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Zubehör: Kneeguard Kids 3 Fußstütze

Kneeguard Kids 3: die praktische Fußablage für den Kindersitz

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Kneeguard Kids - die Fußstütze für den Kindersitz Wahrscheinlich kennen Sie es selbst: Wenn... mehr
Produktinformationen "Zubehör: Kneeguard Kids 3 Fußstütze"

Fußablage Kindersitz im Auto Kneeguard Kids - die Fußstütze für den Kindersitz

Wahrscheinlich kennen Sie es selbst: Wenn Sie auf einem hohen Stuhl sitzen und die Beine in der Luft baumeln, suchen Ihre Füße nach Halt auf dem Boden oder auf einer Fußablage am Stuhl, denn in der Luft hängende Beine sind ganz schön unbequem. Genauso geht es auch vielen Kindern im Kindersitz: Sie klagen über Beinschmerzen, rutschen unruhig im Kindersitz umher oder - auch das kennen Sie wahrscheinlich - treten gegen den Vordersitz.

Dabei ist die Lösung ganz einfach: Wenn Ihr Kind im Kindersitz die Beine aufstellen kann, sitzt es bequemer und das Treten gegen den Vordersitz hört auf. Die Fußstütze von Kneeguard Kids wurde für genau diesen Zweck entwickelt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Unsere Kundenkinder und auch wir sind begeistert davon, wie entspannt Autofahrten mit dieser Fußablage für das Auto geworden sind.

Die Fußablage für den Kindersitz entlastet die Kniegelenke

Über einen längeren Zeitraum in der Luft baumelnde Beine sind nicht nur eine Frage des Komforts, sondern auch der Gesundheit. Die Kniegelenke von Kindern befinden sich noch im Wachstum, bei längeren Autofahrten werden die Gelenke durch die schweren, nach unten hängenden Beine stark belastet.

Diese Überbelastung kann zu einer Reizung im Knie, starken Schmerzen und bei großer Überbeanspruchung sogar zu einer Deformation des Knies führen. Die Durchblutung wird gestört und die Beine schlafen häufig ein. Auch deshalb ist es wichtig, dass Ihr Kind im Kindersitz seine Füße abstellen kann.

So funktioniert die Beinauflage von Kneeguard Kids

Die Fußstütze Kneeguard Kids 3 ist mit sehr vielen Autokindersitzen kompatibel. Sie kann in Ihrem Auto entweder am Isofix oder - wenn kein Isofix vorhanden ist - am Autositz selbst befestigt werden. Karabiner halten die Ablage am Isofix, Befestigungsclips und das Eigengewicht des Kindersitzes sorgen für einen stabilen Stand, wenn Ihr Auto nicht mit Isofix ausgestattet ist. 

Besonders praktisch: Die Ablage für die Füße ist stufenlos in der Höhe verstellbar und auch der Winkel der Fußplatte kann an die Bedürfnisse Ihres Kindes angepasst werden. So wächst das Kneeguard über einen langen Zeitraum mit Ihrem Kind mit.

Einmal eingebaut, kann Ihr Nachwuchs seine Füße einfach auf der Ablage abstellen und fährt sofort viel bequemer und ergonomischer im Auto mit. Die Knie werden entlastet und schmerzen nicht mehr und auch die Beine schlafen nicht mehr ein. 

Montage Kneeguard im Auto Beinstütze

Zum Ein- und Aussteigen in den Kindersitz können Sie die Fußauflage einfach weggeklappen. So kommen das Kind selbst oder ein daneben sitzendes Geschwisterkind einfach und unkompliziert in Ihre Kindersitze.

Kneeguard Kids 3 ist crashgetestet und sicher

Alles, was im Auto steht oder liegt, sollte gesichert werden - das gilt natürlich auch für das Kneeguard Kids. Durch die Befestigung am Sitz steht dieses sicher in Ihrem Fahrzeug.

Der Hersteller hat die Fußablage zudem vom TÜV zertifzieren lassen und crashgetestet. Korrekt befestigt bleibt die Fußstütze auch bei einem Unfall an Ort und Stelle.

Nie wieder unentspannte und unbequeme Autofahren!

Die Fußstütze Kneeguard Kids 3 bereitet Ihrem Kind wieder entspannte und schmerzfreie Autofahrten. Ihr Nachwuchs sitzt in seinem Kindersitz gemütlich und dabei sicher! Und wenn Sie die Fußauflage einmal nicht benötigen, können Sie sie einfach wegklappen oder aus dem Auto ausbauen.

Perfekt für kleine und große Kinder im Vorwärtssitz. Nie wieder Beinschmerzen, nie wieder Tritte an den Vordersitz!

Maße und Daten des Kneeguard Kids 3:

  • empfohlenes Alter: ab ca. 12 Monaten (im Vorwärtssitz) bis ca. 9 Jahre
  • Belastbarkeit: Die Fußstütze ist belastbar bis 30 Kilogramm - sie darf nicht als Einstiegshilfe genutzt werden 
  • Maße der Sitzplatte (wird zwischen Autositz und Kindersitz geschoben): 36 cm lang x 13,3 cm breit x 3,5 cm hoch
  • Maße der Fußplatte: 36,7 cm lang x 21,5 cm breit - Sie benötigen mind. 22 cm Platz im Fußraum, um das Kneeguard Kids zu nutzen
  • Maße des Stützfußes: 7,4 cm lang, 8 cm breit, 28,7 cm hoch
  • Maße des höhenverstellbaren Stützfußes: 7,4 cm lang x 7,4 cm breit x 28,3 cm hoch
  • Material: ABS, PP, PC
  • Gewicht der Fußstütze für das Auto: 1,2 kg

Die Fußstütze ist geeignet für

  • Kindersitze mit und ohne Isofix der Gruppe 1, die in Fahrtrichtung eingebaut werden
  • Kindersitze der Gruppe 2 oder 3 (Sitzerhöhungen mit und ohne Rückenlehne) - auch solche, die mit Isofix befestigt werden

Bitte beachten Sie: Das Kneeguard Kids 3 kann nicht gemeinsam mit rückwärtsgerichteten Kindersitzen oder Vorwärtssitzen mit Stützfuß genutzt werden.


Lieferumfang:

  • Kneeguard Kids Fußablage inkl. Befestigung + Montage-Anleitung

Gezeigte Kindersitze befinden sich nicht im Lieferumfang.

Weiterführende Links zu "Zubehör: Kneeguard Kids 3 Fußstütze"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Ist das KneeGuardKids3 auch bei einem Unfall sicher?

     

    Selbstverständlich wurde das KneeGuardKids3 ausführlich getestet. Es wurde vom TÜV geprüft und zertifiziert und hat den Test der National Highway Traffic Safety Administration bestanden und damit bewiesen, dass es auch bei einem Unfall sicher ist. Sehen Sie selbst!

    Crashtest-Video KneeGuardKids3:

  • Wie wird das KneeGuardKids3 zusammengebaut?

    So bauen Sie die Fußablage für den Kindersitz zusammenAufbau KneeGuardKids3 zwei Varianten

    Das KneeGuardKids3 wird Ihnen demontiert geliefert. Es gibt zwei Varianten es zusammenzubauen. Hierbei wird nach Alter Ihres Kindes unterschieden.

    Montage des KneeGuardKids3 für Kinder bis 3 Jahre:

    1. Öffnen Sie den Hebel an der Sitzplatte.
    2. Drücken Sie den weißen Knopf innerhalb des Lochs in der Sitzplatte und schieben Sie den Stützfuß hindurch.
    3. Die Sitzplatte sollte mittig am Stützfuß positioniert werden.
    4. Schließen Sie den Hebel. Dazu muss die Höhenverstellung in die Nut am Stützfuß einrasten, was am besten gelingt, wenn Sie diese leicht auf und ab bewegen.
    5. Öffnen Sie den Hebel unterhalb der Fußplatte.
    6. Innerhalb des Lochs in der Fußplatte befindet sich ein weißer Knopf. Drücken Sie diesen hinein und schieben die Fußplatte von oben auf den Stützfuß.
    7. Positionieren Sie die Platte für die Füße ganz am oberen Ende des Stützfußes und schließen Sie den Hebel wieder. Dazu muss auch hier die Höhenverstellung in die Nut am Stützfuß einrasten, was durch leichte auf- und abwärts Bewegung am besten gelingt.

    Montage des KneeGuardKids3 für Kinder ab 3 Jahre:

    1. Öffnen Sie den Hebel unterhalb der Fußplatte.
    2. Drücken Sie den weißen Knopf innerhalb des Lochs in der Fußplatte und schieben Sie den Stützfuß hindurch.
    3. Die Platte für die Füße sollte mittig am Stützfuß platziert werden.
    4. Um den Hebel wieder zu schließen muss die Höhenverstellung in die Nut am Stützfuß einrasten. Das gelingt am einfachsten, wenn Sie diese leicht auf und ab bewegen.
    5. Öffnen Sie den Hebel an der Sitzplatte.
    6. Drücken Sie hier ebenfalls den weißen Knopf innerhalb des Lochs, um den Stützfuß hindurchzuschieben.
    7. Die Sitzplatte soll am oberen Ende des Stützfußes positioniert werden.
    8. Schließen Sie den Hebel wieder.
    9. Der Hebel der Höhenverstellung lässt sich am einfachsten schließen, wenn Sie diese leicht auf und ab bewegen, damit sie in der Nut am Stützfuß einrastet.

     

    Sie können jetzt die Befestigungsclips für die Installation ohne Isofix oder die Karabiner für die Befestigung am Isofix anbringen.

    Die Befestigungsclips anbringen:

    Die Befestigungsclips anbringen

    1. Halten Sie die Befestigungsclips aufrecht, führen Sie die Gurtseite mit eingraviertem Logo durch das obere und wieder zurück durch das untere Loch.
    2. Führen Sie den Gurt von unten nach oben durch das Loch in der Sitzplatte.
    3. Fädeln Sie den Gurt in die längenverstellbare Gurtschnalle ein.

    oder

    Die Karabiner anbringen:

    1. Führen Sie den Gurt mit dem eingravierten Logo nach oben zeigend von oben nach Die Karabiner am KneeGuardKids3 befestigenunten durch die Gurthalterung des Karabiners.
    2. Dann führen Sie den Gurt von unten nach oben durch das Loch in der Sitzplatte.
    3. Stecken Sie den Gurt in die längenverstellbare Gurtschnalle.

     

    Montage- Video zum KneeGuardKids3:

  • Wie wird die Fußablage für den Kindersitz in das Auto eingebaut?

    Einbau der KneeGuardKids3 Fußstütze

    Bei dem KneeGuardKids3 handelt es sich um eine Fußstütze, die es Ihrem Nachwuchs erlaubt seine Füße bequem abzustellen. Sie darf ausschließlich als solche genutzt werden. Ihr Kind sollte sich nicht auf die Stütze stellen oder sie als Einstiegshilfe nutzen.

    Bitte beachten Sie: Das KneeGuardKids3 ist mit Kindersitzen die einen Stützfuß haben, nicht kompatibel.

    Haben Sie Ihren Kindersitz am Isofix Ihres Fahrzeugs befestigt, nutzen Sie zur Installation des KneeGuardKids3 bitte die Befestigungsclips. Wenn Sie das Isofix nicht für den Kindersitz nutzen, können Sie die Fußstütze dort mit den mitgelieferten Karabinerhaken befestigen.

    Einbau des KneeGuardKids3 ohne Isofixbefestigung:Befestigung ohne Isofix des KneeGuardKids3

    1. Überprüfen Sie, ob zwischen Rückenlehne und Sitzfläche genug Platz für die Befestigungsclips ist, indem Sie vorsichtig die Hand in den Spalt zwischen Lehne und Sitzfläche schieben.
    2. Halten Sie die Befestigungsclips waagerecht. Schieben Sie diese dann durch den Spalt nach hinten.
    3. Nachdem Sie die Clips komplett durchgeschoben haben, stellen Sie diese senkrecht auf.
    4. Der Stützfuß muss so nah wie möglich am Fahrzeugsitz positioniert sein. Stellen Sie dann die Gurte auf die passende Länge ein.
    5. Der Kindersitz kann jetzt auf die Sitzplatte gestellt werden und die Höhe der Fußplatte und des Stützfußes an Ihr Kind angepasst werden.

    Einbau des KneeGuardKids3 mit Isofixbefestigung:KneeGuardKids3 korrekte Befestigung am Isofix

    1. Um das KneeGuardKids3 an den Isofixbügeln zu befestigen haken Sie die Karabinerhaken (von oben nach unten) an den Bügeln ein.
    2. Platzieren Sie den Stützfuß so nah wie möglich am Autositz und passen Sie die Länge der Gurte entsprechend an.
    3. Platzieren Sie den Kindersitz auf der Sitzplatte und passen Sie die Fußplatte und den Stützfuß in der Höhe an Ihr Kind an.

     

    Sie möchten sich alles nochmal in Ruhe ansehen? Kein Problem!

    Ein Video vom Einbau finden Sie hier:

  • Wie stelle ich das KneeGuardKids3 richtig ein?

    So wird das KneeGuardKids3 an Ihr Kind angepasst

    Einstellung für Kinder bis 3 Jahre:Die Fußablage einstellen für Kinder bis 3 Jahre

    1. Um die Fußstütze für Ihr Kind passend einzustellen, setzen Sie es in seinen Kindersitz und öffnen den Hebel an der Sitzplatte.
    2. Schieben Sie den höhenverstellbaren Stützfuß jetzt so weit nach oben oder unten, bis sich die Fußplatte auf einer bequemen Höhe für Ihren Nachwuchs befindet.
    3. Der Hebel an der Sitzplatte muss danach wieder geschlossen werden.
    4. Öffnen Sie den Hebel am Stützfuß und fahren Sie diesen jetzt so weit aus, dass er fest auf dem Fahrzeugboden steht. Dann schließen Sie den Hebel wieder.

    Einstellung für Kinder ab 3 Jahre:Die Fußstütze einstellen für Kinder ab 3 Jahre

    1. Passen Sie die Höhe des Stützfußes an, so dass er fest auf dem Boden steht. Dazu öffnen Sie den Hebel, der sich am Stützfuß befindet, stellen diesen auf die richtige Länge ein und schließen den Hebel wieder.
    2. Nun müssen Sie die Fußplatte auf die richtige Höhe für Ihren Nachwuchs einstellen.
    3. Um die Platte zu verstellen öffnen Sie den Hebel an der Fußplatte und bringen diese in die passende Höhe für Ihren Schatz. Dann schließen Sie den Hebel wieder.

    Sollte Ihr Fahrzeugsitz niedriger sein, können Sie die Sitzplatte in eine niedrigere Position bringen.

    Den passenden Winkel einstellen

    Damit Ihr Kind seine Beine wirklich bequem abstellen kann, ist es möglich den Winkel der Fußplatte zu verstellen.So können Sie den Winkel der Fußplatte verändern

    Halten Sie dazu die beiden Knöpfe auf der Fußplatte gedrückt und verändern Sie den Winkel der Platte so, dass Ihr Nachwuchs seine Beine komfortabel abstellen kann. Haben Sie die perfekte Einstellung erreicht, lassen Sie die Knöpfe los, so dass die Fußplatte in dieser Position einrastet.

    Da die Fußstellung bei einem Kleinkind im Sitzen etwa um 40% geneigt ist, sollten Sie die Fußplatte möglichst dieser Winkelung anpassen.Der passende Winkel für Kleinkinder

  • Ab welchem Alter kann ich für mein Kind das KneeGuardKids3 verwenden und wie lange?

    Nutzung des KneeGuardKids3

    Das KneeGuardKids3 kann nur in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ohne Stützfuß verwendet werden. Dort ist die Nutzung, je nach Größe Ihres Nachwuchses, ab einem Alter von ca. 12 Monaten möglich.

    Wir empfehlen jedoch, Ihr Kind so lange wie möglich, mindestens bis zu einem Alter von 4 Jahren in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz zu transportieren. Im Anschluss daran kann Ihr Kind dann in einen Sitz der Kindersitzgruppe 2/3 wechseln und das KneeGuardKids3 zur Unterstützung seiner Beine verwenden.

    Das KneeGuardKids3 kann ungefähr bis zu einem Alter von 9 Jahren genutzt werden. Sollte Ihr Kind die Unterstützung schon früher nicht mehr benötigen, können Sie es selbstverständlich auch schon vorher abnehmen. Möchte Ihr Schatz die Stütze für die Füße noch etwas länger nutzen, ist das auch kein Problem.

  • Benötige ich zur Installation des KneeGuardKids3 Isofix oder ist eine Montage auch ohne Isofix Möglich?

    Sie haben die Wahl - das KneeGuardKids3 kann mit und ohne Isofix montiert werden.

    Ist in Ihrem Auto kein Isofix vorhanden, nutzen Sie statt der Karabiner die mitgelieferten Befestigungsclips. Diese werden durch den Spalt zwischen Rückenlehne und Sitzfläche geschoben und hinten durch Aufstellen verkantet.

    Ist Ihr Fahrzeug mit Isofix ausgestattet, können Sie die Karabiner an den Isofixbügeln einrasten und die Fußstütze damit befestigen.

    Befestigung am Isofix

     

    Montage ohne Isofix

    Links sehen Sie die Installation mit den Befestigungsclips, ohne Isofix. Rechts das am Isofix installierte KneeGuardKids3.

     

     

  • Kann das KneeGuardKids3 auch bei einem Kindersitz mit Stützfuß verwendet werden?

     

    Nein, mit einem Kindersitz mit Stützfuß ist das KneeGuardKids3 nicht kompatibel.

    Verwenden Sie einen vorwärtsgerichteten Kindersitz mit Stützfuß, sollten Sie auf die Nutzung des KneeGuardKids3 verzichten. Der Stützfuß ist Teil der Zulassung des Sitzes, er gibt dem Sitz Halt und Stabilität, leitet die Aufprallenergie bei einem Unfall zum Boden hin ab wodurch die auf das Kind wirkenden Kräfte verringert werden. Deshalb dürfen Sie den Stützfuß nicht demontieren um die Fußstütze zu nutzen.

  • Was kann ich tun, wenn die Füße meines Kindes die Fußplatte nicht erreichen?

    Es gibt zwei Varianten das KneeGuardKids3 zu montierenZwei Varianten der Montage des KneeGuardKIds3

    Wenn Ihr Kind mit seinen Füßen die Fußplatte noch nicht erreichen kann, gibt es die Möglichkeit die Sitz- und die Fußplatte zu tauschen. Für Kinder bis zu einem Alter von ca. 3 Jahren oder mit kurzen Beinen wird die Platte für die Füße über der Sitzplatte, oben auf dem Stützfuß angebracht.

    Bei größeren Kindern bleibt die Sitzplatte oben auf dem Stützfuß und die Fußplatte wird darunter befestigt.

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Kundenbewertungen für "Zubehör: Kneeguard Kids 3 Fußstütze"
19.03.2020

Stolzer Preis, aber das Geld wirklich wert

Absolut geniales Teil! Unser Kind war nicht gerade begeistert, als es dem Reboarder entwuchs und vorwärts fahren sollte... In erster Linie war immer wieder Thema, dass es für die Füße so unbequem sei, weil sie nicht mehr abgestellt werden konnten. Der Kneeguard hat das Problem erfolgreich gelöst :)

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FAQ
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Sicherheit: Das richtige Alter für den Wechsel in einen Kindersitz der Gruppe 2/3 / ab 100 cm

Wann kann mein Kind auf den Folgesitz umsteigen? 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel in den großen Kindersitz?

Eine pauschal gültige Antwort für jedes Kind gibt es dafür nicht. Jedes Kind entwickelt sich individuell und so ist es wichtig, bei jedem Kind zu schauen, ob es bereit ist, in einen Folgesitz zu wechseln.


Wichtig zu wissen:
Im vorwärtsgerichteten Kindersitz sind die Belastungen auf den Kopf und das Genick des Kindes beim gefährlichen Frontalunfall deutlich höher als in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz. Wechseln Sie deshalb möglichst spät auf einen Kindersitz der Gruppe 2/3 bzw. ab 100 cm.

 

Im besten Fall fährt Ihr Kind seit es der Babyschale entwachsen ist in einem Reboarder, weil dies deutlich sicherer ist als das Fahren in einem vorwärtsgerichteten Sitz. Je nach Reboarder kann Ihr Kind so bis zu einem Alter von 4 bis 6 Jahren rückwärtsgerichtet unterwegs sein. Wenn es zu groß oder zu schwer für den Kindersitz wird (je nach Zulassung des Reboarders), lohnt es sich, genau zu schauen, wie es weitergehen soll.

Voraussetzungen für den Wechsel in einen Folgesitz

Um in einen Folgesitz der Gruppe 2/3 zu wechseln, muss Ihr Kind entweder

• 15 kg wiegen (bei Sitzen die nach ECE R44/04 zugelassen sind)

oder

• eine Größe von 100 cm erreicht haben (bei Sitzen die nach ECE R129 zugelassen sind)

 

Wenn beide Kriterien noch nicht erfüllt sind, sollte Ihr Kind noch eine Weile in seinem Reboarder fahren, sofern dieser noch passt und die Gewichts- bzw. Größengrenze noch nicht erreicht ist. Je nachdem, in welchem Reboarder Ihr Kind gesessen hat, ist auch ein Wechsel auf einen Reboardkindersitz möglich, der länger passt.


Die Grenzen (15 kg bzw. 100 cm) sind zudem verbindlich. Ihr Kind darf noch nicht auf einen Folgesitz wechseln, wenn es die Maße bzw. das erforderliche Körpergewicht (nackt) noch nicht erreicht hat.

Das müssen Sie beim Wechsel auf den großen Kindersitz außerdem beachten

Hat Ihr Kind die 15 kg oder 100 cm erreicht, ist es wichtig, dass es die geistige Reife besitzt zu verstehen, dass es in einem Folgesitz ruhig sitzen bleiben muss. Dort wird das Kind nun, anders als im Reboarder, mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs angeschnallt. Wenn Ihr Kind sich nach vorne oder zur Seite lehnt, kommt es aus dem Schutzbereich des Kindersitzes heraus und der Gurt kann dann nicht mehr sicher arbeiten und Ihr Kind im Falle eines Unfalls im Kindersitz halten. Ihr Kind MUSS also still sitzen können, auch wenn der 3-Punkt-Gurt mehr Bewegung erlaubt als es vorher im Reboarder der Fall gewesen ist. Ihr Kind darf sich auch nicht selbst abschnallen. Darauf müssen Sie sich verlassen können. Sonst kann das schwerwiegende Folgen für Ihr Kind haben!

 

Haben Sie alle Punkte gut durchdacht und kommen zu dem Ergebnis, dass es jetzt Zeit ist, um in einen Folgesitz zu wechseln, sollten Sie sich bei einem Fachhändler beraten lassen. Dieser hält viele verschiedene Kindersitze vor Ort für Sie bereit und kann mit Ihnen, Ihrem Kind und in Ihrem Auto testen, welcher Sitz/welche Sitze in Frage kommen, denn nicht jeder Sitz passt zu jedem Kind und zu jedem Auto.

 

Erst wenn die Passform, der Gurtverlauf und der Einbau in Ihrem Auto genau getestet wurden, kann man sagen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um in einen Folgesitz zu wechseln!

Sicherheit: Warum einfache Sitzerhöhungen und Sitzkissen so gefährlich sind

Warum sind Kindersitze mit Rückenlehne sicherer als einfache Sitzerhöhungen und was ist an den Sitzkissen so gefährlich? 

Sitzerhöhungen? Bitte nur mit Rückenlehne!

Als Profis, wenn es um das Thema Kindersitze geht, empfehlen wir Ihnen, Ihr Kind mindestens bis zum 4. Lebensjahr in einem Reboarder, also rückwärts, im Auto zu transportieren.

Den Rest der Kindersitzzeit bis zum 12. Geburtstag bzw. bis zu einer Körpergröße von 150 cm verbringt Ihr Kind in einem Kindersitz, in dem es nicht mehr mit einem internen Gurt gesichert wird, sondern mit dem Fahrzeuggurt. Diese Sitze werden auch als Folgesitze bezeichnet. 

Folgesitz? Was ist das?

Derzeit gelten zeitgleich zwei Normen, wenn es um Kindersitze geht:

 

  • ECE R 44/04
  • ECE R 129

 

Bei der ECE R 44/04 erfolgt die Klassifizierung der Sitze nach dem Gewicht des Kindes. Bei der neuen i-Size-Norm werden die Sicherheitssitze nach der Körpergröße des Kindes klassifiziert. Kindersitze, die nach ECE R 44/03 zugelassen sind, sind sehr alt und erfüllen aktuelle Sicherheitsstandards nicht, Kindersitze, die nach der Norm 44/01 oder 44/02 zugelassen sind, dürfen auf deutschen Straßen nicht mehr genutzt werden.

 

Eine Änderung, die grundsätzlich sinnvoll ist, schließlich entwickelt sich nicht jedes Kind gleich und das Gewicht lässt nicht zwangsläufig auf die Körpergröße schließen. Zudem wissen die meisten Eltern anhand der aktuellen Kleidergröße, wie groß ihr Kind ist, können beim Körpergewicht aber oft nur grob schätzen (und liegen mit der Schätzung häufig weit neben dem realen Gewicht). 

 

Wie bei der Babyschale und beim Reboarder heißt es auch beim Folgesitz: der Sitz muss zum Kind passen.

Bei einem Folgesitz handelt es sich um einen Kindersitz der Gruppe II/III bzw. einen Kindersitz nach UN R129 (zum Teil i-Size) .

Der Folgesitz wird vorwärtsgerichtet in das Auto eingebaut und ist geeignet für Kinder:

  • von ca. 4 bis 12 Jahren
  • mit einem Gewicht von 15 - 36 kg bzw.
  • mit einer Körpergröße von 100 - 150 cm

Sitzerhöhungen - welche Arten gibt es?

Den Folgesitz erhalten Sie als reine Sitzerhöhung ohne Rückenlehne oder als Modell mit Rückenlehne.

Die Sitzerhöhung ohne Rückenlehne

Vorteile eines einfachen Sitzkissen:

  • erhöhte Sitzposition
  • relativ günstig
  • handlich

Nachteile eines einfachen Sitzkissens:

  • kein Seitenaufprallschutz
  • keine Schultergurtführung
  • kein Schutz des Kopfes
  • kein Komfort
  • kann bei einem Aufprall unter dem Po wegrutschen

 

Der ADAC sowie die Stiftung Warentest raten aufgrund mangelhafter Testergebnisse von Kindersitzen ohne Rückenlehne von einfachen Sitzkissen ab. Wir teilen diese Einschätzung.  

Die Sitzerhöhung mit Rückenlehne

Vorteile eines Folgesitzes mit Rückenlehne:

  • erhöhte Sitzposition
  • verbesserter Gurtverlauf an der Schulter
  • guter Seitenaufprallschutz
  • guter Schutz des Kopfes
  • hoher Komfort

Nachteile eines Folgesitzes:

  • etwas teurer
  • nicht ganz so handlich

 

Die Sicherheit Ihres Kindes ist von großer Wichtigkeit. Kaufen Sie deshalb bitte immer einen Kindersitz mit Rückenlehne - damit Ihr Kind stets gut gesichert ist.

Warum Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne gefährlich sind

Sitzerh-ohungen-sind-gef-ahrlich-immer-Kindersitz-mit-Rueckenlehne-kaufen

Bildquelle: ©TCS Schweiz, Video-URL: https://www.youtube.com/watch?v=LC0mRxO32xM

 

Die eben genannten Vor- und Nachteile vor Augen, wird klar, warum Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne so gefährlich sind.

 

Einfache Sitzkissen bieten keine optimale Gurtführung. Dadurch besteht bei jedem Unfall zusätzlich die Gefahr, dass Ihr Kind lebensgefährliche Verletzungen im Bauchraum (falsche Beckengurtführung) oder am Hals (fehlende und so falsche Schultergurtführung) erleidet. 

 

Zudem können Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne bei einem Unfall verrutschen oder im schlimmsten Fall unter dem Po des Kindes wegrutschen. Ein sicherer Transport Ihres Kindes im Auto ist dann nicht mehr gewährleistet. Zudem besteht Strangulationsgefahr. 

 

Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne bieten keinen Seitenschutz. Bei einem Unfall, vor allem einem seitlichen Aufprall, wird der Oberkörper des Kindes schutzlos hin und her geschleudert.

 

Auch für den empfindlichen Kopf und den Nacken Ihres Kindes besteht bei Modellen ohne Rückenlehne ein stark erhöhtes Verletzungsrisiko, denn es fehlt der wichtige Kopfschutz. Die ohrenähnlichen seitlichen Verlängerungen der Rückenlehne bieten dem Kopf zusätzlichen Schutz bei Unfällen.

 

Und auch ohne Unfall sind Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne weder gesund noch sicher für Ihr Kind. Zum Beispiel während des Schlafens. Ohne Rückenlehne und dazugehörigen Seitenschutz fallen Oberkörper und Kopf während des Schlafens zur Seite. Die Folge ist eine ungesunde Haltung, die bei Ihrem Kind zu Verspannungen und Schmerzen führen kann.

 

Fazit: Kein Kindersitz ohne Rückenlehne

Damit Ihr Kind in seinem Folgesitz sicher und bequem im Auto mitfahren kann, sollten Sie deshalb immer einen vollständigen Kindersitz mit Rückenlehne kaufen und auf einfache Sitzkissen und Sitzerhöhungen unbedingt verzichten. 

 

Im folgenden Video des TCS sehen Sie beim "Crashtest Sitzerhöhung" eindrucksvoll, warum einfache Sitzkissen bei einem Unfall so gefährlich sind:  

Sicherheit: Ein Kindersitz mit oder ohne Isofix - Was ist sicherer?

Isofix beim Folgesitz – Was bedeutet das? Ist das sicherer?

Folgesitze der Gruppe 2/3 bzw. mit Kindersitze mit einer Zulassung ab 100 cm werden mit dem Kind zusammen mit dem 3-Punkt-Gurt des Autos angeschnallt. Zusätzlich können Sie diese Sitze meistens noch an den Isofix-Haken des Fahrzeugs befestigen.

Welchen Sinn hat die Isofixbefestigung eines Folgesitzes?

Die Isofix-Befestigung eines Gruppe-2/3-Kindersitzes trägt zur Stabilisierung und Sicherung des Sitzes bei. Anders als bei den vorhergehenden Kindersitzen der Gruppe 1/2, haben diese Sitze keine Haltefunktion mehr für das Kind, denn es wird bei einem Unfall durch den 3-Punkt-Gurt Ihres Autos gesichert. Der Kindersitz der Gruppe 2/3 hat die Aufgabe, die Position des Kindes und den Gurtverlauf des Fahrzeuggurtes so zu beeinflussen, dass alles optimal zusammenpasst, Ihr Kind sicher unterwegs und im Falle eines Unfalls bestmöglich geschützt ist.

 

In einem Kindersitz der Gruppe 1/2 mit integriertem Gurtsystem muss hingegen der interne Gurt das Kind bei einem Unfall festhalten, weshalb der Kindersitz besonders gut befestigt werden muss (Isofix- oder Gurtbefestigung).

Sicherung des Kindersitzes bei Leerfahrten ohne Kind

Sind Sie ohne sein Kind unterwegs, so müssen Sie den Folgesitz der Gruppe 2/3 immer sichern. Haben Sie ihn am Isofix befestigt, so reicht das bei den meisten Kindersitzherstellern zur Ladungssicherung aus. Manche Hersteller schreiben allerdings auch vor, ihre Kindersitze bei Leerfahrten zusätzlich zum Isofix mit dem 3-Punkt-Gurt anzuschnallen. Informationen, wie Sie es bei Ihrem Kindersitz handhaben sollten, finden Sie in der Bedienungsanleitung zu Ihrem Kindersitz.

Kein Isofix vorhanden? Denken Sie an die Sicherung des Folgesitzes!

Wenn Sie den Folgesitz nicht am Isofix befestigt haben, dann müssen Sie ihn auf jeden Fall mit dem 3-Punkt-Gurt anschnallen, da er sonst bei einem starken Bremsmanöver oder einem Unfall durch das Auto geschleudert wird und zum gefährlichen Geschoss und zur Gefahr für alle Insassen werden kann.

Sicherheit: Fahrten ohne Kind (Leerfahrten und Ladungssicherung)

Muss der Kindersitz befestigt werden, wenn kein Kind im Sitz sitzt?

Im Auto gilt: Ladung muss gesichert werden. Ansonsten kann sie bei stärkeren Bremsmanövern oder ruckartigem Lenken schnell zum Geschoss werden und zur Gefahr für alle Mitfahrenden. Da macht die Sicherung eines Kindersitzes keine Ausnahme.

 

Wenn ein Kindersitz nicht fest mit dem Auto verbunden ist, wie bei der dauerhaften Befestigung mit dem 3-Punkt-Gurt oder am Isofix, dann muss er bei jeder Leerfahrt ohne Kind gesichert werden.

Kindersitzsicherung bei Fahrten ohne Kind: Was heißt das genau?

Wenn Sie den Kindersitz üblicherweise zusammen mit Ihrem Kind mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs anschnallen, dann müssen Sie ihn, wenn Sie ohne Kind unterwegs sind, ebenfalls anschnallen. Sonst kann er Ihnen im schlimmsten Fall quer durch Ihr Auto fliegen und Sie oder Ihre Mitfahrer verletzen.

 

Ist der Kindersitz bereits am Isofix Ihres Autos befestigt, dann genügt dies in den meisten Fällen zur Sicherung. Einige Hersteller schreiben allerdings auch vor, den Kindersitz zusätzlich zum Isofix auch mit dem Fahrzeuggurt anzuschnallen. Lesen Sie deshalb immer sorgfältig die Anleitung zu Ihrem Kindersitz.

Sicherheit: Materialermüdung von Folgesitzen

Was ist die maximale Nutzungsdauer eines Kindersitzes der Gruppe 2/3?

Es klingt verlockend: Sie kaufen jetzt einen Folgesitz und nutzen ihn dann für zwei oder drei Kinder hintereinander. Aber ist das auch sicher?

Achtung! Materialermüdung bei Kindersitzen

Kindersitze sind so konstruiert und die Materialien so ausgewählt, dass sie Ihr Kind bei einem Unfall bestmöglich schützen. Doch selbst wenn der Sitz nie in einen Unfall verwickelt war, kann das Material nach einiger Zeit ermüden. Auch die hochwertigsten Materialien werden mit der Zeit spröde, porös oder es bilden sich feine, kaum sichtbare Haarrisse. Temperaturschwankungen von Sommer (über 30° C) zu Winter (weit unter dem Gefrierpunkt) setzen dem Material zu und beeinflussen die Qualität.

 

Aus diesem Grund sollten Kindersitze nur für eine gewissen Nutzungsdauer verwendet und danach entsorgt und ausgetauscht werden.

Die maximale Nutzungsdauer Ihres Folgesitzes

Kindersitze der Gruppe 2/3 sind für die Nutzung durch ein Kind ausgelegt. Das heißt, Ihr Nachwuchs kann von ca. 4 Jahren bis zu einem Alter von ungefähr 12 Jahren in diesem Sitz sicher im Auto mitfahren. Verwenden Sie deshalb den Kindersitz für Ihr großes Kind nur für dieses eine Kind und nicht weiter für ein Geschwisterkind.


Haben Sie Fragen zur maximalen Nutzungsdauer Ihres Kindersitzes? Schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an!

Sicherheit: Mein Kind wiegt über 36 kg - darf es noch im Folgesitz fahren?

Braucht das Kind noch einen Folgesitz, wenn es über 36 kg wiegt?

In der Straßenverkehrsordnung ist die Kindersitzpflicht ganz klar geregelt. 

 

Wenn Ihr Kind noch nicht 150 cm groß ist oder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, muss es in einem Kindersitz fahren, - auch wenn es bereits über 36 kg wiegt!

 

Erst wenn Ihr Kind eines der beiden Kriterien (12 Jahre alt oder 150 cm groß) erfüllt, braucht es aus rechtlicher Sicht keinen Folgesitz mehr.

 

Folgesitze der Gruppe 2/3, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, dürfen laut Zulassung von 15 kg bis 36 kg genutzt werden. Da diese Kindersitze aber keine haltende Funktion mehr haben (diese übernimmt im Falle eines Unfalls der 3-Punkt-Gurt), spricht sicherheitstechnisch grundsätzlich nichts dagegen, diese auch für Kinder zu nutzen, die mehr als 36 kg wiegen. Das letzte Wort dazu hat allerdings der Kindersitzhersteller und nicht alle erlauben die Verwendung über die Gewichtsbegrenzung von 36 kg hinaus.

Neu: Kindersitze ohne Gewichtsbeschränkung auf 36 kg

Bis zum Inkrafttreten der neuen Kindersitznorm ECE R 129 gab es keine alternative Möglichkeit zur Nutzung des Kindersitzes über die 36 kg-Grenze hinaus. Seit 2018 ist dies anders: In diesem Jahr kam der erste nach der neuen Kindersitznorm zugelassene Folgesitz ohne Gewichtsbeschränkung auf den Markt. 

 

Im Gegensatz zu Folgesitzen der Gruppe 2/3 sind Kindersitze nach der neuen R 129-Norm nicht mehr auf ein Maximalgewicht beschränkt. Sie können diese deshalb auch problemlos für schwere Kinder nutzen.

Mehr zum Thema "36 Kilo-Grenze bei Kindersitzen" können Sie auch in unserem Blogartikel zum Thema nachlesen: Kindersitze für Kinder über 36 kg

Ratgeber: Kindersitzpflicht - Wie lang benötigen Kinder einen Kindersitz?

Bis zu welchem Alter braucht ein Kind einen Kindersitz?

Die Kindersitzpflicht: Das sagt das Gesetz

Ob und wie ein Kind im Auto gesichert werden muss, steht in der Straßenverkehrsordnung (StVO). In Deutschland gibt es eine Kindersitzpflicht für Kinder, die weder das 12. Lebensjahr vollendet haben noch 150 cm groß sind. Bis eines der beiden Kriterien erreicht ist, muss Ihr Kind im Auto mit einem geeigneten Rückhaltesystem gesichert sein.

 

Ihr Kind darf erst ohne einen Kindersitz im Auto mitfahren, wenn es mindestens 150 cm groß ist oder das 12. Lebensjahr vollendet hat. Das 12. Lebensjahr beendet Ihr Kind am 12. Geburtstag. Bis dahin muss Ihr Kind in einem geeigneten Kindersitz gesichert werden. Geeignet sind Kindersitze, die nach der Prüfnorm ECE R44/04 und ECE R129 (i-Size) zugelassen sind.

Wir empfehlen Ihnen für Ihr Kind bis zum Ende der Kindersitzpflicht folgende Kindersitze:

 

  • Babyschale: Sie ist optimal an die Bedürfnisse von Neugeborenen und Babys angepasst und schützt diese besonders gut.
  • Reboarder: Kinder fahren in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz  bis zu 7-mal sicherer als in einem vorwärtsgerichteten. Die Belastung für den kleinen Kopf und den kindlichen Nacken sind in einem Reboard-Kindersitz bei einem Unfall deutlich geringer, was Ihr Kind vor schweren oder gar tödlichen Verletzungen schützt.
  • Folgesitz der Gruppe 2/3 bzw. ab 100 cm mit Rückenlehne: Nur in einem Folgesitz mit Rückenlehne hat Ihr Kind auch bei einem Seitenaufprall den bestmöglichen Schutz. Außerdem wird bei diesem Folgesitz auch die Gurtführung an der Schulter optimiert. 

 

Wichtig: Auch wenn Ihr Kind bereits 12 Jahre alt oder 150 cm groß ist, sollten Sie den Gurtverlauf des 3-Punkt-Gurtes überprüfen. Wenn dieser ohne Kindersitz noch nicht optimal ist, sollte Ihr Kind den Sitz lieber noch eine Weile nutzen.

Ratgeber: Fahren ohne Kindersitz - Ab wann können Kinder guten Gewissens ohne Sitz fahren?

Ab wann braucht mein Kind keinen Kindersitz mehr?

Für die Mitnahme von Kindern im Auto gilt seit 1993 in Deutschland die Kindersitzpflicht. Diese besagt, dass Kinder bis zu einer Größe von 150 cm oder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres mit einem Kindersitz gesichert werden müssen. Ist Ihr Kind also mindestens 150 cm groß oder hat das 12. Lebensjahr vollendet, muss es rein rechtlich gesehen keinen Folgesitz mehr nutzen. 


Aber: Natürlich kann dabei nicht die individuelle Entwicklung eines jeden Kindes mit einbezogen werden, genau so wenig wie die technischen Gegebenheiten (Gurthöhe, Sitzposition, etc.) in allen Autos.

 
Deshalb raten wir Ihnen: Machen Sie es nicht alleine vom Alter oder Größe Ihres Kindes abhängig, ab wann kein Folgesitz mehr genutzt wird. Auch wenn 150 cm erreicht oder das 12. Lebensjahr vollendet ist, sollten Sie sich immer genau anschauen, wie der Gurtverlauf bei Ihrem Kind ohne Kindersitz ist. Nur wenn der Beckengurt über den Beckenknochen verläuft und der Schultergurt wirklich mittig auf der Schulter liegt, kann Ihr Kind im Falle eines Unfalls auch optimal gehalten und geschützt werden. Ist dies nicht der Fall, drohen Ihrem Kind bei einem Unfall durch den Gurt sogar schwere Verletzungen.  


Deshalb sollten Sie Ihr Kind, wenn der Gurtverlauf noch nicht passend ist, lieber noch etwas länger im Folgesitz fahren lassen.
 

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kind schon ohne Kindersitz fahren kann, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gerne!

Ratgeber: Unterschied Folgesitz der Gruppe 2/3 und "i-Size"-Folgesitz

Was ist der Unterschied bei Folgesitzen, die nach ECE R 44/04 oder nach ECE R 129 zugelassen sind?

Unterschiede der Kindersitznormen

Bei Kindersitzen gelten zurzeit die Zulassungsnormen ECE R 44/03, 44/04 und ECE R129 (inkl i-Size) parallel. Der offensichtlichste Unterschied dieser beiden Zulassungsnormen ist die Klassifizierung nach Gewicht beziehungsweise nach Größe.

 

  • Bei der Zulassung nach ECE R 44/04 wird die Klassifizierung des Kindersitzes nach dem Gewicht des Kindes vorgenommen. Bei Folgesitzen der Gruppe 2/3 ist der Kindersitz beispielsweise von 15 bis 36 kg zugelassen.
  • Bei Kindersitzen, die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, werden Kindersitze nach der Größe des Kindes eingeteilt. So ist ein nach neuer Norm zugelassener Folgesitz zum Beispiel für Kinder von 100 bis 150 cm freigegeben.

 

Anhand der Größe lässt sich viel besser beurteilen, ob ein Kindersitz bereits für ein Kind passt. Das ist bei der Einteilung nach Gewicht so nicht der Fall. Es können auch relativ kleine Kinder schon ein hohes Gewicht haben. Trotzdem passen sie vielleicht noch nicht in den Kindersitz, obwohl sie ihn von der Gewichtseinteilung (rein theoretisch) nutzen dürften. Ferner kennen Eltern die Größe Ihrer Kinder meist besser als das Gewicht. Schließlich haben sie mit der Größe täglich bei der Konfektionsgröße der Kleidung zu tun.

Auch die Anforderungen an Kindersitze, die nach der UN ECE R 129 zugelassen sind, sind andere als bei ECE R 44/04.

Bei den Tests zur Zulassung nach der neuen Kindersitznorm R 129 wird zusätzlich zum Frontal- und Heckaufprall auch der Seitenaufprall mit einbezogen. Dies ist bei einer Zulassung nach ECE R 44/04 nicht vorgesehen. Da der seitliche Aufprall aber mit ca. 27 % die zweithäufigste Unfallart ist, macht das durchaus Sinn. Viele Hersteller legen mittlerweile bei ihren Kindersitzen, die noch nach ECE R44/04 zugelassen sind, ebenfalls Wert auf gute Testergebnisse beim Thema Seitenaufprall und rüsten Seitenschutz-Protektoren nach.

Welcher Kindersitz ist besser für Ihr Kind?

Egal für welchen Kindersitz Sie sich entscheiden, er muss zum Kind und auch zu Ihrem Fahrzeug passen. Das findet Sie beispielsweise bei einem Termin beim Kindersitz-Fachhändler heraus. Dort kann Ihr Kind in verschiedenen Sitzen probesitzen und es werden auch Kindersitze zur Probe ins Auto eingebaut. Alternativ können Sie sich auch gerne per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir haben jahrelange Erfahrung mit verschiedenen Automodellen und den Folgesitzen und können Ihnen so auch aus der Ferne bei der Entscheidung hilfreich zur Seite stehen.

 

Wenn alles passend ist und Sie für Kind und Auto den perfekten Sitz gefunden haben, dann schützt er Ihr Kind bestmöglich – egal ob er nach ECE R44/04 oder ECE R129 (inkl.i-Size) zugelassen ist!

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