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BeSafe iZi Plus X1
Reboard-Kindersitz iZi Plus X1 in Metallic Mélange
Der optimierte Sitzverkleinerer gibt Halt und verbessert den Gurtverlauf. Zudem ist er noch sooo gemütlich
Der iZi Plus X1 eignet sich für Kinder von 6 Monaten bis ca. 5 Jahren
Hat den schwedischen Plus-Test bestanden und zeigt so, wie sicher er für Ihren Nachwuchs ist
Sitzschale und Kopfstütze bieten hervorragenden Schutz bei einem seitlichen Aufprall - zusätzlich dazu können Sie den Seitenaufprallschutz mit dem Seitenprotektor SIP+ noch erhöhen
Im iZi Plus X1 mit SIP+ bestmöglich geschützt im Auto unterwegs
Auch kleine Kinder finden hier einen komfortablen Platz mit guter Aussicht
Doppelt sicher unterwegs - zwei Kinder in Reboard-Kindersitzen von BeSafe
Plus X1 in Metallic Mélange im Auto
BeSafe iZi Plus X1 klar zur Abfahrt, fehlt nur noch der Passagier
Der Seitenaufprallschutz SIP+ absorbiert bis zu 20% der Kräfte bei einem seitlichen Aufprall
Weiche, hochwertige Stoffe am Plus X1
Der Sitzverkleinerer mit extra Schaumpolsterung - bietet gerade kleinen Kindern noch mehr Komfort und Halt
Das optimierte SIP+ ist jetzt noch leichter zu befestigen
Mit dem SIP+ noch mehr Sicherheit bei einem seitlichen Aufprall
Absorbiert bei einer seitlichen Kollision bis zu 20% der auftretenden Kräfte und schützt so Ihren kleinen Schatz
Sie können das SIP+ dort anbringen, wo Sie es benötigen
Spielend einfach am Sitz angebracht für noch mehr Sicherheit und Schutz
Die neuen Funktionen des BeSafe iZi Plus X1
3 Jahre Garantie für registrierte Kindersitze von BeSafe

Dieser Reboarder hat den schwedischen Plus-Test bestanden (VTI Schweden)
BÄST I TEST – Auszeichnung „bester im Test“ (Folksam 2019)
4,5 von 5 Punkten (Bäst i test 2019)
Praktisch: Wenn Sie diesen Kindersitz nach dem Kauf auf der Webseite des Herstellers registrieren, verlängert BeSafe Ihre Garantie kostenlos auf 3 Jahre.

Reboarder bis 25 kg mit Gurtbefestigung. Der iZi Plus X1 hat den schwedischen Plus-Test bestanden

ab 486,42 € * 499,00 € * (2,52% gespart)

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  • Dieser Reboarder hat den schwedischen Plus-Test bestanden (VTI Schweden)
    BÄST I TEST – Auszeichnung „bester im Test“ (Folksam 2019)
    4,5 von 5 Punkten (Bäst i test 2019)
    Praktisch: Wenn Sie diesen Kindersitz nach dem Kauf auf der Webseite des Herstellers registrieren, verlängert BeSafe Ihre Garantie kostenlos auf 3 Jahre.

Der neue BeSafe iZi Plus X1 - lange nutzbar, lange sicher unterwegs Der iZi Plus X1 profitiert... mehr
Produktinformationen "BeSafe iZi Plus X1"

Der neue BeSafe iZi Plus X1 - lange nutzbar, lange sicher unterwegs

Der iZi Plus X1 profitiert von der über 30 jährigen Erfahrung, die BeSafe in der Reboarder-Entwicklung hat und ist die Weiterentwicklung des beliebten Vorgängermodells iZi Plus. Er ist bequem, robust stabil, lange nutzbar und besonders sicher.

Großartig, schon für die Kleinsten Lange rückwärtsgerichtet und so besonders sicher unterwegs

Kaum ein anderer Sitz ist so gut für die Kleinsten geeignet. Durch die Möglichkeit des teilschwebenden Einbaus und seinen 3 Ruhepositionen können auch Babys, die noch nicht frei sitzen können, im iZi Plus X1 sicher und komfortabel reisen.

Der neue Sitzverkleinerer sorgt mit seinen Schaumeinsätzen für Stabilität und stützt Ihr Kind optimal. Seine Extra-Polsterung und das zusätzlich erhältliche Einlegekeilkissen machen auch die Nutzung für sehr kleine Babys möglich.

Auch wenn der iZi Plus X1 theoretisch bereits ab Geburt genutzt werden darf, empfehlen wir die Nutzung frühestens ab 4 bis 6 Monaten und raten immer dazu die Babyschale so lange wie möglich auszunutzen. Sie ist einfach am besten an die Ansprüche der ganz kleinen Passagiere angepasst und schützt und stützt diese perfekt.

Auch größere Kinder fühlen sich in diesem Kindersitz richtig wohl. Durch die anpassbare Beinfreiheit finden auch lange Kinderbeine bequem Platz. Die hohe Bauart ermöglicht dem Kind eine großzügige Rundumsicht, die das Autofahren zum spannenden Vergnügen macht.

Viel Komfort für Sie und Ihr Kind

Der iZi Plus X1 verfügt über drei einstellbare Ruhepositionen, die den Sitzwinkel je nach Größe des Kindes optimal anpassbar machen. Diese sind auch im eingebauten Zustand kinderleicht einhändig einzustellen. Die gut gepolsterte Kopfstütze ist in 8 Stufen höhenverstellbar, wobei sich die Schultergurte automatisch mit anpassen. Um das Hineinsetzen und Herausnehmen des Kindes zu vereinfachen verfügt der iZi Plus X1 über magnetische Gurthalter. So können Sie Ihr Kind ganz bequem in den Sitz hineinsetzen oder herausnehmen, ohne daß die Gurte unter das Kind rutschen oder beim Herausnehmen hängenbleiben.

Die dicken Schulterpolster am 5-Punkt-Gurt verhindern, dass dieser einschneidet oder drücken.

Den iZi Plus X1 gibt es in vielen Farben. Seine hochwertigen Bezüge sind robust, leicht zu reinigen und natürlich bei 30 Grad waschbar. Gegen übermäßiges Schwitzen und zum Schutz des original Bezugs gibt es zusätzlich die Möglichkeit einen Schonbezug aufzuziehen.

Viel Platz und so bequem im iZi Plus X1Ein Schutzengel, den Sie kaufen können 

Eine neue Generation des Seitenaufprallschutzes (SIP+) bietet bis zu 20% mehr Sicherheit bei einem Seitenaufprall. Er wird an der zur Autotür zeigenden Seite angeklickt und verringert den Abstand zur Fahrzeugtür. So absorbiert er zusätzlich 20% der Kräfte die bei einem Seitenaufprall auftreten und ergänzt den intergrierten Seitenaufprallschutz (SIP) in der Sitzschale und Kopfstütze.

Durch seine Zulassung bis 25 kg und die lange Rückenlehne ermöglicht er Ihrem Kind langfristig rückwärts, und damit 5x sicherer zu fahren. Je nachdem wie Ihr Kind proportioniert ist, passt der iZi Plus X1 bis zu einem Alter von ca. 5 Jahren und einer Oberteilgröße von 110/116.

Mit dem Bestehen des schwedischen Plus-Tests zeigt der iZi Plus X1, dass er Ihr Kind hervorragend schützen kann. Diesen sehr anspruchsvollen Test bestehen nur Reboardkindersitze, da in diesen der empfindliche Nacken- und Kopfbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall ausgesprochen gut geschützt wird.

Folksam-LogoniV7EFi96YmjM Der BeSafe iZi Plus X1 wurde im großen Kindersitztest des schwedischen Versicherungsunternehmens Folksam im Jahr 2019 Testsieger und als "Bäst i Test" ausgezeichnet. Folksam lobt unter anderem die Möglichkeit, den Kindersitz besonders lange rückwärts nutzen zu können. Das macht den iZi Plus X1 von BeSafe zu einem besonders sicheren Sitz - auch für große Kinder.

Der iZi Plus X1 im Auto

Der iZi Plus X1 wird mit dem 3-Punkt-Gurt des Autos eingebaut. Die dazugehörigen Spanngurte, der verstellbare Überrollbügel und der Stützfuß sorgen für ein hohes Maß an Stabilität. Er benötigt relativ viel Platz im Auto, vor allem beim Einbau in maximaler Ruheposition. Außerdem braucht er verhältnismäßig viel Gurtlänge, da dieser doppelt um die seitlichen Hörnchen und den Haken am Überrollbügel geführt wird.

Wegen des größeren Platzbedarfs bietet es sich oftmals an, den iZi Plus X1 auf dem Beifahrersitz einzubauen. Hierzu muss der Airbag zwingend abgeschaltet oder deaktiviert sein. Sonst drohen Ihrem Kind im Falle eines Unfalls schwere Verletzungen durch den Airbag. Auch der mittlere Platz in der zweiten Sitzreihe eignet sich in vielen Fällen gut für den iZi Plus X1.

Wo immer Sie den Sitz einbauen wollen, bitte lesen Sie im Handbuch nach, ob der jeweilige Platz geeignet und erlaubt ist. Bei Unklarheiten und Fragen schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne!

3 Jahre Garantie für Kindersitze von BeSafe

 

BeSafe Garantieverlängerung: Schon gewusst? Wenn Sie diesen Kindersitz beim Hersteller registrieren, erhalten Sie ein weiteres Jahr Garantie! Dies gilt für alle ab dem 01. Oktober 2014 bei BeSafe gekauften Basisstationen und Kindersitze.

 

Daten zum Reboarder BeSafe iZi Plus X1 

Zulassung UN/ECE R 44/04
Flugzulassung Nein
Kindersitzgruppe(n) 0+/1/2
Gewicht des Kindes 0 bis 25 kg
Größe des Kindes -
Passform Passt häufig ab Oberteilgröße 74 bis ca. Oberteilgröße 122
  Wir empfehlen Ihnen, in den ersten Lebensmonaten eine Babyschale zu nutzen, da diese optimal an die Bedürfnisse eines Neugeborenen angepasst ist.
Gurtsystem im Kindersitz 5-Punkt-Gurt
Drehbarer Kindersitz Nein
Einbau des Kindersitzes  
Einbau rückwärtsgerichtet Ja
Einbau vorwärtsgerichtet Nein
Einbau mit dem Fahrzeuggurt Ja
Einbau mit Isofix Nein
Kindersitz mit Stützfuß Ja
Kindersitz mit Befestigungsgurten Ja
Maße und Gewicht des Kindersitzes  
Maße 45 cm breit, 56 cm hoch, 65 cm tief
Gewicht des Kindersitzes 12 kg
Basisstation -
Gewicht der Basisstation -

 

 Lieferumfang zum BeSafe iZi Plus X1:

  • iZi Plus X1 Kindersitz
  • Sitzverkleinerer 
  • Befestigungsgurte für den Kindersitz
  • SIP+ Seitenaufprallschutz
  • inkl. Unfallaustauschgarantie

Weiterführende Links zu "BeSafe iZi Plus X1"
Verfügbare Downloads:

Kindersitz-FAQ: Häufig gestellte Fragen zu diesem Kindersitz


Hier finden Sie Antworten zu den wichtigsten Fragen zu diesem Kindersitz. Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet? Melden Sie sich, wir helfen Ihnen gerne am Telefon, per Email oder auch persönlich in unseren Kindersitzgeschäften vor Ort.

  • Wie wird der iZi Plus X1 eingebaut?

    So wird der iZi Plus X1 eingebaut

    Der iZi Plus X1 kann ausschließlich mit dem 3-Punkt-Gurt installiert werden.

    Schauen Sie zuerst in der Typenliste des Kindersitzes nach, ob er in Ihrem Auto eingebaut werden darf. Sollte Ihr Fahrzeug hier nicht aufgeführt sein, wenden Sie sich gerne an uns. Wir klären für Sie, ob eine Installation möglich ist. Außerdem lesen Sie bitte im Handbuch des Fahrzeugs, auf welchen Sitzplätzen der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

    Achtung Airbag: Sollten Sie den iZi Plus X1 auf dem Beifahrersitz einbauen wollen, so ist die zwingende Voraussetzung, dass sich der Airbag dort ausschalten oder deaktivieren lässt. Ansonsten darf dort kein Reboard-Kindersitz genutzt werden. Ein ausgelöster, aufgehender Airbag kann für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz (gilt auch für die Babyschale) tödliche Folgen haben.

    Die Besonderheit des iZi Plus X1 – der teilschwebende Einbau: iZi_Plus_schwebender-Einbau-mit-Logo

    Möchten Sie für Ihr Kind eine noch bessere Ruheposition erreichen, dann können Sie den iZi Plus X1 auch teilschwebend einbauen.

    Bei dieser Einbauvariante darf der Teil des Sockels des iZi Plus X1 über dem Sitz schweben, an dem die Gurtführungshörnchen und die Ratsche angebracht sind. Die andere Seite des Sockels muss immer auf dem Fahrzeugsitz aufliegen – der iZi Plus X1 darf nicht komplett schwebend eingebaut werden.

    Zu beachten ist auch, dass der Stützfuß mindestens in einem 90° Winkel zum Fahrzeugboden stehen muss oder leicht zum Vordersitz hin geneigt sein kann. Niemals darf der Stützfuß in Richtung des Fahrzeugsitzes geneigt sein, auf dem der iZi Plus eingebaut ist!

     

    Vorbereitungen vor dem Einbau:

    Der iZi Plus X1 benötigt zum festen und stabilen Einbau zwei Spanngurte. Diese befestigen Sie bitte als erstes in Ihrem Auto. In einigen (schwedischen) Fahrzeugen gibt es dafür schon fest installierte Ösen im Fußraum.

    Bitte nicht verwechseln mit den Ösen, welche man nutzen kann um Gepäck zu verzurren! Diese sind in den meisten Fällen nicht stabil genug und reißen bei einem Unfall einfach raus oder zerreißen.

    Besitzt Ihr Auto keine geeigneten Ösen, werden die Gurte an dem Gestänge des Vordersitzes oder am Gestänge unter dem Sitz, auf dem der Kindersitz eingebaut wird befestigt.

    1. Nehmen Sie das Ende des Spanngurts mit der Schlaufe und schieben Sie es z.B. unter der Sitzschiene des Vordersitzes hindurch. Als Alternative können Sie den Spanngurt auch um das Sitzgelenk des Vordersitzes schlingen.
    2. Ziehen Sie das Gurtschloss durch die Schlaufe und ziehen Sie den Gurt straff.
    3. Wiederholen Sie das Ganze mit dem zweiten Spanngurt. Beachten Sie, dass für den zweiten Gurt ein eigener Haltepunkt genutzt werden muss, welcher vom ersten unabhängig ist. Stellen Sie auch sicher, dass die Spanngurte nicht zusammenrutschen können.

    Der Einbau des BeSafe iZi Plus X1:

    Klappen Sie die Lehne des Vordersitzes in eine aufrechte Position und schieben Sie den Sitz etwas vor. So schaffen Sie sich Platz für den Einbau.

    1. Stellen Sie den iZi Plus X1 ins Auto. Am besten mit dem Überrollbügel voran und etwas schräg. So können Sie dort als erstes den Stützfuß ganz runterklappen.
    2. Positionieren Sie den iZi Plus X1 nun korrekt rückwärtsgerichtet und mit dem Überrollbügel an der Rückenlehne des Sitzplatzes auf dem er steht.
    3. Um den 3-Punkt-Gurt zu installieren, stellen Sie den Kindersitz bitte in die Ruheposition.
    4. Ziehen Sie nun den Fahrzeuggurt weit heraus und legen Sie den Beckengurt um ein Gurtführungshörnchen, die Metallnase am Überrollbügel und um das Gurtführungshörnchen auf der Seite, auf der sich auch das Gurtschloss befindet. Stecken Sie die Gurtzunge ins Gurtschloss.
    5. Straffen Sie den Beckengurt ordentlich vor und führen Sie dann den Schultergurt wieder zurück, um das Gurthörnchen, die Metallnase des Überrollbügels und das zweite Gurthörnchen und ziehen Sie ihn ebenfalls fest. Es kann sein, dass sich der Schultergurt dabei verdreht, das ist aber kein Problem.
    6. Befestigen Sie nun die am Überrollbügel hängende Gurtklammer so, dass sie beide Gurte umschließt. Sie sollte zwischen Gurtführungshörnchen und Überrollbügel angebracht werden, auf der gegenüberliegenden Seite vom Gurtschloss. ! Möchten Sie den iZi Plus X1 schwebend einbauen, können Sie ihn jetzt ein wenig nach hinten kippen und so den Sockel unterhalb der Gurtführungshörnchen zum Schweben bringen. Bitte achten Sie darauf, dass der iZi Plus X1 nur so weit schweben darf, dass der Stützfuß mindestens im 90° Winkel zum Fahrzeugboden steht. Er darf nie in Richtung des Fahrzeugsitzes geneigt sein, auf dem der Kindersitz steht!
    7. Betätigen Sie nun die Ratsche am Überrollbügel und drücken Sie ihn dadurch weit in Richtung Rückenlehne des Autositzes. So entsteht mehr Beinfreiheit und der Fahrzeuggurt wird gestrafft. ! Je fester Sie den Fahrzeuggurt vorgestrafft haben, je weniger weit wandert der Sitz jetzt nach vorne und nimmt damit weniger Platz im Auto ein. !
    8. Verbinden Sie jetzt die Gurtschlösser der Spanngurte im Fußraum mit den sich an der Rückseite des iZi Plus X1 befindlichen Gurten mit den Gurtzungen. Klicken Sie die Gurtzungen in die Gurtschlösser und straffen Sie die Gurte. Ist zum Vordersitz hin wenig Platz, so können Sie dessen Rückenlehne jetzt wieder zurückstellen.
    9. Straffen Sie die Spanngurte nochmal nach und stellen Sie den Stützfuß auf. Die Anzeige unten am Fuß muss komplett „grün“ zeigen.

     

    Unser Tipp für Sie: Zum Straffen der Spanngurte kann es hilfreich sein, wenn Sie das Ende des Spanngurts mit der Hand festhalten und eine Schlaufe bilden. In diese stellen Sie einen Fuß und üben mit ihm Druck aus während Sie mit der Hand dagegenhalten. Achten Sie darauf, dass Sie die Gurte immer gleichmäßig gerade ziehen, da sie ansonsten verkanten.

    Kontrollieren Sie regelmäßig alle Gurte auf ihre Festigkeit.

     

    Der Einbau des Besafe iZi Plus x1 auf dem Beifahrersitz

    Möchten Sie den Besafe iZi Plus auf dem Beifahrersitz verbauen gibt es verschiedene Möglichkeiten die Spanngurte zu befestigen:

    1. Belassen Sie die Spanngurte dort, wo sie für den Einbau auf der Rückbank befestigt sind und führen diese unter dem Beifahrersitz nach vorne. So ist insbesondere der wechselnde Einbau auf der Rückbank und auf dem Beifahrersitz mit weniger Aufwand verbunden.BesafePlusBeifahrergurtBesafePlusBeifahrerWg0fFO6QoKCat
    2. Sie finden an der Vorderseite des Beifahrersitzes geeignete Befestigungspunkte, wie z.B die Sitzschienen oder die Sitzaufhängung, für den Einbau.
    3. Sie verbinden beide Spanngurte zu einem langen Gurt. Ziehen Sie das Schloss des einen Spanngurtes durch die Schlaufe des anderen und anschließend durch die des eigenen Gurtes und ziehen diesen Knoten nun fest. Diesen 
      langen verbundenen Spanngurt können Sie nun um die Sitzfläche des Beifahrersitzes legen und die beiden Schlösser unter dem Sitz entlang nach vorne führen.

    Achtung: Bei einem Einbau auf dem Beifahrersitz muss der Beifahrerairbag stets ausgeschaltet sein. Andernfalls besteht Lebensgefahr für Ihr Kind!

     

    Hier können Sie sich den Einbau nochmal als Video ansehen:

     

     

  • Was ist "teilschwebender Einbau" und wie funktioniert er?

    Der teilschwebende Einbau des iZi Plus X1

    Der iZi Plus X1 bietet eine besondere Einbaumöglichkeit, die ihm neben den drei integrierten Ruhepositionen einen weiteren Vorteil verschafft: Den teilschwebenden Einbau. Diese Einbauvariante bietet zum Beispiel bei sehr steilen Rücksitzen einen großen Vorteil: Da beim iZi Plus X1 der Teil des Sockels an dem sich der Überrollbügel befindet nicht auf dem Fahrzeugsitz aufliegen muss, können so sehr steile Rücksitze besonders gut ausgeglichen werden.

    Es gibt allerdings ein paar Dinge zu beachten:

    1. Die andere Seite des Sockels muss auf dem Autositz aufliegen. Der iZi Plus X1 darf nie komplett schwebend eingebaut werden.
    2. Beim Stützfuß ist darauf zu achten, dass er mindestens im 90° Winkel zum Fahrzeugboden steht oder etwas in Richtung des Vordersitzes geneigt ist. Zum Fahrzeugsitz hin, auf dem er installiert ist darf der Stützfuß niemals geneigt sein!
    3. Es muss möglich sein, den Überrollbügel sehr fest in die Rückenlehne des Autositzes zu drücken. Der Kindersitz darf sich nicht mehr bewegen, wenn Sie an ihm wackeln.

    Wenn Sie es sich lieber ansehen wollen:

    Schwebender-Einbau-BeSafe-iZi-Plus

     

  • Für welche Altersgruppe ist der iZi Plus X1 geeignet?

    Der iZi Plus X1 ist für diese Altersgruppe geeignet:

    Wir empfehlen, diesen Kindersitz für Kinder ab ca. 6 Monate znutzen. Je nach Auto bietet er eine sehr gute Ruheposition und passt dank des neuen Sitzverkleinerers häufig auch schon kleineren Kindern gut, die noch nicht selbstständig sitzen können. Gerade junge Babys schlafen noch viel und sollten nicht in eine sitzende Position gebracht werden, bevor sie es von alleine können. Genau hier kann der iZi Plus X1 durch seine sehr gute Ruheposition, die durch den teilschwebenden Einbau sogar noch verbessert werden kann Abhilfe schaffen.  Auch bei sehr steilen Rücksitzen, bei denen ein Einbau mit einer guten Ruheposition manchmal schwer ist, kann der iZi Plus X1 die richtige Wahl sein.

    Wenn Sie Fragen haben oder Sie Ihr Kind evtl. schon früher in den iZi Plus X1 wechseln lassen möchten, nehmen Sie gerne telefonisch oder per Email Kontakt mit uns auf. Wir haben viel Erfahrung mit den verschiedensten Automodellen und können Ihnen auch per Telefon oder Mail mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Durchschnittlich kann der iZi Plus X1 bis zu einem Alter von ca. 5 Jahren genutzt werden. Da dies stark abhängig davon ist, wie sich Ihr Kind entwickelt und wie seine Proportionen sind, kann diese Nutzungsdauer nicht garantiert werden. Einen guten Richtwert stellt auch die Konfektionsgröße der Oberteile dar, hier passt der iZi Plus X1 ca. bis Größe 116.

  • Kann der BeSafe iZi Plus X1 in jedes Auto eingebaut werden?

    Beachten Sie die Fahrzeugtypenliste des iZi Plus X1

    Der BeSafe iZi Plus X1 ist ein Reboarder mit einer so genannten Semi-universalen Zulassung. Das bedeutet, dass von Seiten der Hersteller geprüft wird, ob der Sitz in bestimmte Fahrzeugmodelle korrekt eingebaut werden kann. Dies und die geeigneten Plätze im Fahrzeug werden dann in einer Typenliste festgehalten. Diese Liste bekommen Sie beim Kauf Ihres Kindersitzes, können Sie aber auch jederzeit online in der aktuellsten Version bei dem entsprechenden Hersteller einsehen.
    Bevor Sie den iZi Plus X1 einbauen, sollten Sie in der Typenliste nachsehen, ob Ihr Auto dort aufgeführt wird und auf welchen Plätzen die Installation erlaubt ist.

    Was, wenn mein Auto nicht in der Fahrzeugtypenliste zu finden ist?

    Auch wenn Sie Ihr Auto nicht in der Typenliste finden, heißt das nicht zwingend, dass der Plus X1 nicht verbaut werden kann. Es ist den Herstellern schlicht und einfach nicht möglich, jedes Automodell mit jedem Kindersitz einzeln zu überprüfen, weshalb eine Typenliste nie vollständig ist.

    Wir haben viel Erfahrung mit dem Einbau von Kindersitzen in die verschiedensten Fahrzeuge und wissen meist, ob es möglich ist den iZi Plus X1 in ein bestimmtes Automodell einzubauen. Ansonsten finden wir es gerne mit Ihnen – und gegebenenfalls dem Hersteller – gemeinsam heraus.

    Rufen Sie uns an oder schicken Sie eine Email. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

  • Wie wird die Kopfstütze des iZi Plus richtig eingestellt?

    Achten Sie auf die korrekte Höhe der Kopfstütze und der GurteDie richtige Position der Kopfstütze

    Nur wenn Sie den Kindersitz immer genau und passend für Ihren Nachwuchs eingestellt haben bietet dieser im Falle eines Unfalls optimalen Schutz.

    Position Kopfstütze und Gurte von vorneBei diesem Reboard-Kindersitz lassen sich Kopfstütze und Gurte mit nur einer Hand und kinderleicht verstellen.

    Die Kopfstütze sollte sich knapp über den Schultern Ihres Kindes befinden. Sie dürfen maximal eine flache Hand zwischen Schultern und Kopfstütze bekommen. Da sich die Kopfstütze zusammen mit den Schultergurten verstellen lässt, haben Sie, wenn die Kopfstütze richtig positioniert ist auch gleich die Schultergurte korrekt eingestellt.

  • Was ist beim neuen Sitzverkleinerer anders und wie lange benötigt mein Kind diesen?

    Die neue Generation des Sitzverkleinerers

    Um besonders kleinen Kindern noch mehr Komfort und Halt zu geben, ist der neue Sitzverkleinerer noch weicher und mit speziellen Schaumeinsätzen versehen.

    Sie sollten den Sitzverkleinerer für Kinder bis zu einem Alter von ungefähr 2 Jahren nutzen. Er verbessert den Gurtverlauf und gibt zusätzliche Stabilität. Da die Entwicklung eines jeden Kindes aber sehr unterschiedlich verläuft, kann es durchaus sein, dass Sie die Sitzeinlage länger für Ihr Kind benötigen oder sie schon früher herausnehmen können. Sollten Sie sich nicht sicher sein, setzen Sie Ihr Kind einmal mit und einmal ohne Sitzverkleinerer in den Sitz, dabei vergleichen Sie den Gurtverlauf und die Sitzposition Ihres Nachwuchses.

    Sind Sie sich immer noch nicht sicher? Wenden Sie sich gerne telefonisch oder per Email an uns – wir helfen Ihnen gerne!

  • Wie genau erhöht der zusätzliche Seitenprotektor die Sicherheit meines Kindes? Kann der iZi Plus X1 auch ohne das SIP+ verwendet werden?

    So schützt das SIP+ Ihr Kind

    Als zusätzliches Sicherheitsdetail wird das SIP+ an der zur Tür zeigenden Seite des iZi Plus X1 angebracht. Dort nimmt es im Falle eines Seitenaufpralls Energie auf und verringert so die auf den empfindlichen Nacken- und Kopfbereich des Kindes einwirkenden Kräfte um bis zu 20%.

    Der Seitenprotektor verringert den Abstand zwischen Tür und Kindersitz, was bei einem seitlichen Aufprall weniger Bewegung des Kindersitzes zulässt. Weniger Bewegung bedeutet weniger Kräfte, die auf das Kind wirken. Außerdem funktioniert das SIP+ wie eine Knautschzone, es verformt sich beim Aufprall und absorbiert dabei einen Teil der auftretenden Energie.

    Am neuen Seitenprotektor wurde der Befestigungsmechanismus deutlich verbessert. Es ist nun viel einfacher diesen am Kindersitz anzubringen.

    Mit oder ohne Seitenprotektor SIP+?

    Da es sich bei dem SIP+ um einen zusätzlichen Seitenaufprallschutz handelt, müssen Sie ihn nicht zwingend am Kindersitz installieren. Der BeSafe iZi Plus X1 ist selbstverständlich ohne das SIP+ getestet und zugelassen.

    Lässt sich die Fahrzeugtür nicht mehr schließen, wenn das SIP+ befestigt ist oder schlägt sie beim Schließen immer gegen den Seitenprotektor, können Sie den Reboard-Kindersitz auch ohne den extra Seitenaufprallschutz nutzen. Die Sitzschale und Kopfstütze sind mit einem eingebautem Seitenaufprallschutz versehen und schützen Ihr Kind ebenfalls ausgesprochen gut bei einer seitlichen Kollision – auch ohne das SIP+.

  • Was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Bezügen des iZi Plus X1?

    Welchen Bezug wählen Sie?

    BeSafe bietet seine Kindersitze in verschiedenen Stoff-Varianten an.

    • Fresh Black Cab“ ist der einfachste Bezug aus der BeSafe-Reihe, schlicht schwarz, trotzdem edel und zeitlos schön. Selbstverständlich ist auch diese Variante robust und unempfindlich.
    • Die Mélange-Stoffe gibt es in unterschiedlichen Farben. Diese Stoffe zeichnen sich durch eine melierte Farbgebung aus und fühlen sich sehr angenehm und hochwertig an. Der Bezug ist zweifarbig gehalten, wobei die Umrandung etwas heller gestaltet ist. Hierdurch wirken die Mélange-Bezüge besonders schick.
    • Mit dem Bezug „Premium Car Interior Black“ bekommen Sie einen besonders hochwertigen und robusten Bezug mit extra guter Polsterung. Der Bezug wurde aus Textilien gefertigt, die auch zur Herstellung von Autositzen verwendet werden und mit auffälligen Doppelziernähten versehen. Ein echter Hingucker!


    Alle Bezüge sind leicht zu reinigen und können, wenn es nötig ist bei 30° C im Schonwaschgang gewaschen werden.

     

  • Worauf sollte ich beim Anschnallen meines Kindes achten?

     

    Damit der Kindersitz Ihren Nachwuchs optimal schützen kann ist es ungemein wichtig, dass Sie Ihren kleinen Liebling korrekt und fest genug anschnallen.

    Achten Sie immer darauf, dass sich Ihr Kind richtig in seinen Sitz setzt: Den Po nach hinten, das Becken muss dabei aufrecht bleiben und darf nicht gekippt werden. Mit dem Rücken und den Schultern soll Ihr Schatz an der Rückenlehne anlehnen und beim Anschnallen am besten leicht nach oben schauen.

    Die Gurte meines iZi Plus X1 lassen sich nur sehr schwer straffen – was kann ich tun?

    Für dieses Problem können drei Fehler in der Handhabung in Betracht kommen:

    1. Die Kopfstütze Ihres Reboard-Kindersitzes ist falsch eingestellt. So kommen die Gurte von oberhalb der Schultern, der Gurtweg ist zu lang und der Winkel der Gurtumlenkung beträgt über 90°, was eine zusätzlich bremsende Wirkung hat. Es ist nicht möglich, dass Kind fest (genug) anzuschnallen.
    2. Achten Sie beim Anschnallen darauf, dass die Schulterpolster nicht nach hinten rutschen und so den Gurt beim Festziehen bremsen. Ziehen Sie die Polster nach dem (ersten) Festziehen der Gurte wieder nach vorne hin glatt und prüfen Sie dann, ob es danach möglich ist den Gurt noch etwas weiter zu straffen. Zudem sollten Sie immer zuerst den Hosenträgergurt nach vorn ziehen, so dass sich die Gurte im Becken- und Beinbereich straffen. Erst danach ziehen Sie den gesamten Gurt fest. Durch dieses Vorgehen reduziert sich der Aufwand beim Straffen der Gurte erheblich.
    3. Passend zu Punkt 2 wird auch der Gurt häufig falsch durch den Sitz geführt. Im Bereich der Kopfstütze, dort wo der Gurt aus dem Sitz austritt befinden sich Gurtschlitze im Bezug des Sitzes. Stellen Sie sicher, dass beide Gurte (eigentlicher Gurt und Gurtband, an dem das Gurtpolster befestigt ist) durch die gleiche Öffnung geführt werden. Ist das nicht der Fall, befindet sich zwischen den Gurten der Stoff des Bezugs. Dieser wird beim Straffen der Gurte eingeklemmt und blockiert so den Gurtverlauf, was das Festziehen extrem erschwert.

    Haben Sie alle Punkte kontrolliert und beachtet, sollten Sie das korrekte Anschnallen Ihres Kindes problemlos und mit wenig Aufwand erledigen.

  • Wie unterscheidet sich der BeSafe iZi Plus X1 vom BeSafe iZi Plus?

    Kleine Details für noch mehr Komfort und Sicherheit

    Der Besafe iZi Plus X1 ist die optimierte Version des allround Talents BeSafe iZi Plus. Hier gibt es zwei Verbesserungen, die für einen noch besseren Seitenaufprallschutz und Ergonomie für Ihr Kind sorgen.

    Der neue überarbeitete Sitzverkleinerer ist durch seine Schaumeinsätze noch weicher  und sorgt so auch bei sehr jungen Kindern für eine optimale Sitzposition und den korrekten Gurtverlauf

    Mit dem SIP+ bietet Besafe eine neue Generation des zusätzlichen Seitenaufprallschutzes an. Der Seitenprotektor bietet bis zu 20% mehr Sicherheit bei einem Seitenaufprall und wird auf der zur Tür gerichteten Seite des BeSafe iZi Plus X1 befestigt. Die Befestigung des neuen SIP+ ist leichter, als beim Vorgängermodell, da dieser einfach auf die Seite des Sitzes geschoben wird.

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Kundenbewertungen für "BeSafe iZi Plus X1"
25.03.2020

Für uns DER perfekte Sitz!

Ja, er ist sperrig. Ja, er ist schwer. Und ja-den Einau muss man erst lernen. Dennoch ist der izi Plus DER Sitz für uns gewesen. Er passte ewig, hat eine wahnsinnig gute Ruheposition, steht bombenfest, hat variable Beinfreiheit und einen tollen Komfort fürs Kind. In keinem anderen Reboarder ist sie lieber gefahren (und wir hatten einige ;)). Der Umstieg in den Folgesitz war entsprechend schwierig, denn keiner konnte dasselbe bieten, wie der geliebte Thron. Kurzum: wir vermissen den izi Plus sehr und würden ihn immer wieder kaufen!

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FAQ
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Sicherheit: Warum sind Reboarder sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze?

Reboarder sind 7-mal sicherer als vorwärtsgerichtete Kindersitze - woran liegt das?

Spätestens wenn Ihr Baby der Babyschale entwachsen ist, stellt sich für Eltern, die Wert auf größtmögliche Sicherheit für ihren Nachwuchs legen, die Frage nach einem sicheren Folgesitz.

Warum ist es deutlich sicherer für Kinder, so lange wie möglich rückwärtsgerichtet zu fahren?

Die Antwort liegt in der kindlichen Anatomie. Beim Kleinkind macht der Kopf 25% seines gesamten Körpergewichts aus, beim Erwachsenen nur etwa 6%. Die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich ist aber noch nicht stark genug entwickelt, um bei einem Frontalaufprall (der häufigsten Unfallart) dem Kopf den nötigen Halt zu geben.

Schon bei vergleichsweise geringem Tempo schnellt der kleine Kopf bei einem Frontalaufprall (im vorwärtsgerichteten Kindersitz) ruckartig nach vorne, während der Körper durch die Gurte in seiner Position gehalten wird. Hierbei wird das Rückenmark extrem gedehnt, was im schlimmsten Fall eine Querschnittslähmung oder den Tod zur Folge hat. Im Reboarder verteilen sich dagegen die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall wirken gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Er wird dabei in die Sitzschale gedrückt, die wie ein Schutzschild wirkt. So werden schwere Verletzungen vermieden.

Rückwärtsgerichtete Kindersitze sind bis zu 7-mal sicherer vor vorwärtsgerichtete

Crashtests haben gezeigt, dass die Kräfte, die bei einem Frontalaufprall auf den Nacken- und Halsbereich des Kindes wirken, im vorwärtsgerichteten Kindersitz ca. 7-mal so hoch sind wie in einem Reboarder!

Auch bei einem seitlichen Aufprall bietet der Reboarder Vorteile. Sieht man als Fahrer einen seitlichen Aufprall kommen, bremst man meist aus Reflex ab. In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind dann ähnlich wie bei einem Frontalaufprall aus dem Kindersitz nach vorne herausgeschleudert. Es bleibt nicht in der Schutzzone des Kindersitzes, so dass an den Seiten nichts mehr da ist, was den kleinen Körper schützen und stützen könnte. Im Reboarder wird das Kind beim Bremsen in die Sitzschale gedrückt, die tiefen Seitenwangen geben ihm zur Seite hin perfekten Schutz.

Wie sicher ist der Reboarder beim Heckaufprall?

Auffahrunfälle laufen in der Regel deutlich glimpflicher ab, was man auch daran sieht, dass nur 2% der schweren Verletzungen hieraus resultieren. Beide Fahrzeuge bewegen sich hier in dieselbe Richtung, das auffahrende Auto schiebt das vorausfahrende noch ein Stück vorwärts. Dadurch wird der Aufprall abgemildert und das Verletzungsrisiko wesentlich reduziert. Auch ein Auffahrunfall an einer Ampel läuft ähnlich ab, nur dass das vordere Auto an der Ampel steht, während das nachfolgende auffährt. Durch die Sitzposition des Kindes im Reboarder verlängert sich die Knautschzone für den empfindlichen Kopf des Kindes, was besonders bei Autos mit einem kleinen Kofferraum eine wichtige Rolle spielen kann.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kinder im Reboarder deutlich sicherer unterwegs sind. Am besten so lange wie möglich, mindestens jedoch bis zu einem Alter von 4 Jahren. Denn dann gleicht sich das Verhältnis von Kopf zu Körper langsam an und die Nackenmuskulatur ist weiter entwickelt und stärker.

Sicherheit: Länger rückwärts, länger sicher: Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Wie lange sollten Kinder im Auto rückwärtsgerichtet mitfahren?

Babys in der Babyschale werden meist rückwärtsgerichtet transportiert und es scheint allen weitestgehend klar zu sein, dass dies einfach am sichersten für das Baby ist. Doch was kommt danach?

Ab einem Gewicht von 9 kg (bei Kindersitzen nach ECE-Norm R44/04) oder ab einem Alter von 15 Monaten (bei Sitzen nach ECE-Norm R129, i-Size) darf ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz gesichert werden. Theoretisch. Aber auch für ein Kleinkind, welches 9 kg wiegt oder bereits 15 Monate alt und vielleicht der Babyschale schon entwachsen ist, ist ein vorwärtsgerichteter Kindersitz lange nicht so sicher wie ein Reboarder.

Warum länger rückwärts?

Das hängt mit der Anatomie des Babys bzw. des Kleinkindes zusammen. Dessen Kopf macht mit 25% ein Viertel des gesamten Körpergewichts aus (bei einem Erwachsenen sind es nur 6%). Damit ist er verhältnismäßig groß und schwer. Die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule sind aber noch nicht so weit entwickelt, dass sie dem großen Kopf genügend Halt geben und ihn stützen könnten.

Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird das Kind, durch die starken Verzögerungskräfte aus dem Sitz herausgeschleudert. Das Gurtsystem hält den Körper dabei fest und nur der schwere, große Kopf verlagert sich extrem vor. Dabei wird das Rückenmark gedehnt bzw. überdehnt und das Kleinkind kann schwere Verletzungen bis hin zur Querschnittslähmung oder gar einen Genickbruch davon tragen.

In einem Reboarder ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer. Das Kind wird beim Frontalaufprall in den Reboarder gedrückt, wobei die Aufprallenergie über den gesamten Oberkörper des Kleinkindes verteilt wird. Eine extreme Vorverlagerung des Kopfes findet im Reboarder nicht statt, deshalb fährt das Kind in ihm deutlich sicherer.

Zum Vergleich: In einem vorwärtsgerichteten Kindersitz ist die Belastung auf den Nackenbereich des Kindes bei einem Frontalaufprall 7-mal höher als in einem Reboarder.

Wie lange sollten Kinder rückwärts im Auto mitfahren?

Weil es um die Sicherheit Ihres Kindes geht, sollten Sie es so lange wie möglich, mindestens jedoch bis 4 Jahre, in einem Reboarder sichern. Erst ab einem Alter zwischen 3 und 4 Jahren fängt das Verhältnis Kopf zu Körper langsam an, sich an das eines Erwachsenen anzugleichen. Und auch die Entwicklung der Wirbelsäule und der Nackenmuskulatur ist fortgeschrittener.

Ein weiterer Aspekt, den man nicht unbeachtet lassen sollte, ist der, dass ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz entweder mit einem Fangkörper oder einem 5-Punkt-Gurt gesichert würde. Beide Alternativen sind deutlich unsicherer als ein Reboarder, können schwere Verletzungen verursachen und im schlimmsten Fall sogar tödlich enden.

Es ist also für die Sicherheit Ihres Kindes unumgänglich, nach der Babyschale einen guten Reboarder zu nutzen und das so lange wie möglich!

Sicherheit: Heckaufprall: Ist ein Reboarder auch beim Auffahrunfall sicherer?

Ist ein Reboarder auch beim Heckaufprall sicherer?

Ein Reboarder ist beim Frontalaufprall sicherer als ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Ja, das leuchtet ein!

Ist ein Reboarder auch bei einem Heckaufprall sicherer?

Bei einem Auffahrunfall sitzt das Kind quasi frontal zum Unfallgeschehen. Wie ist es dann mit der Sicherheit?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, denn es spielen viele Faktoren eine Rolle. Zudem wissen wir nie, wann wir in welche Art Unfall verwickelt werden und unter welchen Umständen.

So verteilen sich Frontal-, Heck- und Seitenaufprall im realen Unfallgeschehen

Um diese Frage zu klären, müssen wir uns erst einmal ansehen, welche Unfallart wie häufig vorkommt. Da steht der Frontalaufprall mit 65 % klar an erster Stelle. Sie müssen sich vor Augen führen, dass nicht nur Unfälle mit zwei Autos, die frontal kollidieren, zum Frontalaufprall zählen. Auch jede frontale Kollision mit einem Hindernis (Baum, Wand, Mauer, Wild, Leitplanke,...) gehört dazu. Dem Frontalaufprall folgt der Seitenaufprall mit ca. 27,3 %. Erst danach folgt der Heckaufprall mit 4,2 %. Ein schwerer Heckunfall ist demnach deutlich seltener als eine frontale oder seitliche Kollision.

Die Schwere der Verletzungen bei unterschiedlichen Unfallarten

Bei einem Frontalaufprall bewegen sich die Autos aufeinander zu. Durch die beim Aufprall abrupt beendete Vorwärtsbewegung wirken extreme Verzögerungskräfte auf die Insassen. Das gleiche gilt beim Aufprall auf einen Baum oder eine Mauer. Diese weichen nicht bzw. nur wenig zurück und geben kaum nach, so dass auch hier starke Kräfte wirken. Beim Frontalaufprall gibt es die meisten Schwerverletzten oder Toten.

Ein Heckaufprall läuft häufig wesentlich glimpflicher ab, beispielsweise, wenn ein Auto an der Ampel wartet und der Nachfolgende fährt auf. Hierbei schiebt er das Auto meist noch ein Stück vor sich her, was einen Teil der Unfallenergie herausnimmt.

Oder zwei Autos fahren in die gleiche Richtung und das hintere fährt auf. Da sich beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung bewegen, das vordere quasi vom hinteren weg, wird bei diesem Unfallszenario deutlich weniger Energie freigesetzt. So ist der Schaden relativ gering - genau wie auch die Kräfte, die auf die Insassen wirken.

Jetzt werden Sie vielleicht fragen: Was ist bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn, einem Heckaufprall am Stauende mit großer Geschwindigkeit oder großer Masse des Auffahrenden (z. B: LKW). In diesem Fall sind die Folgen dramatisch und der beste Kindersitz, egal ob vorwärts oder rückwärts gerichtet, kann hier nichts ausrichten. Da braucht es eher einen besonders guten Schutzengel!

Und wie oft kommt es zu Schwerverletzten?

Nur 2 % der schweren Verletzungen resultieren aus einem Heckaufprall. In diesen Fällen ist der Reboarder für Ihr Kind mindestens genau so sicher wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz. Dem gegenüber stehen 98 % schwere Verletzungen aus den anderen Unfallarten. Das ist schon sehr deutlich! Und in diesen 98 % ist Ihr Kind im Reboarder am besten geschützt!

Im Reboarder hat Ihr Kind beim Heckaufprall übrigens auch mehr Knautschzone für den empfindlichen Kopf. Dieser ist durch den rückwärts gerichteten Einbau ein ganzes Stück weiter weg vom Unfallgeschehen als in einem vorwärts gerichteten Kindersitz. Das kann bei Kleinwagen mit wenig Kofferraum den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Reboarder sind Heckaufprall getestet.

Anders als vorwärts gerichtete Kindersitze wird ein Reboarder schon bei seiner Zulassung auch beim Heckaufprall getestet. Dies gilt sowohl für Sitze, die nach ECE R44/04, als auch für Sitze die nach ECE R129 (i-Size) zugelassen werden.

Sie sehen, es gilt eine ganze Menge an Faktoren bei der Beantwortung der oben genannten Frage mit einzubeziehen. Nimmt man alle Informationen zusammen, kommt man für den bestmöglichen Schutz des Kindes im Auto zu dem Ergebnis, dass für den Großteil der Unfallarten, in die man eventuell verwickelt wird, ein Reboarder die sicherste Wahl ist. Für den kleinen Rest ist er mindestens eben so gut wie ein vorwärts gerichteter Kindersitz.

Damit können wir klar sagen: Im Reboarder reist Ihr Kind immer sicher! 

Sicherheit: Was ist der schwedische Plus-Test?

Kindersitztests: Was wird beim schwedischen Plus-Test geprüft?

Der schwedische Plus-Test ist ein gemeinsamer Crashtest von verschiedenen schwedischen Organisationen. Der Schwerpunkt dieses Tests liegt beim Frontalaufprall, da dies die häufigste Unfallart mit den meisten Schwerverletzten und Toten ist. Frontale Kollisionen machen gut 2/3 des Unfallgeschehens aus.

Worauf wird beim Plus-Test geachtet? 

Der Fokus liegt beim Plus-Test auf den Belastungswerten, die im Nacken- und Halsbereich gemessen werden, denn gerade diese Partien sind beim Kleinkind besonders empfindlich und im Falle eines Unfalls extrem gefährdet. Die maximal erlaubten Belastungswerte sind dabei nur halb so hoch wie in vergleichbaren Tests, weshalb der schwedische Plustest als so anspruchsvoll und schwer zu bestehen gilt. Ferner ist die Geschwindigkeit, mit der getestet wird, höher als zum Beispiel bei Tests für die Prüfnorm ECE R44/04 oder ECE R129 (i-Size). Der Bremsweg wiederum ist beim Plus-Test verkürzt, was den Aufprall nochmals verstärkt.
 
Die Proportionen bei einem Kleinkind unterscheiden sich noch deutlich von denen eines Erwachsenen. Der Kopf des Kleinkindes macht ca. 25 % des Körpergewichts aus, bei einem Erwachsenen sind es nur noch ca. 6 %. Die Muskulatur ist bei einem Kleinkind allerdings noch nicht so gut entwickelt, dass sie dem großen und schweren Kopf bei einem Unfall Halt geben kann.

Wieso nur Reboarder den Plus-Test bestehen können

Bei einem frontalen Aufprall wirken starke Verzögerungskräfte auf die Insassen des Autos. Sitzt ein Kleinkind in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz wird es nach vorne geschleudert, wobei das interne Gurtsystem den Körper im Sitz hält und nur der Kopf mit Wucht vorverlagert wird. Hierbei wirken extreme Kräfte auf den Nackenbereich, die im schlimmsten Fall zum Genickbruch führen können.
 
In einem Reboarder, einem nach hinten gerichteten Kindersitz, wird das Kind bei einem Frontalaufprall durch die wirkenden Kräfte zuerst in den Reboarder hinein gedrückt. Dieser wirkt dabei wie ein Schutzschild, fängt den kindlichen Körper ab und verteilt die Kräfte gleichmäßig auf den gesamten Oberkörper des Kindes. Nacken- und Halsbereich bleiben so besonders geschützt und von schweren Verletzungen verschont.
 
Der schwedische Plus-Test wird auf freiwilliger Basis durchgeführt. Der Kindersitzhersteller entscheidet selbst, ob er seinen Kindersitz dem Test unterziehen möchte. Auf Grund der besonders strengen Belastungswerte im Nacken- und Halsbereich, ist es nur Reboardern möglich diesen Test zu bestehen.

Sicherheit: Reboarder mit Gurt oder Isofix: Was ist sicherer?

Welche Befestigung ist bei einem Reboarder sicherer - mit Isofix oder mit dem Fahrzeuggurt?

Abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen gibt es bei Reboardern die Möglichkeit, sie entweder mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix zu befestigen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Befestigung von Reboardern?

Mit Isofix ist der Einbau eines Reboarders meistens schneller erledigt und einfacher als mit dem Fahrzeuggurt, daher kommt es seltener zu einem gefährlichen Fehleinbau. Durch die Isofixarme des Reboarders wird eine sehr feste Verbindung mit dem Fahrzeug geschaffen. Doch diese sehr feste und starre Verbindung kann auch Nachteile haben, zum Beispiel beim seitlichen Aufprall. Zudem ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes im Isofix-Reboarder geringer. Das kommt daher, dass maximal 33 kg am Isofix hängen dürfen. Die Isofixsitze sind auf Grund der Technik in den meisten Fällen etwas schwerer (ca. 15 kg), weshalb hier dann nur noch Kinder bis zu einem Maximalgewicht von 18 kg (in wenigen Ausnahmen auch etwas mehr, wenn der Sitz weniger wiegt) transportiert werden dürfen. Da nicht alle Autos über Isofix verfügen, sind Sie mit einem Isofix-Sitz nicht so flexibel wie mit einem gegurteten Reboarder.

Reboarder, die mit dem Fahrzeuggurt befestigt werden, sind flexibler einsetzbar. Durch die Befestigung mit dem Autogurt ist das erlaubte Maximalgewicht des Kindes in diesem Reboarder höher. So dürfen darin Kinder bis zu 25 kg fahren. Gegurtete Reboarder können in nahezu jedes Auto eingebaut werden und mit etwas Übung geht der Einbau auch recht zügig. Durch den relativ umfangreichen und teilweise etwas umständlich anmutenden Einbau mit dem Fahrzeuggurt kann es leicht vorkommen, dass der Reboarder falsch eingebaut wird. Es ist nötig, sich mit dem Einbau wirklich vertraut zu machen und sich den Einbau am besten vom Fachhändler zeigen zu lassen.

Isofix oder Gurt: Was ist sicherer?

Wenn beide Systeme korrekt angewandt und eingebaut werden, ist sowohl der Einbau mit Isofix, als auch der mit dem dem 3-Punkt-Gurt gleich sicher.

Haben Sie weitere Fragen?

Gerne können Sie sich per Email oder telefonisch an uns wenden. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen und helfen Ihnen bei der Entscheidung für Ihren neuen Reboard-Kindersitz!

Sicherheit: Reboarder zum Drehen: Erst rückwärts, später vorwärts fahren?

Sollte ich einen drehbaren Reboard-Kindersitz irgendwann auch in Fahrtrichtung nutzen?

Diese Frage können wir ganz klar mit einem NEIN beantworten!

Rückwärts ist immer sicherer

Für Kinder bis zu einem Alter von mindestens 4 Jahren ist es deutlich sicherer, entgegen der Fahrtrichtung im Auto mitzufahren. Bei einem Unfall wird der empfindliche Kopf- und Nackenbereich in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz erwiesenermaßen besser vor schweren Verletzungen geschützt als in einem Kindersitz in Fahrtrichtung.

Nur weil die Vorwärtsfunktion gegeben ist, sollte (und muss) man diese nicht nutzen. Die meisten Hersteller und auch wir raten dazu, einen Reboarder bis zum Ende seiner Nutzungszeit ausschließlich rückwärtsgerichtet zu verwenden. So profitiert Ihr Kind so lange wie möglich von den Sicherheitsvorteilen des Rückwärtsfahrens.

Einbau: Reboarder auf dem Beifahrersitz

Was gibt es zu beachten, wenn Sie den Reboarder auf dem Beifahrersitz einbauen möchte?

Grundsätzlich kann ein Reboarder auch auf dem Beifahrersitz eingebaut werden.

Diese Dinge gilt es beim Einbau eines Reboardkindersitzes auf dem Beifahrersitz zu beachten

Als erstes sollten Sie im Handbuch Ihres Autos nachsehen, ob dort Vorschriften zum Einbau eines Kindersitzes, in diesem Fall eines Reboarders, auf dem Beifahrersitz aufgelistet sind. Das kann beispielsweise die Position des Autositzes betreffen. Manche Autohersteller verbieten die Nutzung von Kindersitzen auf dem Beifahrersitz in einigen Modellreihen sogar komplett.

Der Airbag, genauer gesagt der Frontairbag auf der Beifahrerseite muss ausgeschaltet werden, wenn Sie einen Reboarder dort einbauen möchten. Für ein Kind in einem rückwärtsgerichteten Kindersitz könnte ein ausgelöster Airbag tödliche Folgen haben.

Gibt es Isofix auf dem Beifahrersitz?

Auch die Frage, ob Sie einen Reboarder mit Isofix auf dem Beifahrersitz einbauen können, hängt vom Auto ab. Viele Autohersteller verzichten auf Isofix auf dem Beifahrersitz, eventuell können Sie es aber bei einer KFZ-Werkstatt nachrüsten lassen. Manche, vor allem Autos französischer Hersteller, haben sogar auf dem Beifahrersitz Isofix. Allerdings gibt es dort vereinzelt auch Staufächer im Boden, die vor dem Beifahrersitz liegen können. Ist ein Bodenfach vor dem Beifahrersitz vorhanden, müssen Sie ebenso klären, ob der Einbau eines Kindersitzes mit Stützfuß erlaubt ist.

Einbau eines Reboarders mit Spanngurten

Wenn zum Einbau des Reboarders Spanngurte benötigt werden, gibt es auf dem Beifahrersitz folgende Möglichkeiten diese zu befestigen:

  • An den Sitzschienen unter dem Beifahrersitz, wenn diese weit genug vorne herausschauen oder der Beifahrersitz weit genug nach hinten geschoben werden kann und darf.
  • Sie können die Spanngurte auch hinter dem Beifahrersitz befestigen, also so, wie wenn Sie den Reboarder auf der Rückbank einbauen wollten. Hier eignen sich die Sitzschienen oder zum Beispiel die Sitzgelenke des Beifahrersitzes. Dann legen Sie die Gurte nicht, wie bei der Befestigung auf der Rückbank nach hinten, sondern unter dem Beifahrersitz hindurch nach vorne (falls es laut Anleitung nötig ist, kreuzen Sie die Gurte bitte unter dem Beifahrersitz).

Reboarder auf dem Beifahrersitz und die Sicht auf den Außenspiegel

Je nach Reboarder und Gegebenheiten im Auto, kann es sein, dass Sie den Beifahreraußenspiegel nicht mehr gut oder gar nicht mehr sehen können. Das ist kein Problem, solange Sie den anderen Außenspiegel und den Rückspiegel nutzen können. 

Wenn Sie zu wenig sehen, können Sie mit einem Wohnwagen- oder Fahrschulspiegel, den Sie auf den Außenspiegel aufsetzen können, eine bessere Sicht schaffen.

Einbau: Das muss beim Einbau eines Reboarders bei einem Auto mit Bodenfächern beachtet werden

Reboarder mit Stützfuß und Staufach - was ist zu beachten?

In vielen Familienautos befinden sich praktische Staufächer, um beispielsweise das Spielzeug Ihrer Kinder aufbewahren zu können. Überwiegend können Sie diese im Fußraum der hinteren Sitzreihe unter den Fußmatten finden. In den meisten Fällen haben diese Bodenfächer einen Kunststoffdeckel und schließen damit einigermaßen bündig mit dem Boden des Fahrzeuges ab. Sobald die Fußmatte darauf liegt, ist der praktische Stauraum oftmals gar nicht mehr sichtbar. Diese Kunststoffklappen, mit der die Staufächer verschlossen werden, sind jedoch in der Regel nicht stabil genug um der, im Falle eines Unfalles, punktuellen Belastung durch den Stützfuß eines Reboarders oder der Basis einer Babyschale standzuhalten.

Manche Autohersteller bieten sogenannte Füllstücke für die Staufächer an, die dem Kunststoffdeckel Stabilität geben, so dass der Stützfuß eines Reboarders oder einer Babyschalenbase darauf platziert werden darf. Andere Autohersteller bieten die Alternative an, den Stützfuß entweder hinter oder sogar im Staufach zu platzieren. Für alle drei Varianten gilt jedoch, dass sie nicht von allen Auto- und Kindersitzherstellern erlaubt sind.

Bitte installieren Sie niemals ohne eine eindeutige Freigabe durch die Anleitung Ihres Fahrzeugs einen Reboarder oder eine Babyschalenbase mit Stützfuß auf einem ungefüllten Staufach. Der Deckel könnte bei einem Unfall oder einer Vollbremsung brechen, womit Ihr Kind in seinem Kindersitz nicht mehr ausreichend gesichert wäre.

Jeder Kindersitz, bei dem es durch die Zulassungsart Einschränkungen gibt, verfügt über eine sogenannte Typenliste, in der Sie erste Informationen darüber finden, ob und wie der jeweilige Kindersitz in einem Auto mit Staufach installiert werden kann und darf, denn manche Hersteller erlauben den Einbau eines Reboarders mit Stützfuß auf dem Sitz, vor dem sich ein Staufach befindet, grundsätzlich nicht. Hier müssen Sie auf einen anderen Platz wie beispielsweise den Beifahrersitz ausweichen. An die Vorgaben der Hersteller müssen Sie sich aus sicherheitstechnischer und auch aus versicherungsrechtlicher Sicht halten.

Einbau: Typenliste / Fahrzeugliste: Was hat es mit der Liste auf sich?

Typenliste / Fahrzeugliste - was bedeutet die Typenliste?

Fahrzeugtypenlisten werden nicht zu allen Kindersitzen herausgegeben, sondern nur zu solchen Kindersitzen, bei denen es Besonderheiten gibt, die Sie beim Einbau beachten müssen.

Es gibt drei Arten von Zulassungen für Kindersitze nach ECE R44: universal, semi-universal und fahrzeugspezifisch.

  • Universal: Diese Sitze dürfen in allen Fahrzeugen verwendet werden, welche die Vorschriften ECE R 14 und R 16 erfüllen. Bitte schauen Sie dazu in das Handbuch Ihres Fahrzeuges.
    • Besonderheit: ISOFIX-Sitze müssen mit Hilfe der Verankerungspunkte und zusätzlich mithilfe des Top Tether oder des Stützfußes mit dem Fahrzeug verbunden werden. Darüber hinaus muss im Handbuch des Fahrzeugs stehen, dass das Auto für „Universal-ISOFIX-Kindersitze“ geeignet ist.
  • Semi-Universal: Eine Semi-Universal-Zulassung liegt vor, wenn Sicherheitsvorrichtungen zur Befestigung des Kindersitzes verwendet werden, die zusätzliche Tests erfordern, zum Beispiel im Falle eines Stützfußes: Manche Autos bieten zusätzlichen Stauraum in Form von in den Boden eingelassenen Staufächern. Diese können das Verhalten der Stützfunktion eines Stützfußes jedoch erheblich beeinflussen. Der Hersteller ist damit verpflichtet, eine Typenliste zu erstellen, in der man getestete Autos und Sitzplätze finden kann.
  • Fahrzeugspezifisch: Der Kindersitz muss für jedes Fahrzeugmodell separat durch einen dynamischen Crashtest-Versuch im Fahrzeug getestet werden. Die zugelassenen Fahrzeuge sind in der Typenliste des Herstellers aufgeführt. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, wenn eventuelle Besonderheiten oder Designelemente nur in einem bestimmten Fahrzeugtyp angebracht werden können.

Für universal zugelassene Kindersitze ist keine Typenliste nötig und auch für Kindersitze, die nach i-Size zugelassen sind, ist grundsätzlich keine Typenliste erforderlich, da nach dieser Norm jeder i-Size Kindersitz in jedes i-Size Fahrzeug passen sollte.

Passform: Wann ist der Reboarder zu klein?

Wann ist mein Kind zu groß für seinen Reboard-Kindersitz?

Gewichts- und Größenangaben auf dem Zulassungsetikett

Die Zulassung Ihres Kindersitzes gibt Ihnen den maximalen Nutzungsrahmen genau vor: Bei Sitzen, die nach ECE R44/04 zugelassen sind, gibt es lediglich eine Beschränkung auf ein Maximalgewicht Ihres Kindes. Dieses liegt - je nach Modell - entweder bei 18 oder bei 25 kg.

Reboarder, die nach der neuen Kindersitznorm ECE R129 (i-Size) zugelassen sind, dürfen bis zu einer maximalen Körpergröße von 105 cm bzw. bei den gegurteten Modellen bis 125 cm genutzt werden und haben zudem eine Gewichtsbeschränkung, worüber hinaus der Sitz nicht mehr verwendet werden darf.

Die Vorgaben aus der Zulassung sind hierbei bindend! Hat Ihr Kind entweder die maximal zugelassene Körpergröße oder das maximal zugelassene Gewicht erreicht, darf der Reboard-Kindersitz nicht mehr genutzt werden.

Worauf muss ich noch achten?

Neben den Vorgaben aus der Zulassung gilt es auch darauf zu achten, dass Ihr Nachwuchs noch gut in seinen Kindersitz hinein passt. Das bedeutet, Ihr Kind muss zum Beispiel vernünftig mit den Schultern unter die Kopfstütze passen. Ist die Kopfstütze auf die höchste Stufe eingestellt und passen die Schultern, wenn Ihr Kind aufrecht sitzt nicht mehr unter diese, ist der Reboarder zu klein.

Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Kind seinen Sitz noch nutzen darf, schicken Sie uns eine Email oder rufen Sie an. Wir beraten Sie gerne!

Vorurteile: Wird dem Kind beim Rückwärtsfahren nicht schlecht?

Ist das Rückwärtsfahren schuld an der Übelkeit?

Nein. Die Fahrtrichtung an sich trägt nicht zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit bei, es kann aber passieren, dass die bessere Aussicht im Reboarder bei manchen Kindern zur sogenannten Reisekrankheit führt.

Kinder, die rückwärtsgerichtet fahren, haben ein sehr viel größeres Sichtfeld als Kinder, die vorwärtsgerichtet fahren und das kann zu einer optischen Reizüberflutung führen. Die guten Nachrichten sind: Es ist unwahrscheinlich, dass Ihrem Kind beim rückwärtsgerichteten Transport übel wird. Und: Auch wenn Ihrem Kind übel wird, gibt es einige gute Tricks, wie Sie Ihrem Kind helfen können.

Das können Sie tun, wenn Ihrem Kind im Reboardkindersitz übel wird:

  • Seitenfenster mit Tüchern abhängen und so die optischen Reize etwas einschränken.
  • Augen schließen bzw. schlafen.
  • Nicht unnötig über die Übelkeit sprechen.
  • Das richtige Essen: weder ein leerer Magen noch zu reichhaltiges oder fettiges Essen sind dazu geeignet die Übelkeit zu umgehen, leicht verdauliches Essen sollte bevorzugt werden.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte kurz vor dem Autofahren
  • Bei ersten Anzeichen schnell reagieren und eine Pause machen.
Vorurteile: Kein Platz für die Beine im Reboarder?

Wohin mit den Beinen im Reboarder?

Spätestens, wenn das Kind wächst und die Beine länger und länger werden, kommt bei vielen Eltern die Unsicherheit.

Wie ist das eigentlich mit den Beinen des Kindes im Reboarder?

Viele Eltern glauben, dass die Kinder mit zunehmendem Alter im Reboarder zu wenig Platz für Ihre Beine haben. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen. Wir können uns einfach nicht vorstellen, längerfristig zum Beispiel im Schneidersitz zu sitzen oder mit an der Lehne angestellten Beinen. Kinder sind noch deutlich flexibler, sowohl was die Ideen angeht, wie sie ihre Beine positionieren können, als auch in der Beinhaltung. Sie sind noch wesentlich beweglicher als wir Erwachsene. Zudem ist es für Kinder auch wirklich deutlich bequemer die Beine anzuwinkeln, zu verschränken oder sie rechts und links neben dem Reboarder abzustellen als diese wie in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz einfach herunter hängen zu lassen. Dabei werden die Hauptblutgefäße an der Unterseite des Oberschenkels abgedrückt und die Beine schlafen ein. Das ist wenig bequem.

Schauen Sie sich Ihr Kind doch mal beim Spielen an, wenn es auf dem Sofa oder am Tisch sitzt. Wenn es entspannt ist, Sie es einfach gewähren lassen und es sich nicht beobachtet fühlt. Sitzt es dort immer mit lang ausgestreckten Beinen? Oder wechselt es die Position der Beine und sitzt teilweise in den unmöglichsten Körperhaltungen? Kinder machen alles mit ihren Beinen, außer sie über einen längeren Zeitraum einfach lang auszustrecken.

Natürlich gibt es Kinder, die sich über wenig Platz für ihre Beine im Reboarder beschweren. Aber sind wir mal ganz ehrlich, das kommt meist nicht vom Kind selbst. Oft sind es wir Eltern, die Großeltern und andere Mitmenschen, die immer wieder Bedenken dahingehend geäußert haben und das Kind nun das, was es immer von uns oder anderen hört, nachplappert. Ohne dass es vielleicht sein eigenes Empfinden ist. Lassen wir doch einmal unsere persönliche Einschätzung, die für unsere Beine als Erwachsener ja durchaus nachvollziehbar ist, außen vor und vermeiden, unser Kind immer wieder auf die vermeintlich fehlende Beinfreiheit hinzuweisen. Mit ziemlicher Sicherheit wird Ihrem Kind im Reboarder nichts fehlen -  auch kein Platz für seine Beine!

Übrigens: Die Erfahrung zeigt, dass viele Kinder, die vom Reboarder in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz wechseln ein Problem damit haben, dass ihre Beine einfach nur herunterhängen. Für sie ist das sehr unbequem und sie versuchen die Beine doch irgendwo abzustellen oder sich in den Schneidersitz zu setzen.

Sollten Sie noch immer Zweifel haben:

Bei einigen Reboardern kann man die Beinfreiheit an das wachsende Kind anpassen. Diese Reboarder benötigen dann im Auto allerdings etwas mehr Platz beim Einbau, was dann evtl. zu Lasten der Mitfahrer/innen geht. Wenn Sie es für Ihr Kind aber unbedingt wünschen, findet sich auch ein Reboarder, der Ihrem Kind für seine langen Beine relativ viel Beinfreiheit lässt.

Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder, was Kinder alles so mit ihren Beinen im Reboarder anstellen:

 

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