauf, dass zwischen Tür und Seitenprotektor genug Platz ist, die Tür zu schließen ohne dass diese gegen das SIP+ schlägt. Der Seitenaufprallschutz kann sonst beschädigt werden und Ihr Kind nicht mehr richtig schützen.

    Ein MUSS: der Überrollbügel

    Anders verhält es sich mit dem Überrollbügel. Dieser ist Bestandteil der Zulassung, besitzt eine wichtige Funktion und muss immer an Ihrem Reboard-Kindersitz angebracht sein.

    Durch die Aufprallenergie bei einem Frontalaufprall wird der Reboard-Kindersitz zuerst in Richtung Vordersitz bzw. Armaturenbrett gedrückt. Beim Rebound, der Zurückbewergung wird der Kindersitz in Richtung der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes geschleudert. Ohne einen Überrollbügel würde Ihr Nachwuchs mitsamt dem Kindersitz mit Wucht vor die Lehne des Autositzes katapultiert und schwer verletzt werden. Der Überrollbügel fängt die Aufwärtsbewegung des Kindersitzes ab und schützt so Ihren Schatz. Deshalb muss der Bügel an Ihrem Combi X4 ISOfix immer montiert sein.

  • Hat der Combi X4 ISOfix den schwedischen Plus-Test bestanden?

    Nur Kindersitze, die ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung genutzt werden können, bestehen den Plus-Test

    Der schwedische Plus-Test gilt als einer der anspruchsvollsten und härtesten Kindersitztests weltweit. Auf Grund der vorgegebenen Grenzwerte ist es nur rückwärtsgerichteten Kindersitzen möglich, den Plus-Test zu bestehen. Nur in einem Reboarder wird die Belastung auf den empfindlichen Kopf- und Nackenbereich Ihres Kindes so gering gehalten, dass es möglich ist, die maximalen Belastungswerte einzuhalten und den schwedischen Test zu bestehen.

    Bei Kindersitzen, die vorwärts und rückwärts genutzt werden können, fließen natürlich die Ergebnisse aus beiden Fahrtrichtungen in das Ergebnis ein. Da die Maximalbelastungswerte sehr niedrig angesetzt sind und diese bei einem Sitz, der in Fahrtrichtung genutzt wird, stark überschritten werden, kann ein Kindersitz, der in und entgegen der Fahrtrichtung genutzt werden kann, den Plus-Test nicht bestehen.

    Wird der Combi X4 ISOfix ausschließlich rückwärtsgerichtet genutzt, können Sie ihn von den Sicherheitswerten mit dem iZi Kid X2 i-Size vergleichen, der den schwedischen Plus-Test bestanden hat. Beide Sitze sind, bis auf die zusätzliche Möglichkeit der Nutzung in Fahrtrichtung beim Combi X4 ISOfix, gleich aufgebaut.

  • Worauf sollte ich beim Anschnallen meines Kindes im BeSafe iZi Combi X4 achten?


    Damit der Kindersitz Ihren Nachwuchs optimal schützen kann, ist es wichtig, dass Sie Ihren kleinen Liebling immer korrekt und fest genug anschnallen.

    Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind richtig in seinen Sitz setzt: Den Po nach hinten, das Becken muss dabei aufrecht bleiben und darf nicht gekippt werden. Mit dem Rücken und den Schultern soll Ihr Schatz an der Rückenlehne anlehnen und beim Anschnallen am besten leicht nach oben schauen.

  • Was kann ich tun, wenn sich die Gurte meines Kindersitzes schwer straffen lassen?

    Die Gurte des iZi Combi X4 ISOfix lassen sich nur sehr schwer straffen?

    Für dieses Problem können drei Fehler in der Handhabung in Betracht kommen:

    1. Die Kopfstütze Ihres Reboard-Kindersitzes ist falsch eingestellt. Kommen die Gurte von oberhalb der Schultern, ist der Gurtweg zu lang und der Winkel der Gurtumlenkung beträgt über 90°, was eine zusätzlich bremsende Wirkung hat. Es ist nicht möglich, dass Kind fest (genug) anzuschnallen.
    2. Achten Sie beim Anschnallen darauf, dass die Schulterpolster nicht nach hinten rutschen und so den Gurt beim Festziehen bremsen. Ziehen Sie die Polster nach dem (ersten) Festziehen der Gurte wieder nach vorne hin glatt und prüfen Sie, ob es danach möglich ist, den Gurt noch etwas weiter zu straffen. Zudem sollten Sie immer zuerst den Hosenträgergurt bei geschlossenem Gurtschloss nach vorn ziehen, so dass sich die Gurte im Becken- und Beinbereich straffen. Erst danach ziehen Sie den gesamten Gurt fest. Durch dieses Vorgehen reduziert sich der Aufwand beim Straffen der Gurte erheblich.
    3. Passend zu Punkt 2 wird auch der Gurt häufig falsch durch den Sitz geführt. Im Bereich der Kopfstütze, dort wo der Gurt aus dem Sitz austritt, befinden sich Gurtschlitze im Bezug des Sitzes. Stellen Sie sicher, dass beide Gurte (der eigentliche Gurt und das Gurtband, an dem das Gurtpolster befestigt ist) durch die gleiche Öffnung geführt werden. Ist das nicht der Fall, befindet sich Stoff zwischen den Gurten. Dieser wird beim Straffen der Gurte eingeklemmt und blockiert so den Gurtverlauf, was das Festziehen extrem erschwert.

    Haben Sie alle Punkte kontrolliert und beachtet, sollten Sie das korrekte Anschnallen Ihres Kindes problemlos und mit wenig Aufwand erledigen können.

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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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