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Folgesitze: Sitzerhöhungen mit und ohne Rückenlehne

Was versteht man unter einem Folgesitz?

Die Bezeichnung Folgesitz meint einen Kindersitz der Gruppe 2/3 bzw. einen Sitz für Kinder ab 100 cm, in dem Ihr Nachwuchs mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs gesichert wird. Diese Kindersitzkategorie folgt nach der Babyschale und einem Kindersitz mit internem Gurtsystem und wird deshalb umgangssprachlich als Folgesitz bezeichnet. 

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Manchmal wird auch der Kindersitz nach der Babyschale als Folgesitz bezeichnet. Wenn wir hier von Folgesitz sprechen, meinen wir jedoch immer den letzten Kindersitz Ihres Kindes, eine Sitzerhöhung mit Rückenlehne. 

Warum kein Sitzkissen, sondern einen Kindersitz mit Rückenlehne?

Weit verbreitet und mit ihren bunten Motiven für Kinder sehr ansprechend gestaltet sind die einfachen Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne. Viele Eltern sind sich leider nicht im Klaren darüber, dass diese nicht sicher sind und ihr Kind bei einem Unfall nicht gut geschützt wird.

Ein Sitzkissen ohne Rückenlehne mag auf den ersten Blick sehr praktisch erscheinen, ist es doch günstig und sehr handlich. Schaut man allerdings genauer hin, finden sich einige Punkte, die gegen die Verwendung einer Sitzkissen sprechen.

Aus diesen Gründen sind einfache Sitzerhöhungen gefährlich

  • Die mangelhafte Gurtführung: Das einfache Kissen bietet keine optimale Gurtführung. Bei einem Unfall besteht die Gefahr, dass der Beckengurt durch eine falsche Gurtführung im Bauchraum schwere bis tödliche Verletzungen verursacht. Auch der Schultergurt kann durch die komplett fehlende Schultergurtführung tödliche Verletzungen am Hals Ihres Kindes verursachen.
  • Ohne Rückenlehne kein Schutz: Ohne eine Rückenlehne bietet die Sitzerhöhung Ihrem Kind bei einem Seitenaufprall keinerlei Schutz. Nichts fängt die bei einer seitlichen Kollision auftretende Energie ab, so dass Ihr Nachwuchs den auftretenden Kräften schutzlos ausgeliefert ist und sein Oberkörper ungebremst hin und her geschleudert wird. Das Gleiche gilt auch für die fehlende Kopfstütze. Der empfindliche Kopf und der Nacken sind völlig schutzlos und bei einem Unfall besteht ein stark erhöhtes Verletzungsrisiko.
  • Strangulationsgefahr: Einfache Sitzerhöhungen können bei einem Unfall verrutschen oder sogar komplett unter Ihrem Nachwuchs herausrutschen, was im schlimmsten Fall dazu führt, dass sich der kleine Passagier stranguliert.
  • Kein Seitenhalt, keine Ergonomie: Selbst ohne in einen Unfall verwickelt zu sein sind Sitzkissen nicht gesund. Schläft Ihr Kind ein, kippt es ohne den Halt von einer Rückenlehne mit dem Oberkörper und Kopf einfach zur Seite weg und bleibt in dieser ungesunden Haltung „liegen“.

Deshalb ist die Rückenlehne beim Kindersitz so wichtig

Ein Kindersitz, der aus Sitzkissen und Rückenlehne mit Kopfstütze besteht, bietet Ihrem Nachwuchs einen ausgezeichneten Rundum-Schutz. Durch die Gurtführung am Sitzteil und an der Kopfstütze wird der Fahrzeuggurt genau so geführt, dass er perfekt verläuft und im Falle eines Unfalls nicht verrutscht.

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Die weich gepolsterten Seitenwangen und die Kopfstütze bieten bei einer seitlichen Kollision besten Schutz, fangen den Oberkörper und Kopf Ihres Kindes ab und absorbieren einen Teil der auftretenden Kräfte. Durch seine Konstruktion ist es bei einem Kindersitz mit Rückenlehne nahezu unmöglich, dass er bei einem Unfall verrutscht oder gar unter dem Kind wegrutscht. Er steht stabil an Ort und Stelle und umschließt seinen kleinen Passagier optimal. Sollte dieser auf längeren Fahrten einmal einschlafen, bieten Kopfstütze und Seitenwangen komfortablen Halt und stützen den Körper seitlich ab, so kann auch ein Nickerchen in einer bequemen und gesunden Position stattfinden.

Video-Vergleich Sitzkissen und Kindersitz mit Rückenlehne

In diesen Videos sehen Sie eindrucksvoll den Unterschied zwischen einer einfachen Sitzerhöhung und einem Folgesitz mit Rückenlehne bei einem Frontal- und Seitencrash.

Ab wann kann Ihr Kind einen Folgesitz nutzen?

Je nachdem, ob Ihr großer Kindersitz nach ECE R 44/04 oder R 129 zugelassen ist, darf Ihr Kind ab 15 kg bzw. ab einer Größe von 100 cm in ihn umziehen, zumindest rein theoretisch.

Wir raten allerdings ganz klar dazu, Ihren Nachwuchs so lange wie möglich in einem Reboard-Kindersitz zu transportieren und frühestens mit 4 Jahren in einen Folgesitz zu wechseln. Ihr Kind benötigt eine gewisse geistige Reife, um sicher in einem Kindersitz ab 15 kg / 100 cm fahren zu können. Ihr Sohn oder Ihre Tochter muss verstehen, dass er bzw. sie im Sitz still sitzen bleiben muss und nicht mit dem Gurt spielen darf. Zudem darf Ihr Nachwuchs sich auf keinen Fall einfach so abschnallen oder aus dem Kindersitz heraus lehnen. Erst wenn diese Punkte sicher erfüllt werden, sollte über einen Wechsel nachgedacht werden.

Wie wird ein Folgesitz befestigt?

Ein Kindersitz für große Kinder wird zusammen mit dem Kind mit dem Fahrzeuggurt angeschnallt. Die meisten Sitze können optional auch am Isofix befestigt werden. Dies dient allerdings nicht dazu, den Sitz samt Kind zu halten, das übernimmt in jedem Fall der 3-Punkt-Gurt. Die Befestigung am Isofix gibt dem Folgesitz nur zusätzlichen Halt, beispielsweise wenn Ihr Nachwuchs selbst in den Sitz klettert oder auch bei einer Kurvenfahrt.

Befestigung des Kindersitzes bei Leerfahrten ohne Kind

Zudem dient die Befestigung am Isofix bei einigen Modellen auch als Ladungssicherung, wenn man ohne Kind im Sitz unterwegs ist. So muss der Kindersitz nicht extra angeschnallt werden. Dies gilt allerdings nicht für alle Kindersitze dieser Gruppe, deshalb ist ein Blick in die Bedienungsanleitung des Sitzes umso wichtiger. Auch bei einem Termin in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort weisen wir Sie auf die korrekte Sicherung des Kindersitzes hin. 

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