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Maxi-Cosi Mica Pro Eco i-Size
Schwarzer Maxi-Cosi Mica Pro Eco Reboard-Kindersitz
Die Neugeboreneneinlage gibt optimalen Seitenhalt und verbessert den Gurtverlauf
Der Mica Pro Eco ist nach ECE R 129 zugelassen
Dieser Reboard-Kindersitz bietet Ihrem Kind eine sehr bequeme Ruheposition
Die Kopfstütze kann in mehreren Stufen in der Höhe angepasst werden
360° FlexiSpin-Drehung, besonders praktisch
Für ein angenehmes Klima sorgen die großen Belüftungselemente in der Rückseite des Sitzes
Memory-Schaum in der Kopfstütze des Mica Pro Eco
Besonders luftdurchlässige Materialien im Rückenbereich
Der G-CELL Seitenaufprallschutz am Mica Pro Eco
Die Neigung dieses Kindersitzes lässt sich perfekt an die Bedürfnisse Ihres Kindes anpassen
Der Maxi-Cosi Mica Pro Eco ist für Kinder von 40 bis 105 cm und bis maximal 18 kg zugelassen
Das Easy-In Gurtsystem hält die geöffneten Gurte aus dem Kindersitz heraus
Im Mica Pro Eco fährt Ihr Kind besonders sicher und ausgesprochen bequem
Die weiche Einlage für Neugeborenen kann bis zu einer Größe von 60 cm genutzt werden
Wir raten Ihnen den Mica Pro Eco ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung zu verwenden
Im Mica Pro Eco sitzendes Kleinkind
Zwei Kinder fröhlich und entspannt in ihren Mica Kindersitzen
Die Drehfunktion des Mica pro Eco ist ausgesprochen praktisch
An- und Abschnallen wird mit dem drehbaren Mica Pro Eco zum Kinderspiel
Nahaufnahme des Seitenaufprallschutzes am Mica
Baby im Maxi-Cosi Mica Pro Eco
Mutter schaut nach ihrem Kind im Reboard-Kindersitz Mica Pro Eco
Der Mica Pro Eco bietet seinem kleinen Passagier den größtmöglichen Schutz und Komfort
Mädchen mit Kuscheltier schaut aus ihrem Kindersitz
Die Sitzposition im Mica Pro Eco erlaubt es ihrem Kind die vorbeiziehende Welt zu bestaunen
Eco Care Label am Mica Pro Eco
Zur Seite gedrehter Mica Pro Eco über den ein Mädchen schaut

 Note „gut“ beim ADAC Kindersitztest im Mai 2022

Um 360° drehbarer Reboard-Kindersitz bis 105 cm und maximal 18 kg

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Maxi-Cosi Mica Pro Eco – höchste Sicherheit trifft besten Komfort und umweltfreundliche... mehr
Produktinformationen "Maxi-Cosi Mica Pro Eco i-Size"

Maxi-Cosi Mica Pro Eco – höchste Sicherheit trifft besten Komfort und umweltfreundliche Innovation

Der Maxi-Cosi Mica Pro Eco vereint größtmögliche Sicherheit, hervorragenden Komfort und Eco Care – das bedeutet die Verwendung von 100 % recycelten Stoffen – in einem Kindersitz. In ihm reist Ihr Nachwuchs bestens geschützt und besonders komfortabel, zudem erleichtert er Ihnen mit der praktischen Drehfunktion den Alltag und schont Ihren Rücken.

In diesem Reboard-Kindersitz reist Ihr Nachwuchs ausgesprochen sicher

Maxi-Cosi hat den Mica Pro Eco nach der aktuellen und besonders sicheren Kindersitznorm ECE R 129 zugelassen. Diese stellt deutlich höhere Anforderungen an den Schutz bei einer seitlichen Kollision als die alte (aber noch gültige) Norm ECE 44/04. So reist Ihr Kind In diesem Kindersitz besonders sicher und bestmöglich geschützt.

Im Mica Pro Eco dürfen Kinder von 40 bis 105 cm rückwärtsgerichtet im Auto mitfahren. Ab einem Alter von 15 Monaten und einer Größe von mindestens 76 cm darf Ihr Nachwuchs in diesem Kindersitz auch in Fahrtrichtung im Auto transportiert werden. Wir raten allerdings dazu, diesen Reboard-Kindersitz über die gesamte Nutzungsdauer ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. Denn nur das bietet dem kleinen Passagier das Maximum an Schutz.

Bester Schutz bei einem Seitenaufprall G-CELL Seitenaufprallschutz am Mica Pro Eco

Der Maxi-Cosi Mica Pro Eco wurde mit dem G-CELL 2.0 Seitenaufprallschutz ausgestattet. Er bietet Ihrem Kind mit der in die Seiten intergierten Seitenschutztechnologie und der 3D-Aufpralldämpfung hervorragenden Schutz bei einer seitlichen Kollision. Der Seitenaufprallschutz dieses Kindersitzes ist immer einsatzbereit und muss nicht erst von Ihnen aktiviert werden. So kann er im turbulenten Familienalltag nicht vergessen werden und Ihr kleiner Mitfahrer reist zu jeder Zeit bestmöglich geschützt.

Der in der Kopfstütze verwendete Memoryfoam sorgt für ausgezeichneten Komfort und bietet dem empfindlichen Kopf Ihres Kindes bei einem seitlichen Aufprall effektiven Schutz.

Der Maxi-Cosi Mica Pro Eco im Kindersitztest

Der ADAC hat den Mica Pro Eco im Frühjahr 2022 in seinem Kindersitztest unter die Lupe genommen. Mit einer Gesamtnote von 2,1 schnitt der Reboard-Kindersitz dabei gut ab. Die Prüfer bescheinigten ihm ein geringes Verletzungsrisiko für den kleinen Passagier sowohl beim Front- als auch beim Seitenaufprall. Zudem lobten sie den optimalen Gurtverlauf, das einfache Anschnallen des Kindes und die geringe Gefahr der Fehlbedienung. Positiv erwähnten die Tester auch die sehr gute Polsterung, die gute Beinauflage sowie das sehr gute Platzangebot. Auch im Teilbereich Schadstoffe überzeugte der Reboard-Kindersitz von Maxi-Cosi mit einer 1,0 auf ganzer Linie.

Ein Reboard-Kindersitz der mit Ihrem Kind mitwächst

Der Mica Pro Eco kann Ihren Nachwuchs bis zu einem Alter von ungefähr 4 Jahren begleiten, denn er lässt sich hervorragend an seinen wachsenden Passagier anpassen. Der weiche Sitzverkleinerer optimiert die Sitzposition sowie den Gurtverlauf, verschmälert die Sitzfläche und gibt Ihrem Kind perfekten seitlichen Halt.

Die Kopfstütze und das 5-Punkt-Gurtsystem können spielend einfach und mit nur einer Hand von Ihnen in der Höhe verstellt und an die Größe Ihres Kindes angepasst werden. Durch die weichen Polster an den Schultergurten und am Gurtschloss können Sie sicher sein, dass nichts drückt oder einschneidet.

Viel Komfort und immer die beste Ruheposition

Im Reboard-Kindersitz von Maxi-Cosi reist Ihr kleiner Mitfahrer immer ausgesprochen bequem. Sie können beim Mica Pro Eco aus 5 verschiedenen Sitz- bzw. Ruhepositionen für Ihren Nachwuchs wählen und ihn so individuell auf die Bedürfnisse Ihres Kindes einstellen.

Ihrem Schatz fallen schon beim ins Auto setzen die Augen zu, dann wählen Sie eine geneigtere Position, so kann er selig und entspannt schlummern. Möchte Ihr kleiner Mitfahrer lieber aus dem Fenster heraus die vorbeiziehende Welt ansehen, wählen Sie eine aufrechtere Sitzposition. Alles kein Problem in diesem clever durchdachten Kindersitz.

ClimaFlow – immer ein angenehmes Klima im Kindersitz 

Um es Ihrem Kind auf Reisen so angenehm wie möglich zu machen, wurde der Mica Pro Eco vom Hersteller mit optimierten und besonders großflächigen ClimaFlow-Belüftungselementen sowie atmungsaktiven Schaumstoffen im Rückenbereich ausgestattet. Auf diese Weise hat Maxi-Cosi die Luftzirkulation in diesem Reboard-Kindersitz verbessert und sorgt allzeit für ein komfortables Sitzgefühl. Ihr Nachwuchs wird es lieben und entspannt die Fahrten in seinem Kindersitz genießen.

Das Easy-In-Gurtsystem: für einfaches Hereinsetzen und Herausnehmen Ihres Kindes

Maxi-Cosi hat den Mica Pro Eco mit dem bewährten Easy-In Gurtsystem ausgestattet. Dieses hält die geöffneten Gurte und das Gurtschloss automatisch aus dem Kindersitz heraus. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Gurte beim Hineinsetzen des kleinen Mitfahrers nicht unter diesem verschwinden und mühsam hervorgeholt werden müssen. Auch beim Herausnehmen Ihres Kindes aus dem Sitz bietet das clevere System einen großen Vorteil: Ein Hängenbleiben an den Gurten wird verhindert und Ihr Nachwuchs kann ungehindert aus dem Mica genommen werden bzw. selbst herausklettern.

Praktische Drehfunktion am Mica Pro Eco

Praktische Drehfunktion, die Ihnen den Alltag erleichtert

Der Maxi-Cosi Mica Pro Eco verfügt über die geniale FlexiSpin-360-Grad-Drehung, die es Ihnen ermöglich den Kindersitz spielend leicht und mit nur einer Hand um 360° zu drehen. Sie können den Kindersitz zum Hineinsetzen oder Herausnehmen sowie zum An- und Abschnallen Ihres Kindes einfach zur Tür drehen, was nicht nur ausgesprochen praktisch ist, es schont auch Ihren Rücken.

Clevere Drehsperre, damit Ihr Kind nicht zu früh in Fahrtrichtung gedreht werden kann

Damit Ihr Nachwuchs nicht zu früh in Fahrtrichtung gedreht werden kann, besitzt dieser Reboard-Kindersitz eine intelligente Drehsperre. Ist diese aktiviert, können Sie den Mica Pro Eco nur zur Seite, nicht aber nach vorne drehen. So wird gewährleistet, dass Kinder bis sie die vorgeschriebene Größe und das Mindestalter für einen Transport in Fahrtrichtung erreicht haben, rückwärtsgerichtet im Auto mitfahren.

Kinderleichter Einbau dank Isofix und direktem Installationsfeedback

Der Einbau des Mica Pro Eco ist im Nu erledigt und kinderleicht. Sie installieren den Reboarder am Isofix, wobei Ihnen Farbindikatoren an den Isofix-Armen sofort Rückmeldung darüber geben, ob alles korrekt befestigt wurde. Ein Überrollbügel sorgt für einen stabilen und sicheren Stand und verhindert bei einem Aufprall, dass der Kindersitz zur Rückenlehne des Autositzes aufsteigt (Rebound). Der Stützfuß gibt zusätzliche Stabilität und leitet bei einem Unfall einen Teil der auftretenden Energie zum Fahrzeugboden hin ab. Auch am Stützfuß zeigt Ihnen ein Farbindikator direkt an, ob Sie diesen richtig aufgestellt haben. Sie können, dank der direkten Rückmeldung, bei der Montage also ganz sicher sein, dass Sie alles vorschriftsmäßig installiert haben.

Robuste und pflegeleichte Bezüge – perfekt für den turbulenten Familienalltag

Für den Fall, dass Ihrem Nachwuchs während der Fahrt ein kleines Missgeschick passiert, hat Maxi-Cosi den Mica Pro Eco mit einem leicht abnehmbaren und waschbaren Bezug versehen. Ganz gleich, ob Schokokeks-Krümel auf dem Kindersitz landen oder Ihr Kind sein Getränk verschüttet hat, Sie können den Bezug einfach abziehen und bei 30 °C waschen. Im Handumdrehen ist alles wieder blitzsauber und bereit für die nächsten Ausflüge.

Der Maxi Cosi Mica Pro Eco kann ab Geburt verwendet werden

Die Zulassung dieses Reboard-Kindersitzes erlaubt eine Verwendung ab 40 cm. Er besitzt eine weiche Neugeboreneneinlage, die für Kinder bis zu einer Körpergröße von 60 cm genutzt werden soll. Sie verschmälert den Sitz und gibt Ihrem Kind zusätzlichen Halt.

Wir raten Ihnen trotz allem dazu, für die ersten Lebensmonate eine an die Bedürfnisse eines Neugeborenen perfekt angepasste Babyschale zu nutzen.

Der Mica Pro Eco vorgestellt im Video

Sie möchten sich den Mica Pro Eco gerne noch mal in Ruhe in einer Videovorstellung ansehen? Kein Problem! Hier finden Sie alle Informationen und Eigenschaften des Reboard-Kindersitzes von Maxi-Cosi zusammengefasst.

 

Der Maxi-Cosi Mica Pro Eco im Überblick:

  • Zugelassen nach ECE R 129
  • Für Kinder von 40 bis 105 cm und maximal 18 kg
  • Reboarder, der am Isofix befestigt wird
  • Einbau im Handumdrehen erledigt
  • Einstellung der Kopfstütze einhändig in mehreren Stufen möglich
  • Praktische 360° Drehfunktion
  • Easy-In-Gurtsystem
  • 5 verschiedene Sitzpositionen
  • ClimaFlow, Belüftungssystem im Kindersitz integriert

Daten zum Reboarder Maxi-Cosi Mica Pro Eco

Zulassung UN/ECE R 129/03
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) -
Gewicht des Kindes bis maximal 18 kg
Größe des Kindes 40 bis 105 cm (rückwärts) / 76 bis 105 cm (vorwärts)
Der Maxi-Cosi Mica Pro Eco ist ein i-Size-Kindersitz und darf frühestens ab einem Alter von 15 Monaten vorwärts gerichtet genutzt werden. 
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 62/68 bis ca. Oberteilgröße 104. Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 105 cm zugelassen ist und genutzt werden darf.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Ja
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja, von 40 bis 105 cm
Einbau vorwärtsgerichtet Ja, ab mindestens 15 Monaten UND 76 cm
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße  44,2 cm breit, 65,4 cm tief
Gewicht des Kindersitzes  ca. 15 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -

Lieferumfang: 

  • Maxi-Cosi Mica Pro Eco
  • inklusive Unfallaustauschgarantie
Weiterführende Links zu "Maxi-Cosi Mica Pro Eco i-Size"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der Maxi-Cosi Mica Pro Eco eingebaut?

    Der Einbau des Maxi Cosi Mica Pro Eco i-Size

    Bevor Sie den Maxi Cosi Mica Pro Eco in Ihrem Fahrzeug verbauen, müssen Sie überprüfen, ob der Reboard-Kindersitz dort installiert werden darf. Bei diesem Modell handelt es sich um einen i-Size-Kindersitz, den Sie in Autos mit i-Size Sitzplätzen generell verwenden dürfen. Bei allen anderen Automodellen gibt Ihnen der Fahrzeugberater von Maxi-Cosi Auskunft, ob eine Nutzung in Ihrem Fahrzeug erlaubt ist. Zudem sollten Sie vor der Nutzung im Autohandbuch nachlesen, ob dieses den Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß auf dem gewünschten Platz im Fahrzeug erlaubt.

    Sollten Sie Ihr Fahrzeug nicht im Fahrzeugberater des Herstellers finden, können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen. Wir helfen Ihnen dabei herauszufinden, ob der Maxi Cosi Mica Pro Eco in Ihr Fahrzeug eingebaut werden darf. 

    Der Maxi-Cosi Mica Pro Eco kann ausschließlich in Fahrzeugen mit Isofix genutzt und verbaut werden. 

    Achtung: Bei der rückwärts gerichteten Nutzung auf dem Beifahrersitz Ihres Fahrzeuges muss der Beifahrerairbag ausgeschaltet sein. Es besteht sonst Lebensgefahr für Ihr Kind!

    Schritt für Schritt: Einbau des Reboarders von Maxi-Cosi

    1. Entriegeln Sie den Stützfuß des Mica Pro Eco und klappen Sie diesen aus.
    2. Entfernen Sie vor der Erstbenutzung den Schutzstreifen aus Kunststoff, der sich an der Unterseite der Basis befindet. Sie vernehmen nun das akustische Warnsignal, welches Ihnen den noch nicht korrekten Einbau des Sitzes anzeigt.
    3. Betätigen Sie die grauen Hebel an beiden Seiten der Isofixarme, um die diese auszufahren. Ziehen Sie die Isofix-Konnektoren bis zum Anschlag heraus.
    4. Schieben Sie nun die Isofix-Bügel an die Isofix-Haken Ihres Fahrzeuges bis beide Rastarme mit einem hörbaren Klicken einrasten. Kontrollieren Sie, ob die grüne Anzeige an den Isofixarmen sichtbar ist.
    5. Durch wechselseitiges Drücken des Sitzes gegen die Rückenlehne des Fahrzeuges verspannt sich dieser fester in die Rückenlehne. Der Überrollbügel sollte möglichst vollflächig an der Rückenlehne anliegen. 
    6. Klappen Sie nun den Stützfuß in die korrekte Position und ziehen diesen so weit aus bis er fest auf dem Boden Ihres Fahrzeuges steht. Der Knopf zum Lösen befindet sich an der Rückseite des Stützfußes. Steht der Stützfuß korrekt, verstummt das akustische Warnsignal und der Indikator an der Rückseite der Basisstation färbt sich grün. 
    7. Überprüfen Sie den korrekten und festen Einbau regelmäßig.

    Ein Video zum Einbau des Mica, dem Vorgängermodell des Mica Pro Eco, finden Sie hier:

  • Wie lange kann ich den Mica Pro Eco rückwärtsgerichtet nutzen?

    Maxi-Cosi Mica Pro Eco - sicher rückwärts bis zum Ende der Nutzungsdauer

    Der Maxi Cosi Mica Pro Eco ist ein drehbarer Kindersitz mit einer Zulassung nach der aktuellsten Kindersitznorm ECE R 129, auch bekannt als i-Size. Er darf für Kinder von 40 bis 105 cm sowie bis 18 kg entgegen der Fahrtrichtung genutzt werden. Durch seine Zulassung muss der Sitz mindestens bis das Kind 15 Monate alt ist und eine Mindestgröße von 76 cm erreicht hat, rückwärts gedreht genutzt werden. Erst dann kann der Sitz bis zum Erreichen der maximalen Begrenzungen von 105 cm oder 18 kg (hier gilt, was zuerst erreicht ist), auch in Fahrtrichtung gedreht werden. 

    Reboarder, also Kindersitze, die entgegen der Fahrtrichtung im Fahrzeug stehen, bieten Kindern einen deutlichen Sicherheitsvorteil. Die Belastungen für den empfindlichen Nacken Ihres Nachwuchses sind hier bei einem Unfall deutlich geringer als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Daher empfehlen wir, wie auch der Hersteller, den Maxi Cosi Mica Pro Eco für das Maximum an Schutz und Sicherheit für Ihr Kind ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung gedreht zu nutzen.

  • Wie stelle ich den Mica Pro Eco richtig ein? Wie schnalle ich mein Kind korrekt an?

    Korrekter Gurtverlauf für maximalen Schutz Korrekter Gurtverlauf im Mica Pro Eco

    Um die Schultergurte des Maxi-Cosi Mica Pro Eco zu verlängern, betätigen Sie den Knopf vorne mittig in der Sitzschale des Kindersitzes. Das Gurtsystem verstellt sich gemeinsam mit der Kopfstütze auf die korrekte Höhe. Optimal eingestellt verlaufen die Gurte gerade über die Schultern Ihres Kindes. Beachten Sie hierbei auch immer die Neigung der Rückenlehne des Maxi Cosi Mica Pro Eco, um die perfekte Einstellung zu finden, bei der die Gurte weder unterhalb noch oberhalb der Schultern verlaufen. Um die Kopfstütze entsprechend zu justieren, lockern Sie die Gurte komplett und betätigen den Hebel an deren Rückseite. Nun lässt sich die Kopfstütze auf die gewünschte Höhe verstellen.

    Richtig anschnallen im Maxi-Cosi Mica Pro Eco

    1. Platzieren Sie das Kind in seinem korrekt eingestellen Maxi Cosi Mica Pro Eco.
    2. Schließen Sie das 5 Punkt Gurtsystem.
    3. Halten Sie mit einer Hand die Schultergurte vor Ihrem Kind zusammen und straffen die Beckengurte vor. Achten Sie darauf, dass die Schultergurte möglichst nah am Hals liegen. Ziehen Sie störende Schals und Halstücher vorher aus, Kapuzen sollen am besten aufgesetzt werden, um den Gurtverlauf nicht negativ zu beeinflussen.
    4.  Ziehen Sie nun kräftig am Band zur Gurtstraffung an der Vorderseite des Sitzes. Kontrollieren Sie den korrekten Sitz der Gurte und straffen Sie bei Bedarf nach. Die Gurte sollten eng am Körper des Kindes anliegen

    Dicke Kleidung wie Schneeanzüge, Winterjacken oder ähnliches sollte aus Sicherheitsgründen vor der Fahrt ausgezogen werden. Es besteht sonst Lebensgefahr für das Kind, da die Kleidung korrektes und festes Anschnallen verhindert. Lesen Sie hierzu auch unseren Blogartikel Jacke aus im Kindersitz.

  • Kann ich den Mica Pro Eco für ein Neugeborenes nutzen?

    Neugeborene im Maxi-Cosi Mica Pro Eco

    Durch seine Zulassung ab 40 cm Körpergröße ist der Maxi Cosi Mica Pro Eco theoretisch für Kinder ab Geburt nutzbar. Dabei sollten Sie jedoch bedenken, dass ein Neugeborenes besondere Ansprüche an einen Kindersitz hat. Eine möglichst flache, ergonomische Liegeposition und ein optimaler Schutz von allen Seiten ist für den bestmöglichen Schutz erforderlich. 

    Wir empfehlen daher, ab Geburt zunächst eine gut passende Babyschale zu nutzen, die optimal auf diese Bedürfnisse eines Neugeborenen abgestimmt ist. 

  • Wie lange kann ich den Sitzverkleinerer des Mica Pro Eco nutzen?

    Rundum geschützt im Maxi-Cosi Mica Pro Eco Maxi-Cosi Mica Pro Eco Sitzverkleinerer

    Im Lieferumfang des Maxi Cosi Mica Pro Eco befindet sich ein Sitzverkleinerer, der für kleinere Kinder den bestmöglichen Rundumschutz garantieren soll. Dieser Verkleinerer darf und sollte für Kinder bis zu einer Körpergröße von 60 cm genutzt werden. Hat Ihr Kind die erforderliche Größe erreicht, lässt er sich kinderleicht mit wenigen Handgriffen aus dem SItz herausnehmen.

    Beachten Sie, dass es nicht erlaubt ist, einzelne Teile aus dem Sitzverkleinerer herauszunehmen, um diesen an Ihr Kind anzupassen. 

    Noch mehr Schutz mit dem separat erhältlichen Sitzverkleinerer von Maxi-Cosi

    Wenn Sie den Neugeborenen-Einsatz des Maxi-Cosi Mica Pro Eco bei einer Größe von 60 cm entfernen, ist an den Seiten des Kindes viel Platz. Zudem verläuft der Gurt am Kind oft nicht optimal. Wir empfehlen Ihnen deshalb, im Anschluss den separat in unserem Shop erhältlichen Sitzverkleinerer für Kindersitze von Maxi-Cosi zu verwenden. Dieses Inlet verbessert den Gurtverlauf und gibt Ihrem Kind mehr Seitenhalt. 

  • Bietet der Mica Pro Eco meinem Kind eine Liegeposition?

    Der Maxi Cosi Mica Pro Eco verfügt über 5 Sitzpositionen Verschiedene Sitzpositionen des Mica Pro Eco

    Für die Bequemlichkeit und den Komfort Ihres Kindes bietet der Maxi Cosi Mica Pro Eco die Möglichkeit, ihn in fünf unterschiedliche Neigungswinkel zu verstellen. Je nach Neigung der Rückbank Ihres Fahrzeuges und den Bedürfnissen Ihres Kindes können Sie zwischen den verschiedenen Positionen wählen. Eine flache Liegepositon bietet der Mica Pro Eco, wie die meisten Kindersitze, allerdings nicht. 

    Um die Neigung zu verstellen, betätigen Sie den grauen Griff an der Vorderseite des Kindersitzes. Sie können nun die gewünschte Neigung einstellen.

    Die unterschiedlichen Sitzpositionen dieses Reboard-Kindersitzes

    Für Kinder von 40 bis 75 cm wählen Sie die fünfte und damit geneigteste Position des Mica Pro Eco. Kleine Passagiere ab einer Größe von 76 cm können – rückwärts- und vorwärtsgerichtet – alle 5 Sitzpositionen nutzen.

  • Besitzt der Mica Pro Eco eine Drehfunktion?

    Kindersitz mit Drehfunktion: So können Sie Ihr Kind einfacher in den Mica Pro Eco setzen und anschnallen Drehsperre aktivieren am Mica Pro Eco

    Um Ihr Kind bequemer in den Sitz zu setzen und anzuschnallen, verfügt dieser Kindersitz über eine 360°-Drehfunktion. Betätigen Sie, um den Sitz zu drehen, einen der beiden Hebel seitlich unten am Sitz, nun ist der Mica Pro Eco entriegelt und lässt sich ganz einfach drehen.

    Wir empfehlen den Maxi-Cosi Mica Pro Eco für das Maximum an Sicherheit ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung gedreht zu nutzen.

    Die Positionierung des Hebels für die Drehfunktion macht den Mica auch für Fahrzeuge mit nur 3 Türen zu einem komfortablen Begleiter im Allag. Sie können den Sitz bequem enriegeln und anschließend drehen, um Ihr Kind in den Sitz zu setzen, herauszunehmen oder an- und abzuschnallen. 

    Die clevere Drehsperre am Mica Pro Eco

    Damit die kleinen Passagiere im Mica Pro Eco nicht zu früh in Fahrtrichtung gedreht werden können, besitzt dieser Reboard-Kindersitz eine Drehsperre. Mittels Schieber, der sich unterhalb des Griffs zur Neigungsverstellung befindet, können Sie die Vorwärtsfahrfunktion des Mica sperren. Dann ist es zwar Möglich den Kindersitz zur Seite zu drehen, aber nicht in Fahrtrichtung. 

     

     

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FAQ
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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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