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BeSafe iZi Modular X1 i-Size
BeSafe Modular X1 Kombireboarder vorwärts und rückwärtsgerichtet seagreen grün
10-fach verstellbare Kopfstütze am Modular X1
Weiche Polster an den Gurten sorgen für bequemen und sicheren Halt
Ein Ventilationssystem im Rückenbereich sorgt immer für ein angenehmes Klima im Sitz
Frontale Ansicht des Modular X1 mit Ergo-Move Schulterpolstern, zweiteiligem Sitzverkleinerer und SIP+
Sie können auch nach dem Einbau die Sitzneigung jederzeit verändern
Ansteckbarer Seitenaufprallschutz SIP+
Der neue Schnitt der Schulterpolster lässt mehr Bewegungsfreiheit für die Arme
Ein starkes Duo beim Seitenaufprallschutz: Kopfstütze mit Dynamic Force Absorber und SIP+
Der Seitenprotektor SIP+ ist einfach am Sitz anzustecken
Nahaufnahme: Ergo-Move Schulterpolster und zweiteiliger Sitzverkleinerer
Innovativer Schutz für den empfindlichen Kopf durch den Dynamic Force Absorber
Reboarder und Basisstation für Babyschale und Reboardkindersitz BeSafe
variable Beinfreiheit im BeSafe iZi Modular X1
1 Jahr länger Garantie nach Registrierung bei BeSafe
Dieser Kindersitz empfängt Ihr Kind mit offenen "Armen" - die magnetischen Gurthalter fixieren die Gurte an den Seiten, für einfaches Hineinsetzen und Herausnehmen Ihres Kindes
Einbau und Beinfreiheit BeSafe iZi Modular (X1) Reboarder
BeSafe iZi Modular X1 iSize Kindersitz umbauen Einbau - kinderleicht
Familienausflug mit BeSafe Kindersitzen
Modular X1 Cloud Mélange rückwärtsgerichtet eingebaut
sicher rückwärts im BeSafe Reboarder mit SIP+ Seitenaufprallschutz
iZi Modular X1 von BeSafe auf der Autorückbank rückwärtsgerichtet
Der Modular X1 i-Size bietet Ihrem Kind eine tolle Ruheposition
Kleinkind anschnallen BeSafe Modular X1
Beine bei größerem Kind im Reboarder BeSafe Modular X1
Der Modular X1 i-Size wurde vom ADAC mit der Gesamtnote "gut" bewertet
Im Modular X1 i-Size fährt Ihr Kind besonders sicher, das bestätigt auch der ADAC mit einer Note von 1,7 im Teilbereich Sicherheit

 Das Modell iZi Modular X1 i-Size bekam im ADAC-Kindersitztest 2020/2 die Gesamtnote 2,0. Der Schutz beim Frontalaufprall wurde mit der Note 2,0, der Seitenaufprallschutz mit der Note 1,3 bewertet. 
 Beim neuen Modular X1 wurden die Kopfstütze, die Befestigung des Seitenprotektors und die Form der Schulterpolster optimiert. 

 Dieser Kindersitz darf auf einem rückwärts gedrehten Autositz vorwärts eingebaut werden (Nutzung als Reboarder), wenn der Fahrzeughersteller das erlaubt.
Der rückwärts baugleiche Kindersitz BeSafe iZi Modular RF X1 hat den harten schwedischen Plustest bestanden.
Praktisch: Wenn Sie diesen Kindersitz nach dem Kauf auf der Webseite des Herstellers registrieren, verlängert BeSafe Ihre Garantie kostenlos auf 3 Jahre.

Kompakter Reboardkindersitz nach der neuesten Kindersitznorm UN/ECE R 129 (i-Size)

ab 369,00 € *

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  •  Das Modell iZi Modular X1 i-Size bekam im ADAC-Kindersitztest 2020/2 die Gesamtnote 2,0. Der Schutz beim Frontalaufprall wurde mit der Note 2,0, der Seitenaufprallschutz mit der Note 1,3 bewertet. 
     Beim neuen Modular X1 wurden die Kopfstütze, die Befestigung des Seitenprotektors und die Form der Schulterpolster optimiert. 

     Dieser Kindersitz darf auf einem rückwärts gedrehten Autositz vorwärts eingebaut werden (Nutzung als Reboarder), wenn der Fahrzeughersteller das erlaubt.
    Der rückwärts baugleiche Kindersitz BeSafe iZi Modular RF X1 hat den harten schwedischen Plustest bestanden.
    Praktisch: Wenn Sie diesen Kindersitz nach dem Kauf auf der Webseite des Herstellers registrieren, verlängert BeSafe Ihre Garantie kostenlos auf 3 Jahre.

BeSafe iZi Modular X1 i-Size, ein sicherer und sehr bequemer Kindersitz Der BeSafe iZi Modular... mehr
Produktinformationen "BeSafe iZi Modular X1 i-Size"

BeSafe iZi Modular X1 i-Size, ein sicherer und sehr bequemer Kindersitz

Der BeSafe iZi Modular X1 i-Size ist Teil eines Kindersitzsystems: Dieser Kindersitz teilt sich eine Isofix-Basisstation mit der BeSafe iZi Go Modular X1 Babyschale. So müssen Sie für die ersten ca. vier Lebensjahre Ihres Kindes nur eine einzige Station kaufen und können diese zunächst mit der Babyschale und im Anschluss mit dem Nachfolgekindersitz iZi Modular X1 i-Size nutzen.

Nahaufnahme Kleinkind im Modular X1Seit Jahrzehnten setzt sich der norwegische Kindersitzhersteller BeSafe dafür ein, dass Kinder länger rückwärts im Auto mitfahren können - mit sichtbarem Erfolg: In den skandinavischen Ländern, in denen Reboardkindersitze schon lange weit verbreitet sind, werden deutlich weniger Kinder bei Autounfällen verletzt oder getötet als bei uns.

Dank der neuen Kindersitznorm UN R129 (i-Size) etablieren sich Reboardkindersitze mittlerweile auch bei uns. Der BeSafe iZi Modular X1 i-Size gehört zu den Kindersitzen nach der neuesten Sicherheitsnorm und befindet sich auf dem aktuellen Stand der modernen und sehr sicheren i-Size-Kindersitztechnologie. 

Sicherheit für kleine und große Kinder im Reboarder iZi Modular X1

Bei diesem Kindersitz handelt es sich um das optimierte Nachfolgemodell des beliebten BeSafe iZi Modular i-Size. Dieser erreichte beim Kindersitztest von ADAC und ÖAMTC im Testjahr 2016 eine überragende Sicherheitsnote von 1,8. Auch der Modular X1 i-Size besitzt die gleichen hervorragenden Sicherheitseigenschaften, die durch kleine Änderungen noch verbessert wurden. Die neuartigen Ergo-Move Shoulder Pads erhöhen zudem den Komfort für Ihr Kind, denn sie bieten noch mehr Bewegungsfreiheit für die Arme.

Besonders guten Schutz bietet der iZi Modular X1 beim Seitenaufprall: Der aufsteckbare Seitenschutzprotektor SIP+, der immer an der Türseite befestigt wird, absorbiert die Kräfte, die bei einem Unfall entstehen, und schützt Ihr Kind bei einer Seitenkollision so noch besser. Am Modular X1 wurde die Befestigung des SIP+ optimiert und bedienerfreundlicher gestaltet, so dass es nun kinderleicht ist den Seitenprotektor auf die neue Führungsschiene aufzuschieben.

Komplettiert wird der Schutz bei einem seitlichen Aufprall von der neuen Kopfstütze mit dem Dynamic Force Absorber. Seine einzigartige Konstruktion mit den speziellen Materialien und den verschiedenen Flex-Zonen nimmt die bei einem Seitenaufprall auftretenden Kräfte optimal auf und schützt so die empfindlichsten Körperteile Ihres Kindes perfekt.

Der Modular X1 i-Size ist für Kinder ab 61 cm Körpergröße zugelassen und darf bis zu einer Maximalgröße von 105 cm und einem Gewicht von 18 kg verwendet werden. So kann Ihr Nachwuchs bis ca. 4 Jahre im Modular X1 sicher rückwärts im Auto mitfahren.

Ab einer Größe von 88 cm und einem Mindestalter von 15 Monaten kann dieser Sitz zudem in Fahrtrichtung gedreht werden. Um den Sicherheitsvorteil des Rückwärtsfahrens auszunutzen, empfehlen wir allerdings - ebenso wie der Hersteller - den iZi Modular X1 bis zum Ende seiner Nutzungszeit rückwärts zu verwenden.

Ihr Kind fährt sehr bequem im Auto mit

Die iZi-Modular-Familie von BeSafe verbindet höchste Sicherheit mit viel Komfort für Ihr Kind. Dank der beiden im Lieferumfang inbegriffenen Sitzverkleinerer sitzen Babys bereits ab einem Alter von ca. sechs Monaten sicher und gut geschützt in diesem Kindersitz. Die neue Form der weichen Schultergurtpolster beruht auf den Erkenntnissen der Aktion gesunder Rücken (AGR) und sorgt dafür, dass die Gurte nicht einschneiden und Ihr Kind besonders bequem in seinem Kindersitz sitzt. 

Damit Ihr Baby oder Kleinkind in seinem Autokindersitz selig schlafen kann, verfügt der iZi Modular X1 i-Size über eine bequeme Ruheposition. So ist dieser Kindersitz schon wunderbar für die kleinsten Mitfahrer geeignet. Je älter Ihr Kind ist, desto aufrechter können Sie die mehrfach in der Neigung verstellbare Sitzlehne einstellen. Den Wechsel von der Liege- in eine Sitzposition oder auch wieder zurück können Sie unkompliziert und einhändig mithilfe des Hebels unter der Sitzfläche des Kindersitzes vornehmen. 

Dieser Kindersitz wächst bis zu einer Körpergröße von 105 cm mehrstufig mit Ihrem Nachwuchs mit. Dies ermöglichen die 10-fach in der Höhe verstellbare Kopfstütze und der in der Tiefe anpassbare Überrollbügel an der Basisstation, mit dessen Hilfe Sie die Beinfreiheit Ihres Kindes in 3 Stufen verändern können. Unsere Erfahrung zeigt, dass so auch große Kinder sehr gut in diesen Kindersitz passen. 

Das interne 5-Punkt-Gurtsystem, das sich gemeinsam mit der Kopfstütze des Sitzes verstellt, befindet sich in jedem Lebensalter und bei jeder Körpergröße immer auf der optimalen Höhe. Der iZi Modular X1 passt sich Ihrem wachsenden Kind über die komplette Nutzungsdauer hinweg immer wieder neu an und beschützt kleine und große Kinder im Auto. 

Einfache und sichere Handhabung des BeSafe iZi Modular X1 i-Size

Der Ausflug im Modular X1 kann los gehen

Nichts ist lästiger als ein Kindersitz, dessen Einbau und Handhabung kompliziert sind. Beim iZi Modular X1 i-Size legte BeSafe viel Wert darauf, einen Kindersitz zu designen, der für Sie als Eltern besonders leicht zu bedienen ist. Der Einbau dieses Reboadkindersitzes ist deshalb im Handumdrehen geschehen: Sie klicken die separat erhältliche Isofixbasisstation an die Isofixhaken in Ihrem Fahrzeug und setzen den Kindersitz im Anschluss einfach in die Basis ein. 

Die Neigung der Rückenlehne können Sie einhändig verändern. Damit Ihr kleiner Schatz unkompliziert in seinen Sitz einsteigen kann, ist der iZi Modular X1 außerdem mit einem Magnetsystem in den Gurtpolstern und im Sitzbezug ausgestattet, das die Schultergurte für einen besonders einfachen Ein- und Ausstieg aus dem Kindersitz zur Seite weghält. So können Sie auch Ihr Baby ganz leicht in und aus dem Reboardkindersitz heben ohne dass Sie mit den kleinen Armen in den Gurten hängen bleiben. 

Sicherheit auch beim Einbau 

Die Gefahr der Fehlbedienung ist bei diesem Kindersitz gering: Sie können sich anhand diverser akustischer und optischer Indikatoren an der Basisstation, am Stützfuß und am Kindersitz jederzeit vergewissern, dass Sie den BeSafe iZi Modular X1 richtig eingebaut haben. So können Sie Sitz und Kind nach einer kleinen Einweisung ohne große Sorge anderen Betreuungspersonen mitgeben. 

Angenehme, waschbare und hochwertige Bezugstoffe

Die BeSafe-Kindersitzbezüge sind vielfach getestet worden und nachweislich schadstofffrei. Während es sich bei "Fresh Black Cab" um einen eher einfachen, aber durchaus robusten Sitzbezug handelt, erwerben Sie mit "Premium Car Interior" einen sehr hochwertigen und edlen Polsterbezug, der aus automobilen Textilien gefertigt und sehr langlebig ist. 

Sie können alle BeSafe-Kindersitzbezüge bei 30°C in der Maschine waschen. 


3 Jahre Garantie für Kindersitze von BeSafe

BeSafe Garantieverlängerung: Schon gewusst? Wenn Sie diesen Kindersitz beim Hersteller registrieren, erhalten Sie ein weiteres Jahr Garantie! Dies gilt für alle ab dem 01. Oktober 2014 bei BeSafe gekauften Basisstationen und Kindersitze. 


 

Daten zum Reboarder BeSafe iZi Modular X1 i-Size  

Zulassung UN/ECE R 129
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) -
Gewicht des Kindes bis maximal 18 kg
Größe des Kindes 61 bis 105 cm (rückwärtsgerichtet) / 88 bis 105 cm (vorwärts)
Passform

Passt häufig ab Oberteilgröße 68 bis ca. Oberteilgröße 110/116 . Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 105 cm zugelassen ist und genutzt werden darf.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Nein
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja, von 61 bis 105 cm
Einbau vorwärtsgerichtet Ja, ab mindestens 15 Monaten und 88 cm 
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Isofix-Größenklasse iZi Modular (X1) i-Size D / ISO/R2
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes                             
Maße 41 cm breit, 66 cm hoch, 74 cm tief (Sitzposition) / 79 cm (Liegeposition)
Maximale Höhe der Rückenlehne 41 cm
Gewicht des Kindersitzes 8,5 kg
Basisstation BeSafe iZi Modular i-Size Base (separat erhältlich)
  Diese Basisstation ist auch kompatibel mit der iZi Go Modular (X1) i-Size Babyschale.
Gewicht der Basisstation 6,5 kg

 

Lieferumfang zum BeSafe iZi Modular X1 i-Size: 

  • BeSafe iZi Modular X1 i-Size Kindersitz (ohne Basisstation. Diese ist für den Einbau zwingend notwendig und kann separat gekauft werden)
  • Zweigeteilter Sitzverkleinerer
  • Überrollbügel / Anprallplatte zum Anbringen an der Basisstation 
  • SIP+ Seitenschutzprotektor
  • inklusive Unfallaustauschgarantie

Weiterführende Links zu "BeSafe iZi Modular X1 i-Size"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Kann der BeSafe iZi Modular X1 i-Size auch mit dem Sicherheitsgurt und ohne Isofix eingebaut werden?

    Installation des Modular X1 i-Size

    Der BeSafe iZi Modular X1 i-Size ist Teil des modularen Kindersitzkonzepts von BeSafe. Er wird, genau wie die Babyschale Go Modular X1 i-Size, auf der iZi Modular i-Size Base befestigt. Eine Installation ohne die Basis oder mit dem Fahrzeuggurt ist nicht möglich!

  • Wie lange brauche ich die beiden Sitzverkleinerungskissen?

    Wann sollten die zwei Sitzverkleinerer entfernt werden?

    Der iZi Modular X1 i-Size ist unter anderem wegen seiner zwei Sitzverkleinerungskissen schon früh für Ihr Kind nutzbar. Sie verschmälern die Sitzfläche und geben Ihrem Schatz zusätzlichen seitlichen Halt. Außerdem lassen sie Ihren Nachwuchs etwas erhöht sitzen, was den Gurtverlauf optimiert.

    Wie lange Sie die Kissen nutzen sollten hängt von der körperlichen Entwicklung und der Statur Ihres Kindes ab. Ein bestimmtes Alter oder eine bestimmte Größenangabe ab wann auf den Einsatz verzichtet werden kann gibt es hier nicht.

    Machen Sie den Test!

    Sitzt Ihr kleiner Schatz mit den Kissen besser, lassen Sie beide Sitzverkleinerer im Modular X1 i-Size. Gab es einen Wachstumsschub kontrollieren Sie, ob Sie eines oder beide Kissen herausnehmen können. Hier ist es hilfreich einmal zu schauen, wie Ihr Nachwuchs mit und ohne die Verkleinerer sitzt und dann zu entscheiden. Es ist ebenfalls möglich, nur einen der beiden Sitzverkleinerer herauszunehmen, während der andere noch im Sitz verbleibt.

    Sollten Sie unsicher sein und Hilfe benötigen, schreiben Sie uns gerne eine Mail oder rufen uns an.

  • Wie wird der Modular X1 i-Size ins Auto ein- und ausgebaut?

    Einbau des iZi Modular X1 i-Size

    Für den Einbau des Modular X1 i-Size ist die iZi Modular i-Size Base zwingend erforderlich, da der Kindersitz nur auf dieser ISOfixbasis installiert werden kann.

    Sie finden in der Typenliste Angaben dazu, in welchen Fahrzeugmodellen der Einbau erlaubt ist. Im Handbuch Ihres Autos finden Sie alle Informationen, auf welchen Sitzplätzen ein Reboard-Kindersitz mit ISOfixbasis und Stützfuß eingebaut werden darf.

    Bei Unklarheiten oder wenn Ihr Fahrzeug nicht in der Typenliste aufgeführt ist, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir sind Ihnen gerne dabei behilflich herauszufinden, ob dieser Sitz in Ihrem Auto installiert werden darf.

    Bevor Sie die Modular i-Size Base für den Reboarder nutzen, stellen Sie sicher, dass der Überrollbügel an der Basis befestigt ist. Falls das nicht der Fall ist, installieren Sie ihn wie folgt: Zwischen den Isofixarmen befindet sich die Halterung für den Überrollbügel. Ziehen Sie diese heraus und rasten den Bügel dort hörbar ein. Je nachdem, wieviel Beinfreiheit Sie für Ihr Kind haben möchten, können Sie den Überrollbügel in drei Stufen in der Tiefe verstellen.

    Einbau der iZi Modular i-Size Base:

    1. Für eine einfache Installation am ISOfix liegen der Basisstation ISOfix-Einführhilfen bei. Möchten Sie diese nutzen, haken Sie sie am ISOfix ein.
    2. Klappen Sie zuerst den Stützfuß aus.
    3. Um die ISOfixarme auszufahren drücken Sie einen der beiden grauen ISOfix-Auslöseknöpfe oben auf der Basis.
    4. Stellen Sie die Modular i-Size Base auf den von Ihnen ausgewählten Autositz und positionieren die ISOfixarme vor den ISOfixbügeln.
    5. Während Sie mindestens einen der kleinen, runden Knöpfe auf der Basisstation drücken können die ISOfixhaken an den Bügeln eingerastetet werden.
    6. Auf beiden Seiten sollten Sie ein deutliches Klick-Gräusch beim Einrasten hören, außerdem zeigt die Anzeige zwischen den Knöpfen auf der Station jetzt „grün“.
    7. Damit der Überrollbügel fest an der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes anliegt, müssen Sie die ISOfixbasis so weit wie möglich zurückschieben.
    8. Nehmen Sie die Schutzkappe vom Stützfuß ab und fahren Sie ihn so weit aus, bis er fest auf dem Fahrzeugboden aufsteht und das akustische Warnsignal aufgehört hat. Der Farbindikator auf dem Fuß zeigt jetzt ebenfalls „grün“.

    Den iZi Modular X1 i-Size installieren:

    1. Bevor Sie den Kindersitz auf die Basis setzen, kontrollieren Sie deren korrekten Einbau und die Farbindikatoren, die alle „grün“ zeigen müssen.
    2. Nehmen Sie den Reboard-Kindersitz und setzen Sie ihn auf die ISOfixbasis. Er rastet mit einem Klick-Geräusch ein und die Anzeige oberhalb vom Stützfuß zeigt jetzt „grün“.
    3. Um den Neigungswinkel des Modular X1 i-Size einzustellen ziehen Sie den Hebel unterhalb der Sitzfläche. Beachten Sie dabei, wenn Sie den Sitz wieder von der Station abnehmen möchten, muss er sich in der aufrechten Position befinden, so dass die gelben Pfeile übereinander liegen.
    4. Um Ihrem Kind noch mehr Schutz bei einem seitlichen Aufprall zu geben, können Sie jetzt das SIP+ an der zur Tür zeigenden Seite anstecken.

    So nehmen Sie den iZi Modular X1 i-Size von der Basis:

    1. Stellen Sie den Kindersitz in die aufrechte Sitzposition zurück, so dass die beiden gelben Pfeile auf der Seite übereinander liegen.
    2. Betätigen Sie den Auslöseknopf, der sich vorne an der ISOfixbasis oberhalb vom Stützfuß befindet und nehmen Sie den Modular i-Size von der Basis ab.

    Die Basisstation ausbauen:

    1. Um die Basis auszubauen drücken Sie zuerst die beiden grauen ISOfix-Auslöseknöpfe. Hierdurch fahren die ISOfixarme wieder weiter aus und die Basis steht nicht mehr so fest an die Rückenlehne gedrückt.
    2. In der Mitte der Basis befindet sich ein Hebel, den Sie ziehen müssen, um die ISOfixhaken von den ISOfixbügeln zu lösen.
    3. Der Stützfuß wird wieder komplett eingefahren und die Schutzkappe aufgesetzt, damit das akustische Signal verstummt.
    4. Jetzt können Sie die Modular i-Size Base aus dem Auto nehmen.
    5. Als letzten Schritt klappen Sie den Stützfuß zurück unter die Basisstation.

     Einbau-Video des BeSafe iZi Modular X1 i-Size

  • Ab welcher Größe bzw. ab welchem Alter ist der Modular X1 i-Size zugelassen und geeignet?

    Die Zulassung des Modular X1 i-Size

    Durch seine Zulassung nach ECE R129 (i-Size) kann Ihr Kind von 61 bis 105 cm rückwärtsgerichtet im Modular X1 i-Size mitfahren. Hierbei darf ein Maximalgewicht von 18 kg nicht überschritten werden.

    Ab einer Körpergröße von 88 cm UND einem Mindestalter von 15 Monaten kann der Modular X1 i-Size auch in Fahrtrichtung genutzt werden. Wir empfehlen allerdings, den Modular X1 i-Size ausschließlich rückwärts, also entgegen der Fahrtrichtung zu nutzen. Dies erhöht die Sicherheit für Ihr Kind bei einem Unfall deutlich! In einem rückwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den empfindlichen Kopf- und Nackenbereich des Kindes wesentlich geringer als in einem vorwärtsgerichteten Sitz.

    Je nach den Proportionen Ihres Nachwuchses passt der Modular X1 i-Size ab einem Alter von 6 Monaten bis zum 4. Geburtstag.

  • Ist es möglich den Modular X1 i-Size bzw. die Modular i-Size Base noch flacher im Auto einzubauen?

    So können Sie die Ruheposition Ihres Modular X1 i-Size noch verbessern

    Es ist möglich die iZi Modular i-Size Base so einzubauen, dass sie etwas flacher im Auto steht.So verbessern Sie die Ruheposition des Modular i-Size

    So können steile Rückbänke noch etwas mehr ausgeglichen und die Ruheposition des Kindes im Kindersitz verbessert werden.

    Bitte beachten Sie, dass es je nach Auto und Winkelung der Rücksitze mehr oder weniger deutliche Unterschiede zwischen den Einbauvarianten gibt!

    So nehmen Sie den Einbau für eine noch bessere Ruheposition vor:

    1. Für eine einfache Installation am ISOfix liegen der Basisstation ISOfix-Einführhilfen bei. Möchten Sie diese nutzen, haken Sie sie am ISOfix ein.
    2. Klappen Sie zuerst den Stützfuß aus.
    3. Um die ISOfixarme auszufahren drücken Sie einen der beiden grauen ISOfix-Auslöseknöpfe oben auf der Basis.
    4. Stellen Sie die Modular i-Size Base auf den von Ihnen ausgewählten Autositz und positionieren die ISOfixarme vor den ISOfixbügeln.
    5. Während Sie mindestens einen der kleinen, runden Knöpfe auf der Basisstation drücken können die ISOfixhaken an den Bügeln eingerastetet werden.
    6. Auf beiden Seiten sollten Sie ein deutliches Klick-Gräusch beim Einrasten hören, außerdem zeigt die Anzeige zwischen den Knöpfen auf der Station jetzt „grün“.
    7. Drücken Sie die Basis mit Hilfe des Gewichts Ihres Körpers auf Höhe des Stützfußes nach unten ins Polster.
    8. Dabei schieben Sie die ISOfixbasis mit Kraft soweit es möglich ist in Richtung Rückenlehne des Autositzes.
    9. Stellen Sie den Stützfuß auf, so dass er fest auf dem Boden steht und der Piepton verstummt.
    10. Sie können die Verbesserung unter anderem an den Rasten des Stützfußes erkennen (in unserem Beispielbild links vor dem Umbau, rechts danach).

    MVErgleich der Rasten des Stützfußes vorher und nachher

  • Verfügt der Modular X1 i-Size über eine Drehfunktion?

    Vorwärts- oder rückwärtsgerichtet zu nutzen - aber nicht drehbar

    Beim BeSafe Modular X1 i-Size handelt es sich um einen Reboard-Kindersitz, der über die Funktion verfügt auch vorwärtsgerichtet genutzt werden zu können. Dazu wird der Sitz von der Basis abgenommen und in Fahrtrichtung wieder aufgesetzt. Eine Drehfunktion besitzt dieser Kindersitz nicht.

  • Wie löse ich den Überrollbügel von der Modular i-Size Base?

    So können Sie den Überrollbügel entfernen

    Wenn Sie den Überrollbügel von der Basis abnehmen möchten, benötigen Sie z.B. einen Schraubendreher oder Inbusschlüssel.

    Ziehen Sie den Überrollbügel nach oben, während Sie mit dem Werkzeug in das Loch seitlich der Halterung drücken. Wenn Sie den Schritt auf der zweiten Seite wiederholt haben, können Sie den Bügel abnehmen.

    Achtung! Um den iZi Modular X1 i-Size nutzen zu können muss der Überrollbügel an der Basis installiert sein!

  • Wie unterscheiden sich die verschiedenen Bezüge des iZi Modular X1 i-Size?

    Die Sitzbezüge von BeSafe - wählen Sie Ihren Favoriten

    BeSafe bietet seine Kindersitze in verschiedenen Stoff-Varianten an.

    • Fresh Black Cab“ ist der einfachste Bezug aus der BeSafe-Reihe, schlicht schwarz, trotzdem edel und zeitlos schön. Selbstverständlich ist auch diese Variante robust und unempfindlich.
    • Die Mélange-Stoffe gibt es in unterschiedlichen Farben. Diese Stoffe zeichnen sich durch eine melierte Farbgebung aus und fühlen sich sehr angenehm und hochwertig an. Der Bezug ist zweifarbig gehalten, wobei die Umrandung etwas heller gestaltet ist. Hierdurch wirken die Mélange-Bezüge besonders schick.
    • Mit dem Bezug „Premium Car Interior Black“ bekommen Sie einen besonders hochwertigen und robusten Bezug mit extra guter Polsterung. Der Bezug wurde aus Textilien gefertigt, die auch zur Herstellung von Autositzen verwendet werden und mit auffälligen Doppelziernähten versehen sind. Ein echter Hingucker!

    Alle Bezüge sind leicht zu reinigen und können, wenn es nötig ist, bei 30° C im Schonwaschgang gewaschen werden.

  • Was unterscheidet den BeSafe iZi Modular X1 von seinem Vorgänger?

    Der BeSafe iZi Modular und der BeSafe iZi Modular X1

    Mit dem BeSafe iZi Modular X1 hat Besafe eine überarbeitete und optimierte Version des Modular auf den Markt gebracht. Die kleinen Anpassungen und Einzelheiten machen den Modular so zu einem noch sichereren und ergonomischeren Sitz.

    Die Kopfstütze

    Der schon sehr gute Seitenaufprallschutz des Kindersitzes ist durch den innovativen verbauten Dynamic Force Absorber™ des iZi Modular X1 noch besser. Die verschiedenen Flex-Zonen nehmen entstehende Kräfte noch besser als das vorher genutzte Styropor auf und leiten Sie von Ihrem Kind weg.

    Der zusätzliche Seitenaufprallschutz SIP+

    Schon der Modular verfügte über einen zusätzlichen aufsteckbaren Seitenaufprallschutz. Der BeSafe iZi Modular X1 hat im Lieferumfang die neue verbesserte Version enthalten. Das neue SIP+ Plus kann noch einfacher am Sitz befestigt werden und wird einfach an der zur Tür zeigenden Seite des Sitzes aufgeschoben.

    Die Schulterpolster

    Gerade für schmale und junge Kinder waren die Gurtpolster des Vorgängermodells oft recht wuchtig und breit. Deswegen wurden diese für den Besafe iZi Modular X1 optimiert. Die Ergo-Move Shoulder Pads™ sind schmaler und geben Kindern so mehr Bewegungsfreiheit ohne, dass die Schutzfunktion darunter leidet.

  • Wie unterscheidet sich der BeSafe iZi Modular X1 vom BeSafe iZi Modular RF X1?

    Die Unterschiede zwischen dem BeSafe iZi Modular X1 vom BeSafe iZi Modular RF X1

    Die zwei Zusätzlichen Buchstaben "RF" im Namen zeigen den wesentlichen Unterschied, zwischen den beiden Varianten des Modular auf. So kann der BeSafe iZi Modular X1 sowohl rückwärts als auch vorwärts genutzt werden, während der BeSafe iZi Modular RF X1 ausschließlich rückwärts auf der Basisstation montierbar ist. 

    Die RF "RearFacing" Variante hat daher das schwedische Plus-Test Siegel, welches ihm bei einem Unfall sehr niedrige Belastungswerte auf den Nacken des Kindes bescheinigt. Diesen Test kann kein vorwärts gerichteter Kindersitz bestehen, da die Belastung immer über dem festgelegten Richtwert liegt. Wir empfehlen daher den BeSafe iZi Modular X1 ausschließlich rückwärts gerichtet zu nutzen. 

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FAQ
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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

besafe_izi-modular-i-size_beinfreiheit_beine_im_reboarder_rueckwartsgerichtet

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