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Axkid Rekid inkl. Sitzverkleinerer
Rekid grau Reboarder 9-25 kg
Mädchen Axkid Rekid Reboarder Volvo
Axkid Rekid mit Kleinkind im Auto, viel Beinfreiheit
Rekid von Axkid großes Kind im Reboarder
Reach-Auszeichnung für den Axkid Rekid
Ausgezeichnet: Der Rekid hat den harten schwedischen Plustest bestanden

Dieser Reboarder hat den schwedischen Plus-Test bestanden (VTI Schweden)
BRA VAL - Auszeichnung „gute Wahl“ (Folksam 2019)
3,5 von 5 Punkten (Bäst i test 2019)

Reboarder bis 25 kg. Kann mit Isofix (bis 18 kg) oder dem Fahrzzeuggurt befestigt werden.

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    BRA VAL - Auszeichnung „gute Wahl“ (Folksam 2019)
    3,5 von 5 Punkten (Bäst i test 2019)

Der Axkid Rekid, ein Reboarder bis 25 kg Im Rekid kann Ihr Kind besonders lange... mehr
Produktinformationen "Axkid Rekid inkl. Sitzverkleinerer"

Der Axkid Rekid, ein Reboarder bis 25 kg

Im Rekid kann Ihr Kind besonders lange rückwärtsgerichtet im Auto mitfahren. Durch seine lange Rückenlehne ermöglicht Ihnen dieser Reboard-Kindersitz, Ihr Kind bis weit über den 4. Geburtstag hinaus 7x sicherer, rückwärts, also entgegen der Fahrtrichtung, im Auto zu transportieren.

Der flexible Rekid von Axkid: Mit Gurt oder mit Isofix einbauen
Axkid-Rekid-Rueckbank Auto Isofix

Sie mögen es flexibel und ausgesprochen sicher? Dann ist der Rekid genau richtig! Sie können ihn entweder mit Isofix oder mit dem 3-Punkt-Gurt befestigen. Egal, wie Sie sich entscheiden, dieser Reboarder schützt Ihr Kind immer hervorragend.

Durch seine Zulassung nach ECE R 44/04 ist der Rekid für Kinder von 9 bis 25 kg geeignet. Installieren Sie den Rekid am Isofix, darf Ihr Nachwuchs diesen Sitz bis zu einem Gewicht von 18 kg nutzen. Nutzen Sie die Befestigung mit dem 3-Punkt-Gurt, kann der Rekid von Ihrem Kind bis zu einem Maximalgewicht von 25 kg genutzt werden.

Ab welcher Körpergröße eignet sich der Axkid Rekid?

Der Axkid Rekid bietet Ihrem Kind viel Platz, so dass er lange und bequem in diesem Reboarder im Auto gesichert werden kann. Die unterste Gurteinstellung ist allerdings vergleichsweise hoch angesetzt, so dass er Ihrem Kind erfahrungsgemäß erst richtig gut ab einer Oberteilgröße von 80/86 bzw. einer Körpergröße von 75 bis 80 cm passt. Für Kinder bis ungefähr zwei Jahre sollten Sie auf jeden Fall den mitgelieferten Sitzverkleinerer nutzen. Dieser optimiert den Gurtverlauf und gibt zusätzlichen Seitenhalt für Ihr Kind. Erst wenn Ihr Nachwuchs ohne den Verkleinerer besser im Rekid sitzt, sollten Sie ihn rausnehmen.

Durch seine lange Rückenlehne gehört der Rekid zu den am längsten nutzbaren Reboard-Kindersitzen auf dem Markt und ermöglicht so rückwärtsgerichtetes Fahren bis zu einer Größe von ca. 125 cm. Das entspricht einer Oberteilgröße von 122/128 welche je nach Proportionen Ihres kleinen Schatzes durchschnittlich in einem Alter von 6 Jahren erreicht wird.

Axkid-Rekid-Reboarder fuer Gurt und Isofix

Flexibel und einfach eingebaut mit Gurt oder Isofix

Genau wie der Minikid besitzt der Rekid eine großzügige und komfortable Sitzschale, sowie die sich automatisch einstellende Kopfstütze und die einzigartigen, selbststraffenden Spanngurte. Allerdings bietet er im Einbau mehr Flexibilität.

Sie können den Rekid am Isofix Ihres Fahrzeugs befestigen, das ist schnell und unkompliziert erledigt und reduziert so die Gefahr von falschem Einbau – dem so genannten „Misuse“. Bei dieser Einbauvariante hat Ihr Kind viel Beinfreiheit, wodurch der Sitz mehr Raum im Auto einnimmt.

Befestigen Sie den Kindersitz mit dem 3-Punkt-Gurt können Sie selbst bestimmen, wie viel Beinfreiheit Sie Ihrem Nachwuchs geben möchten. Hier lässt sich der Rekid auch relativ platzsparend einbauen.

Bitte beachten Sie: Befestigen Sie den Rekid nicht zeitgleich am Isofix und mit dem Fahrzeuggurt! Dies ist nicht zulässig und erhöht die Sicherheit nicht! Wählen Sie entweder die Installation am Isofix-System oder mit dem Autogurt.

Egal wie Sie den Rekid in Ihrem Auto einbauen, er ist immer ausgesprochen sicher. Sowohl gegurtet als auch am Isofix befestigt hat dieser Reboarder den anspruchsvollen schwedischen Plus-Test bestanden.

Die Länge des Stützfußes ist großzügig bemessen, wodurch der Axkid Rekid sehr gut in Bullis oder ähnliche Fahrzeuge eingebaut werden kann, in denen die Sitzbänke höher sind.

Im großen Kindersitztest der schwedischen Folksam Versicherungsgesellschaft von 2019 erhielt der Axkid Rekid 3 von 4 Punkten. Das Unternehmen lobt, dass Kinder im Rekid besonders lange rückwärtsgerichtet und damit ausgesprochen sicher im Auto mitfahren können. Außerdem wird der flexible Einbau mit Isofix oder dem Fahrzeuggurt positiv erwähnt. Folksam vergibt für den Rekid das Urteil "gute Wahl".

Dieser Reboarder ist besonders sicher für Ihren Nachwuchs und für Sie einfach in der Bedienung

Um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, bietet der Rekid viele Eigenschaften, die ihn besonders sicher machen.

Die tiefen Seitenwangen bieten hervorragenden Schutz bei einem seitlichen Aufprall und rahmen Ihr Kind schützend ein. Die weichen Gurtpolster am internen Gurtsystem halten Ihren Schatz sanft und sicher ohne zu drücken oder einzuschneiden.

Nur ein Kindersitz der perfekt auf seinen kleinen Passagier eingestellt ist, kann diesen effektiv schützen. Der Rekid verfügt über eine Kopfstütze, die sich zusammen mit dem internen 5-Punkt-Gurt bei jedem Anschnallen optimal an seinen Insassen anpasst – und das ganz automatisch. So sitzt alles immer perfekt, ohne dass die Gurte ein- und ausgefädelt werden müssen oder die Kopfstütze manuell in der Höhe verstellt werden muss.

Es gibt ebenfalls die Möglichkeit die Kopfstütze über einen kleinen Hebel auf der richtigen Höhe zu fixieren. Das kann beim Anschnallen von kleineren Kindern mitunter ganz praktisch sein. In festgestelltem Zustand ist die Kopfstütze des Rekid in 7 Stufen höhenverstellbar.

Die drei möglichen Sitzpositionen des Rekid ermöglichen es Ihnen, die für die Bedürfnisse Ihres Kindes passende Sitz- bzw. Liegeposition einzustellen. Bei der Befestigung am Isofix müssen Sie, nachdem Sie den Neigungswinkel verändert haben, die Spanngurte und den Stützfuß neu einstellen. Beim Einbau mit dem 3-Punkt-Gurt ist es nötig die Sitzposition im Vorfeld festzulegen.

Durch seine selbststraffenden Spanngurte ist der Einbau des Rekid unkompliziert und schnell erledigt. Ein mitunter umständliches Festziehen der Spanngurte entfällt bei diesem Kindersitz, stattdessen überlassen Sie das ganz einfach der Aufrollautomatik.

Der hochwertige und schadstoffgeprüfte Bezug des Rekid kann leicht abgezogen und bei 30° C gewaschen werden. So sind auch kleine Missgeschicke im Kindersitz kein Problem.

Daten zum Reboarder Axkid Rekid 

Zulassung UN/ECE R 44/04
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) 1/2
Gewicht des Kindes 9 bis 18 kg (Isofixbefestigung) / 9 bis 25 kg (Gurtbefestigung)
Größe des Kindes -
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 80/86 bis ca. Oberteilgröße 122/128.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Nein
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja
Einbau vorwärtsgerichtet Nein
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Ja, von 9 bis 25 kg
Einbau mit Isofix Ja, von 9 bis 18 kg
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Ja
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 44 cm breit, 62 cm hoch, 58 cm tief
Gewicht des Kindersitzes 14,1 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -

 

Lieferumfang zum Axkid Rekid: 

  • Axkid Rekid Reboarder 
  • Befestigungsgurte für den Kindersitz
  • inklusive Sitzverkleinerer
  • inklusive Unfallaustauschgarantie
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Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Testergebnisse: Wurde der Axkid Rekid vom ADAC, ÖAMTC oder Stiftung Warentest getestet?

    Axkid Rekid - so sicher ist er 

    RekidPlusTestDer Axkid Rekid wurde bisher nicht beim zweimal jährlich stattfindenden Kindersitztest des ADAC getestet. Dafür hat er aber bei anderen wichtigen Kindersitztests mit sehr guten Ergebnissen punkten können.

    Der Axkid Rekid hat den schwedischen Plus Test bestanden

    Ein wichtiger Test, den der Axkid Rekid bestanden hat, ist der schwedische Plus Test. Diesen können ausschließlich Kindersitze bestehen, welche bei einem Frontalaufprall das darin sitzende Kind besonders gut schützen können.

    Die Hersteller können ihre Sitze für diesen beim VTI in Schweden durchgeführten Test freiwillig anmelden um das Siegel "plusgetestet" zu erhalten. Um den Test zu bestehen muss ein Sitz wesentlich höhere Anforderungen erfüllen als die beim ADAC oder ÖAMTC angesetzten Kriterien.

    Mit dem bestandenen Plus-Test beweist der Axkid Rekid, dass er ein sehr sicherer Reboarder ist, der Ihr Kind bei einem Unfall bestmöglich schützen kann.

    Wenn sie mehr Informationen zum schwedischen Plustest nachlesen möchten können Sie dies auf der Seite des NTF tun, von der auch die folgende Grafik stammt: 

    RekidPlusTest

    Weitere Testergebnisse des Axkid Rekid

    Neben dem Plus-Test hat der Axkid Rekid auch einige andere Institute überzeugt, so hat er beispielsweise beim VCA einen Überschlagstest bestandenZudem ist der Rekid REACH- getestet und genehmigt und hat im jährlichen Kindersitzvergleich Best-i-test bei Folksam auch 2019 wieder das Siegel "Bra Val", auf Deutsch "Gute Wahl" erhalten.

    Testergebnisse des Axkid Wolmax beim ADAC-Kindersitztest 

    Der Axkid Wolmax, eine abgespeckte Variante des Rekid, wurde den ADAC Kindersitztest im Frühjahr 2017 einem Crashtest unterzogen. Im Bereich der Sicherheit erhielt der Wolmax hier gute Noten (Im Bereich der Sicherheit insgesamt eine 1,6). Wieso die Ergebnisse im Bereich Ergonomie und Bedienung weniger gut ausgefallen sind erklärt Axkid in einem Statement zu den Testergebnissen des Wolmax beim ADAC Kindersitztest 2017

  • Zulassung und Passform des Kindersitzes: Für Kinder welchen Alters und welcher Größe ist der Axkid Rekid zugelassen und geeignet?

    Die Zulassung des Axkid Rekid

    Mit seiner Zulassung in Gruppe 1 und 2 der Norm ECE 44/04 darf der Axkid Rekid mit Isofix eingebaut für Kinder ab 9 kg und bis maximal 18 kg genutzt werden. Bei einem gegurteten Einbau ist der Reboardkindersitz für Kinder zwischen 9 kg und 25 kg zugelassen. Wir empfehlen Ihnen diesen Sitz erst zu nutzen, wenn Ihr Kind das Mindestgewicht sicher erreicht hat. Bei Krankheit oder kleineren Gewichtsschwankungen sollte Ihr Nachwuchs nicht unter die Untergenze von 9 kg rutschen, da es sonst nicht mehr im Axkid Rekid transportiert werden darf.

    Ab wann passt mein Kind in den Axkid Rekid?

    Durch die Untergenze von 9 kg ist klar, dass ein Kind erst dieses Mindestgewicht erreichen muss, um im Axkid Rekid mitfahren zu dürfen. Neben dem Gewicht gibt es aber auch andere Faktoren, die Sie bedenken sollten. Der Sitzwinkel in diesem Reboarder ist recht steil, daher eignet er sich erst ab Sitzalter. Zudem passt die unterste Höhe der Kopfstütze Kindern erst etwa ab Oberteilgröße 80/86. Erfahrungsgemäß sollten Kinder mindestens 75 cm groß sein um eine korrekte Einstellung der Kopfstütze erreichen zu können, bei Kindern mit eher kurzem Oberkörper kann dieser Zeitpunkt auch erst später erreicht werden. Für junge Kinder bis etwa 2 Jahre sollten Sie den im Lieferumfang inbegriffenen Sitzverkleiner benutzen. Auch darüber hinaus kann es Sinn machen diesen zur Optimierung des Gurtverlaufes und für bequemeres sitzen im Axkid Rekid zu belassen.

    Wie lange passt mein Kind in den Axkid Rekid?

    Der Axkid Rekid ist für Kinder bis zu einem maximalen Gewicht von 18 kg (mit Isofix verbaut) bzw. 25 kg (gegurtet) zugelassen, wiegt Ihr Kind mehr darf es nicht mehr in diesem Sitz transportiert werden. Bei einem Einbau mit Isofix haben Sie die Möglichkeit die Nutzungszeit durch einen Einbau mithilfe des 3-Punkt-Gurtes Ihres Fahrzeuges zu verlängern. 

    Durch die Zulassung nach ECE 44/04 hat der Rekid zwar keine Größenbegrenzung, die Kopfstützenhöhe erreicht früher oder später aber ihre Grenzen. Kinder passen etwa bis sie Oberteilgröße 122/128 tragen bequem in den Axkid Rekid, was bei einem durchschnittlichen Kind etwa einem Alter von 5 bis 6 Jahren entspricht. Stoßen die Schultern an die Unterkante der Kopfstütze bei deren oberster Einstellung an wird es Zeit in den nächstgrößeren Kindersitz zu wechseln. 

    Der Kopf Ihres Kindes darf bis zur Augen-Ohren-Linie über die Sitzschale und Kopfstütze des Axkid Rekid heraus ragen. Auch wenn diese Linie erreicht ist muss Ihr Kind in einen Folgesitz wechseln.

  • Fahrzeugtypenliste: Kann der Axkid Rekid in jedes Auto eingebaut werden?

    Semi-universale Zulassung und Typenliste

    Der Axkid Rekid hat eine semi-universelle Zulassung. Er wird daher mit einer Fahrzeugtypenliste ausgeliefert auf der Sie nachlesen können, ob der Sitz für Ihr Fahrzeug geeignet ist. Neben der Typenliste müssen Sie auch im Handbuch Ihres Autos nachlesen, ob auf dem gewünschten Sitzplatz ein Sitz dieser Gruppe verbaut werden darf.

    Mein Fahrzeug steht nicht auf der Tyenliste, was nun?

    Da es Axkid nicht möglich ist jede denkbare Kombination von Fahrzeugen und Sitz zu testen ist die Fahrzeugtypenliste nicht vollständig. Sollte sich Ihr Fahrzeug nicht auf der Typenliste finden bedeutet dies also nicht zwangsläufig, dass sie den Sitz nicht verbauen dürfen. Insbesondere spezielle Fahrzeuge wie Wohnmobile tauchen in der Fahrzeugtypenliste selten auf.

    Wir haben jahrelange Erfahrung mit verschiedensten Fahrzeugen und wissen daher meist, ob der Axki Rekid in einem bestimmten Fahrzeug ohne Probleme verbaut werden darf. Gegebenenfalls nehmen wir für Sie auch gerne Kontakt mit dem Autohersteller bzw. Axkid auf, um zu erfahren ob der Rekid für Ihr Auto geeignet ist. 

    Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an, wenn Sie erfahren möchten, ob der Axkid Rekid auch in Ihr Fahrzeug passt. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

  • Einbau des Axkid Rekid: So wird dieser Kindersitz eingebaut

    Der Einbau des Axkid Rekid

    Sie können den Axkid Rekid sowohl mithilfe der Isofix Konnektoren als auch mit dem 3-Punkt Gurt Ihres Fahrzeuges verbauen. Hierbei ist nur die Benutzung einer der beiden Befestigungsarten gestattet.

    Zusätzlich verfügt der Reboarder über Spanngurte, welche an den Vordersitzen Ihres Fahrzeuges befestigt werden. Hierbei haben Sie die Möglichkeit diese entweder an einem weiteren Paar Spanngurte oder an fest verbauten und für Kindersitze freigegebenen Ösen zu befestigen. 

    Was muss ich vor dem Einbau auf dem Beifahrersitz beachten?

    Wenn Sie den Axkid Rekid auf dem Beifahrersitz Ihres Fahrzeuges verbauen möchten müssen Sie zunächst im Fahrzeughandbuch nachlesen, ob auf diesem Platz ein Kindersitz stehen darf und unter welchen Bedinungen. Der Beifahrerairbag Ihres Fahrzeuges muss bei einem Einbau eines rückwärts gerichteten Kindersitzes immer deaktiviert bzw. ausgeschaltet werden. Bei aktiviertem Airbag besteht Lebensgefahr für Ihr Kind!

    Was muss ich bei einem Einbau in einem Fahrzeug mit Staufächern beachten?

    Einige Fahrzeuge verfügen über mit einem Deckel abgedeckte Hohlräume im Boden vor den Sitzplätzen, hier ist müssen Sie beim Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß einiges beachten. Lesen Sie im Handbuch Ihres Auto nach ob und unter welchen Vorgaben ein Stützfuß bei vorhandenen Staufächern verbaut werden kann. Betroffen sind hier Fahrzeuge unterschiedlicher Marken, u. a. VW, Renault, Ford, Peugeot, Toyota, Crysler, Fiat oder Mercedes. Es gibt je nach Hersteller verschiedene Möglichkeiten hier einen entsprechenden Kindersitz zu verbauen. Finden Sie heraus, ob der Fuß auf oder in das Fach darf bzw. ob er vor oder hinter diesem stehen kann.

    Bei Fragen zum Einbau bei vorhandenen Staufächern können Sie uns anschreiben, wir helfen Ihnen gerne weiter!

    Die Befestigung der Spanngurte

    RekidSpanngurteUnabhängig von der Befestigung am Isofix oder mit dem 3-Punkt Gurt muss der Axkid Rekid immer mit den mitgelieferten Spanngurten genutzt werden. 

    Überprüfen Sie den Fußraum des Fahrzeuges, ob sich ein geeigneter Punkt zum anbringen der unteren Spanngurte finden lässt. An diesen Spanngurten befinden sich Metallösen in die Sie die oberen, an der Rückseite des Sitzes befestigten Gurte, einhaken. 

    Eine weitere Möglichkeit zur Befestigung der oberen Spanngurte sind Ösen im Fussraum des Fahrzeuges. Diese können Sie als Zubehör erwerben und einbauen lassen. Einige (schwedische) Fahrzeuge haben für Kindersitze geeignete Ösen serienmäßig verbaut. Beachten Sie, dass Gepäckösen nicht für die Anbringung von Spanngurten geeignet sind!

     

    RekidSpanngurte1Wo kann ich die Spanngurte im Fahrzeug befestigen?

    Im Lieferumfang des Akid Rekid befinden sich auch die unteren Haltegurte mit Ösen an einem Ende. Schlingen Sie diese um geeignete mit der Karosserie verbundene Punkte Ihres Fahrzeuges. Gut geeignet hierfür sind unter anderem die Sitzschienen des Vordersitzes oder wenn diese nicht gut erreichbar bzw. verkleidet sind auch die Sitzaufhängung. Es ist auch möglich die Spanngurte an dem Sitz zu befestigen, auf dem der Axkid Rekid eingebaut werden soll, beispielsweise bei einer Nutzung auf dem Beifahrersitz des Fahrzeuges. 

    Beachten Sie, dass die Spanngurte stets an zwei unterschiedlichen Punkten befestigt werden müssen. Querstangen an denen die Möglichkeit eines zusammenrutschens besteht sind ebenfalls ungeeignet, da der Sitz Ihr Kind so schlimmstenfalls nicht korrekt schützen kann. 

    Benutzung der Ösen

    Statt einer Befestigung der Spanngurte mittels der unteren Tether Straps können Sie auch die im Zubehör erhältlichen Ösen von Axkid in Ihrem Fahrzeug verbauen. Diese werden unter den Sitzschienen Ihres Fahrzeuges verschraubt. Achtung: nicht in jedem Fahrzeug sind die Sitzschienen für diese Ösen geeignet. Wir empfehlen Ihnen diese in einer Fachwerkstatt montieren zu lassen, um sicher zu gehen, dass die Schrauben der Sitzschiene anschließend wieder korrekt festgezogen sind.

    Für den Einbau in einem Fahrzeug mit Ösen müssen Sie die am Axkid Rekid befindlichen Spanngurte nun nur noch in diese einklicken. 


    Der Rekid in Ihrem Fahrzeug

    a) Der Einbau des Axkid Rekid mit Isofix

    Sie haben bei dieser Einbauvariante keine Möglichkeit die Beinfreiheit und den Platzverbrauch in Ihrem Fahrzeug zu variieren. Die Isofix Konnektoren geben vor, wieviel Platz der Axkid Rekid in Ihrem Fahrzeug benötigt. 

    RekidIsofixeinrastenRekidIsofixausklappen

    1. Unterhalb der Basis befindet sich ein Hebel zum Lösen der Isofix Konnektoren, betätigen Sie diesen um das Isofix des Axkid Rekid auszuklappen. Platzieren Sie den Axkid Rekid nun entgegen der Fahrtrichtung auf dem gewählten Platz im Fahrzeug. Wählen Sie die gewünschte Ruheposition mit der der Sitz verbaut werden soll.
    2. Befestigen Sie die Isofix Konnektoren Ihres Kindersitzes mit den Isofix Haken des Fahrzeuges indem Sie diese dagegen drücken, bis sie fest einrasten. Die Anzeige an den Isofixarmen Ihres Kindersitzes färbt sich, wenn diese korrekt eingerastet sind, von rot zu grün. Sollte das Isofix in Ihrem Fahrzeug schwer erreichbar sein können Sie die mitgeliferten Isofix Einführhilfen nutzen um es besser zugänglich zu machen und die Polster zu schonen.

    b) Der Einbau des Axkid Rekid mit dem 3-Punkt Gurt 

    Die Beinfreiheit des Sitzes ist bei dieser Einbauvariante variabel wählbar. Sie können selber je nach Platz im Fahrzeug wählen, wie weit der Sitz von der Rückbank entfernt stehen soll. Beachten Sie, dass die vertikale Linie an den hinteren Füßen des Rekid bei maximaler Beinfreiheit mit der Sitzfläche abschließen muss, er darf nicht weiter darüber hinaus ragen. Beachten Sie bei der Wahl der Beinfreiheit, dass sowohl Ihr Kind als auch der davor sitzende Insasse bequem und sicher sitzen. 

    1. Platzieren Sie den Axkid Rekid engegen der Fahrtrichtung auf dem gewählten Platz im Auto. Wählen Sie die gewünschte Neigung mit der der Sitz verbaut werden soll, diese lässt sich später nur durch einen neuen Einbau verändern.rekidanschnallen
    2. Öffnen Sie die blauen Gurtklemmen an beiden Seiten des Reboarders.
    3. Ziehen Sie den 3-Punkt Gurt Ihres Fahrzeuges etwa 70 bis 80 cm heraus und führen diesen durch die Schlitze an den Seiten der Sitzfläche des Axkid Rekid unter dem Sitzbezug hindurch. Sie können den Gurt auch über dem Bezug entlang führen, wenn es einmal schneller gehen muss. 
    4. Schließen Sie das Gurtschloss des Fahrzeuggurtes und straffen den Gurt soweit es geht.
    5. Drücken Sie nun den Sitz fest in das Polster des Fahrzeugsitzes.
    6. Schließen Sie nacheinander die Gurtklemmen und achten dabei weiter darauf, dass der Fahrzeuggurt fest gespannt ist. Wichtig: Auf der Seite auf der sich das Gurtschloss befindet, werden beide Gurte in der Klammer gesichert, auf der anderen Seite nur der Beckengurt

     Die Spanngurte

    RekidSpanngurtLinie

    Die Spanngurte werden bei beiden Einbauvarianten gleich genutzt. Wie oben beschrieben müssen Sie zum befestigen der Spanngurte entweder das zusätzliche Paar Gurte an einem geeigneten Punkt in Ihrem Fahrzeug befestigen oder verbaute geeignete Ösen nutzen. 

    1. Ziehen Sie die Spanngurte soweit wie nötig aus dem Gehäuse des Akid Rekid heraus
    2. Klicken Sie die Enden in die verbauten Ösen oder in das runde Ende der Öse am Ende des unteren Spanngurtes.
    3. Die weiße Linie an den oberen Spanngurten sollte nun sichtbar und möglichst weit herausgezogen sein. Kürzen Sie ggfls. die unteren Tether oder kreuzen die Spanngurte, wenn dies nicht der Fall ist.
    4. Drücken Sie den Axkid Rekid nun an der Lehne fest nach unten, die Spanngurte sind selbststraffend und ziehen sich automatisch fest.

    Der Reboardkindersitz muss nicht am Vordersitz oder Armaturenbrett oder an der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes auf dem er steht anliegen. 

    Der StützfussRekidStutzfusswinkel

    Neigen Sie den Stützfuss in Richtung des Vordersitzes, er sollte mindestens in einem Winkel von 10° ausgehend von der Rückenlehne des Rekid nach vorne geneigt sein. Der Stützfuss darf niemals in Richtung des Sitzes auf dem der Rekid steht zeigen, da er so seine Schutzfunktion bei einem Unfall nicht erfüllen kann. Der Gurt am Stützfuss muss nicht zwingend gespannt sein. 

    Verlängern Sie nun den Stützfuss, bis er fest auf dem Fahrzeugboden steht. Drehen Sie zuerst den oberen Hebel um den oberen Teil des Stüztzfusses heraus zu ziehen. Reicht dieser nicht aus können Sie anschließend auch den unteren Teil verlängern. 

    Drücken Sie den Axkid Rekid erneut fest nach unten, um den Sitz noch einmal nachzuspannen. 

     


    Der Einbau des Axkid Rekid auf dem Beifahrersitzminikidbeifahrer

    Möchten Sie den Axkid Rekid auf dem Beifahrersitz Ihres Fahrzeuges einbauen gleicht  der Einbau dem oben bereits erklärten. Befestigen Sie die Spanngurte am Sitz auf dem der Reboarder steht. Dafür bieten sich verschiedene Optionen an:

    1. Es gibt geeignete Befestigungspunkte an den Sitzschienen oder dem Sitzgestänge an der  Vorderseite des Beifahrersitzes, an denen Sie die unteren Spanngurte korrekt befestigen können. 
    2. Befestigen Sie die Spanngurte dort, wo sie auch bei einem Einbau auf der Rückbak befestigt werden würden, und führen diese einfach unter dem Beifahrersitz nach vorne.
    3. Achtung: Nicht immer ist der Abstand der Ösen der unteren Spanngurte zu dem am Rekid befindlichen oberen Spanngurt ausreichend um diesen weit genug herauszuziehen, sodass die weiße Linie ausreichend sichtbar ist. Die unteren Spanngurte müssen dann gekürzt oder über kreuzt werden.
    4. Sollte es keine Befestigungspunkte an der Sitzaufhängung oder den Sitzschienen Ihres Fahrzeuges geben haben Sie die Möglichkeit die Spanngurte um die Rückenlehne des Beifahrersitzes zu knoten und diese anschließend unter dem Sitz entlang nach vorne zu führen.

    Achtung: Beim Einbau des Axkid Rekid auf dem Beifahrersitz muss der Beifahrerairbag immer deaktiviert werden. 


    Einbauvideo des Axkid Rekid

      

  • Einbau in Fahrtrichtung: Kann der Axkid Rekid auch in Fahrtrichtung eingebaut werden?

    Der Rekid bietet das Maximum an Sicherheit

    Nein, der Axkid Rekid ist ein rein rückwärts gerichtet nutzbarer Kindersitz. Er wird bis zum Ende seiner Nutzungsdauer ausschließlich engegen der Fahrtrichung genutzt, das Kind blickt also durch die Heckscheibe. Es besteht keine Möglichkeit den Sitz auch vorwärts einzubauen.

  • Sitzpositionen: Ist der Axkid Rekid mit einer Liegeposition ausgestattet?

    Die Neigungswinkel des Axkid Rekid

    Sie haben beim Axkid Rekid während des Einbaus die Wahl zwischen drei Neigungswinkeln. Diese können Sie mittels eines Hebels vorne mittig an der Basis des Sitzes verstellen. 

    Hat der Axkid Rekid eine Liegeposition?

    Der Axkid Rekid kann, wie alle anderen Kindersitze dieser Sitzgruppe, nicht in eine wirkliche Liegeposition verstellt werden. Der Winkel in einem Kindersitz ist im Gegensatz zu einer recht flachen Babyschale immer deutlich steiler. Ein Grund dafür ist, dass Kinder im Auto immer möglichst aufrecht sitzen sollten, da so die Belastungswerte bei einem Unfall deutlich geringer sind. Für junge Kinder und Babys gilt dies nicht, denn aufgrund der noch nicht ausgereiften Rückenmuskulatur ist hier eine flache, ergonomische Liegeposition im Auto notwendig. 

    Trotzdem steht der Axkid Rekid nicht zwangsläufig ganz aufrecht in Ihrem Fahrzeug. Die Neigungsverstellung gibt Ihnen die Möglichkeit vor dem Einbau einen Einbauwinkel zu wählen, der sowohl für Sie als auch für Ihr Kind bequem ist. Je geneigter der Sitz in Ihrem Fahrzeug steht, desto mehr Platz benötigt er auch, daher ist es nicht immer möglich die gewünschte gute Ruheposition zu erreichen. Zudem hat auch der Winkel des Fahrzeugsitzes einen Einfluss auf die Neigung des Reboarders. 

    Was kann ich tun, wenn der Axkid Rekid zu steil in meinem Fahrzeug steht?

    Axkid bietet für diese Fälle einen separat erhältlichen Unterlegkeil an, den Sie unter Ihren Axkid Rekid legen können. Das Wedge sorgt für einen flacheren Einbauwinkel in Ihrem Fahrzeug. Insbesondere wenn der Kopf Ihres Kindes, trotz korrekter Einstellungen, beim Schlafen nach vorne kippt kann eine bessere Ruheposition helfen.

  • Gurtsystem: Welches Gurtsystem ist im Axkid Rekid verbaut?

    Im Axkid Rekid wird Ihr Kind mit einem internen 5-Punkt Gurtsystem ausgestattet.

  • So schnallen Sie Ihr Kind im Axkid Rekid richtig an

    Das korrekte Anschnallen im Axkid Rekid

    Achten Sie beim in den Sitz Setzen Ihres Kindes darauf, dass es mit dem Po immer gerade sitzt. Das Becken sollte nicht nach vorne gekippt sein und das Kind kein Hohlkreuz machen.

    Beim Anschnallen mit einem 5-Punkt-Gurtsystem sollte immer zuerst der Beckengurt vorgestrafft werden, bevor Sie die Gurte fest ziehen. So stellen Sie sicher, dass diese nach dem Straffen der Gurte fest am Körper Ihres Kindes anliegen. 

    Die Kopfstütze des Axkid RekidAxkidRekidanschnallenHebel

    Der Axkid Rekid verfügt über eine sich automatisch beim Straffen der Gurte justierende Kopfstütze. Sie können wählen, ob Sie diese praktische Funktion nutzen möchten oder nicht. Dafür verstellen Sie den Hebel an der Oberkante der Kopfstütze entweder nach links zum öffnen ("release") oder nach rechts zum feststellen ("stop") der Bremse.

    Anschnallen mit geöffneter Bremse

    Beim Festziehen der Gurte fährt die Kopfstütze automatisch auf die richtige Höhe herunter. Achten Sie darauf die Gurte mit einem festen Zug zu straffen, da die Kopfstütze beim ersten stoppen fest einrastet und sich anschließend nicht weiter nach unten bewegt.

    So geht es einfacher:

    1. Straffen Sie den Beckengurt vor.
    2. Halten die Schultergurte des Rekid vor der Brust Ihres Kindes in einer Hand eng zusammen.
    3. Ziehen Sie mit der anderen Hand fest mit einem Zug am Gurtband, bis die Gurte straff genug sind und die Kopfstütze fast auf den Schultern Ihres Kindes aufliegt.
    4. Kontrollieren Sie ob fest genug angeschnallt ist und straffen Sie gegebenenfalls nach, bis sie mit den Gurten keine Schlaufe mehr bilden können. 

    Die Kopfstütze strafft die Gurte automatisch nach, ist diese zu hoch ist Ihr Kind zu locker angeschnallt. 

    Anschnallen mit festgestellter Bremse

    Das Fixieren der Kopfstütze auf einer bestimmten Höhe kann insbesondere bei kleineren Kindern, die in den Axkid Rekid wechseln, Sinn machen. Hier fällt es oftmals schwer die Kopfstütze in einem Zug bis auf die Schultern herunter zu ziehen. Setzen Sie Ihr Kind hierfür in den Kindersitz und schieben die Kopfstütze manuell auf die richtige Höhe herunter, legen Sie anschließen den Hebel an der Kopfstütze zum Feststellen um. 

    Wichtig: Achten Sie darauf Ihr Kind stets fest und korrekt anzuschnallen. Prüfen Sie nach dem Festziehen der Gurte, ob diese korrekt liegen und ob Sie noch eine Schlaufe mit diesen bilden können.

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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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