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Takata Maxi
Takata Maxi blacktive silver schwarz silber weiß
Reisekindersitz Takata Maxi von vorne Version Silber
Takata Maxi Höhenverstellung Kopfstütze und Ansicht oberer Teil
Takata Maxi Kopfstütze Version silber
Beckengurtführung Folgesitz Takata Maxi silber
Takata Maxi Sitzfläche Kindersitz von oben
Nahtbeispiel Takata Maxi Kindersitz Silber Grau
Naht außen Takata Maxi Folgesitz Blacktive Silber Grau Anthrazit
Takata Maxi Kindersitz für große Kinder
Takata Maxi zusamenklappen Hinweisschildchen
Takata Maxi klappbarer platzsparender Reisekindersitz
Takata Maxi in Maxi Backpack Kindersitzrucksack
Kindersitzrucksack Maxi Backpack Kindersitz verstauen und aufbewahren
Takata Maxi - praktischer Reisekindersitz, auch für das Flugzeug
Takata Maxi: Kind mit Kindersitz im Flugzeug
Takata Maxi - Kindersitz für das Flugzeug
Aufkleber Flugzulassung Takata Maxi Kindersitz

 Dieser Kindersitz besitzt eine Flugzulassung und darf zur Sicherung Ihres Kindes im Flugzeug genutzt werden

Kindersitz von 15 bis 36 kg mit Flugzulassung, platzsparend zusammenklappbar

299,00 € *

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  •  Dieser Kindersitz besitzt eine Flugzulassung und darf zur Sicherung Ihres Kindes im Flugzeug genutzt werden

Der Takata Maxi ist ein genialer Kindersitz für Familien, die häufig unterwegs sind. Der... mehr
Produktinformationen "Takata Maxi"

Der Takata Maxi ist ein genialer Kindersitz für Familien, die häufig unterwegs sind. Der Folgesitz für Kinder ab 15 bis 36 kg Körpergewicht ist leicht, verfügt über kompakte Außenmaße und kann platzsparend zusammengeklappt werden. So überzeugt er nicht nur im heimischen Auto, sondern auch auf Reisen - im Taxi, im Mietwagen und - dank Flugzulassung - sogar im Flugzeug. 

Takata Maxi - der Reisekindersitz für zuhause und unterwegs

Der Maxi von Takata ist einer unserer Lieblingskindersitze, denn er ist ein flexibler Alleskönner und schützt Ihr Kind nicht nur im Auto vor schweren Verletzungen, sondern auch im Flugzeug. Ganz gleich, wohin Sie mit Ihrem Kind unterwegs sind, der Maxi kommt mit!

Takata Maxi Kindersitz zusammenklappbar faltbar Reisen unterwegs

Der Maxi ist ein flexibler Kindersitz mit schlanken Außenmaßen 

Mit 44,5 cm Breite passt der Takata Maxi nicht nur auf einen Flugzeugsitz, sondern findet auch im Kleinwagen Platz. Dank der schlanken Außenmaße können Sie mit diesem Kindersitz in vielen Fahrzeugen drei Kindersitze nebeneinander auf der Rückbank platzieren. 

Mit und ohne Isofix: Auch bei der Befestigung des Takata Maxi sind Sie flexibel. Sie können diesen Kindersitz entweder gemeinsam mit Ihrem Kind angurten oder ihn - sofern Isofix in Ihrem Fahrzeug verbaut ist - zusätzlich an den Isofixankern Ihres Fahrzeugs befestigen.  Ihr Kind wird - wie bei allen Kindersitzen dieser Größenklasse - auch bei der Befestigung mit Isofix mit dem Autogurt angeschnallt. 

Dabei bietet der Maxi Kindern ab ca. 95 bis ca. 150 cm Platz. Wir empfehlen die Nutzung des Maxi im Anschluss an die Reboardzeit, also ab einem Alter von ca. 4 Jahren. Bis dahin sollte Ihr Kind nach Möglichkeit rückwärts im Auto mitfahren. Unsere Erfahrung im Kindersitzladen zeigt, dass der Takata Maxi einer der wenigen Kindersitze mit Rückenlehne auf dem Markt ist, in denen auch große Kinder sehr bequem sitzen können. Der Maxi wächst von Beginn an in der Höhe und Breite mit Ihrem Kind mit. 

Sie können die Kopfstütze sehr hoch ausziehen, so dass Sie diesen genialen Kindersitz bis zum Ende der Kindersitzpflicht mit 12 Jahren bzw. 150 cm Körpergröße problemlos nutzen können. 

Takata Maxi - der Kindersitz "to go"

Kindersitzrucksack und Tragetasche von Takata

Perfekt zum Mitnehmen: Mit seinem Gewicht von nur 6,9 kg ist der Maxi von Takata ein besonders leichter Folgesitz. Für den Transport im Kofferraum, wenn Sie den Sitz einer Betreuungsperson mitgeben oder auch zum Verstauen zuhause können Sie diesen Kindersitz platzsparend zusammenklappen und bringen ihn so auf wenig Raum unter. 

Sie sind häufig mit Kind unterwegs und möchten Ihren Kindersitz mitnehmen? 

Ein Kinderspiel mit dem Takata Maxi! Der Hersteller bietet mit dem Takata Maxi Backpack einen eigens für diesen Kindersitz produzierten Rucksack, in dem Sie den Maxi noch besser transportieren können. Klappen Sie den Sitz einfach zusammen und verstauen Sie ihn im praktischen Rucksack (separat erhältlich, nicht im Lieferumfang inbegriffen).

Der Kindersitzrucksack von Takata verfügt über eine seitliche Trageschlaufe und eine weitere an der Oberseite. Außerdem können Sie die Maxi Backpack Tragetasche für den Kindersitz mit ihren praktischen Gurten einfach auf dem Rücken transportieren und haben Ihren Kindersitz bei einem Ausflug oder auf Reisen immer dabei. 

Takata Maxi Kindersitz Reisekindersitz Sicherheit Kopfpolster SeitenaufprallschutzEin sicherer Kindersitz für Auto und Flugzeug 

Dass der Maxi ein sehr sicherer Kindersitz ist, durfte er im ADAC Kindersitztest unter Beweis stellen. Bei diesem erhielt er 2012 gute Sicherheitsnoten. Der ÖAMTC bescheinigte diesem Kindersitz mit Noten von 1,8 und 2,5 ebenso gute Sicherheitswerte im Seiten- und Frontalcrash.

Vom TÜV Rheinland erhielt der Takata Maxi das "for use in aircraft"-Siegel. Das bedeutet, dass Sie diesen Kindersitz nicht nur im Auto, sondern auch im Flugzeug benutzen können und Ihr Kind so bei Turbulenzen oder einer Notlandung sicher geschützt wird. 

Diese Produkteigenschaften machen den Takata Maxi besonders sicher: 

  • Die patentierten Airpads in der Kopfstütze: An den Innenseiten der Kopfstütze sind kleine Luftkissen untergebracht. Diese auf dem Markt einzigartige AIRPAD-Technologie schützt den Kopf und auch den Nacken Ihres Kindes besonders gut. Die Kopfstützen"airbags" sind dabei aus dem selben Gewebe hergestellt wie handelsübliche Airbags und verringern die bei einem Seitenaufprall auf Ihr Kind wirkende Energie. 
  • Energieabsorbierende Schulter-Crashpads: Die Schulter-Crashpads nehmen die bei einem Unfall entstehenden Kräfte auf, so dass Ihr Kind noch besser geschützt wird. Dank der tiefen Seitenwangen dieses Kindersitzes sitzt Ihr Kind bei einem Seitencrash viel sicherer als auf einem Sitzkissen ohne Rückenlehne. 
  • Patentierte selbstschließende Gurtführung (autolock): Damit der Schultergurt nicht versehentlich aus der Führung des Kindersitzes rutscht, ist der Maxi mit einer selbstschließenden Gurtführung ausgestattet. So stellt Takata sicher, dass Ihr Kind immer gut geschützt wird. 

Die Bedienung des Takata Maxi: Kinderleicht und spielend einfach 

Mit dem Takata Maxi kaufen Sie nicht nur einen sicheren Reisekindersitz, sondern auch einen Autositz für Kinder, der sehr einfach zu bedienen ist. Nahezu einzigartig ist die Größeneinstellung des Takata Maxi: Sie können diesen Kindersitz einhändig in 11 Höhenstufen fixieren.

An der Vorderseite Ihres Kindersitzes können Sie dabei in einem kleinen Fenster anhand einer visuellen Anzeige der Buchstaben A bis L ablesen, auf welcher Höhe die Kopfstütze für Ihr Kind eingerastet ist. So können Sie oder auch Ihr Kind sich jederzeit merken, wie der Sitz richtig eingestellt ist. Besonders praktisch ist dies, wenn Sie den Sitz zeitweise für ein zweites Kind benutzen oder den Maxi für den Transport platzsparend zusammengeklappt haben.

An alles gedacht: Auch die Bezüge des Kindersitzes sind schadstoffgeprüft

Takata Maxi blau robuster Bezug Kindersitz

Der Bezug des Takata Maxi ist besonders hochwertig und schadstoffrei. Er wird aus Textilien aus der Automobilindustrie gefertigt und trägt das Hohenstein Qualitätslabel "Hautfreundlich". Sie können den Bezug bei 30°C (Feinwäsche) in der Maschine waschen. Der Kindersitzbezug darf auf niedrigster Stufe sogar in den Trockner! Achtung: Entfernen Sie unbedingt die Airpads vor dem Waschen aus der Kopfstütze. 

Takata Maxi - bequem auf kurzen und auf langen Strecken

Der Takata Maxi punktet nicht nur mit seinen Sicherheitsnoten und der einfachen Handhabung: Dieser Kindersitz ist für Ihr Kind auch sehr bequem. Kopfstütze und Sitzfläche sind gut gepolstert. Der Bezug ist angenehm auf der Haut.

Wenn Sie den Sitz an den Isofixhaken Ihres Fahrzeugs befestigen, bietet er daneben eine sehr gute Ruheposition, denn der Maxi muss beim Einbau mit Isofix nicht an der Rückenlehne des Autositzes anliegen und kann so weit abgerückt werden wie Ihr Kind das braucht. 

Ein genialer Kindersitz! Mit dem Takata Maxi machen nicht nur die Fahrt zum Einkaufen, sondern auch längere Urlaubsfahrten viel Spaß!


Daten zum Folgesitz Takata Maxi 

Zulassung UN/ECE R 44/04
Flugzulassung Ja
Kindersitzgruppe(n) 2/3
Gewicht des Kindes 15 bis 36 kg
Größe des Kindes -
Sicherung des Kindes Ihr Kind wird in dieser Kindersitzgruppe mit dem Autogurt gesichert.
Einbau des Kindersitzes  
Verankerung am Isofix möglich Ja, dieser Folgesitz kann zusätzlich (optional) am Isofix befestigt werden.
Kindersitz darf auf einen gedrehten Fahrzeugsitz Nein
Ladungssicherung Dieser Folgesitz muss bei Fahrten ohne Kind mit dem Gurt gesichert werden, wenn er nicht mit Isofix befestigt ist.
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 44,5 - 50,5 cm breit, 67,5 cm hoch, 48 cm tief
Maße bei höchster Einstellung der Kopfstütze 44,5 - 50,5 cm breit, 81,5 cm hoch, 48 cm tief
maximale Länge der Rückenlehne  53 cm 
Gewicht des Kindersitzes 6,8 kg

 

Materialien: 

  • Material Stoff: 100% Polyester (Mikrofaserstoff)
  • Material Komfortschaum: 100% Polyurethan

Lieferumfang zum Takata Maxi: 

  • Takata Maxi Kindersitz für Kinder mit einem Gewicht von 15 bis 36 kg
  • inklusive Unfallaustauschgarantie

Weiterführende Links zu "Takata Maxi"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der Takata Maxi eingebaut?

    Takata Maxi orange mit Kind GurtbefestigungEinbau des Takata Maxi im Auto 

    Der Takata Maxi ist ein Kindersitz für Kinder von 15 bis 36 kg und wird vorwärtsgerichtet in Ihr Auto eingebaut. Er ist nach ECE 44/04 zugelassen und hat eine Flugzulassung

    Sie können diesen Kindersitz am Isofixsystem Ihres Fahrzeugs verankern. Die Isofixarme des Kindersitzes können - sofern in Ihrem Fahrzeug kein Isofix vorhanden ist - weggeklappt werden. 

    Achtung: Der Takata Maxi ist ein Kindersitz der Gruppe 2/3. Ihr Kind wird in diesem Sitz mit dem Fahrzeuggurt gesichert. Auch wenn Sie den Kindersitz am Isofixsystem einrasten, müssen Sie Ihr Kind mit dem Autogurt anschnallen!

    So bauen Sie den Takata Maxi in Ihr Fahrzeug ein 

    Lesen Sie vor dem ersten Gebrauch des Takata Maxi die Anleitung zum Kindersitz sorgfältig. Sehen Sie außerdem im Handbuch zu Ihrem Fahrzeug nach, auf welchen Sitzplätzen der Takata Maxi eingebaut werden darf. Beachten Sie beim Einbau mit Isofix unbedingt die Fahrzeugtypenliste (mehr dazu können Sie im FAQ-Punkt "Fahrzeugtypenliste" nachlesen). 

    Einbau des Takata Maxi mit Isofix

    1. Fahren Sie die Isofix-Rastarme unter der Sitzfläche komplett aus. 
    2. Platzieren Sie den Kindersitz nun auf der Sitzbank und führen Sie die Isofixarme in die Isofixhaken Ihres Fahrzeugs ein. Sie hören ein Klickgeräusch. Dass Ihr Takata Maxi fest verankert ist, erkennen Sie an den grünen Indikatoren an den Rastarmen. Sind diese rot, ist Ihr Kindersitz nicht sicher befestigt. Prüfen Sie in diesem Fall die Verankerung noch einmal!
    3. Für eine aufrechte Sitzposition: Ziehen Sie nun an der zentralen Gurtführung und drücken Sie die Sitzbasis des Kindersitzes in Richtung Autositzlehne bis diese anliegt. Lassen Sie diesen Schritt aus, wenn Sie eine Ruheposition einstellen möchten. 
    4. Führen Sie nun den Schultergurt zur Schultergurtführung im oberen Teil des Kindersitzes (rot markiert). Legen Sie den Gurt in die Führung, indem Sie ihn gegen den grauen Verschluss drücken. 
    5. Ihr Kind kann nun in den Sitz einsteigen. Die Schultergurtführung sollte sich ca. zwei Finger breit über der Schulter Ihres Kindes befinden. 
    6. Führen Sie jetzt den Beckengurt unter der rot markierten Beckengurtführung hindurch und den Schultergurt über Ihr Kind hinweg. Auf der anderen Seite führen Sie den Beckengurt und den unteren Teil des Schultergurtes unter dem Gurthörnchen hindurch.
    7. Klicken Sie die Gurtlasche in das Gurtschloss Ihres Autos und straffen Sie den Gurt noch einmal. 

    Achten Sie darauf, dass der Gurt nicht zu nah am Hals Ihres Kindes verläuft. Der Beckengurt darf nicht am Bauch Ihres Kindes liegen, da sonst schwere innere Verletzungen drohen. 

    Einbau des Takata Maxi ohne Isofix

    1. Klappen Sie die Isofixrastarme weg, damit diese beim Einbau des Sitzes nicht im Weg sind. 
    2. Platzieren Sie den Kindersitz auf dem Autositz, auf dem der Takata Maxi eingebaut werden soll. 
    3. Führen Sie nun den Schultergurt zur Schultergurtführung im oberen Teil des Kindersitzes (rot markiert). Legen Sie den Gurt in die Führung, indem Sie ihn gegen den grauen Verschluss drücken. 
    4. Ihr Kind kann nun in den Sitz einsteigen. Die Schultergurtführung sollte sich ca. zwei Finger breit über der Schulter Ihres Kindes befinden. 
    5. Führen Sie jetzt den Beckengurt unter der rot markierten Beckengurtführung hindurch und den Schultergurt über Ihr Kind hinweg. Auf der anderen Seite führen Sie den Beckengurt und den unteren Teil des Schultergurtes unter dem Gurthörnchen hindurch. 
    6. Klicken Sie die Gurtlasche in das Gurtschloss Ihres Autos und straffen Sie den Gurt noch einmal. 

    Prüfen Sie den Gurtverlauf! Der Schultergurt darf sich nicht zu nah am Hals Ihres Kindes befinden. Der Beckengurt muss unter den Hörnchen des Sitzes hindurchgeführt werden. 

  • Wie benutze ich den Takata Maxi im Flugzeug?

    Der Takata Maxi im Flugzeug

    Kinder sollten im Flugzeug bis zu einer Größe von 125 cm in einem geeigneten Kinderrückhaltesystem gesichert werden, empfiehlt der TÜV Rheinland. Wir teilen diese Empfehlung und raten Ihnen, Ihre Babys und Kinder auch im Flieger in einer Babyschale bzw. einem Kindersitz mit Flugzulassung zu transportieren. 

    Was bringt der Kindersitz bei einem Flugzeugabsturz?

    Takata Maxi Flugzeugzulassung Nutzung im Flugzeug

    Wenn Sie sich das erste Mal mit der Sicherung Ihres Kindes auf einer Flugreise befassen, wundern Sie sich jetzt vielleicht darüber, warum Sie Ihr Kind bei einem Flug in einen Kindersitz setzen sollen. Und ja, Sie haben Recht, bei einem Absturz hilft Ihnen leider kein Kindersitz der Welt, sondern höchstens ein guter Schutzengel. 

    Der Hintergrund zur Kindersicherung im Flugzeug ist ein anderer: Viel häufiger als ein Flugzeugabsturz, der zum Glück ein sehr sehr seltenes Ereignis ist, sind gefährliche Turbulenzen. Innerhalb dieser werden immer wieder Erwachsene und Kinder schwer verletzt und auch getötet. Um Ihr Kind auch im Flugzeug bei Turbulenzen, Notstarts und Notlandungen zu schützen, sollten Sie Ihren Nachwuchs immer auf einem eigenen Sitzplatz in einer Babyschale oder einem Kindersitz sichern, denn nur so ist Ihr Sohn oder Ihre Tochter vor schweren Verletzungen geschützt. 

    Lesen Sie mehr zur Nutzung von Babyschalen und Kindersitzen in unserem Kindersitz-FAQ!

    Der Takata Maxi als Kindersitz im Flugzeug 

    Als einer von wenigen Kindersitzen auf dem Markt besitzt der Takata Maxi als Gruppe 2/3-Kindersitz eine Zulassung für die Nutzung im Flugzeug. Das heißt: Sie können und sollten diesen Kindersitz auf jeder Flugreise nutzen. Beachten Sie dabei, dass Sie die Nutzung des Sitzes bei den meisten Airlines im Vorfeld Ihrer Reise anmelden müssen. 

    Drucken Sie sich, um Probleme an Bord zu vermeiden, am besten die Unterlagen zur Flugzeugzulassung des Takata Maxi aus und halten Sie sie auf Ihrem Flug griffbereit: Takata Maxi Flugzulassung und Handbuch für die Nutzung im Flugzeug

    So nutzen Sie den Maxi an Bord

    Während Ihr Kind im Auto im Takata Maxi mit dem 3-Punkt-Sicherheitsgurt Ihres Autos gesichert wird, benötigt der Maxi im Flugzeug nur den Beckengurt. Das heißt: Ihr Kind wird im Flieger in seinem Kindersitz rein mit dem 2-Punkt-Flugzeuggurt angeschnallt. 

    Sie bauen den Takata Maxi im Flugzeug auf einem Flugzeugsitz in Fahrtrichtung ein.  

    Schritt-für-Schrittanleitung Takata Maxi im Flugzeug 

    1. Bei der Sicherung im Flugzeug verstauen Sie zunächst die Isofix-Rastarme des Takata Maxi unter dem Sitz, denn diese werden im Flieger nicht gebraucht.
    2. Platzieren Sie im Anschluss den Kindersitz auf dem Flugzeugsitz und klappen Sie eventuell die Armlehne des Flugzeugsitzes nach oben, sofern Sie diese beim Einbau des Maxi stört. Achten Sie darauf, dass der Takata Maxi an der Lehne des Fluggastsitzes möglichst flächig anliegt. 
    3. Stellen Sie nun die Rückenlehne auf die korrekte Höhe für Ihr Kind. Die Schultergurtführung des Maxi sollte dabei maximal zwei Finger breit über der Schulter Ihres Kindes liegen. 
    4. Ihr Kind steigt jetzt in seinen Kindersitz. 
    5. Führen Sie nun die beiden Teile des Flugzeuggurtes unter den Armauflage des Takata Maxi hindurch, schließen Sie das Gurtschloss und straffen Sie den Gurt. Achten Sie dabei darauf, dass der Gurt nicht verdreht ist. Das Gurtschloss sollte sich möglichst vor dem Bauch Ihres Kindes befinden. Funktioniert dies aufgrund der Gurtlänge nicht, ist es auch in Ordnung, wenn sich das Gurtschloss auf Höhe der roten Gurtführung befindet. Dies ist zugelassen und sicher. 

    Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nach Möglichkeit während des kompletten Flugs und besonders während des Starts und der Landung angeschnallt ist. 

  • Fahrzeugtypenliste: Passt dieser Kindersitz in mein Auto?

    Darf ich den Takata Maxi in mein Auto einbauen?

    Der Takata Maxi kann an den Isofixankern Ihres Auto befestigt werden. Für diese Einbauart ist der Sitz semi-universal zugelassen, das heißt, Sie müssen die Fahrzeugtypenliste zum Kindersitz beachten. Vergewissern Sie sich bitte vor dem Kauf, ob Sie diesen Kindersitz in Ihr Auto einbauen dürfen, indem Sie in der Autoliste nach Ihrem Fahrzeug suchen:  Fahrzeugtypenliste zum Takata Maxi.

    Ihr Auto steht nicht auf der Fahrzeugtypenliste für den Takata Maxi? 

    Typenlisten für Kindersitze sind niemals vollständig. Wenn Ihr Fahrzeugmodell nicht in der Autoliste steht, kann es sein, dass der Kindersitzhersteller den Takata Maxi noch nicht in Ihren Auto getestet hat. Bitte kontaktieren Sie uns in diesem Fall, wir helfen Ihnen gerne weiter und finden gemeinsam mit Takata und Ihrem Autohersteller heraus, ob der Maxi in Ihr Auto eingebaut werden darf!

    Achtung: Die Fahrzeugtypenliste gilt nicht, wenn Sie den Sitz gemeinsam mit Ihrem Kind anschnallen und den Sitz nicht mit Isofix befestigen. In diesem Fall dürfen Sie den Takata Maxi auf jedem Sitzplatz im Auto einbauen, auf dem ein Kindersitz der Gruppe 2/3 stehen darf!

  • Wurde der Takata Maxi getestet?

    Takata Maxi - Kindersitztestergebnisse

    Der Takata Maxi wurde im Herbst 2012 vom ADAC, vom ÖAMTC und von Stiftung Warentest getestet. Er erhielt die Note "Gut" im Bereich Sicherheit. 

    Sie finden hier die Testergebnisse zum Takata Maxi: 

    1. Takata Maxi beim ADAC-Kindersitztest
    2. Takata Maxi Ergebnisse beim ÖAMTC
  • Muss der Takata Maxi bei Leerfahrten ohne Kind angeschnallt werden?

    Sicherung des Takata Maxi bei Leerfahrten ohne Kind 

    Bitte achten Sie darauf, den Takata Maxi auch bei einer Fahrt ohne Ihr Kind im Auto zu befestigen (Ladungssicherung!). Der Kindersitz kann bei einem Unfall sonst zu einem gefährlichen Geschoss werden!

    Ob der Maxi bei einer Leerfahrt angegurtet werden muss, hängt davon ab, wie Sie den Kindersitz im Auto nutzen.

    Wenn Sie den Takata Maxi mit Isofix befestigen, müssen Sie diesen bei einer Fahrt ohne Kind nicht anschnallen. Wenn Sie kein Isofix haben und den Sitz üblicherweise gemeinsam mit Ihrem Kind anschnallen, muss der Takata Maxi bei einer Leerfahrt unbedingt angeschnallt werden. 

  • Hat der Takata Maxi eine Schlafposition?

    Kann die Neigung des Takata Maxi verstellt werden?

    Ja!

    Der Takata Maxi ist mit einer Ruheposition ausgestattet. Beim Einbau mit Isofix können Sie den Kindersitz so weit von der Rückenlehne des Autositzes abrücken, dass Ihr Kind eine angenehme Schlafposition hat. Dies ist besonders praktisch auf langen Urlaubsfahrten. 

    Bitte bedenken Sie allgemein: 

    Je aufrechter Ihr Kind im Kindersitz sitzt, desto sicherer ist Ihr Kind bei einem Unfall geschützt. Benutzen Sie die Schlaf- bzw. Ruheposition des Takata Maxi deshalb nur, wenn Ihr Kind sie benötigt. 

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Kundenbewertungen für "Takata Maxi"
19.03.2020

Genialer Reisesitz

Wir haben diesen Sitz als Reisesitz für unsere Tochter angeschafft und sind super zufrieden damit.
Im Flieger lässt er sich leicht verbauen und durch die Transporttasche gut transportieren.
Bisher passte er in alle Leihwagen und Uber und hat sich auch immer einwandfrei, einfach und vor allem blitzschnell verbauen lassen. Durch die mit Buchstaben gekennzeichnete Rückenlehne entfällt das fummelige anpassen und die Schultergurtführung ist sehr gut zugänglich und einfach zu benutzen.
Im Zug lässt sich der Sitz durch die Klappfunktion platzsparend verstauen. Wir haben schon einige Reisen mit ihm gemacht und sind total zufrieden!

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FAQ
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Sicherheit: Das richtige Alter für den Wechsel in einen Kindersitz der Gruppe 2/3 / ab 100 cm

Wann kann mein Kind auf den Folgesitz umsteigen? 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel in den großen Kindersitz?

Eine pauschal gültige Antwort für jedes Kind gibt es dafür nicht. Jedes Kind entwickelt sich individuell und so ist es wichtig, bei jedem Kind zu schauen, ob es bereit ist, in einen Folgesitz zu wechseln.


Wichtig zu wissen:
Im vorwärtsgerichteten Kindersitz sind die Belastungen auf den Kopf und das Genick des Kindes beim gefährlichen Frontalunfall deutlich höher als in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz. Wechseln Sie deshalb möglichst spät auf einen Kindersitz der Gruppe 2/3 bzw. ab 100 cm.

 

Im besten Fall fährt Ihr Kind seit es der Babyschale entwachsen ist in einem Reboarder, weil dies deutlich sicherer ist als das Fahren in einem vorwärtsgerichteten Sitz. Je nach Reboarder kann Ihr Kind so bis zu einem Alter von 4 bis 6 Jahren rückwärtsgerichtet unterwegs sein. Wenn es zu groß oder zu schwer für den Kindersitz wird (je nach Zulassung des Reboarders), lohnt es sich, genau zu schauen, wie es weitergehen soll.

Voraussetzungen für den Wechsel in einen Folgesitz

Um in einen Folgesitz der Gruppe 2/3 zu wechseln, muss Ihr Kind entweder

• 15 kg wiegen (bei Sitzen die nach ECE R44/04 zugelassen sind)

oder

• eine Größe von 100 cm erreicht haben (bei Sitzen die nach ECE R129 zugelassen sind)

 

Wenn beide Kriterien noch nicht erfüllt sind, sollte Ihr Kind noch eine Weile in seinem Reboarder fahren, sofern dieser noch passt und die Gewichts- bzw. Größengrenze noch nicht erreicht ist. Je nachdem, in welchem Reboarder Ihr Kind gesessen hat, ist auch ein Wechsel auf einen Reboardkindersitz möglich, der länger passt.


Die Grenzen (15 kg bzw. 100 cm) sind zudem verbindlich. Ihr Kind darf noch nicht auf einen Folgesitz wechseln, wenn es die Maße bzw. das erforderliche Körpergewicht (nackt) noch nicht erreicht hat.

Das müssen Sie beim Wechsel auf den großen Kindersitz außerdem beachten

Hat Ihr Kind die 15 kg oder 100 cm erreicht, ist es wichtig, dass es die geistige Reife besitzt zu verstehen, dass es in einem Folgesitz ruhig sitzen bleiben muss. Dort wird das Kind nun, anders als im Reboarder, mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs angeschnallt. Wenn Ihr Kind sich nach vorne oder zur Seite lehnt, kommt es aus dem Schutzbereich des Kindersitzes heraus und der Gurt kann dann nicht mehr sicher arbeiten und Ihr Kind im Falle eines Unfalls im Kindersitz halten. Ihr Kind MUSS also still sitzen können, auch wenn der 3-Punkt-Gurt mehr Bewegung erlaubt als es vorher im Reboarder der Fall gewesen ist. Ihr Kind darf sich auch nicht selbst abschnallen. Darauf müssen Sie sich verlassen können. Sonst kann das schwerwiegende Folgen für Ihr Kind haben!

 

Haben Sie alle Punkte gut durchdacht und kommen zu dem Ergebnis, dass es jetzt Zeit ist, um in einen Folgesitz zu wechseln, sollten Sie sich bei einem Fachhändler beraten lassen. Dieser hält viele verschiedene Kindersitze vor Ort für Sie bereit und kann mit Ihnen, Ihrem Kind und in Ihrem Auto testen, welcher Sitz/welche Sitze in Frage kommen, denn nicht jeder Sitz passt zu jedem Kind und zu jedem Auto.

 

Erst wenn die Passform, der Gurtverlauf und der Einbau in Ihrem Auto genau getestet wurden, kann man sagen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um in einen Folgesitz zu wechseln!

Sicherheit: Warum einfache Sitzerhöhungen und Sitzkissen so gefährlich sind

Warum sind Kindersitze mit Rückenlehne sicherer als einfache Sitzerhöhungen und was ist an den Sitzkissen so gefährlich? 

Sitzerhöhungen? Bitte nur mit Rückenlehne!

Als Profis, wenn es um das Thema Kindersitze geht, empfehlen wir Ihnen, Ihr Kind mindestens bis zum 4. Lebensjahr in einem Reboarder, also rückwärts, im Auto zu transportieren.

Den Rest der Kindersitzzeit bis zum 12. Geburtstag bzw. bis zu einer Körpergröße von 150 cm verbringt Ihr Kind in einem Kindersitz, in dem es nicht mehr mit einem internen Gurt gesichert wird, sondern mit dem Fahrzeuggurt. Diese Sitze werden auch als Folgesitze bezeichnet. 

Folgesitz? Was ist das?

Derzeit gelten zeitgleich zwei Normen, wenn es um Kindersitze geht:

 

  • ECE R 44/04
  • ECE R 129

 

Bei der ECE R 44/04 erfolgt die Klassifizierung der Sitze nach dem Gewicht des Kindes. Bei der neuen i-Size-Norm werden die Sicherheitssitze nach der Körpergröße des Kindes klassifiziert. Kindersitze, die nach ECE R 44/03 zugelassen sind, sind sehr alt und erfüllen aktuelle Sicherheitsstandards nicht, Kindersitze, die nach der Norm 44/01 oder 44/02 zugelassen sind, dürfen auf deutschen Straßen nicht mehr genutzt werden.

 

Eine Änderung, die grundsätzlich sinnvoll ist, schließlich entwickelt sich nicht jedes Kind gleich und das Gewicht lässt nicht zwangsläufig auf die Körpergröße schließen. Zudem wissen die meisten Eltern anhand der aktuellen Kleidergröße, wie groß ihr Kind ist, können beim Körpergewicht aber oft nur grob schätzen (und liegen mit der Schätzung häufig weit neben dem realen Gewicht). 

 

Wie bei der Babyschale und beim Reboarder heißt es auch beim Folgesitz: der Sitz muss zum Kind passen.

Bei einem Folgesitz handelt es sich um einen Kindersitz der Gruppe II/III bzw. einen Kindersitz nach UN R129 (zum Teil i-Size) .

Der Folgesitz wird vorwärtsgerichtet in das Auto eingebaut und ist geeignet für Kinder:

  • von ca. 4 bis 12 Jahren
  • mit einem Gewicht von 15 - 36 kg bzw.
  • mit einer Körpergröße von 100 - 150 cm

Sitzerhöhungen - welche Arten gibt es?

Den Folgesitz erhalten Sie als reine Sitzerhöhung ohne Rückenlehne oder als Modell mit Rückenlehne.

Die Sitzerhöhung ohne Rückenlehne

Vorteile eines einfachen Sitzkissen:

  • erhöhte Sitzposition
  • relativ günstig
  • handlich

Nachteile eines einfachen Sitzkissens:

  • kein Seitenaufprallschutz
  • keine Schultergurtführung
  • kein Schutz des Kopfes
  • kein Komfort
  • kann bei einem Aufprall unter dem Po wegrutschen

 

Der ADAC sowie die Stiftung Warentest raten aufgrund mangelhafter Testergebnisse von Kindersitzen ohne Rückenlehne von einfachen Sitzkissen ab. Wir teilen diese Einschätzung.  

Die Sitzerhöhung mit Rückenlehne

Vorteile eines Folgesitzes mit Rückenlehne:

  • erhöhte Sitzposition
  • verbesserter Gurtverlauf an der Schulter
  • guter Seitenaufprallschutz
  • guter Schutz des Kopfes
  • hoher Komfort

Nachteile eines Folgesitzes:

  • etwas teurer
  • nicht ganz so handlich

 

Die Sicherheit Ihres Kindes ist von großer Wichtigkeit. Kaufen Sie deshalb bitte immer einen Kindersitz mit Rückenlehne - damit Ihr Kind stets gut gesichert ist.

Warum Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne gefährlich sind

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Bildquelle: ©TCS Schweiz, Video-URL: https://www.youtube.com/watch?v=LC0mRxO32xM

 

Die eben genannten Vor- und Nachteile vor Augen, wird klar, warum Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne so gefährlich sind.

 

Einfache Sitzkissen bieten keine optimale Gurtführung. Dadurch besteht bei jedem Unfall zusätzlich die Gefahr, dass Ihr Kind lebensgefährliche Verletzungen im Bauchraum (falsche Beckengurtführung) oder am Hals (fehlende und so falsche Schultergurtführung) erleidet. 

 

Zudem können Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne bei einem Unfall verrutschen oder im schlimmsten Fall unter dem Po des Kindes wegrutschen. Ein sicherer Transport Ihres Kindes im Auto ist dann nicht mehr gewährleistet. Zudem besteht Strangulationsgefahr. 

 

Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne bieten keinen Seitenschutz. Bei einem Unfall, vor allem einem seitlichen Aufprall, wird der Oberkörper des Kindes schutzlos hin und her geschleudert.

 

Auch für den empfindlichen Kopf und den Nacken Ihres Kindes besteht bei Modellen ohne Rückenlehne ein stark erhöhtes Verletzungsrisiko, denn es fehlt der wichtige Kopfschutz. Die ohrenähnlichen seitlichen Verlängerungen der Rückenlehne bieten dem Kopf zusätzlichen Schutz bei Unfällen.

 

Und auch ohne Unfall sind Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne weder gesund noch sicher für Ihr Kind. Zum Beispiel während des Schlafens. Ohne Rückenlehne und dazugehörigen Seitenschutz fallen Oberkörper und Kopf während des Schlafens zur Seite. Die Folge ist eine ungesunde Haltung, die bei Ihrem Kind zu Verspannungen und Schmerzen führen kann.

 

Fazit: Kein Kindersitz ohne Rückenlehne

Damit Ihr Kind in seinem Folgesitz sicher und bequem im Auto mitfahren kann, sollten Sie deshalb immer einen vollständigen Kindersitz mit Rückenlehne kaufen und auf einfache Sitzkissen und Sitzerhöhungen unbedingt verzichten. 

 

Im folgenden Video des TCS sehen Sie beim "Crashtest Sitzerhöhung" eindrucksvoll, warum einfache Sitzkissen bei einem Unfall so gefährlich sind:  

Sicherheit: Ein Kindersitz mit oder ohne Isofix - Was ist sicherer?

Isofix beim Folgesitz – Was bedeutet das? Ist das sicherer?

Folgesitze der Gruppe 2/3 bzw. mit Kindersitze mit einer Zulassung ab 100 cm werden mit dem Kind zusammen mit dem 3-Punkt-Gurt des Autos angeschnallt. Zusätzlich können Sie diese Sitze meistens noch an den Isofix-Haken des Fahrzeugs befestigen.

Welchen Sinn hat die Isofixbefestigung eines Folgesitzes?

Die Isofix-Befestigung eines Gruppe-2/3-Kindersitzes trägt zur Stabilisierung und Sicherung des Sitzes bei. Anders als bei den vorhergehenden Kindersitzen der Gruppe 1/2, haben diese Sitze keine Haltefunktion mehr für das Kind, denn es wird bei einem Unfall durch den 3-Punkt-Gurt Ihres Autos gesichert. Der Kindersitz der Gruppe 2/3 hat die Aufgabe, die Position des Kindes und den Gurtverlauf des Fahrzeuggurtes so zu beeinflussen, dass alles optimal zusammenpasst, Ihr Kind sicher unterwegs und im Falle eines Unfalls bestmöglich geschützt ist.

 

In einem Kindersitz der Gruppe 1/2 mit integriertem Gurtsystem muss hingegen der interne Gurt das Kind bei einem Unfall festhalten, weshalb der Kindersitz besonders gut befestigt werden muss (Isofix- oder Gurtbefestigung).

Sicherung des Kindersitzes bei Leerfahrten ohne Kind

Sind Sie ohne sein Kind unterwegs, so müssen Sie den Folgesitz der Gruppe 2/3 immer sichern. Haben Sie ihn am Isofix befestigt, so reicht das bei den meisten Kindersitzherstellern zur Ladungssicherung aus. Manche Hersteller schreiben allerdings auch vor, ihre Kindersitze bei Leerfahrten zusätzlich zum Isofix mit dem 3-Punkt-Gurt anzuschnallen. Informationen, wie Sie es bei Ihrem Kindersitz handhaben sollten, finden Sie in der Bedienungsanleitung zu Ihrem Kindersitz.

Kein Isofix vorhanden? Denken Sie an die Sicherung des Folgesitzes!

Wenn Sie den Folgesitz nicht am Isofix befestigt haben, dann müssen Sie ihn auf jeden Fall mit dem 3-Punkt-Gurt anschnallen, da er sonst bei einem starken Bremsmanöver oder einem Unfall durch das Auto geschleudert wird und zum gefährlichen Geschoss und zur Gefahr für alle Insassen werden kann.

Sicherheit: Fahrten ohne Kind (Leerfahrten und Ladungssicherung)

Muss der Kindersitz befestigt werden, wenn kein Kind im Sitz sitzt?

Im Auto gilt: Ladung muss gesichert werden. Ansonsten kann sie bei stärkeren Bremsmanövern oder ruckartigem Lenken schnell zum Geschoss werden und zur Gefahr für alle Mitfahrenden. Da macht die Sicherung eines Kindersitzes keine Ausnahme.

 

Wenn ein Kindersitz nicht fest mit dem Auto verbunden ist, wie bei der dauerhaften Befestigung mit dem 3-Punkt-Gurt oder am Isofix, dann muss er bei jeder Leerfahrt ohne Kind gesichert werden.

Kindersitzsicherung bei Fahrten ohne Kind: Was heißt das genau?

Wenn Sie den Kindersitz üblicherweise zusammen mit Ihrem Kind mit dem 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs anschnallen, dann müssen Sie ihn, wenn Sie ohne Kind unterwegs sind, ebenfalls anschnallen. Sonst kann er Ihnen im schlimmsten Fall quer durch Ihr Auto fliegen und Sie oder Ihre Mitfahrer verletzen.

 

Ist der Kindersitz bereits am Isofix Ihres Autos befestigt, dann genügt dies in den meisten Fällen zur Sicherung. Einige Hersteller schreiben allerdings auch vor, den Kindersitz zusätzlich zum Isofix auch mit dem Fahrzeuggurt anzuschnallen. Lesen Sie deshalb immer sorgfältig die Anleitung zu Ihrem Kindersitz.

Sicherheit: Materialermüdung von Folgesitzen

Was ist die maximale Nutzungsdauer eines Kindersitzes der Gruppe 2/3?

Es klingt verlockend: Sie kaufen jetzt einen Folgesitz und nutzen ihn dann für zwei oder drei Kinder hintereinander. Aber ist das auch sicher?

Achtung! Materialermüdung bei Kindersitzen

Kindersitze sind so konstruiert und die Materialien so ausgewählt, dass sie Ihr Kind bei einem Unfall bestmöglich schützen. Doch selbst wenn der Sitz nie in einen Unfall verwickelt war, kann das Material nach einiger Zeit ermüden. Auch die hochwertigsten Materialien werden mit der Zeit spröde, porös oder es bilden sich feine, kaum sichtbare Haarrisse. Temperaturschwankungen von Sommer (über 30° C) zu Winter (weit unter dem Gefrierpunkt) setzen dem Material zu und beeinflussen die Qualität.

 

Aus diesem Grund sollten Kindersitze nur für eine gewissen Nutzungsdauer verwendet und danach entsorgt und ausgetauscht werden.

Die maximale Nutzungsdauer Ihres Folgesitzes

Kindersitze der Gruppe 2/3 sind für die Nutzung durch ein Kind ausgelegt. Das heißt, Ihr Nachwuchs kann von ca. 4 Jahren bis zu einem Alter von ungefähr 12 Jahren in diesem Sitz sicher im Auto mitfahren. Verwenden Sie deshalb den Kindersitz für Ihr großes Kind nur für dieses eine Kind und nicht weiter für ein Geschwisterkind.


Haben Sie Fragen zur maximalen Nutzungsdauer Ihres Kindersitzes? Schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an!

Sicherheit: Mein Kind wiegt über 36 kg - darf es noch im Folgesitz fahren?

Braucht das Kind noch einen Folgesitz, wenn es über 36 kg wiegt?

In der Straßenverkehrsordnung ist die Kindersitzpflicht ganz klar geregelt. 

 

Wenn Ihr Kind noch nicht 150 cm groß ist oder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, muss es in einem Kindersitz fahren, - auch wenn es bereits über 36 kg wiegt!

 

Erst wenn Ihr Kind eines der beiden Kriterien (12 Jahre alt oder 150 cm groß) erfüllt, braucht es aus rechtlicher Sicht keinen Folgesitz mehr.

 

Folgesitze der Gruppe 2/3, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, dürfen laut Zulassung von 15 kg bis 36 kg genutzt werden. Da diese Kindersitze aber keine haltende Funktion mehr haben (diese übernimmt im Falle eines Unfalls der 3-Punkt-Gurt), spricht sicherheitstechnisch grundsätzlich nichts dagegen, diese auch für Kinder zu nutzen, die mehr als 36 kg wiegen. Das letzte Wort dazu hat allerdings der Kindersitzhersteller und nicht alle erlauben die Verwendung über die Gewichtsbegrenzung von 36 kg hinaus.

Neu: Kindersitze ohne Gewichtsbeschränkung auf 36 kg

Bis zum Inkrafttreten der neuen Kindersitznorm ECE R 129 gab es keine alternative Möglichkeit zur Nutzung des Kindersitzes über die 36 kg-Grenze hinaus. Seit 2018 ist dies anders: In diesem Jahr kam der erste nach der neuen Kindersitznorm zugelassene Folgesitz ohne Gewichtsbeschränkung auf den Markt. 

 

Im Gegensatz zu Folgesitzen der Gruppe 2/3 sind Kindersitze nach der neuen R 129-Norm nicht mehr auf ein Maximalgewicht beschränkt. Sie können diese deshalb auch problemlos für schwere Kinder nutzen.

Mehr zum Thema "36 Kilo-Grenze bei Kindersitzen" können Sie auch in unserem Blogartikel zum Thema nachlesen: Kindersitze für Kinder über 36 kg

Ratgeber: Kindersitzpflicht - Wie lang benötigen Kinder einen Kindersitz?

Bis zu welchem Alter braucht ein Kind einen Kindersitz?

Die Kindersitzpflicht: Das sagt das Gesetz

Ob und wie ein Kind im Auto gesichert werden muss, steht in der Straßenverkehrsordnung (StVO). In Deutschland gibt es eine Kindersitzpflicht für Kinder, die weder das 12. Lebensjahr vollendet haben noch 150 cm groß sind. Bis eines der beiden Kriterien erreicht ist, muss Ihr Kind im Auto mit einem geeigneten Rückhaltesystem gesichert sein.

 

Ihr Kind darf erst ohne einen Kindersitz im Auto mitfahren, wenn es mindestens 150 cm groß ist oder das 12. Lebensjahr vollendet hat. Das 12. Lebensjahr beendet Ihr Kind am 12. Geburtstag. Bis dahin muss Ihr Kind in einem geeigneten Kindersitz gesichert werden. Geeignet sind Kindersitze, die nach der Prüfnorm ECE R44/04 und ECE R129 (i-Size) zugelassen sind.

Wir empfehlen Ihnen für Ihr Kind bis zum Ende der Kindersitzpflicht folgende Kindersitze:

 

  • Babyschale: Sie ist optimal an die Bedürfnisse von Neugeborenen und Babys angepasst und schützt diese besonders gut.
  • Reboarder: Kinder fahren in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz  bis zu 7-mal sicherer als in einem vorwärtsgerichteten. Die Belastung für den kleinen Kopf und den kindlichen Nacken sind in einem Reboard-Kindersitz bei einem Unfall deutlich geringer, was Ihr Kind vor schweren oder gar tödlichen Verletzungen schützt.
  • Folgesitz der Gruppe 2/3 bzw. ab 100 cm mit Rückenlehne: Nur in einem Folgesitz mit Rückenlehne hat Ihr Kind auch bei einem Seitenaufprall den bestmöglichen Schutz. Außerdem wird bei diesem Folgesitz auch die Gurtführung an der Schulter optimiert. 

 

Wichtig: Auch wenn Ihr Kind bereits 12 Jahre alt oder 150 cm groß ist, sollten Sie den Gurtverlauf des 3-Punkt-Gurtes überprüfen. Wenn dieser ohne Kindersitz noch nicht optimal ist, sollte Ihr Kind den Sitz lieber noch eine Weile nutzen.

Ratgeber: Fahren ohne Kindersitz - Ab wann können Kinder guten Gewissens ohne Sitz fahren?

Ab wann braucht mein Kind keinen Kindersitz mehr?

Für die Mitnahme von Kindern im Auto gilt seit 1993 in Deutschland die Kindersitzpflicht. Diese besagt, dass Kinder bis zu einer Größe von 150 cm oder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres mit einem Kindersitz gesichert werden müssen. Ist Ihr Kind also mindestens 150 cm groß oder hat das 12. Lebensjahr vollendet, muss es rein rechtlich gesehen keinen Folgesitz mehr nutzen. 


Aber: Natürlich kann dabei nicht die individuelle Entwicklung eines jeden Kindes mit einbezogen werden, genau so wenig wie die technischen Gegebenheiten (Gurthöhe, Sitzposition, etc.) in allen Autos.

 
Deshalb raten wir Ihnen: Machen Sie es nicht alleine vom Alter oder Größe Ihres Kindes abhängig, ab wann kein Folgesitz mehr genutzt wird. Auch wenn 150 cm erreicht oder das 12. Lebensjahr vollendet ist, sollten Sie sich immer genau anschauen, wie der Gurtverlauf bei Ihrem Kind ohne Kindersitz ist. Nur wenn der Beckengurt über den Beckenknochen verläuft und der Schultergurt wirklich mittig auf der Schulter liegt, kann Ihr Kind im Falle eines Unfalls auch optimal gehalten und geschützt werden. Ist dies nicht der Fall, drohen Ihrem Kind bei einem Unfall durch den Gurt sogar schwere Verletzungen.  


Deshalb sollten Sie Ihr Kind, wenn der Gurtverlauf noch nicht passend ist, lieber noch etwas länger im Folgesitz fahren lassen.
 

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kind schon ohne Kindersitz fahren kann, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gerne!

Ratgeber: Unterschied Folgesitz der Gruppe 2/3 und "i-Size"-Folgesitz

Was ist der Unterschied bei Folgesitzen, die nach ECE R 44/04 oder nach ECE R 129 zugelassen sind?

Unterschiede der Kindersitznormen

Bei Kindersitzen gelten zurzeit die Zulassungsnormen ECE R 44/03, 44/04 und ECE R129 (inkl i-Size) parallel. Der offensichtlichste Unterschied dieser beiden Zulassungsnormen ist die Klassifizierung nach Gewicht beziehungsweise nach Größe.

 

  • Bei der Zulassung nach ECE R 44/04 wird die Klassifizierung des Kindersitzes nach dem Gewicht des Kindes vorgenommen. Bei Folgesitzen der Gruppe 2/3 ist der Kindersitz beispielsweise von 15 bis 36 kg zugelassen.
  • Bei Kindersitzen, die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, werden Kindersitze nach der Größe des Kindes eingeteilt. So ist ein nach neuer Norm zugelassener Folgesitz zum Beispiel für Kinder von 100 bis 150 cm freigegeben.

 

Anhand der Größe lässt sich viel besser beurteilen, ob ein Kindersitz bereits für ein Kind passt. Das ist bei der Einteilung nach Gewicht so nicht der Fall. Es können auch relativ kleine Kinder schon ein hohes Gewicht haben. Trotzdem passen sie vielleicht noch nicht in den Kindersitz, obwohl sie ihn von der Gewichtseinteilung (rein theoretisch) nutzen dürften. Ferner kennen Eltern die Größe Ihrer Kinder meist besser als das Gewicht. Schließlich haben sie mit der Größe täglich bei der Konfektionsgröße der Kleidung zu tun.

Auch die Anforderungen an Kindersitze, die nach der UN ECE R 129 zugelassen sind, sind andere als bei ECE R 44/04.

Bei den Tests zur Zulassung nach der neuen Kindersitznorm R 129 wird zusätzlich zum Frontal- und Heckaufprall auch der Seitenaufprall mit einbezogen. Dies ist bei einer Zulassung nach ECE R 44/04 nicht vorgesehen. Da der seitliche Aufprall aber mit ca. 27 % die zweithäufigste Unfallart ist, macht das durchaus Sinn. Viele Hersteller legen mittlerweile bei ihren Kindersitzen, die noch nach ECE R44/04 zugelassen sind, ebenfalls Wert auf gute Testergebnisse beim Thema Seitenaufprall und rüsten Seitenschutz-Protektoren nach.

Welcher Kindersitz ist besser für Ihr Kind?

Egal für welchen Kindersitz Sie sich entscheiden, er muss zum Kind und auch zu Ihrem Fahrzeug passen. Das findet Sie beispielsweise bei einem Termin beim Kindersitz-Fachhändler heraus. Dort kann Ihr Kind in verschiedenen Sitzen probesitzen und es werden auch Kindersitze zur Probe ins Auto eingebaut. Alternativ können Sie sich auch gerne per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir haben jahrelange Erfahrung mit verschiedenen Automodellen und den Folgesitzen und können Ihnen so auch aus der Ferne bei der Entscheidung hilfreich zur Seite stehen.

 

Wenn alles passend ist und Sie für Kind und Auto den perfekten Sitz gefunden haben, dann schützt er Ihr Kind bestmöglich – egal ob er nach ECE R44/04 oder ECE R129 (inkl.i-Size) zugelassen ist!

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