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Swandoo Marie i-Size

Flexibler und innovativer Isofix-Kindersitz mit 360°-Drehfunktion

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Swandoo Marie i-Size – außergewöhnliches Design trifft auf höchste Sicherheit Mit dem... mehr
Produktinformationen "Swandoo Marie i-Size"

Swandoo Marie i-Size – außergewöhnliches Design trifft auf höchste SicherheitDrehfunktion von Marie i-Size

Mit dem drehbaren Reboard-Kindersitz Marie ergänzt Swandoo sein Programm um einen weiteren Kindersitz in modernem Design. Zugelassen ist Marie i-Size nach der aktuellen Kindersitznorm UN/ECE R 129 für Kinder von 40 bis 105 cm und bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg. Ab einem Alter von 15 Monaten und einer Mindestgröße von 76 cm kann Ihr Kind auch vorwärtsgerichtet transportiert werden. Wir raten allerdings klar dazu, den Sitz über die gesamte Nutzungsdauer ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung zu nutzen! Dies erhöht die Sicherheit für Ihren Nachwuchs deutlich.

Dieser Reboard-Kindersitz bietet clevere Eigenschaften für Sicherheit und Komfort 

Neben ihrem außergewöhnlichen Design glänzt Marie mit einem durchdachten Konzept, welches die Handhabung besonders leicht macht. Der Komfort für Ihr Kind kommt dabei selbstverständlich nicht zu kurz.

Anpassbare Neugeborenen-Einlage für die Allerkleinsten

Um Ihrem Nachwuchs von Anfang an den nötigen Halt und die beste Unterstützung zu bieten, besitzt Marie i-Size eine Neugeboreneneinlage, die sich optimal an das Kind anpasst. Die Neugeboreneneinlage garantiert eine ergonomische Liegeposition für kleinere und jüngere Kinder und verhindert so das Vorfallen des Kopfes im Schlaf. Diese sollte für Kinder von 40 bis ca. 60 cm oder bis 6 kg genutzt werden. Da sich Kinder unterschiedlich entwickeln, handelt es sich bei diesen Angaben um Empfehlungen. Je nach Proportionen Ihres Nachwuchses kann die Nutzung länger nötig sein oder die Einlage früher entfernt werden.

Kindersitz mit praktischer 360°-Drehfunktion 

Der Reboarder Marie kann um 360°, das heißt nach vorne, nach hinten und auch zur Seite, gedreht werden. Das ist sehr praktisch, wenn Sie Ihr Kind in den Sitz setzen oder es herausnehmen möchten. Auch das An- und Abschnallen wird so zum Kinderspiel. Die Drehfunktion erleichtert Ihnen den Alltag und schont zudem Ihren Rücken. Übrigens lässt sich Marie drehen, egal in welcher Sitzposition sie sich gerade befindet.

Ebenso nützlich sind die magnetischen Gurthalter, die dafür sorgen, dass die geöffneten Gurte an den Seiten des Sitzes fixiert werden. Ganz gleich, ob Sie Ihr Kind in den Sitz heben oder es schon allein einsteigt, die Gurte liegen nie wieder im Weg. Beim Anschnallen haben Sie sofort alles griffbereit und müssen die Gurte nicht erst unter dem Kind herausziehen.

Besonders einfache Verstellung der Liege- und Sitzpositionen

Ihr kleiner Schatz soll es auf Reisen natürlich auch bequem haben. Die Marie von Swandoo bietet jeweils 4 Sitzpositionen – von aufrecht bis ruhend. Diese können Sie ganz einfach mit nur einer Hand über einen Hebel an der Vorderseite der Sitzschale einstellen, sowohl in rückwärtsgerichteter Position als auch bei Nutzung des Kindersitzes in Fahrtrichtung. So ist es möglich, für kleine Passagiere eine eher ruhende Position auszuwählen, wohingegen größere Kinder in sitzender Position die Aussicht genießen können. Das besondere hier: Die Drehfunktion kann in jeder der 4 Neigungen genutzt werden. So muss der Sitz nicht, wie bei vielen anderen Kindersitzen, zunächst in eine aufrechte Position gebracht werden um ihn zu sich zu drehen. Schläft Ihr Kind während der Fahrt ein kann es so ohne Störung des Nickerchens unkompliziert aus dem Sitz genommen werden.

Optimaler Schutz für den empfindlichen Kopf

Die Kopfstütze aus Memory-Foam bietet dem empfindlichen Kopf perfekten Halt, besten Komfort und optimalen Schutz bei einem Unfall. Der ansteckbare Seitenaufprallschutz Side Impact Buddy (SIB) komplettiert den Rundumschutz für Ihr Kind. Er nimmt die bei einer seitlichen Kollision auftretenden Kräfte auf und garantiert Ihrem Nachwuchs so den größtmöglichen Schutz. Ebenso trägt die einzigartige Schalenkonstruktion von Marie i-Size und das Material EEP zu einem optimierten Aufprallschutz bei.

Verschiedene Sitzpositionen von Marie Kinderleicht einzubauen und immer perfekt an Ihr Kind anzupassen

Der Einbau dieses Kindersitzes geht schnell und einfach von der Hand. Durch die Befestigung am Isofix ist die Installation im Handumdrehen erledigt, wobei Ihnen farbige Indikatoren anzeigen, ob alles korrekt eingebaut ist. Um Marie vom Isofix des Fahrzeuges zu lösen, müssen beide seitlich angebrachten Hebel betätigt werden. So wird sicher gestellt, dass Ihr Kind den Sitz nicht eigenständig lösen kann. Der Überrollbügel gibt dem Sitz den nötigen Halt und verhindert bei einem Frontalcrash das Aufsteigen von Marie zur Rückenlehne des Fahrzeugsitzes hin – den sogenannten Rebound. Der Stützfuß erfüllt ebenfalls eine wichtige Funktion: Er leitet die bei einem Unfall wirkenden Kräfte zum Fahrzeugboden hin ab.

Swandoo Marie wächst mit: Die Kopfstütze kann in 11 Stufen verstellt werden

Damit ein Kindersitz seinen kleinen Passagier bestmöglich schützen kann, ist es enorm wichtig, ihn immer korrekt an das Kind anzupassen. Bei Marie von Swandoo ist das ein Kinderspiel. Die Kopfstütze lässt sich zusammen mit dem Gurtsystem 11-fach in der Höhe verstellen. So kann dieser Reboarder in jedem Wachstumsstadium optimal an Ihren Nachwuchs angepasst werden. Swandoo möchte es Ihnen als Eltern leicht machen. Deshalb besitzt Marie eine Markierung an der Kopfstütze, an der Sie ablesen können, ob sich diese auf der richtigen Höhe befindet. Ihr Nachwuchs soll sich mit den Augen auf Höhe dieses Eye-Level Indikators befinden.

Marie i-Size ist ein sehr flexibler Kindersitz, in dem Ihr Kind sowohl rückwärts- als auch vorwärtsgerichtet transportiert werden kann. Um ein zu frühes Drehen in Fahrtrichtung zu verhindern, muss die Kopfstütze eine bestimmte Höhe erreicht haben, bevor Sie diese Funktion nutzen können. Achtung, die Kindersitznorm UN/ECE R 129 sieht vor, dass Kinder bis zu einem Alter von mindestens 15 Monaten entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitfahren. Zudem muss Ihr Nachwuchs in diesem Kindersitz eine Mindestgröße von 76 cm erreicht haben, damit Sie die Vorwärtsfahrfunktion nutzen können. Erst dann ist es möglich, den Sitz vorwärtsgerichtet zu verwenden.

Da rückwärtsgerichtetes Fahren deutlich sicherer für Kinder ist, raten wir ausdrücklich dazu, Marie i-Size bis zum Ende der Nutzungsdauer ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung zu nutzen.

Swandoo Marie i-Size – gemacht für den lebhaften Familienalltag

Schnell ist im Alltag von aktiven Familien ein kleines Missgeschick passiert. Ob auf Reisen mit dem Getränk gekleckert oder nach einem ausgedehnten Waldspaziergang mit matschigen Schuhen und schmutziger Kleidung die Heimfahrt angetreten wird – kein Grund zur Sorge: Der hochwertige Kindersitz-Bezug von Marie i-Size kann problemlos abgezogen und in der Maschine gewaschen werden.

Mit Marie i-Size sind Sie rundum flexibel und Ihr kleiner Abenteurer hat für jede Reise einen sicheren und bequemen Platz.

Daten zum Reboarder Swandoo Marie i-Size:

Zulassung UN/ECE R 129/03 (i-Size)
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) -
Gewicht des Kindes bis maximal 18 kg
Größe des Kindes 40 bis 105 cm (rückwärts) / 76 bis 105 cm (vorwärts)
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße  bis ca. Oberteilgröße . Beachten Sie, dass der Sitz nur bis zu einer maximalen Größe von 105 cm zugelassen ist und genutzt werden darf.
  Wir empfehlen Ihnen, in den ersten Lebensmonaten eine Babyschale zu nutzen, da diese optimal an die Bedürfnisse eines Neugeborenen angepasst ist.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Ja, 360° drehbar
Einbau Swandoo Marie i-Size:  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja, von 40 bis 105 cm
Einbau vorwärtsgerichtet Ja, ab mindestens 15 Monaten UND 76 cm
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Nein
Einbau mit Isofix Ja
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Nein
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße  
Gewicht des Kindersitzes 14,9 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -
Weiterführende Links zu "Swandoo Marie i-Size"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird Marie i-Size eingebaut?

    Einbau von Swandoo Marie i-Size

    Den Reboarder Marie können Sie ausschließlich am Isofix Ihres Fahrzeugs befestigen. Bitte schauen Sie in der Fahrzeugtypenliste nach, ob eine Installation in Ihrem Auto gestattet ist. Ist Ihr Automodell dort nicht aufgeführt, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir sind dabei behilflich, herauszufinden, ob der Sitz verbaut werden darf. Im Handbuch Ihres Wagens finden Sie Informationen dazu, auf welchen Plätzen der Einbau eines Isofix-Reboarders mit Stützfuß erlaubt ist.

    Möchten Sie Marie auf dem Beifahrersitz einbauen? Beachten Sie, dass der Airbag bei rückwärtsgerichteter Nutzung zwingend ausgeschaltet werden muss. Sonst besteht Lebensgefahr für Ihr Kind!

    So bauen Sie den Kindersitz Swandoo Marie i-Size ein:

    1. Zur leichteren Installation befinden sich im Lieferumfang von Marie zwei Isofix-Einführhilfen. Diese können Sie vor dem Einbau an den Isofix-Aufnahmen des Fahrzeugsitzes einhaken.
    2. Klappen Sie den Stützfuß aus und stellen Sie den Kindersitz auf den ausgewählten Platz im Auto. Die Isofix-Konnektoren zeigen dabei in Richtung der Isofix-Bügel. Einbau von Marie i-Size
    3. Entriegeln Sie die Isofix-Arme, indem Sie an den seitlichen Laschen ziehen. Fahren Sie die Arme vollständig aus.
    4. Schieben Sie die Isofix-Haken auf die Isofix-Bügel, bis Sie auf beiden Seiten ein Klicken hören. Auf beiden Seiten muss der Farbindikator nun „grün“ zeigen.
    5. Drücken Sie Marie nun mit beiden Händen in Richtung der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes bis der Überrollbügel dort fest anliegt.
    6. Entriegeln Sie den Stützfuß und fahren Sie diesen aus. Er muss sicher und fest auf dem Fahrzeugboden aufstehen. Der Indikator am Fuß muss „grün“ zeigen.
    7. Überprüfen Sie nochmals den korrekten Einbau und alle Sicherheits-Indikatoren.
  • Kann Marie i-Size von Geburt an verwendet werden? Verfügt dieser Kindersitz über einen Sitzverkleinerer?

    Swandoo Marie ist mit einem Neugeborenen-Verkleinerer ausgestattet

    Im Lieferumfang des Reboarders Marie i-Size befindet sich ein Verkleinerungskissen für Neugeborene, das kleinen und jungen Kindern eine Swandoo Marie Neugeboreneneinlageergonomische Liegeposition im Sitz ermöglicht. Sehr junge Kinder können so gut gestützt und geschützt auf Reisen gehen. Der Verkleinerer für Neugeborene sollte verwendet werden bis Ihr Kind eine Größe von 60 cm erreicht hat, danach kann er ganz einfach mit wenigen Handgriffen aus dem Sitz entfernt werden. 

    Auch wenn Sie Marie laut Zulassung und durch die Einlage für Neugeborene ab Geburt nutzen können, raten wir für die erste Zeit mit Ihrem Kind zu einer Babyschale. Eine Schale ist meist besser an die Bedürfnisse eines so jungen und kleinen Babys angepasst. Daher empfehlen wir Ihnen, zuerst eine solche zu nutzen und im Anschluss daran auf einen Reboard-Kindersitz wie Marie i-Size zu wechseln.

  • Passform: Wie lange kann mein Kind Marie i-Size nutzen? Kann ich diesen Reboard-Kindersitz auch vorwärtsgerichtet nutzen?

    Die Zulassung des Swandoo Marie i-Size

    Marie ist ein drehbarer Kindersitz, der nach der Kindersitznorm R129 (auch bekannt als i-Size) zugelassen ist. Dies bedeutet, dass es neben der Gewichts- auch eine Größenbegrenzung gibt. Der Reboarder darf entgegen der Fahrtrichtung gedreht für Kinder zwischen 40 und 105 cm sowie bis zu einem Gewicht von maximal 18 kg genutzt werden. Um den Sitz vorwärts nutzen zu dürfen, muss Ihr Kind mindestens 15 Monate alt sein und eine Mindestgröße von 76 cm erreicht haben. 

    Für das Maximum an Sicherheit empfehlen wir Ihnen, den Reboarder Marie i-Size bis zum Ende der Nutzungsdauer ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung gedreht zu nutzen, da die Belastung auf den empfindlichen Nacken Ihres Kindes bei einem Unfall rückwärts deutlich geringer ist.

    Wie lange kann ich mein Kind im Swandoo Marie i-Size transportieren?

    Durchschnittlich können Kinder den Kindersitz ab einem Alter von ca. 6 Monaten und bis ca. zu ihrem 4. Geburtstag nutzen. Da Kinder sich individuell entwickeln, was Ihr Wachstum und die Proportionen betrifft, kann es hier zu Abweichungen kommen. 

  • Ist Swandoo Marie i-Size ein Kindersitz mit Drehfunktion?

    360° Drehfunktion für mehr Komfort im Alltag mit dem Reboarder Marie i-Size
    Benutzung der Drehfunktion der Swandoo Marie i-Size

    Damit Sie Ihr Kind besonders einfach in den Kindersitz Marie setzen können, verfügt dieser Reboard-Kindersitz über eine einfach zu bedienende und gut zu erreichende Drehfunktion. Um die Drehfunktion zu aktivieren, betätigen Sie einen der Hebel, welche sich an beiden Seiten von Maie befinden, und drehen diesen in die gewünschte Position. Eine Besonderheit hier: Sie können Marie durch sein Orbital-Rotation-System in jeder der 4 Ruhepositionen drehen und müssen den Sitz nicht erst, wie bei einigen anderen Modellen üblich, in eine aufrechte Position verstellen. 

    Nachdem Sie ihr Kind in den Sitz gesetzt oder es heraus genommen haben, drehen Sie den Sitz wieder zurück in die Fahrtposition bis er mit einem hörbaren Klicken fest einrastet. Beachten Sie, dass sich der Reboarder während der Fahrt immer in einer eingerasteten Position befinden muss und nicht zur Seite gedreht stehen bleiben darf. 

  • Muss ich den zusätzlichen Seitenaufprallschutz Side Impact Buddy verwenden?

    Zusätzlicher Seitenaufprallschutz des Swandoo Marie i-Size dank des Side Impact Buddies (SIB)
    Anbringen des Seitenaufprallschutzes an die Swandoo Marie i-Size

    Um den bereits in die Sitzschale des Reboarders integrierten Seitenaufprallschutz noch zu verbessern, befindet sich im Lieferumfang des Sitzes der sogenannte "Side Impact Buddy". Dieser kann optional auf der zur Tür des Fahrzeuges gerichteten Seite der Marie an die Sitzschale aufgesteckt werden. Der SIB dämpft bei einem Seitenaufprall wirkende Kräfte zusätzlich und sorgt so für maximalen Schutz bei einem Unfall. 

    Die Befestigung des Side Impact Buddy am Reboarder Marie i-Size

    An der Seite des Kindersitzes befindet sich ein roter Sockel, in diesen wird der SIB gesteckt. Drehen Sie den Seitenaufprallschutz nun um 90 Grad bis er einrastet.

    Beachten Sie: Der Side Impact Buddy von Marie i-Size ist nicht mit jedem Fahrzeug kompatibel. In einigen Fahrzeugen kann der Abstand zwischen Fenster oder Tür zum Kindersitz zu gering sein, um den Seitenaufprallschutz zu befestigen. 

  • Wie stelle ich Marie i-Size korrekt auf mein Kind ein?

    Swandoo Marie mmer richtig eingestellt dank Eye-Level-IndikatorEinstellung der Kopfstütze der Marie i-Size

    Die Kopfstütze des Kindersitzes Marie i-Size lässt sich gemeinsam mit dem Gurtsystem in 11 verschiedene Höhen verstellen.Um Ihnen das Einstellen der korrekten Kopfstützenhöhe zu erleichtern, befindet sich an der Kopfstütze des Kindersitzes ein Eye-Level Indikator, der sich bei korrekter Einstellung auf Augenhöhe Ihres Kindes befindet. 

    Um die Kopfstütze zu verstellen, ziehen Sie am Band an deren Oberseite bis sie sich bewegen lässt. Nun können Sie die Kopfstütze auf die richtige Position für Ihr Kind schieben. Achten Sie dabei darauf, dass sich der Eye-Level Indikator auf der richtigen Höhe befindet. Kontrollieren Sie auch, ob die Gurte auf der richtigen Höhe aus der Sitzschale des Sitzes über die Schultern Ihres Kindes verlaufen. Die korrekte Gurtführung der Swandoo Marie

  • Verfügt Marie i-Size über eine Liegeposition?

    Vier Neigungen für eine komfortable ReiseSwandoo-Marie-Neigung

    Um Ihrem Kind immer eine angenehme Sitzposition zu bieten, lässt sich Swandoo Marie i-Size in 4 unterschiedliche Sitz- und Ruhepositionen verstellen. Die Neigungsverstellung können Sie ganz einfach und mit nur einer Hand betätigen, sodass das Anpassen an die Bedürfnisse des Nachwuchses kinderleicht möglich ist.

    Um die Neigung des Sitzes zu verstellen, greifen Sie vorne unter die Sitzschale, dort befindet sich ein Hebel. Wenn Sie diesen nach oben ziehen, löst sich der Sitz und lässt sich in den gewünschte Sitzwinkel neigen. Achten Sie darauf, dass die eingestellte Neigung mit einem Klicken korrekt einrastet.

    Bitte beachten Sie: Ändern Sie die Sitz- und Liegeposition der Marie i-Size niemals während der Fahrt.

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FAQ
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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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