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Cybex Solution Z i-Fix
Ihr Kind hat es im Solution Z i-Fix immer sicher und bequem, hier der Plus-Bezug Mountain Blue
Optional kann der Solution Z i-Fix am Isofix befestigt werden
Wächst in der Höhe und Breite mit und das ganz automatisch: Solution Z i-Fix
Schulterbreite in niedrigster Einstellung
Schulterbreite in höchster Einstellung
Spezielle Sicherheitskissen sind Teil der Kopfstütze
Die neigungsverstellbare Kopfstütze garantiert immer die beste Position für den Kopf Ihres Kindes
Gute Belüftung für ein angenehmes Sitzklima
Protektoren an den Seiten des Sitzes optimieren den Seitenaufprallschutz
Optimierter Seitenaufprallschutz für noch mehr Sicherheit
Kopfstütze und obere Gurtführung am Solution Z i-Fix
Ansicht von hinten auf den Solution Z i-Fix
Die Rückenlehne passt sich der Neigung der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes an
Isofix und untere Gurtführung am Solution Z i-Fix

 Note GUT beim ADAC Kindersitztest im Frühjahr 2020
Testsieger seiner Gruppe beim Kindersitztest von Stiftung Warentest 2020

 Der Cybex Solution Z i-Fix darf auch auf einem rückwärts gedrehten Autositz verwendet werden, wenn der Autohersteller das gestattet.

Sicherer Kindersitz für Kinder ab 100 cm, wächst in Höhe und Breite mit

ab 209,95 € *

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  •  Note GUT beim ADAC Kindersitztest im Frühjahr 2020
    Testsieger seiner Gruppe beim Kindersitztest von Stiftung Warentest 2020

     Der Cybex Solution Z i-Fix darf auch auf einem rückwärts gedrehten Autositz verwendet werden, wenn der Autohersteller das gestattet.

Cybex Solution Z i-Fix – für Kinder, die hoch hinaus wollen Der Solution Z i-Fix von Cybex ist... mehr
Produktinformationen "Cybex Solution Z i-Fix"

Cybex Solution Z i-Fix – für Kinder, die hoch hinaus wollen

Der Solution Z i-Fix von Cybex ist besonders sicher, besonders bequem, besonders flexibel und besonders gut ans Kind anpassbar. Er wächst sowohl in der Höhe als auch in der Breite mit und kann so immer perfekt an Ihr Kind angepasst werden. Denn Kinder wachsen nun mal schnell und einen optimalen Schutz kann ein Kindersitz nur dann bieten, wenn er sich jedem Wachstumsstadium optimal anpasst.

Der Solution Z i-Fix ist zugelassen nach ECE R 129 und so für Kinder von 100 bis 150 cm geeignet. Das entspricht in etwa einem Alter von 4 Jahren bis zum Ende der Kindersitzpflicht. Diese endet in Deutschland mit dem vollendeten 12. Lebensjahr oder dem Erreichen von 150 cm Körpergröße.

Um Ihr Kind bestmöglich zu schützen, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens aber bis zu einem Alter von 4 Jahren in einem Reboarder fahren lassen. Dieser ist am besten auf die Bedürfnisse eines kleinen Passagiers und seine körperlichen Voraussetzungen ausgelegt und schützt ihn so optimal. Erst wenn das Kind für den Reboarder zu groß ist, es die geistige Reife besitzt und die körperlichen Voraussetzungen erfüllt, sollte es in einen Gruppe 2/3 Folgesitz wechseln.

Seine Einstellung? Flexibel!

Der Solution Z i-Fix ist in jeder Hinsicht flexibel. Seine Kopfstütze wächst in 12 Stufen mit, wobei sich die Breite automatisch angleicht. Je höher die Kopfstütze, desto breiter wird der Sitz. Dieser Mechanismus ist einhändig bedienbar und kann so kinderleicht auf die individuelle Größe des Kindes eingestellt werden. Die Kopfstütze kann in ihrer Neigung in 3 Positionen verstellt werden. So kann der Kopf Ihres Kindes z.B. auch bei einem Nickerchen immer ausgesprochen bequem und zugleich sicher in der Schutzzone der Kopfstütze bleiben. Denn nur dann ist er im Fall eines Unfalls geschützt. Die Rückenlehne des Solution Z i-Fix passt sich perfekt an nahezu jede Neigung der Lehne des Autositzes an und bietet immer eine entspannte Position für den kleinen Passagier.

Für Ihr Kind? Immer besonders sicher!

Die aktuelle Kindersitznorm ECE R 129 stellt hohe Ansprüche an den Schutz bei einem seitlichen Aufprall. Der Solution Z i-Fix erfüllt diese und bietet Ihrem Nachwuchs auf Grund seiner Sicherheitsfunktionen optimalen Schutz. Seine in der Neigung verstellbare Kopfstütze stellt sicher, dass der Kopf Ihres Kindes immer in der Schutzzone bleibt. Das spezielle Cybex Sicherheitskissen der Kopfstütze schützt den Kopf zusätzlich. In Verbindung mit dem Seitenaufprallschutz L.P.S. System Plus bietet der Solution Z i-Fix Ihrem Kind eine hervorragende Sicherheit. Die energieabsorbierende Schale trägt ebenfalls dazu bei, dass die Kräfte, die bei einem seitlichen Aufprall aufs Kind wirken um bis zu 25% reduziert werden.

Beste Noten für den Cybex Solution Z i-Fix im Kindersitztest 2020

Durch die Möglichkeit ihn in der Höhe und Breite zu verstellen, können die Kopf- und Schulterprotektoren des Solution Z i-Fix immer genau an die Größe Ihres Kindes angepasst werden und bieten so bei einem Unfall den bestmöglichen Schutz.

Der Cybex Solution Z i-Fix bekommt im ADAC Kindersitztest vom Mai 2020 die Gesamtnote „GUT“. Er überzeugt die Tester, die den Schutz beim Seitenaufprall mit einer Note von 1,2 bewerten und das für das Kind sehr geringe Verletzungsrisiko bei einem Seitencrash loben. Positiv erwähnen die Prüfer die geringe Gefahr der Fehlbedienung, die sehr leicht verständliche Bedienungsanleitung, den einfachen Einbau des Sitzes und sein geringes Gewicht. Auch das Anschnallen des Kindes bewertet das Testinstitut als einfach. Zudem punktet der Solution Z i-Fix mit seiner sehr guten Polsterung, der guten Beinauflage, einer günstigen Sitzposition und dem guten Platzangebot für das Kind. 

Und auch noch extrem bequem!

Der Solution Z i-Fix ist sehr angenehm gepolstert und auch sein Bezug ist besonders weich und gemütlich. An der Sitzinnenseite wird ein extrem weicher und kuscheliger Stoff verwendet. So hat das Kind es im Sitz immer besonders komfortabel. Komplettiert wird das Ganze von einem zweifarbigen Twill-Gewebe an der Aussenseite des Sitzes.

Den Bezug des Solution Z i-Fix gibt es in zwei Stoffvarianten: Den Comfort-Bezug und den hochwertigeren und strapazierfähigeren Plus-Bezug. Dieser wird mit einer speziellen Webtechnik hergestellt, wodurch er sich vom Comfort-Bezug unterscheidet. Alle Stoffvarianten sind bei 30° C in der Maschine waschbar, wir empfehlen dazu das Schonprogram zu nutzen.

Spezielle Ventilationskanäle in der Rückenlehne und dem Sitzkissen sorgen für eine optimale Belüftung. So ist das Klima im Sitz selbst an heißen Sommertagen immer angenehm und vermehrtes Schwitzen im Kindersitz gehört der Vergangenheit an.

Der Einbau? Immer kinderleicht erledigt!

Den Solution Z i-Fix können Sie mit oder ohne Isofix einbauen. Ganz wie es zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. Er lässt sich einfach zusammen mit dem Kind mit dem 3-Punkt-Gurt anschnallen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Sie nicht genau wissen, ob ein Auto über Isofix verfügt. Beispielsweise bei häufigen Fahrzeugwechseln. Ist Isofix vorhanden, dann kann der Solution Z i-Fix dort installiert werden. Er bekommt so noch mehr Stabilität. Ihr Kind wird dann weiterhin mit dem 3-Punkt-Gurt angeschnallt.


Daten zum Folgesitz Cybex Solution Z i-Fix 

Zulassung UN/ECE R 129/03
i-Size Nein
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) -
Gewicht des Kindes -
Größe des Kindes 100 bis 150 cm
Sicherung des Kindes Ihr Kind wird in dieser Kindersitzgruppe mit dem Autogurt gesichert.
Einbau des Kindersitzes  
Verankerung am Isofix möglich Ja, dieser Folgesitz kann zusätzlich (optional) am Isofix befestigt werden.
Kindersitz darf auf einen gedrehten Fahrzeugsitz Ja, wenn der Fahrzeughersteller diese Art der Verwendung erlaubt.
Ladungssicherung Dieser Folgesitz muss bei Fahrten ohne Kind stets (auch bei Verankerung mit Isofix) mit dem Gurt gesichert werden.
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 53 cm breit, 62,5 cm hoch, 40,5 cm tief
Maximale Länge der Rückenlehne  56,5 cm 
Gewicht des Kindersitzes 7,2 kg

 

Lieferumfang zum Cybex Solution Z i-Fix:

  • Solution Z i-Fix Kindersitz
  • inkl. Unfallaustauschgarantie
Weiterführende Links zu "Cybex Solution Z i-Fix"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der Solution Z i-Fix eingebaut?

    Einbau Cybex Solution Z i-Fix

    Der Cybex Solution Z i-Fix wird zusammen mit Ihrem Kind mit dem Fahrzeuggurt angeschnallt. Eine Befestigung am Isofix ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Diese dient der zusätzlichen Stabilität, Ihr Kind wird auch bei einer Befestigung des Kindersitzes am Isofix mit dem 3-Punkt-Gurt gesichert.

    Informationen in welchen Fahrzeugmodellen der Solution Z i-Fix am Isofix installiert werden darf, entnehmen Sie der Fahrzeugtypenliste. Auch ob der Solution Z i-Fix in Ihrem Fahrzeug in jeder Kopfstützeneinstellung uneingeschränkt verwendbar ist, finde Sie mithilfe dieser Liste heraus. Auf welchen Plätzen die Nutzung dieses Kindersitzes in Ihrem Auto gestattet ist, können Sie im Handbuch Ihres Wagens nachlesen. Hier finden Sie auch wichtige Informationen zum Thema Kindersitze auf dem Beifahrersitz und Airbag. Bei Fragen oder wenn Sie Hilfe benötigen, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an!

    Einbau des Solution Z i-Fix am Isofix:

    Um den Einbau zu erleichtern wird der Solution Z i-Fix mit Einführhilfen geliefert. Stecken Sie diese an die Isofixbügel um die Installation des Kindersitzes zu vereinfachen. Die Nutzung ist allerdings nicht zwingend erforderlich.

    1. Um den Solution Z i-Fix am Isofix zu befestigen müssen Sie zuerst die Isofixarme ausfahren. Drücken Sie dazu den Hebel unterhalb der Sitzbasis und ziehen Sie die Isofixarme so weit wie möglich raus.
    2. Der bewegliche Teil muss um 180° gedreht werden, so dass er in Richtung Einführhilfen, bzw. Isofixbügel zeigt.
    3. Positionieren Sie den Solution Z i-Fix in Fahrtrichtung auf dem Platz, auf dem er befestigt werden soll. Die Isofixarme zeigen auf die Einführhilfen bzw. die Isofixbügel.
    4. Schieben Sie den Sitz jetzt zurück, so dass die Isofixhaken an den Isofixbügeln mit einem Klick-Geräusch einrasten.
    5. Kontrollieren Sie die Anzeigen an den Seiten der Isofixarme. Diese müssen jetzt auf beiden Seiten „grün“ zeigen.
    6. Überprüfen Sie durch leichtes Rütteln und Ziehen, ob alles korrekt und fest sitzt.
    7. Drücken Sie nun erneut den Verstellhebel für die Isofixarme unterhalb der Sitzbasis und schieben Sie zeitgleich den Solution Z i-Fix so weit wie möglich zurück. Er sollte vollflächig an der Rückenlehne des Autositzes anliegen.
    8. Falls die Kopfstütze des Autositzes dabei stört, können Sie diese abnehmen oder umgedreht einbauen.
    9. Jetzt können Sie Ihr Kind im Solution Z i-Fix anschnallen. Ziehen Sie den 3-Punkt-Gurt weit heraus und stecken Sie die Gurtzunge ins Gurtschloss. Der Beckengurt wird jetzt in die grünen Gurtführungen am Sitzteil des Solution Z i-Fix eingelegt.
    10. Danach ziehen Sie den Beckengurt fest.
    11. An der Kopfstütze befindet sich ebenfalls eine grüne Gurtführung. Dort legen Sie bitte den Schultergurt ein. Achten Sie darauf, dass der Gurt nicht verdreht ist und ganz in der Gurtführung verläuft.
    12. Beckengurt und Schultergurt müssen auf der Seite des Gurtschlosses gemeinsam in der unteren Gurtführung verlaufen!

    Einbau des Cybex Solution Z i-Fix mit dem 3-Punkt-Gurt:

    Möchten Sie den Solution Z i-Fix nicht am Isofix befestigen oder hat Ihr Auto kein Isofix, so klappen Sie die Isofixarme einfach unter den Sitz und verstauen sie dort. Bevor Sie die Isofixarme einfahren drehen Sie den beweglichen Teil um 180° zurück, drücken Sie dann die Isofixverstelltaste unterhalb des Sitzes und schieben die Isofixarme komplett unter die Sitzbasis. Stellen Sie den Kindersitz nun in Fahrtrichtung auf den von Ihnen ausgewählten Sitzplatz und folgen Sie der Anleitung zum Einbau mit Isofix ab Punkt 8.

    Sie möchten sich alles lieber in Ruhe ansehen? Hier gibts das Einbau-Video zum Cybex Solution Z-Fix:

    Bei dem im Video gezeigten Kindersitz handelt es sich um den Cybex Solution Z-Fix, das Vorgängermodell des Solution Z i-Fix. Der Einbau beider Sitze ist identisch.

  • Wie muss der Cybex Solution Z i-Fix befestigt werden, wenn kein Kind darin fährt?

    So wird der Cybex Solution Z i-Fix bei Leerfahrten ohne Kind gesichert

    Sobald kein Kind im Cybex Solution Z i-Fix mitfährt müssen Sie diesen zusätzlich sichern, damit er bei starken Bremsungen oder auf kurvigen Straßen nicht kippt oder zum gefährlichen Geschoss wird. Schnallen Sie den Sitz stets mit dem internen 3-Punkt Gurt Ihres Fahrzeuges an. So ist er auch ohne kleinen Passagier gut gesichert.

    Achtung: Auch beim Einbau mithilfe des Isofix-Connect Sytems muss der Sitz bei Leerfahrten zusätzlich angeschnallt werden.

  • Darf ich den Folgesitz in jedem Fahrzeug verbauen?

    Mit oder ohne Isofix: So darf der Cybex Solution Z i-Fix eingebaut werden

    Je nach Fahrzeug oder Sitzplatz im Auto ist es möglich den Cybex Solution Z i-Fix mit oder ohne Isofix zu verbauen. Bei der Nutzung ohne Isofix ist der Kindersitz "universal" zugelassen. Wenn Sie den Sitz mit Ihrem Kind mit dem 3-Punkt Autogurt anschnallen darf er entsprechend auf allen Plätzen genutzt werden auf denen laut Handbuch des Fahrzeuges ein universeller Kindersitz eingebaut werden darf.

    Wollen Sie den Sitz mithilfe des Isofix-Connect Systems zusätzlich befestigen ist er "fahrzeugspezifisch", dies bedeutet vor dem Einbau in Ihr Fahrzeug müssen Sie die Typenliste des Herstellers überprüfen. Die Fahrzeugtypenliste des Cybex Solution Z i-Fix verrät Ihnen in welchen Fahrzeugen der Hersteller den Einbau genehmigt hat

    Mein Fahrzeug ist nicht auf der Typenliste hinterlegt, was nun?

    Finden Sie Ihr Fahrzeug nicht auf der Typenliste bedeutet dies nicht automatisch, dass der Sitz darin nicht verbaut werden darf. Dem Hersteller ist es nicht möglch jedes denkbare Fahrzeug und jede Sitzkombination zu testen. Daher ist die Typenliste niemals vollständig.

    Wenden Sie sich gerne per Mail oder telefonisch an uns, wir helfen Ihnen herauszufinden, ob der Cybex Solution Z i-Fix mit Ihrem Fahrzeug kompatibel ist. 

  • Darf ich den Cybex Solution Z i-Fix auch auf Sitzplätzen entgegen der Fahrtrichtung nutzen?

    Die Verwendung des Cybex Solution Z i-Fix auf entgegen der Fahrtrichtung eingebauten Fahrzeugsitzen

    Fahren Sie ein Fahrzeug (z.B. VW T4, T5, T6 oder Mercedes V-Klasse) in dem es die Möglichkeit gibt einzelne Sitze entgegen der Fahrtrichtung einzubauen überlegen viele Eltern, ob es nicht möglich wäre auf diesem Platz ein Kind auch über den Reboarder hinaus rückwärts gerichtet zu transportieren. Mit dem Cybex Solution Z i-Fix ist das möglich, da Cybex diese Nutzungsvariante erlaubt. Grundvoraussetzung dafür ist, dass auf diesem Sitzplatz laut Autohandbuch auch ein Erwachsener entgegen der Fahrtrichtung fahren darf.

  • Wie stelle ich den Sitz passend für mein Kind ein?

    Optimaler Schutz durch die passende Einstellung des Cybex Solution Z i-Fix
    Den Solution Z i-Fix korrekt einstellen

    Nur ein richtig eingestellter Sitz mit korrekter Gurtführung kann Ihr Kind wie gewünscht schützen. Daher ist es wichtig den Cybex Solution Z i-Fix stets auf die Größe Ihres Kindes anzupassen und die Einstellungen mit dem Wachstum regelmäßig erneut zu überprüfen. 

    Sie können die Kopfstütze des Cybex Solution Z i-Fix in 12 Stufen justieren. Die Unterkante der Kopfstütze sollte korrekt eingestellt nicht höher als 3 cm (etwa 2 Finger breit) über den Schultern des Kindes enden. Betätigen Sie zum Verstellen den Hebel an der Rückseite der Kopfstütze des Sitzes und wählen die passende Höhe aus. 

    Gemeinsam mit der Kopfstütze verstellen sich automatisch auch die Seitenwangen des Sitzes und schaffen so mehr Platz für die Schultern Ihres Kindes.

  • Welchen Vorteil hat die neigungsverstellbare Kopfstütze?

    Mit der neigungsverstellbaren Kopfstütze des Cybex Solution Z i-Fix bequem und sicher unterwegs

    CybexSolutionNeigung

    Auf langen Urlaubsfahrten oder am Ende eines anstrengenden Tages schlafen Kinder oftmals auf der Fahrt ein. Sacken sie in ihrem Kindersitz zusammen oder der Kopf fällt nach vorne kann dies die Gurtführung negativ beeinflussen und damit die Schutzwirkung des Sitzes verringern. Ihr Kind fährt so nicht sicher in Ihrem Auto mit. Der Cybex Solution Z i-Fix bietet hier mit der neigungsverstellbaren Kopfstütze Abhilfe. 

    Ihnen stehen insgesamt 3 unterschiedliche Positionen zur verfügung. Um in eine der beiden vorderen Neigungen zu wechseln drücken Sie die Kopfstütze einfach nach vorne. Wollen Sie die Kopfstütze wieder nach hinten verstellen betätigen Sie den oberen Hebel, sie lässt sich nun einfach wieder zurück drücken. So können Sie stets die komfortabelste Position für Ihr Kind wählen in der es auch im Schlaf aufrecht und sicher in seinem Sitz fährt.

     

    CybexSolutionNeigung1

    Eine zusätzliche Schutzfunktion erfüllt die Neigungsverstellung indem sie sich bei einem Unfall mit dem Kopf des Kindes nach vorne bewegt und so beim zurückprallen diesen abfängt und die auf das Kind wirkenden Kräfte minimiert. Wichtig hierfür und für den optimalen Seitenaufprallschutz durch die tiefen Seitenwangen der Kopfstütze ist, dass das Kind stets aufrecht und mit dem Kopf an die Kopfstütze gelehnt im Cybex Solution Z i-Fix sitzt. 

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FAQ
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Sicherheit: Das richtige Alter für den Wechsel in einen Kindersitz der Gruppe 2/3 / ab 100 cm

Wann kann mein Kind auf den Folgesitz umsteigen? 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel in den großen Kindersitz?

Eine pauschal gültige Antwort für jedes Kind gibt es dafür nicht. Jedes Kind entwickelt sich individuell und so ist es wichtig, bei jedem Kind zu schauen, ob es bereit ist, in einen Folgesitz zu wechseln.


Wichtig zu wissen:
Im vorwärtsgerichteten Kindersitz sind die Belastungen auf den Kopf und das Genick des Kindes beim gefährlichen Frontalunfall deutlich höher als in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz. Wechseln Sie deshalb möglichst spät auf einen Kindersitz der Gruppe 2/3 bzw. ab 100 cm.

 

Im besten Fall fährt Ihr Kind seit es der Babyschale entwachsen ist in einem Reboarder, weil dies deutlich sicherer ist als das Fahren in einem vorwärtsgerichteten Sitz. Je nach Reboarder kann Ihr Kind so bis zu einem Alter von 4 bis 6 Jahren rückwärtsgerichtet unterwegs sein. Wenn es zu groß oder zu schwer für den Kindersitz wird (je nach Zulassung des Reboarders), lohnt es sich, genau zu schauen, wie es weitergehen soll.

Voraussetzungen für den Wechsel in einen Folgesitz

Um in einen Folgesitz der Gruppe 2/3 zu wechseln, muss Ihr Kind entweder

• 15 kg wiegen (bei Sitzen die nach ECE R44/04 zugelassen sind)

oder

• eine Größe von 100 cm erreicht haben (bei Sitzen die nach ECE R129 zugelassen sind)

 

Wenn beide Kriterien noch nicht erfüllt sind, sollte Ihr Kind noch eine Weile in seinem Reboarder fahren, sofern dieser noch passt und die Gewichts- bzw. Größengrenze noch nicht erreicht ist. Je nachdem, in welchem Reboarder Ihr Kind gesessen hat, ist auch ein Wechsel auf einen Reboardkindersitz möglich, der länger passt.


Die Grenzen (15 kg bzw. 100 cm) sind zudem verbindlich. Ihr Kind darf noch nicht auf einen Folgesitz wechseln, wenn es die Maße bzw. das erforderliche Körpergewicht (nackt) noch nicht erreicht hat.

Das müssen Sie beim Wechsel auf den großen Kindersitz außerdem beachten

Hat Ihr Kind die 15 kg oder 100 cm erreicht, ist es wichtig, dass es die geistige Reife besitzt zu verstehen, dass es in einem Folgesitz ruhig sitzen bleiben muss. Dort wird das Kind nun, anders als im Reboarder, mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs angeschnallt. Wenn Ihr Kind sich nach vorne oder zur Seite lehnt, kommt es aus dem Schutzbereich des Kindersitzes heraus und der Gurt kann dann nicht mehr sicher arbeiten und Ihr Kind im Falle eines Unfalls im Kindersitz halten. Ihr Kind MUSS also still sitzen können, auch wenn der 3-Punkt-Gurt mehr Bewegung erlaubt als es vorher im Reboarder der Fall gewesen ist. Ihr Kind darf sich auch nicht selbst abschnallen. Darauf müssen Sie sich verlassen können. Sonst kann das schwerwiegende Folgen für Ihr Kind haben!

 

Haben Sie alle Punkte gut durchdacht und kommen zu dem Ergebnis, dass es jetzt Zeit ist, um in einen Folgesitz zu wechseln, sollten Sie sich bei einem Fachhändler beraten lassen. Dieser hält viele verschiedene Kindersitze vor Ort für Sie bereit und kann mit Ihnen, Ihrem Kind und in Ihrem Auto testen, welcher Sitz/welche Sitze in Frage kommen, denn nicht jeder Sitz passt zu jedem Kind und zu jedem Auto.

 

Erst wenn die Passform, der Gurtverlauf und der Einbau in Ihrem Auto genau getestet wurden, kann man sagen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um in einen Folgesitz zu wechseln!

Sicherheit: Warum einfache Sitzerhöhungen und Sitzkissen so gefährlich sind

Warum sind Kindersitze mit Rückenlehne sicherer als einfache Sitzerhöhungen und was ist an den Sitzkissen so gefährlich? 

Sitzerhöhungen? Bitte nur mit Rückenlehne!

Als Profis, wenn es um das Thema Kindersitze geht, empfehlen wir Ihnen, Ihr Kind mindestens bis zum 4. Lebensjahr in einem Reboarder, also rückwärts, im Auto zu transportieren.

Den Rest der Kindersitzzeit bis zum 12. Geburtstag bzw. bis zu einer Körpergröße von 150 cm verbringt Ihr Kind in einem Kindersitz, in dem es nicht mehr mit einem internen Gurt gesichert wird, sondern mit dem Fahrzeuggurt. Diese Sitze werden auch als Folgesitze bezeichnet. 

Folgesitz? Was ist das?

Derzeit gelten zeitgleich zwei Normen, wenn es um Kindersitze geht:

 

  • ECE R 44/04
  • ECE R 129

 

Bei der ECE R 44/04 erfolgt die Klassifizierung der Sitze nach dem Gewicht des Kindes. Bei der neuen i-Size-Norm werden die Sicherheitssitze nach der Körpergröße des Kindes klassifiziert. Kindersitze, die nach ECE R 44/03 zugelassen sind, sind sehr alt und erfüllen aktuelle Sicherheitsstandards nicht, Kindersitze, die nach der Norm 44/01 oder 44/02 zugelassen sind, dürfen auf deutschen Straßen nicht mehr genutzt werden.

 

Eine Änderung, die grundsätzlich sinnvoll ist, schließlich entwickelt sich nicht jedes Kind gleich und das Gewicht lässt nicht zwangsläufig auf die Körpergröße schließen. Zudem wissen die meisten Eltern anhand der aktuellen Kleidergröße, wie groß ihr Kind ist, können beim Körpergewicht aber oft nur grob schätzen (und liegen mit der Schätzung häufig weit neben dem realen Gewicht). 

 

Wie bei der Babyschale und beim Reboarder heißt es auch beim Folgesitz: der Sitz muss zum Kind passen.

Bei einem Folgesitz handelt es sich um einen Kindersitz der Gruppe II/III bzw. einen Kindersitz nach UN R129 (zum Teil i-Size) .

Der Folgesitz wird vorwärtsgerichtet in das Auto eingebaut und ist geeignet für Kinder:

  • von ca. 4 bis 12 Jahren
  • mit einem Gewicht von 15 - 36 kg bzw.
  • mit einer Körpergröße von 100 - 150 cm

Sitzerhöhungen - welche Arten gibt es?

Den Folgesitz erhalten Sie als reine Sitzerhöhung ohne Rückenlehne oder als Modell mit Rückenlehne.

Die Sitzerhöhung ohne Rückenlehne

Vorteile eines einfachen Sitzkissen:

  • erhöhte Sitzposition
  • relativ günstig
  • handlich

Nachteile eines einfachen Sitzkissens:

  • kein Seitenaufprallschutz
  • keine Schultergurtführung
  • kein Schutz des Kopfes
  • kein Komfort
  • kann bei einem Aufprall unter dem Po wegrutschen

 

Der ADAC sowie die Stiftung Warentest raten aufgrund mangelhafter Testergebnisse von Kindersitzen ohne Rückenlehne von einfachen Sitzkissen ab. Wir teilen diese Einschätzung.  

Die Sitzerhöhung mit Rückenlehne

Vorteile eines Folgesitzes mit Rückenlehne:

  • erhöhte Sitzposition
  • verbesserter Gurtverlauf an der Schulter
  • guter Seitenaufprallschutz
  • guter Schutz des Kopfes
  • hoher Komfort

Nachteile eines Folgesitzes:

  • etwas teurer
  • nicht ganz so handlich

 

Die Sicherheit Ihres Kindes ist von großer Wichtigkeit. Kaufen Sie deshalb bitte immer einen Kindersitz mit Rückenlehne - damit Ihr Kind stets gut gesichert ist.

Warum Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne gefährlich sind

Sitzerh-ohungen-sind-gef-ahrlich-immer-Kindersitz-mit-Rueckenlehne-kaufen

Bildquelle: ©TCS Schweiz, Video-URL: https://www.youtube.com/watch?v=LC0mRxO32xM

 

Die eben genannten Vor- und Nachteile vor Augen, wird klar, warum Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne so gefährlich sind.

 

Einfache Sitzkissen bieten keine optimale Gurtführung. Dadurch besteht bei jedem Unfall zusätzlich die Gefahr, dass Ihr Kind lebensgefährliche Verletzungen im Bauchraum (falsche Beckengurtführung) oder am Hals (fehlende und so falsche Schultergurtführung) erleidet. 

 

Zudem können Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne bei einem Unfall verrutschen oder im schlimmsten Fall unter dem Po des Kindes wegrutschen. Ein sicherer Transport Ihres Kindes im Auto ist dann nicht mehr gewährleistet. Zudem besteht Strangulationsgefahr. 

 

Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne bieten keinen Seitenschutz. Bei einem Unfall, vor allem einem seitlichen Aufprall, wird der Oberkörper des Kindes schutzlos hin und her geschleudert.

 

Auch für den empfindlichen Kopf und den Nacken Ihres Kindes besteht bei Modellen ohne Rückenlehne ein stark erhöhtes Verletzungsrisiko, denn es fehlt der wichtige Kopfschutz. Die ohrenähnlichen seitlichen Verlängerungen der Rückenlehne bieten dem Kopf zusätzlichen Schutz bei Unfällen.

 

Und auch ohne Unfall sind Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne weder gesund noch sicher für Ihr Kind. Zum Beispiel während des Schlafens. Ohne Rückenlehne und dazugehörigen Seitenschutz fallen Oberkörper und Kopf während des Schlafens zur Seite. Die Folge ist eine ungesunde Haltung, die bei Ihrem Kind zu Verspannungen und Schmerzen führen kann.

 

Fazit: Kein Kindersitz ohne Rückenlehne

Damit Ihr Kind in seinem Folgesitz sicher und bequem im Auto mitfahren kann, sollten Sie deshalb immer einen vollständigen Kindersitz mit Rückenlehne kaufen und auf einfache Sitzkissen und Sitzerhöhungen unbedingt verzichten. 

 

Im folgenden Video des TCS sehen Sie beim "Crashtest Sitzerhöhung" eindrucksvoll, warum einfache Sitzkissen bei einem Unfall so gefährlich sind:  

Sicherheit: Ein Kindersitz mit oder ohne Isofix - Was ist sicherer?

Isofix beim Folgesitz – Was bedeutet das? Ist das sicherer?

Folgesitze der Gruppe 2/3 bzw. mit Kindersitze mit einer Zulassung ab 100 cm werden mit dem Kind zusammen mit dem 3-Punkt-Gurt des Autos angeschnallt. Zusätzlich können Sie diese Sitze meistens noch an den Isofix-Haken des Fahrzeugs befestigen.

Welchen Sinn hat die Isofixbefestigung eines Folgesitzes?

Die Isofix-Befestigung eines Gruppe-2/3-Kindersitzes trägt zur Stabilisierung und Sicherung des Sitzes bei. Anders als bei den vorhergehenden Kindersitzen der Gruppe 1/2, haben diese Sitze keine Haltefunktion mehr für das Kind, denn es wird bei einem Unfall durch den 3-Punkt-Gurt Ihres Autos gesichert. Der Kindersitz der Gruppe 2/3 hat die Aufgabe, die Position des Kindes und den Gurtverlauf des Fahrzeuggurtes so zu beeinflussen, dass alles optimal zusammenpasst, Ihr Kind sicher unterwegs und im Falle eines Unfalls bestmöglich geschützt ist.

 

In einem Kindersitz der Gruppe 1/2 mit integriertem Gurtsystem muss hingegen der interne Gurt das Kind bei einem Unfall festhalten, weshalb der Kindersitz besonders gut befestigt werden muss (Isofix- oder Gurtbefestigung).

Sicherung des Kindersitzes bei Leerfahrten ohne Kind

Sind Sie ohne sein Kind unterwegs, so müssen Sie den Folgesitz der Gruppe 2/3 immer sichern. Haben Sie ihn am Isofix befestigt, so reicht das bei den meisten Kindersitzherstellern zur Ladungssicherung aus. Manche Hersteller schreiben allerdings auch vor, ihre Kindersitze bei Leerfahrten zusätzlich zum Isofix mit dem 3-Punkt-Gurt anzuschnallen. Informationen, wie Sie es bei Ihrem Kindersitz handhaben sollten, finden Sie in der Bedienungsanleitung zu Ihrem Kindersitz.

Kein Isofix vorhanden? Denken Sie an die Sicherung des Folgesitzes!

Wenn Sie den Folgesitz nicht am Isofix befestigt haben, dann müssen Sie ihn auf jeden Fall mit dem 3-Punkt-Gurt anschnallen, da er sonst bei einem starken Bremsmanöver oder einem Unfall durch das Auto geschleudert wird und zum gefährlichen Geschoss und zur Gefahr für alle Insassen werden kann.

Sicherheit: Fahrten ohne Kind (Leerfahrten und Ladungssicherung)

Muss der Kindersitz befestigt werden, wenn kein Kind im Sitz sitzt?

Im Auto gilt: Ladung muss gesichert werden. Ansonsten kann sie bei stärkeren Bremsmanövern oder ruckartigem Lenken schnell zum Geschoss werden und zur Gefahr für alle Mitfahrenden. Da macht die Sicherung eines Kindersitzes keine Ausnahme.

 

Wenn ein Kindersitz nicht fest mit dem Auto verbunden ist, wie bei der dauerhaften Befestigung mit dem 3-Punkt-Gurt oder am Isofix, dann muss er bei jeder Leerfahrt ohne Kind gesichert werden.

Kindersitzsicherung bei Fahrten ohne Kind: Was heißt das genau?

Wenn Sie den Kindersitz üblicherweise zusammen mit Ihrem Kind mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs anschnallen, dann müssen Sie ihn, wenn Sie ohne Kind unterwegs sind, ebenfalls anschnallen. Sonst kann er Ihnen im schlimmsten Fall quer durch Ihr Auto fliegen und Sie oder Ihre Mitfahrer verletzen.

 

Ist der Kindersitz bereits am Isofix Ihres Autos befestigt, dann genügt dies in den meisten Fällen zur Sicherung. Einige Hersteller schreiben allerdings auch vor, den Kindersitz zusätzlich zum Isofix auch mit dem Fahrzeuggurt anzuschnallen. Lesen Sie deshalb immer sorgfältig die Anleitung zu Ihrem Kindersitz.

Sicherheit: Materialermüdung von Folgesitzen

Was ist die maximale Nutzungsdauer eines Kindersitzes der Gruppe 2/3?

Es klingt verlockend: Sie kaufen jetzt einen Folgesitz und nutzen ihn dann für zwei oder drei Kinder hintereinander. Aber ist das auch sicher?

Achtung! Materialermüdung bei Kindersitzen

Kindersitze sind so konstruiert und die Materialien so ausgewählt, dass sie Ihr Kind bei einem Unfall bestmöglich schützen. Doch selbst wenn der Sitz nie in einen Unfall verwickelt war, kann das Material nach einiger Zeit ermüden. Auch die hochwertigsten Materialien werden mit der Zeit spröde, porös oder es bilden sich feine, kaum sichtbare Haarrisse. Temperaturschwankungen von Sommer (über 30° C) zu Winter (weit unter dem Gefrierpunkt) setzen dem Material zu und beeinflussen die Qualität.

 

Aus diesem Grund sollten Kindersitze nur für eine gewissen Nutzungsdauer verwendet und danach entsorgt und ausgetauscht werden.

Die maximale Nutzungsdauer Ihres Folgesitzes

Kindersitze der Gruppe 2/3 sind für die Nutzung durch ein Kind ausgelegt. Das heißt, Ihr Nachwuchs kann von ca. 4 Jahren bis zu einem Alter von ungefähr 12 Jahren in diesem Sitz sicher im Auto mitfahren. Verwenden Sie deshalb den Kindersitz für Ihr großes Kind nur für dieses eine Kind und nicht weiter für ein Geschwisterkind.


Haben Sie Fragen zur maximalen Nutzungsdauer Ihres Kindersitzes? Schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an!

Sicherheit: Mein Kind wiegt über 36 kg - darf es noch im Folgesitz fahren?

Braucht das Kind noch einen Folgesitz, wenn es über 36 kg wiegt?

In der Straßenverkehrsordnung ist die Kindersitzpflicht ganz klar geregelt. 

 

Wenn Ihr Kind noch nicht 150 cm groß ist oder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, muss es in einem Kindersitz fahren, - auch wenn es bereits über 36 kg wiegt!

 

Erst wenn Ihr Kind eines der beiden Kriterien (12 Jahre alt oder 150 cm groß) erfüllt, braucht es aus rechtlicher Sicht keinen Folgesitz mehr.

 

Folgesitze der Gruppe 2/3, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, dürfen laut Zulassung von 15 kg bis 36 kg genutzt werden. Da diese Kindersitze aber keine haltende Funktion mehr haben (diese übernimmt im Falle eines Unfalls der 3-Punkt-Gurt), spricht sicherheitstechnisch grundsätzlich nichts dagegen, diese auch für Kinder zu nutzen, die mehr als 36 kg wiegen. Das letzte Wort dazu hat allerdings der Kindersitzhersteller und nicht alle erlauben die Verwendung über die Gewichtsbegrenzung von 36 kg hinaus.

Neu: Kindersitze ohne Gewichtsbeschränkung auf 36 kg

Bis zum Inkrafttreten der neuen Kindersitznorm ECE R 129 gab es keine alternative Möglichkeit zur Nutzung des Kindersitzes über die 36 kg-Grenze hinaus. Seit 2018 ist dies anders: In diesem Jahr kam der erste nach der neuen Kindersitznorm zugelassene Folgesitz ohne Gewichtsbeschränkung auf den Markt. 

 

Im Gegensatz zu Folgesitzen der Gruppe 2/3 sind Kindersitze nach der neuen R 129-Norm nicht mehr auf ein Maximalgewicht beschränkt. Sie können diese deshalb auch problemlos für schwere Kinder nutzen.

Mehr zum Thema "36 Kilo-Grenze bei Kindersitzen" können Sie auch in unserem Blogartikel zum Thema nachlesen: Kindersitze für Kinder über 36 kg

Ratgeber: Kindersitzpflicht - Wie lang benötigen Kinder einen Kindersitz?

Bis zu welchem Alter braucht ein Kind einen Kindersitz?

Die Kindersitzpflicht: Das sagt das Gesetz

Ob und wie ein Kind im Auto gesichert werden muss, steht in der Straßenverkehrsordnung (StVO). In Deutschland gibt es eine Kindersitzpflicht für Kinder, die weder das 12. Lebensjahr vollendet haben noch 150 cm groß sind. Bis eines der beiden Kriterien erreicht ist, muss Ihr Kind im Auto mit einem geeigneten Rückhaltesystem gesichert sein.

 

Ihr Kind darf erst ohne einen Kindersitz im Auto mitfahren, wenn es mindestens 150 cm groß ist oder das 12. Lebensjahr vollendet hat. Das 12. Lebensjahr beendet Ihr Kind am 12. Geburtstag. Bis dahin muss Ihr Kind in einem geeigneten Kindersitz gesichert werden. Geeignet sind Kindersitze, die nach der Prüfnorm ECE R44/04 und ECE R129 (i-Size) zugelassen sind.

Wir empfehlen Ihnen für Ihr Kind bis zum Ende der Kindersitzpflicht folgende Kindersitze:

 

  • Babyschale: Sie ist optimal an die Bedürfnisse von Neugeborenen und Babys angepasst und schützt diese besonders gut.
  • Reboarder: Kinder fahren in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz  bis zu 7-mal sicherer als in einem vorwärtsgerichteten. Die Belastung für den kleinen Kopf und den kindlichen Nacken sind in einem Reboard-Kindersitz bei einem Unfall deutlich geringer, was Ihr Kind vor schweren oder gar tödlichen Verletzungen schützt.
  • Folgesitz der Gruppe 2/3 bzw. ab 100 cm mit Rückenlehne: Nur in einem Folgesitz mit Rückenlehne hat Ihr Kind auch bei einem Seitenaufprall den bestmöglichen Schutz. Außerdem wird bei diesem Folgesitz auch die Gurtführung an der Schulter optimiert. 

 

Wichtig: Auch wenn Ihr Kind bereits 12 Jahre alt oder 150 cm groß ist, sollten Sie den Gurtverlauf des 3-Punkt-Gurtes überprüfen. Wenn dieser ohne Kindersitz noch nicht optimal ist, sollte Ihr Kind den Sitz lieber noch eine Weile nutzen.

Ratgeber: Fahren ohne Kindersitz - Ab wann können Kinder guten Gewissens ohne Sitz fahren?

Ab wann braucht mein Kind keinen Kindersitz mehr?

Für die Mitnahme von Kindern im Auto gilt seit 1993 in Deutschland die Kindersitzpflicht. Diese besagt, dass Kinder bis zu einer Größe von 150 cm oder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres mit einem Kindersitz gesichert werden müssen. Ist Ihr Kind also mindestens 150 cm groß oder hat das 12. Lebensjahr vollendet, muss es rein rechtlich gesehen keinen Folgesitz mehr nutzen. 


Aber: Natürlich kann dabei nicht die individuelle Entwicklung eines jeden Kindes mit einbezogen werden, genau so wenig wie die technischen Gegebenheiten (Gurthöhe, Sitzposition, etc.) in allen Autos.

 
Deshalb raten wir Ihnen: Machen Sie es nicht alleine vom Alter oder Größe Ihres Kindes abhängig, ab wann kein Folgesitz mehr genutzt wird. Auch wenn 150 cm erreicht oder das 12. Lebensjahr vollendet ist, sollten Sie sich immer genau anschauen, wie der Gurtverlauf bei Ihrem Kind ohne Kindersitz ist. Nur wenn der Beckengurt über den Beckenknochen verläuft und der Schultergurt wirklich mittig auf der Schulter liegt, kann Ihr Kind im Falle eines Unfalls auch optimal gehalten und geschützt werden. Ist dies nicht der Fall, drohen Ihrem Kind bei einem Unfall durch den Gurt sogar schwere Verletzungen.  


Deshalb sollten Sie Ihr Kind, wenn der Gurtverlauf noch nicht passend ist, lieber noch etwas länger im Folgesitz fahren lassen.
 

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kind schon ohne Kindersitz fahren kann, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gerne!

Ratgeber: Unterschied Folgesitz der Gruppe 2/3 und "i-Size"-Folgesitz

Was ist der Unterschied bei Folgesitzen, die nach ECE R 44/04 oder nach ECE R 129 zugelassen sind?

Unterschiede der Kindersitznormen

Bei Kindersitzen gelten zurzeit die Zulassungsnormen ECE R 44/03, 44/04 und ECE R129 (inkl i-Size) parallel. Der offensichtlichste Unterschied dieser beiden Zulassungsnormen ist die Klassifizierung nach Gewicht beziehungsweise nach Größe.

 

  • Bei der Zulassung nach ECE R 44/04 wird die Klassifizierung des Kindersitzes nach dem Gewicht des Kindes vorgenommen. Bei Folgesitzen der Gruppe 2/3 ist der Kindersitz beispielsweise von 15 bis 36 kg zugelassen.
  • Bei Kindersitzen, die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, werden Kindersitze nach der Größe des Kindes eingeteilt. So ist ein nach neuer Norm zugelassener Folgesitz zum Beispiel für Kinder von 100 bis 150 cm freigegeben.

 

Anhand der Größe lässt sich viel besser beurteilen, ob ein Kindersitz bereits für ein Kind passt. Das ist bei der Einteilung nach Gewicht so nicht der Fall. Es können auch relativ kleine Kinder schon ein hohes Gewicht haben. Trotzdem passen sie vielleicht noch nicht in den Kindersitz, obwohl sie ihn von der Gewichtseinteilung (rein theoretisch) nutzen dürften. Ferner kennen Eltern die Größe Ihrer Kinder meist besser als das Gewicht. Schließlich haben sie mit der Größe täglich bei der Konfektionsgröße der Kleidung zu tun.

Auch die Anforderungen an Kindersitze, die nach der UN ECE R 129 zugelassen sind, sind andere als bei ECE R 44/04.

Bei den Tests zur Zulassung nach der neuen Kindersitznorm R 129 wird zusätzlich zum Frontal- und Heckaufprall auch der Seitenaufprall mit einbezogen. Dies ist bei einer Zulassung nach ECE R 44/04 nicht vorgesehen. Da der seitliche Aufprall aber mit ca. 27 % die zweithäufigste Unfallart ist, macht das durchaus Sinn. Viele Hersteller legen mittlerweile bei ihren Kindersitzen, die noch nach ECE R44/04 zugelassen sind, ebenfalls Wert auf gute Testergebnisse beim Thema Seitenaufprall und rüsten Seitenschutz-Protektoren nach.

Welcher Kindersitz ist besser für Ihr Kind?

Egal für welchen Kindersitz Sie sich entscheiden, er muss zum Kind und auch zu Ihrem Fahrzeug passen. Das findet Sie beispielsweise bei einem Termin beim Kindersitz-Fachhändler heraus. Dort kann Ihr Kind in verschiedenen Sitzen probesitzen und es werden auch Kindersitze zur Probe ins Auto eingebaut. Alternativ können Sie sich auch gerne per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir haben jahrelange Erfahrung mit verschiedenen Automodellen und den Folgesitzen und können Ihnen so auch aus der Ferne bei der Entscheidung hilfreich zur Seite stehen.

 

Wenn alles passend ist und Sie für Kind und Auto den perfekten Sitz gefunden haben, dann schützt er Ihr Kind bestmöglich – egal ob er nach ECE R44/04 oder ECE R129 (inkl.i-Size) zugelassen ist!

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